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Was ist ein Feind ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von emze, 8. Januar 2012.

  1. emze

    emze Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2012
    Beiträge:
    149
    Ort:
    Berlin
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    Was macht einen Feind aus?
    Nach welchen Kriterien definieren wir Feindschaft, und können wir wirklich von wir sprechen:..... „das sind unsere Feine“?
    Gibt es eine alles umfassende allgemeingültige Definition von Feindschaft?

    Ich denke nicht, denn das Empfinden von Feindschaft ist ebenso subjektiv, wie das von Liebe oder Hass oder sonstigen Emotionen.

    Doch was kann beim Einzelnen das Gefühl von Feindschaft auslösen?

    LG
    emze:)
     
  2. enna

    enna Mitglied

    Registriert seit:
    26. März 2011
    Beiträge:
    548
    Ort:
    Niedersachsen
    - Angst -
     
  3. melkajal

    melkajal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2010
    Beiträge:
    26.610
    Ort:
    Deutschland
    Ist nur ein Gedanke.
     
  4. Asaliah40

    Asaliah40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2011
    Beiträge:
    34.685
    Ort:
    Kärnten
    Huch ....@Emze, du bist sooo schnell beim Threaderöffnen , das ich nicht mal mit lesen nachkomm:):D....aber was ich gelesen habe bisher - gefällt mir !

    Wenn ich (noch ) Feindbilder brauche, dann denke ich, bin ich noch nicht wirklich mit mir im "Reinen" .....Feindbilder erschafft man oder werden erschaffen, denke ich mal so für mich und sind eigentlich nicht mehr notwendig für mich .....eben aus Angst ; Neid ; etc.;wie Enna ja schon kurz und bündig schrieb.



    LG Asaliah;)
     
  5. FlamingStar

    FlamingStar Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2011
    Beiträge:
    1.359
    Aufgrund anderer Glaubensmuster/ Programme
    Sieht man bei den Religionen ja ganz gut.
    Dummheit
     
  6. emze

    emze Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2012
    Beiträge:
    149
    Ort:
    Berlin
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    Bis hierher schon mal Danke Ihr Lieben
    @ Asaliah, danke. Ich bin tatsächlich gerade in so einem Thread-Eröffnungs-Rausch. In meiner realen Welt habe ich gerade eine kleine schöpferische Pause und deshalb etwas Zeit, mich hier herumzutreiben. Und so drück ich Euch eben mal querbeet ein paar meiner Gedanken aufs Auge.;)

    Und das Thema betreffend möchte ich mal eine gewagte und vielleicht provokante These aufstellen.

    Ich glaube unsere schlimmsten Feinde sind unsere Eltern, und deren Eltern, Eltern, Eltern und Erzieher.
    Natürlich sind sie es alle wider besseren Wissens und man müsste beten:

    Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

    Feindbilder werden seit Jahrhunderten vererbt. Die Alten geben sie weiter an die Jungen.

    Stellen wir uns einmal einen Spielplatz vor. Eine große Sandkiste. Vorzugsweise in einem fiktiven Kinderheim, in dem kleine Kinder, sagen wir, 3-5 Jahre alt, aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und verschiedener Nationalitäten, die aus irgendwelchen Gründen ihre Eltern verloren haben, Unterschlupf gefunden haben. Das Personal ist knapp, sodass kaum Zeit ist, sich in persönlicher Weise um einzelne Kinder zu kümmern.
    Spontan mag man denken, die armen Kinder. Aber ich sage jetzt mal welch ein Segen.

    Da sitzen die Kleinen nun in ihrer Sandkiste und spielen mehr oder weniger friedlich vor sich hin. Natürlich werden sie sich auch streiten und auch mal wegen irgendwelcher Spielsachen kloppen. Aber sie tun es, weil sie einfach nur Kinder sind die ihre Kräfte messen und ihre Grenzen austesten.
    Sie wissen noch nichts von Normen und Parametern und sie kennen auch keine Schubladen, in denen nur Deutsche, nur Weiße, nur Türken etc. leben. Da ist keine Mutter und kein Vater, die/der den kleinen Dennis aus der Sandkiste zerrt, weil er mit Yusuf und dem dunkelhäutigen Stevie eine Burg baut. Und niemand schimpft die kleine Marie-Luise aus gutem Hause aus, weil sie mit der vermeintlich asozialen Lena spielt, die aus einer Harz IV Familie stammt und keiner sagt dem kleinen David, halt dich von diesem Bernd fern, sein Großvater war ein Nazi.

    Ich denke es ist klar worauf ich hinaus will. Dieses kleine Beispiel zeigt nur das Jahrhunderte alte Grundprinzip, wie Feindbilder geschürt und schön am Leben gehalten werden. Und solange wir damit nicht aufhören, hat der Weltfrieden keine Chance.

    Es wird immer davon gesprochen, man soll die Geschichte aufrecht erhalten, unsere Historie pflegen und an unsere Kinder weitergeben, damit sie aus den Fehlern der Alten lernen.

    Blödsinn!

    Das einzige was sie daraus lernen ist, was Feinde sind und wie man sie ausmerzt.
    Ich hab an anderer Stelle die Frage gestellt, was ist klug, was ist dumm?
    Nun hab ich eine Antwort. Unseren Kindern vergangene Feindschaften immer wieder vor Augen zu führen ist nicht nur dumm, sondern hochgradig saudumm!
    Man sollte diese ganzen Texte über Ex-Kriege und Feinde verbrennen.
    Und wenn wir uns die kleinen Sandkastenkinder hier betrachten wissen wir auch warum.

    Wollen wir Weltfrieden, dann gebt den Kindern das Kommando :D

    Kinder brauchen keine Erziehung, sie brauchen einfach nur Eltern bzw. Erwachsene, die selbst so sind, wie sie ihre Kinder/unsere Jugend gern hätten.

    >>>>><<<<<

    "Beispiel nützt zehnmal mehr als Vorschrift."
    Charles James Fox​

    LG
    emze:)
     
  7. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
    Ort:
    ja schön geschrieben ...
    das mit dem verbrennen kann ich auch gut verstehen
    denn durch das immer wieder neu aufleben lassen der vergangen kriege etc. bleibt dieses gedankengut am leben

    ich bin mir eigentlich sicher dass sich die welt sehr schnell pos. verändern könnte wenn man gewaltverbrechen aus den medien verbannen würde ...

    doch so schürrt man weiter feindbilder...

    grüße liebe
    daway
     
  8. nufaro13

    nufaro13 Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2010
    Beiträge:
    902

    Genau das habe ich mir auch gestern gedacht, als ich mit meinem Sohn nach Buchenwald gefahren bin. Er wollte sich unbedingt das Mahnmal anschauen und auch die Gedenkstätte, wo die Juden festgehalten wurden usw. Nichts gegen ein Mahnmal, aber die Gedenkstätte, der Ort, wo Menschen gefoltert und wie Vieh gehalten wurden, muss man sich und seinen Nachkommen nicht wirklich antut. Dadurch wird nur Abscheu und Wut geschürt. Das ist nicht der Sinn der Sache. Man lässt das Übel weiterleben und es wird sogar gesammelt, dass es noch länger erhalten bleibt. Es werden dort auch Souvenirs verkauft. Ein weiteres Geschäft mit dem Tod... Wie krank ist das?!?!?

    Danke für den Thread emze! :umarmen:
     
  9. Mondblumen

    Mondblumen Guest

    Verletzter Stolz. Verletzte Eitelkeit. Verletztes Selbstwertgefühl. Verletzte/r/s ... Verletzte/r/s ...
     
  10. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
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    Hmmm ... das erinnert mich an den Film *Der Feind in meinem Bett* .

    Der Mann meinte seine Frau besitzen zu können , demütigte und schlug sie .

    Er war ein Egoist und wollte Macht über sie haben , sie beherrschen .

    Das ist in meinen Augen der einzige Feind aller Menschen *Der Egoist* !
     
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