es gibt nicht zwei
Du meinst, es gibt Dich nicht und Du bist nur eine Illusion oder LUFT für Dich und daher kann es auch mich nicht für Dich geben?
Wir sind also einunddasselbe und es macht gar keinen Sinn,
dass wir es doch nicht sind?
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es gibt nicht zwei
GräfinJo;2770690 schrieb:Ja, mhm ist mir ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann, daß alles festgeschrieben ist.
Heisst: Null Entwicklung, Null Evolution, keine Quantensprünge, nada.
Wie fühlt sich das an für euch (also die, die es betrifft), wenn man so festgeschrieben ist? Hilflos? Ohnmacht? Ausgeliefert? Mag jemand darüber erzählen, also richtig erzählen, kein Brainfuck bitte.
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Also ich kann da nur von meiner Erfahrung als Kind berichten, in der dieses Bewusstsein noch rein und unverstrickt war und vorallem weder anerzogen noch erarbeitet. Also das Bewusstsein, dass alles genauso stattfindet, wie Gott es will und es somit auch gerechtfertigt ist. Emotionale Erpressungen Erwachsener wie zb. wenn du nicht in die Kirche gehst, dann... usw. griffen nicht. Die Gewissensinstanz bildete sich durch eine konkrete, lebendige Beziehung zu Gott: Wenn ich in die Kirche gehe, dann gut, und wenn nicht, och jut... verbunden mit einer gewissen Spannung, was er denn wo auch immer für mich bereit hielt. Dein Wille halt. Verlor ich meinen Schlüssel, zb. und hatte aber einen für meine Begriffe wichtigen Termin, war nicht ich der Arsch, sondern Gott. Also, habe ich geschimpft und mich beschwert, und wenn sich ein schlechtes Gewissen einzuschleichen suchte, so war das in der selben sekunde lachend verschwunden, da schliesslich doch er es ist, der mich ihn grad "beschimpfen" liess.
Die Freiheit die ich in diesem Bewusstsein hatte bewirkte diverse Fähigkeiten und mit diesen Fähigkeiten wurde aber auch gleich ein natürliches ethisches Verständis mitgeliefert, es bildete sich sozusagen in der frühen Selbsterkenntnis aus: Wenn Gott mich so gemacht hat, wie ich halt grad bin, auch mit all meinen vermeintlichen Schandtaten, die Weltliche einem so einreden wollen, dann kann ich auch völlig unverschämt einen Blick auf diese und alles und das dahinter werfen. Und was ich dann fand, war immer ein ganz lieber undoder liebesbedürftiger Mensch, der in der Orientierung an unmittelbarer Wahrheit eine Gehhilfe fand oder aber im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt war. *EchtFreude! Zart und heimlich, aber auch intensiv und heimisch.
Interessant ist, dass ich dabei oft die Vision hatte von hinten in einen Spiegel durch mich selbst in einen weiteren Spiegel vor mir zuschauen, der aber in, wie soll ich sagen, nebeligen Schleiern mit mir Verbunden war. Gegenstände und überhaupt die Welt nahm ich in einem wie "schwirrendem" Lichtermeer wahr. Dabei hatte ich oft ein merkwürdiges Gefühl, dass alles beseelt sei, so wollte ich zb. (achtung jetzt wirds albern *g) mich nicht auf den einen Sessel setzten, weil der andere sich in meiner Wahl benachteiligt fühlen könnte und zog immer den Boden vor, in meinem Zimmer.
Das führte dann irgendwann dazu, dass ich mich in einem gigantischen DejaVu wiederfand, in dem es mir nicht mal mehr möglich war, zu lügen. Fiktives Beispiel: Wenn ich der Lehrerin erzählte, dass ich heute nicht kommen würde, weil mein Bruder sich den Arm geborchen habe, kam ich nach Hause und mein Bruder hatte sich tatsächlich den Arm gebrochen. Dabei wurde ich immer mehr in eine Art orangenes Licht gehüllt, also ich sah dieses um mich.
Nunja, wie dem auch sei, irgendwann kam der grosse Crashdown, ich verabschiedete mich mit einer gewissen Verbitterung vom lieben Gott und durfte dann mal so richtig runter kommen.Der freie Wille gesellte sich bald dazu und die Irritation war perfekt, ausserdem war ich jetzt schuldfähig. Da ich in diesem kindlichen Bewusstsein zuvor kaum ein Ich ausgebildet hatte, ist halt wie ein Muskel, der so ungenutzt erschlafft, wurde mir dieses Defizit immer und immer wieder zum Verhängnis. Jetzt durfte ich mit einem unterentwickelten Ego noch mehr Verantwortung tragen als je zuvor, aus einer grossen Irritationen noch gewichtigere Entscheidungen treffen als je zu vor und hatte wie gesagt an allem auch noch selbst schuld. Und die Gespenster nahmen Einzug mit der Ausbildung meines Verstandes. Dunkel war beängstigend und Licht eine Sucht.
Irgendwann fiel mir die liebe Liebe wieder ein, und langsam konnte ich den Rückweg, die Religio antreten.
Heute ist mein Leben ein MischMasch aus all diesen Zuständen und der freie oder unfreie Wille irrelevant. Einzig relevant: Dein Wille geschehe.
Ps: Der Glaube an Gott war Gewissheit, als ich mich verabschiedete, hörte diese Gewissheit nicht auf, sondern sozusagen hatte ich den Vertrag gekündigt. Das ist sicherlich anders als was Schooko und Muggle hier beschreiben.
Wozu das alles?? Warum gibts einen Film und nicht einfach nix oder alles?????
Was ich jetzt dazusage, ist: All diese Erfahrungen beweisen nicht, dass es dich als das gibt, als das du dich permanent so überzeugend erfährst. Und das ist vielleicht noch ein bisschen irritierender.
Neinnein, das liegt alles drin. Jede dieser Erfahrungen ist machbar, und wird auch hie und da gemacht. In deinem Fall sogar sehr intensiv. Schöne Beschreibung übrigens. So kann man den Fall aus dem (Kind)Paradies schon beschreiben. (Erlebt natürlich jeder anders.)
Und die Rückkehr - ist halt nicht möglich. Es bleibt dieser 'Mischmasch' der täglichen Erfahrungen, wie du es ausdrückst.
Was ich jetzt dazusage, ist: All diese Erfahrungen beweisen nicht, dass es dich als das gibt, als das du dich permanent so überzeugend erfährst. Und das ist vielleicht noch ein bisschen irritierender.
Also ich kann da nur von meiner Erfahrung als Kind berichten, in der dieses Bewusstsein noch rein und unverstrickt war und vorallem weder anerzogen noch erarbeitet. Also das Bewusstsein, dass alles genauso stattfindet, wie Gott es will und es somit auch gerechtfertigt ist. Emotionale Erpressungen Erwachsener wie zb. wenn du nicht in die Kirche gehst, dann... usw. griffen nicht. Die Gewissensinstanz bildete sich durch eine konkrete, lebendige Beziehung zu Gott: Wenn ich in die Kirche gehe, dann gut, und wenn nicht, och jut... verbunden mit einer gewissen Spannung, was er denn wo auch immer für mich bereit hielt. Dein Wille halt. Verlor ich meinen Schlüssel, zb. und hatte aber einen für meine Begriffe wichtigen Termin, war nicht ich der Arsch, sondern Gott. Also, habe ich geschimpft und mich beschwert, und wenn sich ein schlechtes Gewissen einzuschleichen suchte, so war das in der selben sekunde lachend verschwunden, da schliesslich doch er es ist, der mich ihn grad "beschimpfen" liess.
Die Freiheit die ich in diesem Bewusstsein hatte bewirkte diverse Fähigkeiten und mit diesen Fähigkeiten wurde aber auch gleich ein natürliches ethisches Verständis mitgeliefert, es bildete sich sozusagen in der frühen Selbsterkenntnis aus: Wenn Gott mich so gemacht hat, wie ich halt grad bin, auch mit all meinen vermeintlichen Schandtaten, die Weltliche einem so einreden wollen, dann kann ich auch völlig unverschämt einen Blick auf diese und alles und das dahinter werfen. Und was ich dann fand, war immer ein ganz lieber undoder liebesbedürftiger Mensch, der in der Orientierung an unmittelbarer Wahrheit eine Gehhilfe fand oder aber im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt war. *EchtFreude! Zart und heimlich, aber auch intensiv und heimisch.
Interessant ist, dass ich dabei oft die Vision hatte von hinten in einen Spiegel durch mich selbst in einen weiteren Spiegel vor mir zuschauen, der aber in, wie soll ich sagen, nebeligen Schleiern mit mir Verbunden war. Gegenstände und überhaupt die Welt nahm ich in einem wie "schwirrendem" Lichtermeer wahr. Dabei hatte ich oft ein merkwürdiges Gefühl, dass alles beseelt sei, so wollte ich zb. (achtung jetzt wirds albern *g) mich nicht auf den einen Sessel setzten, weil der andere sich in meiner Wahl benachteiligt fühlen könnte und zog immer den Boden vor, in meinem Zimmer.
Das führte dann irgendwann dazu, dass ich mich in einem gigantischen DejaVu wiederfand, in dem es mir nicht mal mehr möglich war, zu lügen. Fiktives Beispiel: Wenn ich der Lehrerin erzählte, dass ich heute nicht kommen würde, weil mein Bruder sich den Arm geborchen habe, kam ich nach Hause und mein Bruder hatte sich tatsächlich den Arm gebrochen. Dabei wurde ich immer mehr in eine Art orangenes Licht gehüllt, also ich sah dieses um mich.
Nunja, wie dem auch sei, irgendwann kam der grosse Crashdown, ich verabschiedete mich mit einer gewissen Verbitterung vom lieben Gott und durfte dann mal so richtig runter kommen.Der freie Wille gesellte sich bald dazu und die Irritation war perfekt, ausserdem war ich jetzt schuldfähig. Da ich in diesem kindlichen Bewusstsein zuvor kaum ein Ich ausgebildet hatte, ist halt wie ein Muskel, der so ungenutzt erschlafft, wurde mir dieses Defizit immer und immer wieder zum Verhängnis. Jetzt durfte ich mit einem unterentwickelten Ego noch mehr Verantwortung tragen als je zuvor, aus einer grossen Irritationen noch gewichtigere Entscheidungen treffen als je zu vor und hatte wie gesagt an allem auch noch selbst schuld. Und die Gespenster nahmen Einzug mit der Ausbildung meines Verstandes. Dunkel war beängstigend und Licht eine Sucht.
Irgendwann fiel mir die liebe Liebe wieder ein, und langsam konnte ich den Rückweg, die Religio antreten.
Heute ist mein Leben ein MischMasch aus all diesen Zuständen und der freie oder unfreie Wille irrelevant. Einzig relevant: Dein Wille geschehe.
Ps: Der Glaube an Gott war Gewissheit, als ich mich verabschiedete, hörte diese Gewissheit nicht auf, sondern sozusagen hatte ich den Vertrag gekündigt. Das ist sicherlich anders als was Schooko und Muggle hier beschreiben.

Mit Verlaub, ist es Dir möglich inhaltlich Bezug zu nehmen und Deine Annahme zu begründen, dass mein Text für Deinen Sinn blöde erscheint, Muggle?