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zu viel Esoterik kann gesundheitlich gefhrlich sein!

Dieses Thema im Forum "Esoterik kritisch" wurde erstellt von Rachelhexe, 26. April 2006.

  1. Rachelhexe

    Rachelhexe Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2005
    Beiträge:
    62
    Ort:
    nähe Linz
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    Ich möchte hiermit meine Erfahrung mit Esoterik niederschreiben:
    Meine "Schwiegermutter" beschäftigt sich seit Jahren intensiv damit, d.h. sie hatte Reiki-Kurse,.... gemacht und arbeitet seit einigen Jahren zu Hause und behandelt Menschen mit Reiki u.a.

    Sie hatte vor etwa 7 Jahren Brustkrebs, welcher operativ entfernt wurde, Chemo lehnte sie ab. Einige Jahre war nichts, doch vor etwa 3 Jahren kam der Brustkrebs wieder. Sie wartete lange, bis sie zum Arzt ging und als man erneut Brustkrebs bei ihr feststellte, machte sie wieder nichts! Sie bekam Gelbsucht und ihre Galle musste entfernt werden. Auch da wartete sie wieder sehr lange, weil sie der Meinung war, sie bekommt die Gelbsucht selbst in den Griff. Bei ihr ist die Gefahr, dass sie sich selbst so überschätzt, sie glaubt, sie spürt, wenn was nicht stimmt im Körper und selbst wenn, könne sie es selbst beheben. Schließlich stimmte sie einer Behandlung der Brust dann zu und begann eine Hormontherapie, weil Chemo will sie nicht. Die Leberwerte waren bei der Behandlung immer zu hoch und im November letzten Jahres, die Hormnotherapie war vorbei oder sie hatte sie abgebrochen, wer weiß, hatte sie wieder Gelbsucht. Dieses Mal musste ihr ein neuer Gallengang gelegt werden, dabei wurde ein Stück vom Darm genommen und daraus ein Gallengang gemacht. Dabei stellte man ein Geschwür auf der Bauchspeicheldrüse fest und nahm eine Probe. Am Befund stand "Verdacht auf 1 große Metastase in der Bauchspeicheldrüse". Der endgültige Befund ließ lange auf sich warten, das KH meldete sich einfach nicht, sie selbst unternahm nichts, außer, dass sie esoterisch an ihr herumprobierte. Sie war der Meinung, da sie in einem Ärztebuch nachschaute, dass es nicht sein kann, dass es eine Metastase sei, weil die Begriffe dazu, wo die Metas. liegen solle, irgendwie nicht so möglich war. Was weiß ich!
    Sie Monate vergingen und erst jetzt ging sie zum Hausarzt, weil sie nichts mehr essen kann, ohne dass sie kotzt, Schmerzen hat am Rücken und ständig hustet.
    Wir haben alle Angst um sie und sie und ihr Mann sind sich dessen nicht bewusst. Sie lachen uns nur blöd an und ich und mein Freund wissen nicht, wie uns geschieht! Warum machen sie das? Was geht in ihnen vor? Will sie alles alleine schaffen, glaubt sie, sie hat solche Fähigkeiten, dass sie mit ein bisschen Handauflegen alles in den Griff bekommt????
    Die Schwiegereltern sind sich der Gefahr nicht bewusst, dass sie schwerkrank ist und das ist alles voll Scheiße! Wie soll man solch einen Menschen überzeugen, dass man alles probieren soll, um gesund zu werden, auch wenn es Chemo ist?? Ihr Arzt meinte, die Rückenschmerzen kommen wahrscheinlich davon, dass die Metastase schon so groß sei, dass sie auf die Wirbelsäule drückt! Heute wird sie im Spital untersucht, ich bin gespannt, wie es weitergeht mit ihr! Die Schwiegereltern kommen mir vor, als ob sie in einer Sekte wären und nicht mehr Realtität und Traum unterscheiden können, weil sie das so verharmlosen! Wir wollen helfen, mein Freund und ich, aber mehr als reden können wir nicht und das versuchen wir halt immer, aber es fehlen einem fast immer die Worte, was die nicht alles parat haben!
    Meine Meinung ist, dass wenn man zuviel mit Esoterik zu tun hat, nicht mehr gut ist, bei geringeren Problemen ist es sicherlich zu empfehlen, wie zB bei Reiki, dass es einem hilft, aber bei schwerwiegenden Problemen, ist es ein Wahnsinn, solch Experimente zu machen und einfach nicht zum Arzt gehen, obwohl es so dringend wäre! Ihre Brust lässt sie überhaupt nicht behandeln, obwohl der Krebs bösartig ist! Für mich grenzt das schon an Selbstmord und wir müssen zusehen! Es ist soooooooooooooo arg!!!!!!!!!!!!!!!!
    Danke fürs zuhören!!!! lg, Rachelhexe!
     
  2. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    hi,

    hab sowas auch schon öfter feststellen können. Es kommt mir irgendwie so vor, als ob einige "Esoteriker" sich selbst konditionieren (auf Licht und Liebe, oder was auch immer), sprich sich selber belügen und ihre Probleme nur "zudecken" anstatt wirklich Lösungsorientiert zu arbeiten. (Irgendwie verdrehen die auf komische Weise die Realität und sprechen immer von Dingen von denen sie Lichtjahre entfernt sind, als ab sie diese wirklich können ==> und merken nicht mal, dass sie keine Ahnung haben und total verblendet sind)

    --> Meiner Erfahrung nach hilft es eigentlich nur, diese Menschen wieder auf den harten Boden der Realität zu befördern

    ==>Tritt Deiner Schwiegermutter kräftig in den Arsch!!! (Sei grausam, langfristig ist es gut für sie!)

    g*
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Die sich stellende Frage ist doch vor allem --> was bitte ist real?

    Für den Esoteriker sicher was anderes als für den Exoteriker.

    Bevor mich einer zerreisst - selbstverständlich sollte man im Falle eines Krankheitsfalles zum Arzt gehen. Was man dann aber mit der Diagnose in sich selber macht, bleibt zum Glück jedem selber überlassen...

    Der Arzt geht nach dem Prinzip vor, dass Materielles mit Materiellem bekämpft werden muss.

    Der Esoteriker geht nach dem Prinzip vor, dass Geist Materie beeinflusst.

    Beide Prinzipien können funktionieren, müssen es aber nicht.


    Mit welchem Recht darfst du die Entscheidungen anderer mit Gewalt bekämpfen???

    Gruß von Rita
     
  4. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    hi,

    tja gute frage --> mit welchem Recht quält die "Schwiegermutter" ihre Familienmitglieder --> sodass sich alle Sorgen machen und traurig sind??


    ich sehe halt wie meist zwei GRUNDSÄTZLICHE Möglichkeiten

    1. Man gewöhnt sich daran
    2. Man ändert etwas

    Meine Variante wäre eben, wenn ich mich nach einer Aussprache nicht mít dem jetztigen Zustand abfinden will --> Kick her ass

    g*

    PS:
    jeder wie er mag
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Danke für die wesentlich freundlichere Formulierung dessen, was mir beim Lesen des Beitrages in den Sinn kam.

    Wie genau kann es die Schwiegermutter schaffen, dass sich alle Sorgen machen und traurig sind? Ich persönlich kann mir zB nicht vorstellen, dass meine Schwiegermutter mir Sorgen machen könnte. Wie genau sollte das funktionieren?

    Ich hab grad das Bild von Alf vor Augen als er vor der Katze sass und meinte *du bist ein Krapfen*. So in etwa stell ich mir auch vor, dass meine Schwiegermutter vor mir sitzen könnte und mir suggerieren könnte *du machst dir Sorgen*.

    Was ich damit sagen will - wenn ich mir Sorgen über was mache, dann kann das nur von mir aus gehen. Und ich bin auch überzeugt davon, dass auch in diesem Fall hier nicht die Schwiegermutter die Sorgen macht - sondern Rachelhexe sich die Sorgen selbst macht - aus welchen Gründen auch immer.

    Und ich empfinde es durchaus auch als ok, dass du dir Sorgen machst @Rachelhexe - ich möchte dir nur einen weiteren Denkanstoss geben, der es dir vielleicht leichter macht, damit um zu gehen, dass dus sowieso nicht ändern kannst.

    Ich hab mir jahrzehntelang Sorgen um alle möglichen und unmöglichen Menschen gemacht. Und erst, seit ich es mir selbst wert bin, mich selbst retten zu dürfen, brauch ich niemand anderen mehr retten wollen - womöglich noch Jemanden, der es selbst gar nicht will.

    Was nicht heißt, dass ich nicht auch anmerken würde, dass ich einen Arztbesuch für vernünftig fände - aber warum sollte ich jemanden zu seinem Glück zwingen wollen? Woher nehme ich die Überzeugung zu wissen, dass mein Glück auch unbedingt das dessen sein muss, dem ichs aufzwingen möchte?

    Ich würde mir in diesem Fall die Frage stellen - was genau geschieht in mir, dass ich es anscheinend nicht aushalten kann, meiner Schwiegermutter zu zu gestehen, dass sie alt genug ist, um die Verantwortung für ihr Leben - oder auch Sterben - zu übernehmen? Warum glaube ich, jemand Anderen retten zu müssen?

    Wenn jemand um Hilfe bittet, gerne, im Rahmen dessen, was mir möglich ist.
    Aber helfen ohne vom Anderen dazu aufgefordert worden zu sein?
     
  6. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

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    Dort wo jeder willkommen ist
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    @Rachelhexe

    hi, gut das Du Dich "outen" konntest, so was so einfach oft nicht ist.

    Welches Programm gefällt Dir besser?

    1.
    2.
    g*
     
  7. Rachelhexe

    Rachelhexe Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2005
    Beiträge:
    62
    Ort:
    nähe Linz
    Hallo ihr!

    Danke, dass ihr so schnelle reagiert habt!

    Ich bin der Meinung, dass man sehr wohl das Recht hat sich Sorgen um jemanden zu machen! 1. Finde ich es egoistisch, wenn man es nicht machen würde und 2. kann man andere sehr wohl dazu bewegen, sein "vielleicht" falsches Verhalten zu ändern bzw. einen Denkanstoß geben!
    Wir kommen ja nicht auf die Welt und keiner redet mit uns bzw. gibt uns Ratschläge! Es ist sicher jeden schon mal so ergangen, dass es sich gedacht hat, zum Glück hat mir der dies oder jenes gesagt, das hab ich gar nicht gewusst und man denkt, es hat so sein sollen!
    Ich habe soeben erfahren, dass die Schwiegermutter im Spital untersucht wurde und die Kotzerei daher kam, dass sie eine Verengung hatte, das sie zuviel Schleim hatte und dieser Schleim löste das Husten aus und auch die Schmerzen am Rücken! Nun sind wir alle erleichtert, was nicht heißt, dass sie jetzt gesund ist! Sie hat ja Brustkrebs und die Metastase in der Bauchspeicheldrüse! Die Metastase ist nicht gewachsen, seit ihrer letzten Untersuchung Ende letzten Jahres, was auch gut ist!
    Wir haben keine Ahnung was sie jetzt weitermacht, ob sie jetzt Therapien vom Spital annimmt oder wieder alles alleine machen will! Wir können das nicht beeinflussen, wir können ihr nur Möglichkeiten aufzeigen und vielleicht kapiert sie es ja jetzt, dass sie was tun muss, um wieder gesund zu werden, falls das überhaupt noch möglich!?

    Und jeder Mensch bittet nicht um Hilfe, weil sie denken, dass sie einem nicht an die nerven gehen möchten und ich finde es sehr wohl wichtig, nachzufragen, wie es einem krebskranken menschen geht und ihm ratschläge zu geben! dazu braucht man sicher keine aufforderung und man muss die menschen nicht mit ihren ängsten alleine lassen! Es ist schon schlimm genug, dass sonst keiner von den geschwistern sich drum kümmert, wie es ihr geht! sowas finde ich sehr arg! @hotei: Ich entscheide mich für "kick her ass" *gg*

    lg, rachelhexe
     
  8. Klartext

    Klartext Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2005
    Beiträge:
    2.415
    So hätte ich mich auch entschieden. Aus zwei Gründen:

    1. Ein religiös/spirituell verblendeter Mensch ist in seiner Fähigkeit, kritische Situationen wie diese realistisch einzuschätzen, stark eingeschränkt. Sozusagen eso-brainwashed. Also kann man ihn nicht mit der Verantwortung für seine Gesundheit alleine lassen, sondern muss ihn schon mal mit liebevollem Nachdruck über innere Grenzen kicken und vor der eigenen Ideologie retten.

    2. Tut man es nicht und der Mensch stirbt, wird man es sich ständig vorwerfen und sich schuldig fühlen.

    Ermutigende Grüße
    Ass-Kicking Klartext
     
  9. Roter Baron

    Roter Baron Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2006
    Beiträge:
    6.140
    Ort:
    Dort wo jeder willkommen ist
    liebe Rachelhexe

    ok, Du Dich für den schwierigeren Weg entschieden hast.

    Dazw möchte ich Dir noch drei Tipps geben:

    1. Es ist ultra wichtig, dass Du Dich nicht "runterziehen" läßt --> Wenn Du selber scheisse drauf bist, kannst Du kaum jemanden anderen helfen!
    --> Das ist das wichtigste
    2. Der Grad beim "kick her ass" zwischen wirklich helfen und den Anderen in ein "Down" zu befördern, aus dem er/sie lange nicht rauskommt ist sehr klein, d. h. im "Niederknüppeln" muss trotzdem eine Feinfühligkeit sein.
    3. Wennst nicht helfen kannst SEI NICHT TRAURIG

    g*
     
  10. free spirit

    free spirit Mitglied

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    Tirol / Niederösterreich
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    2. Tut man es nicht und der Mensch stirbt, wird man es sich ständig vorwerfen und sich schuldig fühlen.

    Tut man es doch und der Mensch stirbt?
    Ist man dann beruhigt??

    Jeder Mensch hat für sich selbst zu entscheiden, niemand kann für einen anderen sagen was gut und was nicht gut ist.

    Oder möchte man nur sein eigenes Ego beruhigen...
     
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