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Schwangerschaftsabbruch in der Familienaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Gawyrd, 16. April 2007.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    In der gerade laufenden Diskussion über Schwangerschaftsabbruch wurde ein Therapiebericht über "mediale Arbeit mit Besetzungen" zitiert, wo man nach 8 (!) Sitzungen so "weit" gewesen ist, dass die Seele des Kindes auf die Mutter wütend sei und sie "kaputt" machen wolle.

    Das hat mich völlig befremdet. Nach meinen Erfahrungen in der Aufstellungsarbeit ist es in der Regel zwar gefühlsmäßig sehr aufwühlend und tief gehend - aber vom Ablauf her meist sehr schlicht und unspektakulär, dass sich Mutter (bzw. Eltern) und das nicht geborene Kind versöhnen und den Frieden miteinander finden.

    Wie sind Eure diesbezüglichen Erfahrungen ?

    Liebe Grüße, Reinhard

    PS.: Es geht in diesem Thread NICHT um eine Diskussion pro / contra Schwangerschaftsabbruch - sondern um den Austausch von Erfahrungen, wie man in Aufstellungen die seelischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruches zu lösen versucht - was hier als hilfreich (oder auch : nicht-hilfreich) erlebt worden ist.
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    ich kenne auch nur Geschichten, dass es aufgelöst werden wollte und sich auflösen lies; so wie du es beschrieben hast.
     
  3. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    hab mal mit einer freundin(freundin eines freundes) ein bisserl getratscht und ein bierchen getrunken ... naja irgendwie bin ich auf was gestoßen, daß sie dieses fallenlassen (ich lass das kind fallen und treibs ab) in der welt auch so erlebt ... bzw. ihre einstellung darüber so auslebte dass es ihr so vorkommt als sei sie von menschen in ihrem leben fallen gelassen worden und wirds auch noch wenns das nicht verarbeitet ....
    naja auf alle fälle hab ich dann soweit in ihren emotionen und erinnerungen herumgewühlt, daß die geweint geschrien und geplärrt hat, daß sie ein kind abgetrieben hat ... und ich habs nicht gewußt ... hab aber da eine gute verbinung mit dem erleben herstellen können ...

    ich persönlich gehe aber davon aus, daß:
    "die Seele des Kindes auf die Mutter wütend sei und sie "kaputt" machen wolle"
    nur eine interpretation der mutter ist, da ja zb "seelenverträge" bzw. abmachungen mit welchen seelen man im leben zu tun hat usw. ja existiern
    und ich würd es eher als ansporn zur erkenntnis des lebens als ganzheitliche (körper geist und seele) art zu begreifen interpretieren ...
    bzw. durch so eine aussage kommt es ja dras an was mach ich drauf und das ist gerade bei diesem thema sehr heiß was emotionen angeht ...
    ich glaub persönlich, daß abetreibung ein einschneidender punkt im leben sind
    an denen man sich wahrlich innerlich auf eine wende begibt auch wenn man vorher wenig am hut hat mit gott/göttlichkeit/ usw. und auch glaubte atheist zu sein im schlimmsten falle...

    bzw. einen lernprozeß auslöst der den bezug zu und zum LEBEN ändert

    liebe grüße vom liber
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Im konkreten Fall war das die angebliche Äusserung der Seele des Kindes via Medium - die Mutter war gar nicht dabei.

    Wobei - in diesem Thread geht es mir bitte wirklich um Erfahrungen aus der Aufstellungsarbeit - nicht um Spekulationen und was jemand glaubt, wie es sein könnte.

    Bitte nicht bös sein ...

    LG, Reinhard
     
  5. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    schad
     
  6. SandyEngel

    SandyEngel Guest

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    kann ich nur bestätigen...

    bei den Aufstellungen, an denen ich teilnehmen durfte, war dies voll und ganz mein Eindruck.

    lg

    Sandy
     
  7. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Reinhard,

    ich kann bestätigen : Auch ich habe solche Situationen als nicht spektakulär in Erinnerung, eher als sehr berührend.
    Denn ich ( und auch andere ) sind beim Thema Schwangerschaftsabbruch emotional sehr schnell "auf der Seite des armen Kindes", eine Anmassung und Vorverurteilung die zumindest bei mir fast reflexartig kommt.
    Ich wurde in 2 Fällen eines Besseren belehrt, beide Male war das Hinsehen der Mutter, das Anerkennen des Lebens, der Persönlichkeit des Kindes ( ihm einen Platz und Namen geben ) der Schlüssel für eine Versöhnung.

    Einmal wurde sogar klar, dass diese Situation zwischen Mutter und Kind so ausgemacht war. Das Drama war hier eben auch, dass dieser extreme Liebesdienst des Kindes ( damit die Mutter diese Erfahrung machen kann ) nicht anerkannt ( im System und von der Mutter nicht gesehen ) wurde.


    Alles Liebe
    Harry
     
  8. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Danke, dass Du das schreibst Harry. Mir ging es genauso - es von vornherein so zu betrachten. Oft stimmt das ja auch - aber nicht immer.

    Ich war völlig verblüfft, als im Bild einer Aufstellung einmal ein Kind zur Mutter sagte : "Sei mir nicht böse - ich wollte nicht leben." Wo sich das umgekehrte Bild zeigte - dass die Frau (ohne es zu wissen) den Wunsch des Kindes ausgeführt hatte.

    Gerade bei Schwangerschaftsabbrüchen geht es darum, offen zu sein dafür, was sich in der Aufstellung zeigt - und nicht bei vorgefaßten Meinungen und Vorurteilen hängen zu bleiben.

    LG, Reinhard
     
  9. antenne29

    antenne29 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2007
    Beiträge:
    2.031
    Ort:
    bei Hannover
    @ Hallo Walter R.

    ich begrüsse diesen Thread und hoffe, das noch mehr Foris aus Familienaufstellungen berichten...

    Ich danke Euch allen
    Antenne
     
  10. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    Ich kann mich auch an keinen einzigen Fall erinnern, in dem ein thematisierter Schwangerschaftsabbruch in einer Aufstellung dazu geführt hätte, dass sich der Repräsentant des Kindes wütend gegen die Eltern gewendet hätte. Freilich bedingt solcher Abschied auch Trauer - was ich auch gesehen habe: Diese Trauer war schon vorher im Leben der Aufstellenden präsent, oft auch unbewusst, destruktiv, und durch das Hinschauen in der Aufstellung wurde die Wandlung zu konstruktiver Trauer-Arbeit möglich.

    Alles Liebe,
    Jake
     
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