Studie von Edzard Ernst. Ausgelagert aus "Die verborgene Sprache der Körpers"

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Joey, 27. Juni 2014.

  1. Babylon

    Babylon Sehr aktives Mitglied

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    Was ich damit aussagen möchte? Lies es dir durch und bild dir deine eigene Meinung was das Interview für dich aussagt.
     
  2. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

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    Beachte aber mal, sein Interview steht m.E. absolut konträr zu seinen anderen Aussagen in der Vermarktung seiner selbst.

    Und bei so etwas, werde ich immer misstrauisch. Speziell auch, weil es bei ihm um sein Wunder geht. Und als erstes, das Wunder der Schulmedizin, dass er auf zwei Beinen aus die Klinik kam, nur danach kommen unzählige Wunder.

    Tja, wenn man das erste Wunder vergisst und da habe ich auch ein Wunder, ich wundere mich dann immer. :D
     
  3. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Na, aber es werden unterschiedliche Informationen erforderlich sein, um eben jenen auszulösen. Weil Menschen verschieden sind.

    Von mir aus mach den Versuch mit einem "echten Arzt", der sich in den Raum stellt und sagt: "Sie werden gesund werden.", mit einem Schauspielerarzt und ohne Arzt usw.

    Je nach Glaubensvorliebe des so "behandelten" Menschen wird etwas wirksam werden oder auch nicht.

    Und genau das legitimiert meiner Ansicht nach die unterschiedlichen Konzepte. Auch wenn sich dir die Zehennägel aufstellen, sobald etwas auch nur esoterisch wirken könnnte. Das ist dann dien persönliches Problem aufgrund deiner persönlichen Vorlieben und deinem Glaubenssystems. Du würdest vermutlich auf den Schauspieler im Arztkittel anspringen, ein andrer auf einen Geistheiler, wieder ein andere Mensch auf Reiki usw.

    Und wie im Artikel beschrieben wurde, sollte auf diese Heilkunst in gar keinem Falle verzichtet werden. Und der Ansicht bin ich auch. Und genau darum halte ich es für legitim, wenn Krankenschwestern in Reiki eingeweiht werden, es in vielen Krankenhäusern ja eh schon seit langer Zeit Kapellen gibt, wo gebetet werden darf und so weiter.

    Auf Methoden dieser Art zu verzichten, in dem Wissen, dass es mit diesen Methoden einem Menschen besser gehen könnte, nur weil eine Methode dem eigenen Weltbild widerspricht, finde ich ziemlich unklug und egoistisch gedacht.

    LG
    Any
     
  4. FIWA

    FIWA Sehr aktives Mitglied

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    Ob das Esoteriker wirklich verinnerlicht haben, ist absolut zu bezweifeln.

    Unterschiedliche Konzepte gibt es aber doch speziell bei Eso-Junkies nicht, speziell bei denen nicht, die sich gleich der Schulmedizin, oder noch höher stellen.

    Da gibt es nur noch Scheuklappendenken und böse Schulmedizin dazu.

    Die Schulmedizin hingegen hat das Alternative mit drinnen und ausgebildetes Fachpersonal.

    Denn was ist der Gegenpart schulmedizinisch zum Geistheiler, eben die Psychologie.
    Was ist der Gegenpart schulmedizinisch zum Wunderheiler, der Arzt.

    Ich weiß, gewagte Gegenüberstellung, die einen wollen spielen und haben kein Fachwissen, keine Ausbildung ( 2 Tage Craschkurs, ist nichts), meinen es aber besser zu wissen als die Schulmedizin.

    Höhenflug sage ich nur dazu.


    Du hast es doch schon einmal selbst geschrieben, wie würde die Schulmedizin über Geistheiler denken, eben, lass sie mal, so lange sie keinen Schaden zufügen und es nicht so teuer für den Patienten wird. Die Toleranz seitens der Schulmedizin ist viel viel größer, als umgekehrt.
     
  5. Lichtpriester

    Lichtpriester Sehr aktives Mitglied

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    Peinlich, diese immer wiederkehrenden Hetzjagden. Das Wort Fremdschämen bekommt eine neue Dimension. :rolleyes:
     
  6. Babylon

    Babylon Sehr aktives Mitglied

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    :lachen: Ich werd nicht mehr! Im Gesundheitswesen arbeitet man mit Dingen die über den Placeboeffekt hinaus wirken! Es gibt zum Glück ja eine Aufklärungspflicht pipapo, weil die Zeit als man einfach gemacht hat und nicht erklärt hat wieso und warum haben wir ja zum Glück hinter uns. Nehmen wir Bewegungstherapie. Man macht eine Übung mit dem Patienten und erklärt ihm natürlich dazu wieso man das macht. Aber und jetzt kommts, selbst wenn man nicht dazu sagen würde wieso man das macht würde der Patient den Effekt davon nachher mitkriegen! Das hat seine Wirkung, so oder so! Oder ein Medikament. Du kannst jemandem sagen du bist Arzt und in Prana, Geistheilung, Reiki, QuiGong und Lachyoga ausgebildet und versuchen dadurch einen Plabecoeffekt auszulösen, wenn du ihm sagst du kannst EINFACH ALLES, gib dem Patienten was sedierendes und sag ihm mit all dieser Übermensch-Placebokeule das wirkt jetzt aufputschend: Was glaubst du wird passieren?

    Die Realität ist hier herinnen oft mehr als relativ!
     
  7. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Es geht nicht um das Gesundheitswesen, sondern um begleitende und unterstützende Methoden.

    Und ja, da ist es vollkommen egal, was den PE auslöst.

    Und Du solltest nicht zu laut lachen, denn tatsächlich wird dies wissenschaftlich ganz aktuell in einer mehrjährigen Studie untersucht, welche Wünsche bestehen und welche begleitenden Maßnahmen (auch sowas wie Reiki) da in Frage kommen. Deutsche renommierte Kliniken sind auch darunter.

    Da frage ich mich, wen in wenigen Jahren welche Realität einholen wird. ;)

    LG
    Any
     
  8. Babylon

    Babylon Sehr aktives Mitglied

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    So wie du und viele andere hier sich das offenbar vorstellen, dass man durch Placeboeffekte einfach alles heilen kann ist das aber leider nicht! Das ist die Realität! Und sollte sich daraus etwas neues ergeben, wie man den Placeboeffekt(!) besser nützen könnte, gerne, ich weiß nie wie Esoteriker/innen immer auf die Idee kommen, man würde sich im Gesundheitswesen nicht einen Hackn ausfreuen, wenn man was finden würde um den Leuten besser helfen zu können? Ich würd mich freuen, was sonst? Muss dann mal weg. Schönen Tag noch.
     
  9. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Ich meine, wenn ich von PE schreibe, genau das und nicht mehr. Es wäre nett, wenn Du fähig werden würdest, deine kruden Fantasien nebst Polemik aus dem Thread hier herauszuhalten, wer hier was meinen könnte und ähnlich.

    Es geht um die Auslösung des Placeboeffektes. Als unterstützende Maßnahme bei Heilungsprozessen.

    Tatsächlich gibt es eine großangelegte Studie renommierter Kliniken in Europa dazu.

    Und tatsächlich ist der Patientenwunsch Bestandteil bei der evidenzbasierten Medizin. Nennt sich Patientenpräferenz. Und diese Studie basiert unter anderm darauf, das sich Patienten begleitende und ihre Selbstheilunsgskräfte unterstützende Maßnahmen wünschen und deshalb wird dies auch berechtigt untersucht.

    All das vor dem Hintergrund, dass die Wissenschaft nicht im Ansatz geklärt hat, was alles mit dem Placeboeffekt zusammenhängt, noch die genauen Wirk- und Funktionsweisen kennt.

    LG
    Any
     
  10. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    Es ist die Überzeugung die wirkt, nicht das (Schein)-Medikament.

    Die Schmerzforscherin Ulrike Bingel von der Uniklinik Essen hat aufgezeigt wie stark der Einfluss der Überzeugung im Positiven wie im Negativen ist. Sie fügte 222 Probanden einen unangenehmen mittleren bis starken Schmerz zu. Während des Versuches erhielten die Testpersonen ein stark sedierendes Opiat. Es gab 3 Gruppen.
    1. Gruppe erhielt das Mittel, ohne das sie wußte, das in der Infusion ein Schmerzmittel war.
    Bei dieser Gruppe sank die Schmerzintensität nur geringfügig. Das opiat wirkte kaum.

    2. Gruppe wurde gesagt , dass sie ein Schmerzmittel bekommen. Bei dieser grppe war die Arznei doppelt wirksam- bei gleicher Dosierung. Zum rein pharmakologischem Wirken fügte das Gehirn
    eine zweite ebenso starke Dosis hinzu.

    Umgekehrt konnte die Neurologin die Wirkung des Opiats praktisch vollständig zunichte machen.:

    3. Gruppe wurde gesagt sie würden keine Schmerzmittel mehr bekommen und sie müssten sich auf eine Verschlimmerung der Schmerzen einstellen. In Wirklichkeit bekamen sie das Opiat heimlich verabreicht. Das Ergebnis war , dass die Personen solch starke Schmerzen hatten als hätten sie kein opioid bekommen. Die negative Erwartung hat den Einfluss des Medikaments vollständig zerstört.

    Man hat auch schon Arthrose-Patienten scheinoperiert, das Ergebnis war, das sie Beschwerdefrei waren.


    So also , was ist nun Realität??????
     
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