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Der Sinn des Lebens

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Xonolil, 8. Mai 2021.

  1. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    393
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    ... und das wäre für Dich der Sinn des Lebens? Das nennst Du ein vernünftiges Konzept? :confused:
     
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  2. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.158
    Ich habe folgendes Thema in einem anderen Thread schon mal angesprochen und habe überlegt einen neuen Thread darüber zu öffnen, allerdings denke ich, passt es auch in dieses Thema, zum Sinn des Lebens gehört nämlich auch sich mit ganz "weltlichen" Themen zu beschäftigen.

    Es ist etwas paradox, der Mensch ist ein spirituelles Wesen aber auch ein materialistisches.
    Jedem ist glaube ich klar, dass es eine für ihn, individuell passende Harmonie zwischen diesen beiden geben sollte.

    Ich denke ich kann sagen, beide extreme ausprobiert zu haben und bin zu der Schlussfolgerung gekommen, dass weder das eine noch das andere ohne den Gegenpart auskommt. Es funktioniert mMn nicht, eines von beiden zu leugnen, oder vor einem von beiden zu flüchten. Dazu ist die innere, sowie die äußere Welt viel zu präsent, als das man eine davon vernachlässigen kann.

    Das soll heißen, ich kann meinen Fokus zwar auf das Spirituelle legen, dennoch befinde ich mich in einem Natürlichen und Menschlichen System, in dem ich um zu existieren von gewisse äußerlichen Dingen abhängig bin, besonders da die Menschenwelt verschiedene Systeme hervorgebracht hat, die gesamte Ökonomie zb, in der es gewisse Pflichten gibt.

    Was den Kapitalismus betrifft sehe ich darin viele Vorteile, aber auch enorme, weltweit negative Konsequenzen.
    Zu sagen, ein sehr kapitalistischer Mensch ist gierig oder egoistisch, halte ich für zu Kurz gedacht. Das ist mir zu allgemein formuliert und spiegelt nicht meine Erfahrungen in diesem System wieder.

    Ich kenne Menschen die mal klein angefangen haben und dann zu 1A Vorzeige Kapitalisten geworden sind. Da gibt es nämlich einen Zog, den man nicht unterschätzen sollte und dem ich damals, nicht vollkommen, aber immerhin etwas anheim gefallen bin.

    Um das ganze zu verdeutlichen beziehe ich mal auf eines von verschiedenen Wissenschaftlichen Experimenten.
    Das Monopoly Experiment.

    Im Monopoly Experiment, haben zwei Spieler gegenteilige Ausgangsvoraussetzungen.

    Ein Spieler bekommt doppelt soviel Startgeld, beim zug über Los! Doppeltes Gehalt und er darf mit zwei, der andere Spieler nur mit einem Würfel, würfeln.

    Diese Ausgangspositionen zeigen ziemlich genau die Startpositionen von Arm und Reich in der Gesellschaft.

    Das heftige war aber nun, dass die reichen Spieler, mit der besseren Ausgangsposition, die zu ihrem Vorteil bestehenden Ausgangsvoraussetzungen ignorierten und der Meinung waren, dass sie besser gespielt habe, klüger sind, das Spiel besser verstehen.

    Sie wurden lauter, asozialer, provokativer und stellten ihren Reichtum dem armen Spieler zu Schau.

    Sie haben scheinbar vergessen, dass die glückliche Ausgangsposition zu ihrem Erfolg verhalfen, und nicht weil sie besonders gut spielten.

    Sie haben ihr Geld demonstrativ gezählt und Spielzüge extra langsam ausgeführt. Man muss dabei bedenken, alle Spieler auf der reichen Seite, bei den verschiedenen Testspielen.

    Sie wurden unhöflicher und haben sich über die Armut der anderen lustig gemacht, ala : „Bald geht dir das Geld aus! Ich bin an diesem Punkt fast unantastbar“, „Ich kann mir alles leisten“, „Du schuldest mir Geld!“

    Die reichen Spieler schienen vergessen zu haben, dass sie nicht durch ihr Talent erfolgreich im Spiel waren, sondern weil sie per Zufall mit Vorteilen ausgestattet worden sind.

    Es kam bei dem Experiment heraus, dass wenn der Reichtum steigt, das Mitgefühl weniger wurde.

    Darum schadet der konzentrierte Reichtum von wenigen in der Gesellschaft enorm, da Geld erst die Umsetzung von großen Vorhaben möglich macht.

    Hier mal ein paar Ausschnitte aus den Spielen und eine sehr interessante Vorstellung des Experimentes mit deutschen Untertiteln.

    Docupy: Das Monopoly-Experiment - Sendungen A-Z - Video - Mediathek - WDR

    Paul Piff: Macht Geld fies und gemein? | TED Talk

    Das Experiment zeigt mir persönlich, was Geld aus einem Menschen machen kann. Wie er, gemessen an Reichtum der Meinung ist, unter irgendwelchen Bedingungen besser als ein anderer Mensch zu sein, was unter spirituellen Gesichtspunkten Unsinn ist.
    Außerdem können nicht alle Menschen Reich sein, soviele Ressourcen hat die Erde gar nicht.

    Marxismus, gerechte Herrscher:innen, Kapitalismus an sich, werden dieses Problem nicht lösen, wenn Menschen sich unter diesen Bedingungen ihren eigenen Selbstwert und den Wert, die Intelligenz oder andere verschiedene Eigenschaften des Anderen Menschen damit vergleichen.

    Aber wie soll das anders funktionieren, wenn in Kindheitstagen schon geprägt wird und sogar in den Schulen gelehrt wird, dass man etwas aus sich machen muss um nicht wie ein armer Mensch zu enden?

    Dann stellt sich mir die Frage, muss man soviel Kram produzieren? Es wäre doch für die Umwelt viel besser nur das nötigste zu produzieren. Aber was macht man dann mit den ganzen Arbeitslosen, vor allem wenn KI, Robotik und Digitalisierung noch mehr Arbeitsplätze fordern.

    Und was macht man mit der freien Zeit? Unsere Kultur ist auf Konsum getrimmt. Geld im Umlauf halten. Sicher wären spirituelle Beschäftigungen sinnvoller, aber da sehe ich durch die Prägungen unserer Kultur, wie sie zur Zeit ist, eigentlich kaum eine Chance.

    Wenn man dieses System sieht, mit vielen Vorteilen die es bietet, bleibt aber leider sehr viel Menschliches Potenzial auf der Strecke. Wie kann man das verändern, ohne dabei die Grenzen, Wünsche, Träume und Ziele des Einzelnen in diesem System zu überschreiten?
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2021
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  3. ramalon

    ramalon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2021
    Beiträge:
    338
    Hallo Nica1,

    erst einmal unsere Grundlage erhalten. Was bringt alles, wenn man im Endeffekt zwar alles Mögliche besitzt, aber weder zu essen, noch zu trinken hat.
    Du kannst alles Geld der Welt nehmen, alle Werte, aber ohne Natur ist die Menschheit nicht in der Lage auch nur einen Apfel herzustellen.
    Versuche mal deinen PC zu essen, das Plastik, das Auto.
    So etwas kann der Mensch herstellen, aber ruiniert dabei seinen eigenen Lebensraum, seine Grundlage.

    Wenn man sich einmal so umschaut, es zählt nur noch das Haben, das Geld.
    Ihm wird alles geopfert. Freundschaften, Menschen, Ehen, Kinder, die Natur und die Tierwelt.
    Menschen lieben die Dinge und benutzen das Leben.
    Es sollte eigentlich umgekehrt sein.

    Fass mal bei jemanden sein neues Auto an, gibt etliche die ausflippen.
    Oder betrete mal unaufgefordert die Wohnung einer fremden Person.
    Die rasten aus, weil sie sich persönlich berührt fühlen, und es sind doch nur Dinge, und doch Teil von ihnen.
    Und es gibt dann schon wunderliche Blüten, wie eine Bekannte, die hatte jahrelang eine Wohnung leer stehen, wohnte 200 Kilometer entfernt. Dazu gehörte ein Parkplatz, die ist bald Amok gelaufen, als sie bemerkte, dass jemand auf ihrem Parkplatz steht. Den hat sie nie gebraucht.

    Wir opfern der Gier alles, auch uns, das verdrängen wir zwar, aber im Grunde ist es uns bewusst.

    So wäre der Sinn des Lebens, das Leben zu erhalten.
    Das Leben ist der Sinn.

    Gruß ramalon
     
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  4. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

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    @ramalon
    Mein Beitrag bezog sich eher auf Dein "vernünftiges Konzept"...

    Ich weiss, dass Viele nur dem Geld hinterher rennen und dies ihr Sinn des Lebens ist, es gibt aber auch Viele, bei denen bereits ein Umdenken stattfindet und die darauf achten, ihr Leben respektvoll der Natur gegenüber soweit als möglich zu gestalten.

    Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, auch im Kleinen kann man etwas bewirken. Mehr Aufklärung / Motivation und Möglichkeiten anbieten, Ideen einbringen, wäre meines Erachtens sinnvoller, als das von Dir angesprochene Konzept.

    Ich hab gesehen, dass Du noch nicht so lange hier bist, deshalb kannst Du auch nicht wissen, wie wichtig für mich die Natur ist, deshalb lade ich Dich gerne ein, Dich an meinem Thread zu beteiligen, wenn Du das möchtest ...

     
  5. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2021
    Beiträge:
    393
    Ahja, das noch:
    Also, wenn eine fremde Person unaufgefordert mein Haus betritt, dann fliegt sie genauso schnell wieder raus, wie sie reingekommen ist.
     
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  6. ramalon

    ramalon Aktives Mitglied

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    Hallo Nica1,

    ich bin in Bezug auf Naturschutz mehr radikal, könnte man sagen.
    Wie das Konzept von mir schon zeigt.
    In Bezug auf Natur ist meine Devise: Don’t touch.

    Halte alles für Blödsinn, was da an Naturschutz gemacht wird. Besser etwas, wie gar nichts, aber es ist absolut uneffektiv. Mit jeder Entnahme zerstören wir die Natur.
    Dieselfahrzeuge verschrotten und dann neue Fahrzeuge bauen, was ein Wahnsinn.
    Das Beste Auto, ist kein Auto.

    Deswegen sehe ich den Sinn des Lebens, im Leben selber und es zu erhalten.

    Gruß ramalon
     
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  7. ramalon

    ramalon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2021
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    Hallo Nica1,


    in Bezug Wohnung, so ist das Problem, dass wir uns mit Dingen identifizieren.
    Ich habe z.B. in der dritten Welt eine Wohnung, da geht jeder an meinen Kühlschrank, jeder bewegt sich frei, geht duschen usw. Kann auch sein, das jemand in meinem Bett schläft.
    Bin nicht vor Ort, und denke Mal es wohnen im Moment 5 Leute darin oder mehr.
    Es stört mich nicht im Geringsten, denn es sind nur Gegenstände und je mehr davon Nutzen haben, desto besser. Verbraucht weniger Umwelt.

    Gruß ramalon
     
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  8. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

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    Du kannst aber nicht davonausgehen, dass das jedem so einfach möglich ist. Meine Grenze ist meine Haustür. Dahinter bin ich Privatperson. So wie manche Tierarten auch ihr Revier haben, ist meine Wohnung meines. Da fühl ich mich sicher.
     
  9. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

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    Ich würde gerne noch was zu dem Thema Arm-Reich schreiben, was ja ein großes Problem in der Welt ist und sehr Sinnvoll wäre weiter anzugehen. Im großen wie im kleinen Maßstab.

    Wer den zweiten Link, aus meinem ersten Post dazu, angeklickt und sich das Video zu Ende angeschaut hat, wird ja gesehen haben dass es ein winzigen Grund zu Hoffnung gibt.

    Aber erst noch mal, denke ich, wie es hier im Thread ja schon geschrieben wurde, es ist sehr einfach und fühlt sich toll an andere zu verurteilen. Reiche zu verurteilen, wo es so viel Armut gibt ist doch darum iwie vollkommen logisch.

    Allerdings wenn man diesen Zog betrachtet und auch, wie sehr der Geist in die Welt gezogen wird mit der er sich beschäftigt, muss man mMn zu erst das Problem richtig erkennen.

    Es gibt da dieses Beispiel von dem Anwalt, der seine Ehe ruiniert weil er seiner Frau gegenüber vollkommen misstrauisch wird. Nach 8-12 Arbeitsstunden am Tag als Anwalt, wo er nach Tricks, Betrug, Grauzonen und Lücken im System sucht, kann er diese Sicht nach der Arbeit nicht mehr abstellen. Jetzt sucht er quasi nach Tricks, Betrug, Grauzonen und Lücken in seiner Ehe.

    Das ist ein unzureichendes, übertriebenes Beispiel, aber wie auch im Monopolytest erklärt, wie wirkt sich das auf dem Markt aus? Der Amerikanische Traum, jeder kann es zu Wohlstand bringen wenn er sich reinkniet und anstrengt (ist heute wohl auch nicht mehr so).

    Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass ich mich durchsetzen muss, denn sonst habe ich nur Nachteile. Wenn mir einer im Weg steht, heißt es, Er oder Ich. So funktioniert die Geschäftswelt. Da ist kein Platz für Empathie, wenn es um Zahlen geht. Es sei denn, man kann sich darauf verlassen, dass der andere Ebenfalls Empathie empfindet, dann kann man einen Kompromiss finden, eine Win-Win Situation erschaffen.

    Dafür wird das Bewusstsein in vielen modernen Unternehmen geschaffen. Mir geht es besser, wenn es meinen Kunden besser geht. Ganz Grob. Dennoch heißt es nicht dass dies Armut aufhält.

    Armut ist in keines Menschen Interesse. Das kommt auch langsam bei den Obersten 10-Tausend an, wie mir scheint. Also dürfte Armut nicht mal im Interesse der Reichen sein, denn wo Armut herrscht, wo die Kluft zwischen Arm und Reich extrem ist, wo wirtschaftliche Ungerechtigkeit herrscht, entstehen Probleme für Einzelne und gesamte Gruppen. Daraus resultieren negative Konsequenzen für Alle!

    Soweit ist die Wissenschaft in diesen Punkten schon. Soziale Mobilität, wirtschaftliches Wachstum, körperliche Gesundheit, das Gemeinschaftsleben, Vertrauen in die Gemeinschaft, die Lebenserwartung, die Leistungsfähigkeit von Menschen werden dadurch gemindert.

    Dafür wachsen aber, Übergewicht, Drogenkonsum, Schwangerschaften in der Pubertät, Gewalt, Verhaftungen und Strafen. (Die Studie kommt aus den USA)
    Diese Konsequenzen und Auswirkungen ziehen sich übrigens durch alle Schichten hindurch.

    Wer nun dieses ganze Problem mal aus dieser Perspektive betrachtet, vom gezinkten Monopolyspiel bis zu den Konsequenzen und Auswirkungen, könnte meinen es ist Hoffnungslos.
    Aber die Wissenschaftler haben mit klitzekleinen Psychologischen Tricks große Veränderungen hervorgerufen. Sie haben die Menschen quasi zu mehr Bewusstsein verholfen.
    Kleine Veränderungen von Werten und Normen. Und vielleicht ist dies die beste Hoffnung.

    Das ganze System von Heute auf Morgen zu verändern ist unrealistisch. Aber Bewusstsein für die Probleme zu erwecken, besonders bei den Oberen paar Millionen, das dürfte sehr wohl möglich sein, wie sich in den Experimenten zeigte. Und es kam heraus, dass auch Superreiche, die positiven und liebenswerten Eigenschaften von Menschen haben. (Was gar nicht verblüffend sein sollte, weil es auch Menschen sind, aber aus einer gewissen Perspektive als der Integrität nicht fähig angesehen werden, was wiederum auch nicht verblüffend ist, wenn man den ganzen Dreck den so mancher am Stecken hat, sieht. Es ist aber nicht so absolut wie es scheint.)

    Die Unterschiede im Charakter von Arm und Reich sind nicht angeboren! Sie sind veränderbar, in dem Werte, Mitgefühl und Empathie in Erinnerung gerufen werden und das Bewusstsein über die Probleme geschärft.


    Die Menschen wurden daran erinnert, welche Vorteile Kooperation und Gemeinschaft haben, so dass sie sich in den Experimenten genauso wie arme Leute verhielten.
    Es gab in einer Studie ein Video von 46 Sekunden, in dem es um Kinderarmut ging, es sollte sie an die Bedürfnisse der Menschen auf der Welt erinnern und sie wollten danach testen wie viel Zeit sie dem Problem eines vollkommen fremden Menschen im Labor widmeten. Auch dort gab es danach keine unterscheide zu armen Leuten.

    Also ist die Frage mMn, wie können wohlhabende dabei helfen Armut zu bekämpfen, und dabei helfen die weltweit negativen Konsequenzen zu verringern. Ganz allein daran schuld sind sie schließlich nicht, aber sie haben nun mal mehr Möglichkeiten zu helfen.
    Das wäre sehr Sinnvoll. Und ich finde es gut, dass diese Probleme offen gemacht werden und Lösungen gesucht werden.

    Ein einzelner wird da aber nicht viel Verändern können, da muss man wohl schauen was man selbst tun kann, wenn man sich nicht nur über andere aufregen möchte.

    Probleme gibt es ja eigentlich hinter jeder Ecke.
     
  10. ramalon

    ramalon Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2021
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    Hallo Wild,

    da habe ich meine Grenzen etwas enger.
    Mein Revier bin ich, das lasse ich niemanden reinfummeln.
    Alles andere ist Materie, kein Teil von mir. Ob jemand meinen Kühlschrank leer Futter, meine Klamotten trägt, ist mir definitiv egal. Es sind nur Dinge, kein Teil von mir.

    Dafür lasse ich aber nicht zu, dass mich jemand versucht psychisch zu erpressen, habe keinen Glauben, bin nicht Arztgläubig, lasse mir nicht von der Werbung erzählen.
    Manipulativ nicht angreifbar, das bin ich, das ist mein Revier.
    Deswegen komme ich auch in jeder Lebenslage zurecht, weil ich in mir wohne, keinen Anker in Materie brauche.

    Ich weiß, es ist schwer zu verstehen, aber ich lebe auch absolut anders.
    Nicht einmal meine Familie begreift es.

    Bei denen dreht es sich absolut nur um das Haben, die Gier, das Geld.
    Ich lebe in den Tag hinein, könnte man sagen, denn ich habe immer nur das gemacht, zudem ich Lust hatte. Die machen sich das Leben schwer, wegen dem Haben, ich gebe alles aus wie es kommt, und für Dinge, die ich richtig halte. Vieles ist dabei verschenkt, keine Vorteile dadurch.
    Da mich Geld, Haben und Gut nicht interessiert macht es mich frei.
    Aber es hat den Nebeneffekt, so wie ich es vorne aus der Tür werfe, so kommt es durch die Hintertür wieder rein.
    So wird so zu einem energetischen Fluss und diesen nutze ich.
    Hält man alles krampfhaft fest, ist dieses Fließen unterbrochen.

    Es gibt in der Esoterik diesen Spruch: Alles fast man festhält, verliert man, alles was man loslässt, kommt zu einem zurück.
    Habe schon immer so gelebt und es stimmt. Nur man muss es verstehen und dann auch umsetzten können, da wird es schwierig.
    Und es ist mit allem Besitz, mit dem Tode ist diese Illusion vorbei.

    Alles was der Mensch als sein betrachtet hat, war vor der Geburt nicht seines, und nach dem Tod ist es damit auch vorbei. Wir können alles nur nutzen, den Körper und alles was wir als Teil von uns ansehen. Also, warum an etwas festhalten, dass ich nie besitzen werde, nie ein Teil von mir wird. Verlorene Energie.

    Gruß ramalon
     
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