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Parama-atma - die Überseele

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 21. Mai 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
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    In seiner Unterweisungen zu Sanatan Goswami sagt Śrī Caitanya (Caitanya Caritāmṛta Madhya 22.45 und 47):

    Für diejenige, die von Glück begünstigt sind -kona bhāgye kāro
    wird durch die Gemeinschaft der heiligen Gottgeweiten - haya sādhu-sańge
    das Rad der Widergeburt zerstört - saḿsāra kṣaya unmukha
    und danach wird die Liebe für Krishna erweckt – tabe rati kṛṣṇe upajaya.

    Dieses Glück bedeutet, dass einem das Schicksal (die Summe seine Reaktionen erzeugt durch seine eigenen Wünschen und Tätigkeiten) die Möglichkeit zur spirituellen Entwicklung geebnet hat.

    Wenn Krishna jemanden, der von Glück begünstigt ist (Seine) Barmherzigkeit zeigt –
    yadi kṛṣṇa kona bhāgyavāne kare kṛpā
    lehrt (Er)(sie) in der Form - śikhāya rūpe
    des spirituellen Meisters, - guru
    der Überseele - antaryāmi
    (oder) persönlich, - āpane

    Der Höchste Herr kann auch persönlich unterweisen. Er tut es aber sehr selten.

    Die Überseele ist eine Form Gottes im „Herzen“ eines jeden,
    welche als Beobachter und Erlaubnisgeber,
    die individuelle Seele auf ihre Reise in der materiellen Welt begleitet:

    In SvetASvatara Upanişad (4.6) şi în MuNDaka Upanişad (3.1.1) wird gesagt:

    Zwei Vögel (wie zwei) Freunde eng verbunden - dvā suparṇā sakhāyā sayujā
    (sind) in demselben Baum (Körper), (und sind) aus derselben Familie (spirituell) - samānaḥ vṛkṣaḥ pariṣasvajāte
    eine (die individuelle Seele) kostet dessen (des Baumes) Früchte– anyaḥ tayor svādv atty anaṣnann
    die andere (die Überseele) schaut nur zu - anyo abhicākaṣeti

    In Bhagavat Puran (11.11.5-6) Şri Krişna unterweist Uddhava:

    atha baddhasya muktasya vailakṣaṇyaḿ vadāmi te
    viruddha-dharmiṇos tāta sthitayor eka-dharmiṇi suparṇāv etau sadṛśau sakhāyau yadṛcchayaitau kṛta-nīḍau ca vṛkṣe
    ekas tayoḥ khādati pippalānnam anyo niranno 'pi balena bhūyān


    Und so, mein Lieber werde ich dir über die verschiedenen Eigenschaften
    der (an der materiellen Welt) gebundenen (individuellen) Seele und der befreiten (Seele) (der Höchste Herr)
    dessen Naturen gegenseitlich sind (obwohl) sie in demselben Körper sind.

    Diese Freunde, sind wie Vögel (die) durch die göttliche Vorsehung einen Nest in demselben Baum haben
    Eine der Vögel isst aus der Früchten dieses Pipal Baumes (kostet die Tätigkeitsergebnisse der Körper)
    Der andere aufgrund seiner außerordentlichen Macht, isst nicht.
     
  2. anadi

    anadi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Januar 2007
    Beiträge:
    1.856
    Ort:
    Uttenreuth bei Erlangen
    Sri Krishna sagt, wie in Bhagavad-gita 13.23-24 und 18.61
    aufgenommen:

    puruṣaḥ prakṛti-stho hi bhuńkte prakṛti-jān guṇān
    kāraṇaḿ guṇa-sańgo 'sya sad-asad-yoni-janmasu


    Das, in der matereillen Energie befindliche, genießende Lebewesen - prakṛti-sthaḥ puruṣah
    sicherlich wegen seiner Gemeinschaft mit der materiellen Erscheinungsweisen (Tugend, Leidenschaft, Unwissenheit) - hi asya guṇa-sańgaḥ guṇān
    kostet die Produkte der materiellen Energie - bhuńkte prakṛti-jān
    Das ist der Grund (dass es) Gutes und Schlechtes durch sein (widerholtes) Geburt (erfährt) - kāraṇam sat-asat yoni janmasu.

    upadraṣṭānumantā ca bhartā bhoktā maheśvaraḥ
    paramātmeti cāpy ukto dehe 'smin puruṣaḥ paraḥ


    Aber es wird gesagt dass, in diesem Körper ein höherer Genießer gibt- api uktaḥ asmin dehe paraḥ puruṣaḥ
    Der Beobachter, Erlaubnisgeber und Erhalter - upadraṣṭā anumantā ca bhartā
    Der genießende große Kontrollierende - bhoktā mahā-īśvaraḥ
    Und so (bekannt als) die Höchste Seele (die Überseele) - iti ca parama-ātmā

    īśvaraḥ sarva-bhūtānāḿ hṛd-deśe 'rjuna tiṣṭhati
    bhrāmayan sarva-bhūtāni yantrārūḍhāni māyayā
    18.61

    O Arjuna der Herr residiert in dem Herzen aller Lebewesen - arjuna īśvaraḥ tiṣṭhati hṛt-deśe sarva-bhūtānām
    Und veranlasst alle Lebewesen, platziert in einer Maschine aus materieller Energie (Der Körper) zu reisen - bhrāmayan sarva-bhūtāni ārūḍhani yantra māyayā
     
  3. m290

    m290 Guest

    der isva-rah ist übrigens der Herr Jesus selbst.

    isva ist die Sanskrit-Form des Namens Jesus, ra ist die ursprachliche Wurzel für "hoch", daraus wurde im Sanskrit rama "angenehm, lieblich" und parama "höchste" und im Hebräischen "rama" (hoch, Anhöhe). Im Deutschen klingt das hohe und das angenehme noch im "Rahm" durch, es ist das feinste der Milch, das sich oben absetzt.

    Es ist der Herr, der hoch erhöht ist und zur Rechten Gottes sitzt.

    Parama-atma bedeutet, dass ich bewusst realisiere: Tat twam asi
     
  4. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Oberösterreich
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    Parama-atma heißt ja Hohes Selbst, oder?
     

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