Alles steht bereits fest!

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Hallo,

es geht hier bei der ganzen Sache, einzig und allein darum, ALLES, zu "erfahren".
Fragt nicht nach dem "Sinn", denn es gibt scheinbar keinen.
Seht euch ein Kind am Strand an, es baut mit aller Liebe eine Strandburg, zwei Minuten später, zertrampelt es sie wieder. Wenn Du das Kind fragst warum es das tat, wird es sagen, nur so, es hatte keinen Grund. Es geht um das "Spiel".
Das "Eine", spielt mit sich selbst "Verstecken". Und Es/Er/Sie, scheint dabei grossen Spass zu haben. Du kannst nur Dein, ich sage mal, "liebevolles Sein" erfahren, in dem Du es nicht bist. Die Welt in der alles "scheinbar erscheint", kann nur in der Dualität erfahren/erlebt werden, sonst würde alles gar nicht so statt finden können, wie wir es wahrnehmen.
Natürlich entwickelt sich das "Selbst" immer weiter. Die Entwicklung findet im/beim "Erfahren/Durchleben" aller Begebenheiten statt. Das sie schon vorher feststehen, hat nichts damit zu tun, es geht darum "wie" es erfahren wird.

Liebe Grüsse
 
GräfinJo;2770690 schrieb:
Ja, mhm ist mir ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann, daß alles festgeschrieben ist.

Heisst: Null Entwicklung, Null Evolution, keine Quantensprünge, nada.

Wie fühlt sich das an für euch (also die, die es betrifft), wenn man so festgeschrieben ist? Hilflos? Ohnmacht? Ausgeliefert? Mag jemand darüber erzählen, also richtig erzählen, kein Brainfuck bitte.

:zauberer1


Also ich kann da nur von meiner Erfahrung als Kind berichten, in der dieses Bewusstsein noch rein und unverstrickt war und vorallem weder anerzogen noch erarbeitet. Also das Bewusstsein, dass alles genauso stattfindet, wie Gott es will und es somit auch gerechtfertigt ist. Emotionale Erpressungen Erwachsener wie zb. wenn du nicht in die Kirche gehst, dann... usw. griffen nicht. Die Gewissensinstanz bildete sich durch eine konkrete, lebendige Beziehung zu Gott: Wenn ich in die Kirche gehe, dann gut, und wenn nicht, och jut... verbunden mit einer gewissen Spannung, was er denn wo auch immer für mich bereit hielt. Dein Wille halt. Verlor ich meinen Schlüssel, zb. und hatte aber einen für meine Begriffe wichtigen Termin, war nicht ich der Arsch, sondern Gott. Also, habe ich geschimpft und mich beschwert, und wenn sich ein schlechtes Gewissen einzuschleichen suchte, so war das in der selben sekunde lachend verschwunden, da schliesslich doch er es ist, der mich ihn grad "beschimpfen" liess.

Die Freiheit die ich in diesem Bewusstsein hatte bewirkte diverse Fähigkeiten und mit diesen Fähigkeiten wurde aber auch gleich ein natürliches ethisches Verständis mitgeliefert, es bildete sich sozusagen in der frühen Selbsterkenntnis aus: Wenn Gott mich so gemacht hat, wie ich halt grad bin, auch mit all meinen vermeintlichen Schandtaten, die Weltliche einem so einreden wollen, dann kann ich auch völlig unverschämt einen Blick auf diese und alles und das dahinter werfen. Und was ich dann fand, war immer ein ganz lieber undoder liebesbedürftiger Mensch, der in der Orientierung an unmittelbarer Wahrheit eine Gehhilfe fand oder aber im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt war. *EchtFreude! Zart und heimlich, aber auch intensiv und heimisch.

Interessant ist, dass ich dabei oft die Vision hatte von hinten in einen Spiegel durch mich selbst in einen weiteren Spiegel vor mir zuschauen, der aber in, wie soll ich sagen, nebeligen Schleiern mit mir Verbunden war. Gegenstände und überhaupt die Welt nahm ich in einem wie "schwirrendem" Lichtermeer wahr. Dabei hatte ich oft ein merkwürdiges Gefühl, dass alles beseelt sei, so wollte ich zb. (achtung jetzt wirds albern *g) mich nicht auf den einen Sessel setzten, weil der andere sich in meiner Wahl benachteiligt fühlen könnte und zog immer den Boden vor, in meinem Zimmer.

Das führte dann irgendwann dazu, dass ich mich in einem gigantischen DejaVu wiederfand, in dem es mir nicht mal mehr möglich war, zu lügen. Fiktives Beispiel: Wenn ich der Lehrerin erzählte, dass ich heute nicht kommen würde, weil mein Bruder sich den Arm geborchen habe, kam ich nach Hause und mein Bruder hatte sich tatsächlich den Arm gebrochen. Dabei wurde ich immer mehr in eine Art orangenes Licht gehüllt, also ich sah dieses um mich.

Nunja, wie dem auch sei, irgendwann kam der grosse Crashdown, ich verabschiedete mich mit einer gewissen Verbitterung vom lieben Gott und durfte dann mal so richtig runter kommen. :D Der freie Wille gesellte sich bald dazu und die Irritation war perfekt, ausserdem war ich jetzt schuldfähig. Da ich in diesem kindlichen Bewusstsein zuvor kaum ein Ich ausgebildet hatte, ist halt wie ein Muskel, der so ungenutzt erschlafft, wurde mir dieses Defizit immer und immer wieder zum Verhängnis. Jetzt durfte ich mit einem unterentwickelten Ego noch mehr Verantwortung tragen als je zuvor, aus einer grossen Irritationen noch gewichtigere Entscheidungen treffen als je zu vor und hatte wie gesagt an allem auch noch selbst schuld. Und die Gespenster nahmen Einzug mit der Ausbildung meines Verstandes. Dunkel war beängstigend und Licht eine Sucht.

Irgendwann fiel mir die liebe Liebe wieder ein, und langsam konnte ich den Rückweg, die Religio antreten.

Heute ist mein Leben ein MischMasch aus all diesen Zuständen und der freie oder unfreie Wille irrelevant. Einzig relevant: Dein Wille geschehe. :)

Ps: Der Glaube an Gott war Gewissheit, als ich mich verabschiedete, hörte diese Gewissheit nicht auf, sondern sozusagen hatte ich den Vertrag gekündigt. Das ist sicherlich anders als was Schooko und Muggle hier beschreiben.
 
Also ich kann da nur von meiner Erfahrung als Kind berichten, in der dieses Bewusstsein noch rein und unverstrickt war und vorallem weder anerzogen noch erarbeitet. Also das Bewusstsein, dass alles genauso stattfindet, wie Gott es will und es somit auch gerechtfertigt ist. Emotionale Erpressungen Erwachsener wie zb. wenn du nicht in die Kirche gehst, dann... usw. griffen nicht. Die Gewissensinstanz bildete sich durch eine konkrete, lebendige Beziehung zu Gott: Wenn ich in die Kirche gehe, dann gut, und wenn nicht, och jut... verbunden mit einer gewissen Spannung, was er denn wo auch immer für mich bereit hielt. Dein Wille halt. Verlor ich meinen Schlüssel, zb. und hatte aber einen für meine Begriffe wichtigen Termin, war nicht ich der Arsch, sondern Gott. Also, habe ich geschimpft und mich beschwert, und wenn sich ein schlechtes Gewissen einzuschleichen suchte, so war das in der selben sekunde lachend verschwunden, da schliesslich doch er es ist, der mich ihn grad "beschimpfen" liess.

Die Freiheit die ich in diesem Bewusstsein hatte bewirkte diverse Fähigkeiten und mit diesen Fähigkeiten wurde aber auch gleich ein natürliches ethisches Verständis mitgeliefert, es bildete sich sozusagen in der frühen Selbsterkenntnis aus: Wenn Gott mich so gemacht hat, wie ich halt grad bin, auch mit all meinen vermeintlichen Schandtaten, die Weltliche einem so einreden wollen, dann kann ich auch völlig unverschämt einen Blick auf diese und alles und das dahinter werfen. Und was ich dann fand, war immer ein ganz lieber undoder liebesbedürftiger Mensch, der in der Orientierung an unmittelbarer Wahrheit eine Gehhilfe fand oder aber im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt war. *EchtFreude! Zart und heimlich, aber auch intensiv und heimisch.

Interessant ist, dass ich dabei oft die Vision hatte von hinten in einen Spiegel durch mich selbst in einen weiteren Spiegel vor mir zuschauen, der aber in, wie soll ich sagen, nebeligen Schleiern mit mir Verbunden war. Gegenstände und überhaupt die Welt nahm ich in einem wie "schwirrendem" Lichtermeer wahr. Dabei hatte ich oft ein merkwürdiges Gefühl, dass alles beseelt sei, so wollte ich zb. (achtung jetzt wirds albern *g) mich nicht auf den einen Sessel setzten, weil der andere sich in meiner Wahl benachteiligt fühlen könnte und zog immer den Boden vor, in meinem Zimmer.

Das führte dann irgendwann dazu, dass ich mich in einem gigantischen DejaVu wiederfand, in dem es mir nicht mal mehr möglich war, zu lügen. Fiktives Beispiel: Wenn ich der Lehrerin erzählte, dass ich heute nicht kommen würde, weil mein Bruder sich den Arm geborchen habe, kam ich nach Hause und mein Bruder hatte sich tatsächlich den Arm gebrochen. Dabei wurde ich immer mehr in eine Art orangenes Licht gehüllt, also ich sah dieses um mich.

Nunja, wie dem auch sei, irgendwann kam der grosse Crashdown, ich verabschiedete mich mit einer gewissen Verbitterung vom lieben Gott und durfte dann mal so richtig runter kommen. :D Der freie Wille gesellte sich bald dazu und die Irritation war perfekt, ausserdem war ich jetzt schuldfähig. Da ich in diesem kindlichen Bewusstsein zuvor kaum ein Ich ausgebildet hatte, ist halt wie ein Muskel, der so ungenutzt erschlafft, wurde mir dieses Defizit immer und immer wieder zum Verhängnis. Jetzt durfte ich mit einem unterentwickelten Ego noch mehr Verantwortung tragen als je zuvor, aus einer grossen Irritationen noch gewichtigere Entscheidungen treffen als je zu vor und hatte wie gesagt an allem auch noch selbst schuld. Und die Gespenster nahmen Einzug mit der Ausbildung meines Verstandes. Dunkel war beängstigend und Licht eine Sucht.

Irgendwann fiel mir die liebe Liebe wieder ein, und langsam konnte ich den Rückweg, die Religio antreten.

Heute ist mein Leben ein MischMasch aus all diesen Zuständen und der freie oder unfreie Wille irrelevant. Einzig relevant: Dein Wille geschehe. :)

Ps: Der Glaube an Gott war Gewissheit, als ich mich verabschiedete, hörte diese Gewissheit nicht auf, sondern sozusagen hatte ich den Vertrag gekündigt. Das ist sicherlich anders als was Schooko und Muggle hier beschreiben.

Neinnein, das liegt alles drin. Jede dieser Erfahrungen ist machbar, und wird auch hie und da gemacht. In deinem Fall sogar sehr intensiv. Schöne Beschreibung übrigens. So kann man den Fall aus dem (Kind)Paradies schon beschreiben. (Erlebt natürlich jeder anders.)
Und die Rückkehr - ist halt nicht möglich. Es bleibt dieser 'Mischmasch' der täglichen Erfahrungen, wie du es ausdrückst.

Was ich jetzt dazusage, ist: All diese Erfahrungen beweisen nicht, dass es dich als das gibt, als das du dich permanent so überzeugend erfährst. Und das ist vielleicht noch ein bisschen irritierender.


 
Mein suchendes Ego fragt das, liebe(r) Schooko.

@Muggle.. du machst den Eindruck als wären deine Sichtweisen für dich selbst stimmig. Stimmt das? Kannst du dieses Wissen auch für dich anwenden, ich mein, gehts dir gut mit diesem Wissen? :-)
 
Was ich jetzt dazusage, ist: All diese Erfahrungen beweisen nicht, dass es dich als das gibt, als das du dich permanent so überzeugend erfährst. Und das ist vielleicht noch ein bisschen irritierender.​


Ist das letzlich nicht eigentlich ziemlich egal?
Oder zumindest so nicht wirklich klärbar?

Ganz banal gefragt, wenn du im Kino sitzt, analysierst du, warum wer wie den Schauspieler x so und nicht anders gestylt hat, wer warum die Requisisten so und nicht anders platziert hat, wieso die Kamera jetzt genau diese Einstellung hat, oder siehst du dir einfach den ganzen Film erstmal an?

Machen kann man beides, keine Frage, in der ersten Version wirst du vermutlich jede Menge Fehler und Unstimmigkeiten finden, dich vermutlich sogar ärgern über den Unfug, in der zweiten wirst du selbst als Zuseher Teil des Ganzen, in dem du dich mit zumindest einer Person zu identifizieren beginnst.
Fällst rein, und natürlich auch darauf rein. Für eine Weile...

Könnte man ja auch sagen, der Film steht schon fest. Aber für den, der ihn noch nicht kennt, ist er trotzdem neu. Und viele sehen sich ihre Lieblingsfilme auch gerne öfter an. Und jedesmal nehmen sie ihn ein wenig anders wahr.

Die vielleicht über einen lineraen Film hinausgehende interaktive Komplexität der potenziellen steuerbaren Variablen in und durch die Interaktion vieler zugleich lasse ich mal der Einfachheit halber weg.​
 
Neinnein, das liegt alles drin. Jede dieser Erfahrungen ist machbar, und wird auch hie und da gemacht. In deinem Fall sogar sehr intensiv. Schöne Beschreibung übrigens. So kann man den Fall aus dem (Kind)Paradies schon beschreiben. (Erlebt natürlich jeder anders.)
Und die Rückkehr - ist halt nicht möglich. Es bleibt dieser 'Mischmasch' der täglichen Erfahrungen, wie du es ausdrückst.

Was ich jetzt dazusage, ist: All diese Erfahrungen beweisen nicht, dass es dich als das gibt, als das du dich permanent so überzeugend erfährst. Und das ist vielleicht noch ein bisschen irritierender.



Die Rückkehr ist sehr wohl möglich, da sich niemand wirklich verlassen und verlieren kann! Aber mag sein, dass ich das anders verstehe als Du. ;)

Der letzte Absatz bedeutet, dass Du Dich selber nicht für wahr nimmst, sondern Dich in Zweifel verlierst. Es gibt Dich und es gibt Gott. Welchen GESCHEITEN Sinn sollte es machen, dass es Dich nicht gibt, da Du Dich doch unzweifelhaft selber IN DIR fühlst und nicht in Beton gegossen und erstarrt bzw. für Dich tot? Welchen tieferen Sinn macht es für Dich, dass speziell DU in der Existenz bist? Du bist Du und nicht ich oder irgendein anderes - WARUM?
 
Also ich kann da nur von meiner Erfahrung als Kind berichten, in der dieses Bewusstsein noch rein und unverstrickt war und vorallem weder anerzogen noch erarbeitet. Also das Bewusstsein, dass alles genauso stattfindet, wie Gott es will und es somit auch gerechtfertigt ist. Emotionale Erpressungen Erwachsener wie zb. wenn du nicht in die Kirche gehst, dann... usw. griffen nicht. Die Gewissensinstanz bildete sich durch eine konkrete, lebendige Beziehung zu Gott: Wenn ich in die Kirche gehe, dann gut, und wenn nicht, och jut... verbunden mit einer gewissen Spannung, was er denn wo auch immer für mich bereit hielt. Dein Wille halt. Verlor ich meinen Schlüssel, zb. und hatte aber einen für meine Begriffe wichtigen Termin, war nicht ich der Arsch, sondern Gott. Also, habe ich geschimpft und mich beschwert, und wenn sich ein schlechtes Gewissen einzuschleichen suchte, so war das in der selben sekunde lachend verschwunden, da schliesslich doch er es ist, der mich ihn grad "beschimpfen" liess.

Die Freiheit die ich in diesem Bewusstsein hatte bewirkte diverse Fähigkeiten und mit diesen Fähigkeiten wurde aber auch gleich ein natürliches ethisches Verständis mitgeliefert, es bildete sich sozusagen in der frühen Selbsterkenntnis aus: Wenn Gott mich so gemacht hat, wie ich halt grad bin, auch mit all meinen vermeintlichen Schandtaten, die Weltliche einem so einreden wollen, dann kann ich auch völlig unverschämt einen Blick auf diese und alles und das dahinter werfen. Und was ich dann fand, war immer ein ganz lieber undoder liebesbedürftiger Mensch, der in der Orientierung an unmittelbarer Wahrheit eine Gehhilfe fand oder aber im wahrsten Sinne des Wortes beflügelt war. *EchtFreude! Zart und heimlich, aber auch intensiv und heimisch.

Interessant ist, dass ich dabei oft die Vision hatte von hinten in einen Spiegel durch mich selbst in einen weiteren Spiegel vor mir zuschauen, der aber in, wie soll ich sagen, nebeligen Schleiern mit mir Verbunden war. Gegenstände und überhaupt die Welt nahm ich in einem wie "schwirrendem" Lichtermeer wahr. Dabei hatte ich oft ein merkwürdiges Gefühl, dass alles beseelt sei, so wollte ich zb. (achtung jetzt wirds albern *g) mich nicht auf den einen Sessel setzten, weil der andere sich in meiner Wahl benachteiligt fühlen könnte und zog immer den Boden vor, in meinem Zimmer.

Das führte dann irgendwann dazu, dass ich mich in einem gigantischen DejaVu wiederfand, in dem es mir nicht mal mehr möglich war, zu lügen. Fiktives Beispiel: Wenn ich der Lehrerin erzählte, dass ich heute nicht kommen würde, weil mein Bruder sich den Arm geborchen habe, kam ich nach Hause und mein Bruder hatte sich tatsächlich den Arm gebrochen. Dabei wurde ich immer mehr in eine Art orangenes Licht gehüllt, also ich sah dieses um mich.

Nunja, wie dem auch sei, irgendwann kam der grosse Crashdown, ich verabschiedete mich mit einer gewissen Verbitterung vom lieben Gott und durfte dann mal so richtig runter kommen. :D Der freie Wille gesellte sich bald dazu und die Irritation war perfekt, ausserdem war ich jetzt schuldfähig. Da ich in diesem kindlichen Bewusstsein zuvor kaum ein Ich ausgebildet hatte, ist halt wie ein Muskel, der so ungenutzt erschlafft, wurde mir dieses Defizit immer und immer wieder zum Verhängnis. Jetzt durfte ich mit einem unterentwickelten Ego noch mehr Verantwortung tragen als je zuvor, aus einer grossen Irritationen noch gewichtigere Entscheidungen treffen als je zu vor und hatte wie gesagt an allem auch noch selbst schuld. Und die Gespenster nahmen Einzug mit der Ausbildung meines Verstandes. Dunkel war beängstigend und Licht eine Sucht.

Irgendwann fiel mir die liebe Liebe wieder ein, und langsam konnte ich den Rückweg, die Religio antreten.

Heute ist mein Leben ein MischMasch aus all diesen Zuständen und der freie oder unfreie Wille irrelevant. Einzig relevant: Dein Wille geschehe. :)

Ps: Der Glaube an Gott war Gewissheit, als ich mich verabschiedete, hörte diese Gewissheit nicht auf, sondern sozusagen hatte ich den Vertrag gekündigt. Das ist sicherlich anders als was Schooko und Muggle hier beschreiben.

Wundervoll. :umarmen: :kiss4: :danke:
 
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