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Warum die Angst vor Anarchie?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von WyrmCaya, 1. Februar 2007.

  1. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    Bitte erklärts mirs ...

    was versteht Ihr unter Anarchie,

    wovor habt Ihr Angst im Zusammenhang mit Anarchie,

    was ist gut an Anarchie, was ist schlecht an Anarchie.

    :) und was noch so alles einfällt und zur sprache kommen will :)

    Wyrm
    :clown:
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Wyrm

    hm... Anarchie ist der Totale Zustand der Rechtslosigkeit und "Obrigkeitslosigkeit" in dem jeder Mensch tun und lassen kann was er will... das Klingt zwar schön - aber was ist mit den Mördern, Verbrechern usw? Ihnen stellt sich dann keiner in den Weg... Durch das fehlen von Struktur gibt es auch keinen Sozialausgleich, keine Spitätler, keine Schulen, kein Transport, nichts - egro gibt es auch nur für die Kleidung und Nahrung, die sich selber Kleidung und Nahrung zu besorgen wissen...

    Was aber entscheident ist: Anarchie ist immer nur ein Übergangszustand - denn der Mensch neigt natürlicherweise zu Gruppenbildung - und nicht jede Gruppe ist Friedlich.. so wird sich in einer Anarchie die Gruppe Macht anhäufen können, die Skurpellos, Bewaffent und Gewalttätig ist, und so führt Anrachie zum Despotismus, der schlimmsten aller Staatsformen

    liebe Grüsse

    FIST
     
  3. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    25. März 2004
    Beiträge:
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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Hei Fist :)

    Gugg mal:
    Das ist doch jetzt schon so.
    Ist doch schön... Tu was Du willst :)
    denen stellt sich auch jetzt keiner in den Weg, gehandelt wird nachdem was passiert. und die Lyncher sind schlimmer als die Gelynchten.
    Jepp... Autonomie... selber herstellen und sich selbst ernähren und sich selbst bewegen und sich selbst bemühen.
    Wieso, eine Gruppe kann auch in Anarchie leben. Was ist schlimm daran ?

    Lg,
    Wyrm
    :clown:
     
  4. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalömle Wyrm

    Ja, niemand stellt sich heute Profilaktisch den Übeltätern in den weg (was ja auch nicht ginge) - aber wieviele Menschen werden von Übeltaten abgehalten, weil sie die Konsequenzen fürchten?

    Und Gruppenbildung ist ja an sich nichts falsches - aber es werden sich immer auch Gruppen Bilden, die schlechtes im Schilde führen. Solange es einen Rechtszustand gibt, ist das ja nicht allzuschlimm, sie werden in Grenzen Gehalten und müssen sich inneralb von grenzen bewegen - aber wenn es keine Grenzen gibt?

    Ich will nun nicht sagen, dass unser Sytem wies nun ist das beste aller möglichen Systeme währe. Aber es hat gute Mechanismen und Totalitarismus zu verhindern (solange sie nicht ausgehebelt werden, was, als schwachpunkt leider möglich ist).. es gibt einen Rahmen vor, innerhalb dessen man sich bewegen muss. z.b. kann ich nicht einfach eine Armee aufstellen, oder einfach so ungestraft dir alles wegnehmen...

    Eine Anarchie währe nur dann möglich, wenn alle Menschen gut handeln würden, also wenn kein Mensch sich ein Verbrechen ausdenken könnte - nur, um das zu bewerkstelligen müsste man zuerst jeden Menschen gehirnwaschen, aber dadurch würde vor einer Möglichen Anarchie die bliebe, ein Totalitäres System in einem Aussmass exisiteren, dass schrecklicher sein würde als alles andere.... Anarchie funktioniert nur, wenn alle Menschen Lämchen sind - nun aber gibt es auch Wölfe (und auch die braucht es hie und da)... und im Grunde ist ein Rechtsstaat immer da, um die Wölfe in Schranken zu halten (ein Lämchen würde ja nie gegen das Gesetz verstossen ausser aus versehen)

    Ich denke, für eine Gesellschaft ist ein Rechtszustand immer nötig um zu überleben - dass heisst nicht, dass der jetzige Rechtszustand der einzig richtige ist, denn es gibt ja noch andere Möglichkeiten

    Liebe Grüsse

    FIST
     
  5. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Hallo,

    Anarchie heißt für mich es gilt das Recht des Stärkeren. Die, die andere erfolgreich unterdrücken können, regieren. Es wäre ein kriegsähnlicher Zustand. Mord, Todschlag, Raub, Vergewaltigung. Es hätte ja keine Konsequenzen. Die, die das nicht wollen, wären vermutlich nicht stark genug. Es hieße nämlich auch zu töten.

    Ist das erstrebenswert?
     
  6. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    Hallo Zigale.. Hörner, heut ist ein Schöner Tag :)

    Du vergisst, dass z.b. Psychopathie und Soziopathie pathologische Störungen unserer Heutigen Zivilisation darstellen...

    ähnlich wie die Zunahme von Allergien direkt proportional mit dem Industriewachstum und Technologischen Fortschritt zusammenhängt - das sind ja schon "anarchische" Resonanzen. :)

    (so und jezz red ich wieder anders ;) )

    Wer hält denn die Amis in Grenzen, die Amis ? Österreich spricht schon ihre Sprache ;)

    Militärputsch? Wirtschaft? Die können das.... Jederzeit und Überall...
    Kam immer wieder vor UND ist auch aktuell.

    Unser System ist das zerstörerischste von Allen..
    Gugg den Himmel, die Wüste, den Wald.. :D

    Wölfe leben in Anarchien. Schafe auch.. Delphine ebenso.

    Ein Lämmchen (die Leben übrigens auch in Anarchien),

    ... ein Schwächling verstösst gegen "Das Gesetz", weil ES nicht sich Selbst folgt... keine Eigenen Gesetze kennt.

    Richtig... und dieser Rechtszustand heisst:

    Tu was Du willst.


    Wyrm ;)

    :clown:
     
  7. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Ich hab so viel gehört...

    In Anarchien formieren sich Gruppen, und die Kämpfen dann alle gegeneinander, jeder gegen jeden, um das Eigenen Überleben.

    Wichtig ist der Persönliche Vorteil und das Recht des Stärkeren, die Anderen sind alles Feinde.

    Und dann klappte ich einen Atlas auf und sah Grenzen.
    In der Schule sprachen Sie von Demokratie.

    Wyrm
    :clown:
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Salam(i) Wyrm

    ich sach ja nicht, dass unser rechtssystem das beste von allen ist

    aber gucken wir Native stämme an: auch die haben ein Rechtssystem, auch die haben ein Gesetz, eine Struktur, ein richtig und falsch, auch da gibt es keine Anarchie.

    hm... Wölfe haben keine Anarchie, die haben einen Leitwolf und alle anderen tun, was der Leitwolf "sagt", ähnliches gilt für Lämmer, für Löwen sowieso, denn Löwen würden verhungern, wenn sie nicht im Kollektiv Arbeiten würde.

    hm, die Amis werden sich selber zerstöhren, zerbrechen an innerer Dekadenz und zusammenhaltslosigkeit - dess ist halt das Problem, wenn man sich Rom zum Vorbild nimmt, man steigt zwar auf wir Rom, sinkt aber auch nieder wie Rom.

    hm bei der Wirtschaft zeigt sich gerade die Schwäche des jetzigen Rechtssystems gegenüber der Wirtschaft... Denn Wirtschaft liebt, sagen wir mal: eine Anarchie der Produktion... Keine Gesetze, wie Zölle, Gesundheitsvorschriften, Mindestlöhne, Sozialabgaben usw... Das Problem der heutigen Rechtssysteme ist ja, dass sie der Wirtschaft Geld schulden - sie sind in Abhängigkeit der Wirtschaft geraten, und als Konsequenz zwingt die Wirtschaft despotisch den Staaten ihre "Rechtsordnung" auf - eine Despotie des Kapitals

    hm... und wenn tue was du willst das Gesetz ist, dann haben die amis das gesetz am besten verwirklicht, die tuen, was sie wollen ;)

    liebe Grüsse

    FIST
     
  9. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Hei Fist :)

    Ich sage, dass unser System das gschissenste ist, welches je das Licht der Sterne erblickt hat, verstehst? :D

    Natürlich... eine Anarchische Struktur.

    Nö... den Leitwolf halten sich die Wölfinnen, weil er gute Milch für starke TochterWölfe gibt.

    Wenn er nichts taugt, wird er ausgestossen.


    Die Amis haben doch die gleiche Regierungsform wie Deutschland, Schweiz, usw.?

    Das ist nicht Anarchisch, sondern Kapitalistisch... und das haben wir schon auf Globaler Ebene.

    Darum findest du öster. und dt. Unternehmen in China, die dort billiger produzieren.

    Und dann heisst es, China vergiftet die Umwelt... dabei sind es Unsere Gifte.. :lachen:

    Die Heutigen Rechtssysteme sind aus der Wirtschaft erwachsen.. im Speziellen dort, wo durch die Sesshaftigkeit der Servicebereich enstand.. da gings los.

    Nein, das tun sie nicht... ein paar Lobbyisten tun, was sie wollen auf Kosten aller.

    Tu was Du willst beinhaltet Tu was alle wollen, einschliesslich Dir... denn Dein Wille ist Gottes Wille und Gottes Wille Dein Wille. :D

    *heilgenschein aufsetz*

    Dir auch Du :)

    Wyrm
    :clown:
     
  10. FIST

    FIST Neues Mitglied

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    huhu Wyrm

    hm... des kommt natürlich jetzt drauf an, wie man Anarchie definiert... Definiert man Anarchie als gesetzeslosigkeit, denn haben Native Kulturen keine Anarchie, definiert man es als Herrschaftslosigkeit, denn haben sie eine Anarchie, da ja (in den meisten, generalisieren darf man das nicht, man denke an die Hopis) die Gesammtheit die Gesetze definiert und die Häuptlinge nur Empfehlenden charakter gegen innen und representativen gegen aussen

    ist dies für den Menschen angebracht? oder taugt jeder Mensch irgendwas?

    hm, ich halte unser system nicht für das Gefährlichste, dass es je gegeben hat, sicher aber auch nicht für das beste.. es hat viele Schwächen und gefährliches, Zynisches, verlogenes in sich - aber es gab schlimmere (z.b. ägypten, Rom, das Ancient Regime, die Faschistischen systeme) und es gab bessere (die 5 Langhäuser der Cherokee, das gesetz der 4 Pfeile der Cheyenne, das Rechtsystem des Jungen Diasporajudentums usw.)

    hm... wie will man des ändern? ich mein, über etwas Diskutieren ist das eine, konkret etwas tun ist das andere...

    Dito :clown:

    FIST
     
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