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Die Bibel - ein psychologisches Drama

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Schöpfung, 19. März 2021.

  1. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    An den Ufern der Logana
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    Fortsetzung zu Beitrag: #10

    Ich möchte jetzt auch nicht nur von Spiritualität reden, sondern dazu einen praktischen Weg aufzeigen:

    Klar, dass man zunächst einen Ort der Ruhe der Geborgenheit aufsuchen sollte, damit sich die Seelenwelt auch öffnen kann. In ferner Vergangenheit wurden die Geistwesen bei solchen Ritualen mit dem entzünden einer Kerze und dem Läuten eines Glöckchens angelockt. Es ist auch für unsere Seele ein Zeichen der inneren Einkehr.

    Wenn du an deinem Ort der Ruhe angekommen bist, entzünde die Kerze und betrachte für ein paar Augenblicke das Flämmchen. Verinnerliche dir zwei wichtige Formeln, die du jeder Meditation voranstellen solltest:
    1. „Es gibt für mich nichts zu tun und ich brauche nichts zu erreichen, es geschieht alles ohne meinen Einfluss!“
    2. „Dinge, die um mich geschehen, sind ohne Bedeutung.
    (Bei störenden Geräuschen während der Meditation wiederholen).

    Gehe in dich und stelle dir vor, wie sich das Kerzenlicht in deinem Herzen ausbreitet.
    Wenn deine Augenlieder schwer werden, schließe deine Augen und bilde mit beiden Händen das nachstehende Mudra, wobei die Hände mit dem Rücken auf deinen Oberschenkel ruhen sollten.

    Die Fingerspitzen sollten sich nicht berühren, du solltest sie jedoch so weit annähern, bis du die Energie spüren kannst, die sich zwischen Daumen und Zeigefinger aufbaut (ca. bei 1-2 mm Abstand). Versuch das Gleiche mit dem Daumen und dem Mittelfinger sowie dem Ringfinger. Wähle dann die Kombination aus, mit der Du die stärkste Energie spürst, und behalte diese während des Rituals bei.

    [​IMG]
    (Merlin, somit gemeinfrei)

    Stell dir dann vor, wie diese Energie vom Daumen über den Zeigefinger überspringt, denn Arm hochsteigt und dein Herz erfüllt (Sonnengeflecht bzw. Herzchakra). Verinnerliche dir nun, dass dich damit ein Engel erfüllt hat. Dieses Gefühl sollte sich wie ein Schauer von den Fingerspitzen bis in das Sonnengeflecht ergießen. Verinnerliche dir nun, dass dies nun für dich die Energie der Engel ist.

    Aber keine Sorge, wenn es nicht gleich gelingt – einfach zum nächsten Schritt übergehen. Es gibt in diesem Ritual nichts, das man erreichen muss – es dient nur der Verbesserung deiner Achtsamkeit.

    Im Folgenden können die suggestiven Botschaften verankert werden. Stell dir also vor, du stehst auf einer grünen Wiese und blickst in den blauen Himmel mit ein paar Wölkchen. Aus einem dieser Wölkchen lässt Du nun die Gestalt eines Engels entstehen, der zu dir herabsteigt. Wenn er vor dir steht, versuche ihn genauer anzusehen (nichts erzwingen, nicht das Wollen sollte entscheiden).

    Konzentriere dich dann auf dein Scheitelchakra und lasse die Engelenergie von dort über das Herzchakra und der kleinen Brücke zwischen deinen Fingerspitzen in den Daumen fließen. Im Ergebnis sollte sich ein Schauer über deinen Körper ausbreiten. Bitte daran denken, dass es nichts zu erreichen gibt und alles nur zu Verbesserung deiner Achtsamkeit dient.

    Da mit dieser Art der Meditation tiefere Bewusstseinszustände bis in die Tiefenentspannung erreicht werden können, sollte man grundsätzlich den Geist in das Hier und Jetzt zurückführen.

    Ehe man die Augen öffnet, muss also zunächst wieder eine Verbindung der Sinne mit der Umwelt hergestellt werden. Welche Geräusche nehme ich war, welche Gefühle verbinden sich zu meiner Umwelt, wie fühlt sich meine Unterlage an?

    Erst, wenn man den Eindruck hat, angekommen zu sein, sollte man die Augen öffnen und eine kleine Weile das Umfeld betrachten. Letztlich muss dem Unterbewusstsein noch unmissverständlich klar gemacht werden, dass die Meditation beendet ist, dazu kann man abrupt seine Haltung verändern oder sich strecken. Wer dann noch dreimal in die Hände klatscht, dem wird der letzten Zweifel beseitigt. Gelingt es nicht auf Anhieb, die Auflösung der Meditation einfach wiederholen.

    Klar, dass sich die Engel auch mit anderen Wesen ausgestaltet werden können.


    Merlin
     
  2. Schöpfung

    Schöpfung Sehr aktives Mitglied

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    23. August 2019
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    1.812
    Goddard hat etwas, für mich, bemerkenswertes zur Symbolik der Bibel geschrieben:

    "Alle Geschichten der Bibel sind mystische Offenbarungen, geschrieben in orientalischer Symbolik, ..."

    "Um die Botschaft der Bibel tatsächlich zu verstehen, müssen Sie im Hinterkopf behalten, dass sie dem orientalischen Geist entspringt und somit von jenen Menschen des Westens nicht wortwörtlich verstanden werden kann."

    Beispiel:
    "Und wenn deine rechte Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir!"
    Damit ist nicht die Hand des Körpers gemeint, sondern eine Warnung, sich von allem abzuwenden, was unvereinbar für einen selbst ist.

    Der westliche Mensch hingegen würde den Menschen des Orients unabsichtlich in die Irre führen mit folgender Aussage: "Diese Bank ist auf Eis gelegt" (engl.: " This bank is on the rocks", wörtlich also "auf dem Felsen"). Für den westlichen Menschen hieße es Bankrott, während der Felsen für den Menschen des Orients Glaube und Sicherheit symbolisiert.
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at

    Servus Schöpfung!


    Freilich ist es lediglich eine menschliche Sichtweise, wenn wir aus Fantasie und Vorstellung gelegentlich die Realität entstehen lassen.
    Davon kann man selbstverständlich durchaus fasziniert sein.
    Aber das ist nur eine untergeordnete Perspektive.

    Ich für mich gehe davon aus, davor muss bereits die planmäßige gedankliche Schablone vorhanden sein.

    Praktisch gesehen ist ein einheitlicher Gott sozusagen ein „Geschlossenes System“.
    In dem die Summe aller Energie ständig gleich bleibt …
    … dabei habe ich bereits eine Erweiterung durchgeführt, die über die Energie hinaus reicht, nämlich in die Gedankenwelt, also die Spiritualität.

    Streng getrennt bewertet könnte man also behaupten:

    Gott verändert sich; der Mensch entdeckt und erfindet in seinem äußeren Bereich.
    Obwohl natürlich eigentlich Gott als Element in Teilbereichen am Schöpfen ist.

    Es ist doch sehr lobenswert, dass man sich bereits in der Steinzeit und der Eisenzeit,
    da und dort darüber Gedanken gemacht hatte, wie das zu verstehen wäre.
    So bedeutet etwa „ganz bei Gott zu sein“ einen äußeren menschlichen Bereich,
    wenn man diesen nicht mehr als Teil der Menschheit erkennt oder erkennen möchte.


    Die „Auferstehung“ ist zum Beispiel so ein Begriff.

    Im „Lukasevangelium“ etwa, da wird die Vision der Auferstehung Jesu, von Philippus, dem Schwager Jesus,
    - also einem sehr nahen Verwandten –
    der im Zeichen der Jungfrau geboren wurde in dieser Welt, dies demonstrativ einzigartig mit der Speise von Fisch/en formuliert,
    aus seiner Position das komplementäre weltliche Zeichen das am Nachthimmel in der Zeit August/September zu erkennen ist. (Lk 24,41ff)


    Scheinbar geht es hier speziell um diese und ähnliche Darstellungen, wenn ich nicht irre …

    … und ein :weihna1

    -
     
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  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe Schöpfung,

    also dies scheint eher ein Problem der Übersetzung in die englische Sprache zu sein. Ich habe einmal in der englische King James Bibel nachgeschaut, in der das Wort „bank“ besonders gerne übersetzt wurde. Dem füge ich noch die Übersetzung Luthers und die relevanten Begriffe aus dem Hebräischen bei.

    King James:
    5. Moses 4[48]
    From Aroer, which is by the bank of the river Arnon, even unto mount Sion, which is Hermon,

    Luther:
    Von Aroer an, welches am Ufer* liegt des Baches Amon, bis an den Berg Sion, das ist der Berg Hermon.
    *Hebräischer Text: שפה/shphth.


    King James:
    Jesaja 37[33]
    Therefore thus saith the Lord concerning the king of Assyria, He shall not come into this city, nor shoot an arrow there, nor come before it with shields, nor cast a bank against it.

    Luther:
    Darum spricht der Herr also vom König von Assyrien: Er soll nicht kommen in diese Stadt und soll auch keinen Pfeil dahin schießen und kein Schild davor kommen und keinen Wall* um sie schütten.
    *Hebräischer Text: סללה/sllhe.

    Ich denke, dass hier Luther und andere deutschsprachige Übersetzter gut Arbeit geleistet haben. Nur in der Züricher Bibel ist bei Jesaja von einer Rampe die Rede, die auch einen Sinn ergeben könnte.


    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. März 2021
  5. Schöpfung

    Schöpfung Sehr aktives Mitglied

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    Danke dir.

    Das von mir obige angehängte Beispiel sollte nur dem Verständnis der Symbolik in der Bibel dienen, die nun einmal von Menschen aus dem orientalischen Raum stammt.
    Die Bibel ist ins deutsche Übersetzt und anstatt sämtliche Schilderungen zu personifizieren, lädt Goddard dazu ein, die Symbolik dahinter zu begreifen.

    Mir ist schon klar, dass Übersetzungen von Übersetzungen Kopien von Kopien ähneln, die mit der Zeit ausbleichen.

    Nichts desto trotz sehe ich in Goddards Ausführungen und Sichtweisen, für mich logisch nachvollziehbare Interpretationen, wo zuvor nur eine Sammlung Fragezeichen bei mir einzug hielten :D
     
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  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Menschensöhne sind keine Engel!


    Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf,
    mit der Bezeichnung Engel wird ein Nahverhältnis zu einer Obrigkeit dargestellt,
    eine Herrschaft die vorzugsweise als Gott beschrieben wurde.

    Was ich mich aber schon stets gefragt habe:

    Welches aufopfernde Interesse haben solche Engel an den Menschen?
    Vordringlich – in welcher Form auch immer – hilft doch ein Mensch einen anderen Menschen.


    In diesem Sinn ist wohl auch die Kreation Menschensohn zu verstehen.
    Sowohl im AT wie auch im NT.

    Wobei die Fortführung der Oma bei einer Enkelin selbstverständlich in der gleichen Weise Geltung hat …

    (Etwa so zu verstehen: "komm, trink ein Bier!" Quasi: Das Schöntrinken. Eucharistie?)





    … und ein :)

    -
     
  7. Schöpfung

    Schöpfung Sehr aktives Mitglied

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    Video ist in meinem Land nicht verfügbar.

    Und bitte keine Engeldiskussion starten. Ich meine, die hab ich bei euch schon an anderer Stelle gelesen.
     
  8. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    Nein.
    Natürlich nicht.
    Alles klar ...


    ... und ein :whistle:

    -
     
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  9. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Liebe @Schöpfung ,

    bei all dem Hinterfragen sollte man jedoch nicht vergessen, was da zu lesen steht. Es ist nämlich so, dass dabei ein mancher nur noch das liest, was er gerne lesen möchte. (y)


    Merlin
     
  10. Alfa-Alfa

    Alfa-Alfa Sehr aktives Mitglied

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    ich lese auch nur was ich lesen möchte. :D

    nee, im ernst...ja, es ist eh so, dass jeder aus einem Text etwas anderes versteht und ihn so liest, das er zu ihm passt, von der Bibel z.B. gibt es unzählige Auslegungen, jeder versteht sie auf seine Weise, eben auch nach seinem Stand des momentanen Bewusstsein, das kann sich im laufe des Leben verändern, oder auch nicht.

    Zitat aus dem Video bei 50:25..
    Gesegnet ist der Mensch der sich selbst vertraut, denn der menschliche Glaube an Gott wird gemessen an seinem Glauben an sich selbst.

     
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