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Kein Geschmacks- und Geruchsempfinden

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Ribisel, 29. Juni 2005.

  1. Ribisel

    Ribisel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    52
    Ort:
    ungefähr in OÖ
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    Hallo!

    Meine Mutter (69 Jahre) ist eine sehr starke und bewundernswerte Frau, die schon so einiges mitgemacht hat.
    Vor 11 Jahren wurde ihr eine Brust entfernt (BRustkrebs), sie hat zwei Chemotherapien hinter sich gebracht, nach der letzten reagierte sie plötzlich allergisch auf die Chemo.
    Seitdem bekommt sie jede dritte Woche stationär Herceptininfusionen und Cortison.
    Sie hat laut Befund Knochen-, Leber -und Lungenmetastasen.
    All dies hat sie bis jetzt psychisch sehr gut verkraftet, aber seit ca. 5 Wochen hat meine Mutter keine Geruchs- und Geschmacksempfindungen mehr, und das schlägt sich schwer auf ihre Stimmung, sie hat immer gerne gegessen, jetzt schmeckt alles gleich (sauer und süss kann sie unterscheiden).
    Sie war lange Zeit stark verkühlt, und sie hat immer noch sehr wässrigen Ausfluss aus der Nase.
    Ungefähr vor 5 Wochen wurde meiner Mutter auch ein Zahn gezogen. Die Ärzte behaupten, dass weder die Zahnextraktion noch irgendwelche Nebenwirkungen von Medikamenten etwas mit dem fehlenden Geruchs-und Geschmackssinn zu tun hätten.
    Heute wurde bei meiner Mutter auch eine Magnetresonanztherapie gemacht, glücklicherweise wurde kein Gehirntumor gefunden.
    Kann mir jemand weiterhelfen?
    Der Gesundheitszustand meiner Mutter hängt sehr stark von ihrer psychischen Stimmung ab, sie hat durch ihre humorvolle und lebensbejahende Art so viel geschafft . Jetzt verzweifelt sie allmählich.
    An alternativen Methoden hat sie noch nichts probiert, ich habe ihr zu einem Homöopathen geraten, das will sie jetzt auch machen.
    Hat sonst noch wer irgendwelche Erfahrungen gemacht?


    :danke: Ribisel
     
  2. Athos1972

    Athos1972 Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2004
    Beiträge:
    122
    Ort:
    Wien
    Hi!

    Erstmal alles Gute für Deine Mutter!

    Es ist seltsam, daß der Termin der Zahnextraktion mit dem Termin des Verlusts der Empfindlichkeit übereinstimmt. Welcher Zahn wurde extrahiert? Hat sie gar kein empfinden mehr im Nasen/Rachenraum/Mund oder gibt es Geschmäcker/Gerüche, die durchkommen?
     
  3. Ribisel

    Ribisel Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juni 2005
    Beiträge:
    52
    Ort:
    ungefähr in OÖ
    Hallo Athos1972!

    Danke für Deine Antwort!
    Ja meine Mutter selbst glaubt auch an einen Zusammenhang zwischen Zahnextraktion und diesem fehlenden Geruchs,- Geschmacksinn.
    Ihr wurde der vierte Zahn (Stockzahn) oben rechts gezogen.

    Der Geruchssinn wird langsam besser, d.h. Putzmittel und stark riechende Öle (Pfefferminzöl) kann sie bereits riechen.
    Beim Geschmacksinn hat sich noch nichts geändert, sie kann sauer,süß,scharf und bitter unterscheiden, aber z.B. Marillenknödel, Erdbeerknödel,..schmecken alle gleich..einfach süß (fad).
    Meine Mutter hat noch fallweise von der Nase zur Stirn hin ein Druckgefühl , ähnlich bei einem Stirnhöhlenkatarrh.
    Ja noch was! Bevor sie zum Zahnreißen gegangen ist,hatte sie eine starke, bräunlich wässrige Absonderung aus der Nase. (war nur einmalig)

    Sie hatte in diesem Jahr auch häufig grippeähnliche Symptome. Habe gelesen, dass "Herceptin" solche Nebenwirkungen hervorrufen kann, neben Durchfall und Übelkeit kennt man noch keine anderen Nebenwirkungen.

    liebe Grüße Ribisel :)
     
  4. nirak

    nirak Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
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    Hallo Ribisel,

    durch die Chemotherapeutika kann es sehr wohl zu Beeinträchtigungen des Geschmacksinnes und des Geruchsinnes kommen. Vorrübergehend.

    Auch eine ständige Mundtrockenheit kann den Geschmacksinn beeinträchtigen,das passiert wenn zu wenig Speichel produziert wird. Hier gibt es ebenfalls Abhilfe und alternative Methoden.

    lg
     
  5. Athos1972

    Athos1972 Mitglied

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    Hi!

    Tja - die Zytostatika können ziemlich viel kaputt machen - das stimmt. Aber das klingt mir viel eher nach einer, mit der Extraktion zusammehängenden, vorübergehenden Kompression des olfactorius, facialis und glossopharyngeus.

    Nachdem ja abgeklärt ist, daß kein verdrängender Prozess daran schuld sein kann, darf man annehmen, daß Deine Mutter schon bald wieder alle Gerüche und Geschmäcker wahrnehmen wird können! :banane:

    Natürlich könnte es sich auch um viele andere Mechanismen / Krankheiten handeln - dann wäre aber der Zufall daran beteiligt, daß die zwei Zeitpunkte gemeinsam stattgefunden haben.
     
  6. nirak

    nirak Aktives Mitglied

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    Hi Athos,

    Wenn es so ist,warum sind keine anderen Beeinträchtigungen vorhanden. Die Hirnnerven sind ja paarig angelegt,das heißt ja wenn wirklich der N. facialis bzw. der N. intermedius betroffen ist,warum schmeckt sie generell keinen Unterschied. Süß,salzig,sauer,...bitter is ja ein anderer. Insultpatienten schmecken doch auch süß,salzig,sauer. Eine Hälfte ist ja intakt.
    Er innerviert ja beide Gesichtshälften. Wenn ihre Mutter wirklich durchuntersucht worden ist wären sie doch draufgekommen ob hier Hirnnerven peripher oder zentral am Geschehen beteiligt sind. Oder liege ich nun falsch.
    Bei Zahnextraktionen kann es vorkommen das eine reversible Facialisparese oder eine Trigeminusneuralgie auftritt,das hab ich auch schon gesehen.

    Übrigens die Hirnnerven sind ein Albtraum......... :)

    lg
     
  7. nirak

    nirak Aktives Mitglied

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    1. September 2004
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    Ort:
    Wo Ich Einst Niederfiel
    @ Ribisel,

    bekommt deine Mutter eine Schmerztherapie mit Morphinen ?
     
  8. Birgit-Fanilia

    Birgit-Fanilia Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    84
    Liebe Ribisel,

    ich bewundere die Kraft und Stärke deiner Mutter. Jede Krankheit will ja etwas sagen, aufmerksam machen. Wenn deine Mutter dies mag, ist sicher eine kinesiologische Testung sinnvoll. Informiere dich doch auch einmal über die Hulda-Clark-Therapie. Was haltet Ihr von geistigem Heilen als Begleitung? Affirmation ist gut (welcher positive Satz fällt dir/deiner Mutter ein?). Heilmeditation, Licht in die betroffenen Organe schicken. Erzengel Raphael und die Engel der Heilung stehen Euch auch zur Seite, wenn Ihr sie darum bittet.

    Ich wünsche dir und ganz besonders deiner Mutter weiterhin Kraft, Stärke, Liebe, Vertrauen und viele liebevolle Menschen.

    Birgit-Fanilia
     
  9. nirak

    nirak Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2004
    Beiträge:
    348
    Ort:
    Wo Ich Einst Niederfiel
    Liebe Ribisel,

    ich schließe mich Birgit-Fanilia an. Viel Kraft und Stärke wünsche ich dir und deiner Mutter.

    lg
     
  10. Athos1972

    Athos1972 Mitglied

    Registriert seit:
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    Hi Nirak!

    Prinzipiell hast Du recht - wenn es sich um eine periphäre Kompression durch die Schwellung gehandelt hat, ist schwer vorherzusagen, welche Beeinträchtigungen sich einstellen. Kann ja durchaus sein, daß die Schwellung die Axone in der Nähe der Lamina cribrosa komprimiert worden sind - halt nicht abgedrückt sondern nur leicht. OK - die Theorie steht auf wackligen Beinen, geb ich zu. :guru:

    Wie lautet Deine Theorie dazu? ZNS-Schädigung auf Grund der Zytostatika?

    Kommt drauf an - wenn sie nur nach Metastasen im Stamm gesucht haben, haben sie den Gesichtsschädel wahrscheinlich nicht analysiert - oder lieg ich nun falsch? Ausserdem kann man, nach meinem bescheidenen Wissen, leichte Ausfälle durch Komression nur mittels NLG nachweisen - und das ist ja an der Stelle jetzt wieder ziemlich blöd :). Evtl. über EEG.

    :escape:

    lG
    Bernhard
     
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