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Die spirituelle Welt

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 27. August 2014.

  1. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    maitreya uvāca
    prājāpatyaḿ tu tat tejaḥ para-tejo-hanaḿ ditiḥ
    dadhāra varṣāṇi śataḿ śańkamānā surārdanāt


    (Der spirituell verwirklichte) Maitreya sagte - maitreyaḥ uvāca
    Aber Diti (die Frau) (einer) der Stammväter (der Lebewesen in Universum) (Kașiapa) trug (in ihr) - tu ditiḥ prājāpatyam dadhāra
    jene Kraft, wie ein tödliches transzendentale Feuer für die Götter - tat tejaḥ para-tejaḥ hanam sura-ardanāt
    ein hundert Jahre lang - śatam varṣāṇi śańkamānā

    loke tenāhatāloke loka-pālā hataujasaḥ
    nyavedayan viśva-sṛje dhvānta-vyatikaraḿ diśām


    Wegen jener (Same aus dem Bauch) Ditis - tena Diti
    fing an das Universum lichtlos zu sein - loke āhata āloke
    Als die Götter der zehn Richtung (immer) kraftloser wurden - loka-pālāḥ hata-ojasaḥ
    fragten sie den Schöpfer des Universums (das erste geschaffene Lebewesen - Brahmaa) - nyavedayan viśva-sṛje
    (über den Grund) der Ausbreitung der Dunkelheit in alle Richtungen - dhvānta-vyatikaram diśām

    devā ūcuḥ
    tama etad vibho vettha saḿvignā yad vayaḿ bhṛśam
    na hy avyaktaḿ bhagavataḥ kālenāspṛṣṭa-vartmanaḥ


    Die Götter sagten - devāḥ ūcuḥ
    Allmächtige, diese Dunkelheit beunruhigt uns sehr - vibho etat tamaḥ vayam saḿvignāḥ bhṛśam
    Höchste Herr, weil du von der Zeit nicht berührt wirst - bhagavataḥ yat aspṛṣṭa kālena
    mit Sicherheit kennst du die Wege dieses, was sich (noch) nicht manifestiert hat - hi vettha vartmanaḥ na avyaktam

    Tika:
    Die Götter sprechen manchmal Brahmaa
    auch wenn er nicht der Höchste Herr, der Herr der spirituellen Welten ist.
    Brahmaa selbst wird nicht von der Zeit berührt, den er lebt solange das Universum existiert.

    deva-deva jagad-dhātar lokanātha-śikhāmaṇe
    pareṣām apareṣāḿ tvaḿ bhūtānām asi bhāva-vit


    Gott der Götter, Schöpfer des Universums, Juwel aller Herren des Universums - deva-deva jagat-dhātaḥ śikhāmaṇe loka-nātha
    Du bist der Kenner der Absichten der Lebewesen in diese Welt und jenseits - tvam asi bhāva-vit bhūtānām apareṣām pareṣām

    Tika:
    Brahmaa ist als Schöpfer des Universums, weil er damit in der zweiten Teil der Schöpfung des Universums tätig ist.
    Im ersten Teil der Schöpfung ist der Höchste Herr, Sri Vishnu tätig

    namo vijñāna-vīryāya māyayedam upeyuṣe
    gṛhīta-guṇa-bhedāya namas te 'vyakta-yonaye


    Ehrerbietung dir, derjenige welcher einen Körper akzeptiert hat, und damit diese Eigenschaften der Dualität der illusorischen Energie ergattert hat - namas te gṛhīta upeyuṣe idam guṇa-bhedāya māyayā
    Ehrerbietung der unmanifestierten Quelle der spirituellen Verwirklichung und Können - namaḥ yonaye avyakta vijñāna-vīryāya

    ye tvānanyena bhāvena bhāvayanty ātma-bhāvanam
    ātmani prota-bhuvanaḿ paraḿ sad-asad-ātmakam


    Diejenige die gleiche Sicht (für alles was passiert) haben - ye ananyena bhāvena
    meditieren über dich als die Seele des Universums - bhāvayanti tvā ātma-bhāvanam
    welche die Seelen mit dem materiellen Dasein zusammen bringen - prota ātmani bhuvanam
    und dessen Natur ist die höchste Wirklichkeit und Unwirklichkeit - ātmakam param sat asat

    teṣāḿ supakva-yogānāḿ jita-śvāsendriyātmanām
    labdha-yuṣmat-prasādānāḿ na kutaścit parābhavaḥ


    Auf keinen Fall es gibt kein Scheitern für diejenige welche - kutaścit na parābhavaḥ teṣām
    wirklich reife Yogis sind - yogānām su-pakva
    und kontrollieren das Atem (und dadurch) den Geist und die Sinnen - jita śvāsa ātmanām indriya
    und erhalten deine Barmherzigkeit (und bekommen Segnungen) - labdha prasādānām yuṣmat

    yasya vācā prajāḥ sarvā gāvas tantyeva yantritāḥ
    haranti balim āyattās tasmai mukhyāya te namaḥ


    Unser Ehrerbietung dir, jener Führer - te namaḥ tasmai mukhyāya
    dessen Ordnungsworte (der Veden, welche du vom Höchsten Herrn bekommen hast) - yasya vācā balim
    alle Lebewesen kontrollieren und zwingen - sarvā prajāḥ yantritāḥ haranti
    wie den Bullen die von einem Seil geführt sind - iva gāvaḥ āyattāḥ tantyā
     
  2. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    sa tvaḿ vidhatsva śaḿ bhūmaḿs tamasā lupta-karmaṇām
    adabhra-dayayā dṛṣṭyā āpannān arhasīkṣitum


    O große Herr betrachte unser Leiden - bhūman dṛṣṭyā āpannān
    Schaue nur, wegen der Dunkelheit sind die glückverheißende vorgeschriebene Tätigkeiten unterbrochen - īkṣitum tamasā śam karmaṇām lupta
    Wir bitten dich, sei uns barmherzig und werde tätig - arhasi tvam adabhra dayayā vidhatsva

    eṣa deva diter garbha ojaḥ kāśyapam arpitam
    diśas timirayan sarvā vardhate 'gnir ivaidhasi


    O Herr dieses Samen Kaśyapas - deva eṣaḥ ojaḥ kāśyapam
    welches sich im Schoß Diti sich befindet - arpitam garbhaḥ diteḥ
    vermehrt die Dunkelheit in alle Richtungen - timirayan sarvāḥ diśaḥ
    wie ein Feuer welcher wegen dem zugefügten Holz wächst - iva agniḥ vardhate edhasi

    maitreya uvāca
    sa prahasya mahā-bāho bhagavān śabda-gocaraḥ
    pratyācaṣṭātma-bhūr devān prīṇan rucirayā girā


    Maitreya spuse - maitreyaḥ uvāca
    O, Mächtiger (Vidura), er, der Besitzer der Reichtümer (Brahmaa) - mahā-bāho saḥ bhagavān
    Der erst Geborener, der den transzendentalen Klang beherscht (als er ihn in der Form des transzendentalen Wissens – Veda - direkt vom Höchsten Herrn Vișnu bekommen hatte) - ātma-bhūḥ śabda-gocaraḥ
    lächelte und sprach den Göttern mit süße Worte - prahasya pratyācaṣṭa devān prīṇan girā rucirayā

    brahmovāca
    mānasā me sutā yuṣmat- pūrvajāḥ sanakādayaḥ
    cerur vihāyasā lokāl lokeṣu vigata-spṛhāḥ


    Brahmā sagte - brahmā uvāca
    Die Söhne, die vor euch aus meinem Geist geboren sind - sutāḥ pūrva-jāḥ yuṣmat mānasāḥ me
    Geführt von Sanaka reisten in verschiedenen Himmeln (Räume) - sanaka-ādayaḥ vihāyasā ceruḥ
    (und besuchten) verschieden Gebiete und Völker, ohne einen materiellen Wunsch - lokān lokeṣu vigata-spṛhāḥ

    ta ekadā bhagavato vaikuṇṭhasyāmalātmanaḥ
    yayur vaikuṇṭha-nilayaḿ sarva-loka-namaskṛtam


    Einmal (vor lange Zeit) gingen sie in der spirituellen Welt, Vaikuṇṭha genannt - ekadā te yayuḥ vaikuṇṭha-nilayam
    Wo alle Residenten, reine Seelen (nicht durch das Falsche Ego bedeckt, welches durch die drei Gunas: Tugend (sattva) Raja (Leidenschaft) und Tama (Ignoranz) gefärbt ist)- sarva-loka amala-ātmanaḥ
    den Höchsten Herrn, der spirituellen Welt Vaikuntha lobpreisen - namaskṛtam bhagavataḥ vaikuṇṭhasya.

    vasanti yatra puruṣāḥ sarve vaikuṇṭha-mūrtayaḥ
    ye 'nimitta-nimittena dharmeṇārādhayan harim


    Alle Persönlichkeiten, die dort leben - sarve puruṣāḥ vasanti yatra
    Haben Formen die spezifisch der spirituellen Welt Vaikuṇṭha sind - ye vaikuṇṭha-mūrtayaḥ
    Ohne den Wunsch ihre eigene Sinne zu befriedigen - animitta
    sind sie von den eigenen (wahre) Natur gelenkt (welche dem Reinen Tugend - Shuddha Sattva - entspricht) - nimittena dharmeṇa
    den Höchsten Herrn Hari (Derjenige welcher die Gottgeweihten beschützt) zu preisen - ārādhayan harim
     
  3. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    yatra naiḥśreyasaḿ nāma vanaḿ kāma-dughair drumaiḥ
    sarvartu-śrībhir vibhrājat kaivalyam iva mūrtimat


    Da (in der spirituellen Welt - Vaikuntha) die Formen sind absolut und die Namen sind glückverheißend - yatra mūrtimat kaivalyam nāma naiḥśreyasam
    alle Wälder sind aus Bäume, welche die Wünsche (eines jeden) erfüllen - sarva vanam drumaiḥ kāma-dughaiḥ
    und in allen Jahreszeiten sind mit Blumen und Früchte geschmückt - iva ṛtu śrībhiḥ vibhrājat

    vaimānikāḥ sa-lalanāś caritāni śaśvad gāyanti yatra śamala kṣapaṇāni bhartuḥ
    antar-jale 'nuvikasan-madhu-mādhavīnāḿ gandhena khaṇḍita-dhiyo 'py anilaḿ kṣipantaḥ


    Da (in der spirituellen Welt - Vaikuntha) sie und ihre Frauen - yatra sa-lalanāḥ
    obwohl mit untreue Geister - api dhiyaḥ khaṇḍita
    ewig sind in der Lobpreisung Demjenigen welcher (alles und alle) erhalten - śaśvat caritāni gāyanti bhartuḥ
    dessen (Lobpreisung ) (in der materiellen Welt) die unglückverheißende Eigenschaften zerstören - kṣapaṇāni śamala
    Aus ihren Flugobjekten streuen sie geknospten und duftende mādhavī Blumen - vaimānikāḥ kṣipantaḥ anuvikasat madhu gandhena mādhavīnām
    welche durch süße Brisen am Ufer der Seen getragen sind - anilam antaḥ-jale

    Tika:
    Die Frauen haben untreue Geister, weil sie immer am Höchsten Herr Narayan denken.

    pārāvatānyabhṛta-sārasa-cakravāka dātyūha-haḿsa-śuka-tittiri-barhiṇāḿ yaḥ
    kolāhalo viramate 'cira-mātram uccair bhṛńgādhipe hari-kathām iva gāyamāne


    Die Tauben, Kuckucke, Kraniche, Cakravaka Vögel, Auerhähne - pārāvata anyabhṛta sārasa cakravāka dātyūha
    Schwäne, Papageien, Rebhühner, Pfaue, hören für einen Augenblick den Tumult auf - haḿsa śuka tittiri barhiṇām yaḥ viramate acira-mātram kolāhalaḥ
    Als der König der Hummeln singt und erzählt die Tätigkeiten von Hari (Der Herr, welcher um seine Gottgeweihten sich kümmert)- iva bhṛńga-adhipe gāyamāne uccaiḥ hari-kathām
     
  4. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    mandāra-kunda-kurabotpala-campakārṇa-
    punnāga-nāga-bakulāmbuja-pārijātāḥ
    gandhe 'rcite tulasikābharaṇena tasyā
    yasmiḿs tapaḥ sumanaso bahu mānayanti


    Die duftende (transzendentale) Blumen mandāra, kunda, kurabaka, utpala, campaka, arṇa, punnāga, nāgakeśara, bakula, Lilien und pārijāta
    verehren reichlich in ihrem Geist die Tulasi Blume - arcite su-manasaḥ bahu tulasikā
    welche aufgrund ihren Entbehrungen - tapaḥ mānayanti
    als Girlande (vom Höchsten Herrn) da (in Vaikuntha) benutzt wird - tasyāḥ ābharaṇena yasmin


    Tika:
    Darum verehren alle Vaishnavas die Form der Tulasi Pflanze, welche in der materiellen Welt runter gekommen ist.
    Diese Verehrungstätigkeit der Tulasi Pflanze ist Teil der 64 Haupt-Hingebungsvolle-Tätigkeiten
    in der Vaidhy Bhakti Praxis (Die Hingabepraxis, welche die allgemeine Vaishnava Vorschriften folgt).
    In Hari Bhakti Vilas 11.261 Gopal Bhatta, einer der sechs berühmten Persönlichkeiten, bekannt als Die sechs Gosvamis aus Vrindavan,
    welche die Grundlagen des Gaudiya Vaishnavismus gestellt haben (wie von Sri Cetanya gelehrt) schreibt:

    gautamīya-tantre śrī-nāradasya
    tulasī-dala-mātreṇa
    jalasya culukena ca
    vikrīṇīte svam ātmānaḿ
    bhaktebhyo bhakta-vatsalaḥ


    In Gautamiya Tantra, Narada ist zitiert worden - gautamīya-tantre śrī-nāradasya
    (der Herr) Derjenige, welcher sich um seine Geweihten kümmert - bhakta-vatsalaḥ
    Verkauft sich selber den Geweihten - vikrīṇīte svam ātmānam bhaktebhyaḥ
    Einfach für ein Paar Blätter Tulasi und ein Handvoll Wasser - tulasī-dala-mātreṇa culukena jalasya
     
  5. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    yat sańkulaḿ hari-padānati-mātra-dṛṣṭair
    vaidūrya-mārakata-hema-mayair vimānaiḥ
    yeṣāḿ bṛhat-kaṭi-taṭāḥ smita-śobhi-mukhyaḥ
    kṛṣṇātmanāḿ na raja ādadhur utsmayādyaiḥ


    Da (in der spirituellen Welt) die Residenten können einfach sehen - yat sańkulam dṛṣṭaiḥ mātra
    und sichzu den Füssen Desjenigen welche sich um die Gottgeweihten kümmert beugen - ānati pada hari
    Sie (fliegen) in fliegenden Objekten - yeṣām vimānaiḥ
    welche dem Gold, Smaragden und Lapislazuli ähneln - mayaiḥ vaidūrya hema mārakata
    Sie sind in dem Bewunderung des schönen Antlitzes und dem Lächeln Krishnas vertieft - ātmanām śobhi mukhyaḥ smita kṛṣṇa
    welche kontinuierlich viele Arten von Festspiele stimuliert - ādadhuḥ kaṭi bṛhat utsmaya-ādyaiḥ
    ohne eine Spur der Leidenschaft - na rajaḥ taṭāḥ

    śrī rūpiṇī kvaṇayatī caraṇāravindaḿ
    līlāmbujena hari sadmani mukta doṣā
    saḿlakṣyate sphaṭika kuḍya upeta hemni
    sammārjatīva yad anugrahaṇe 'nya yatnaḥ


    Mit Formen wie die der Glücksgöttin, ohne einen Fehler - rūpiṇī śrī mukta-doṣā
    (die Frauen) spielen (verschiedene) Instrumente an der Füßen wie Lotos - kvaṇayatī caraṇa-aravindam
    des Höchsten, welcher der Zuschauer ist - hari sadmani
    und Er sieht sie an, als er mit einem Lotus spielt (als spielte Er mit ihren Herzen) - saḿlakṣyate līlā-ambujena
    Andere um seine Gunst zu erreichen - anya anugrahaṇe yat
    polieren fleißig die Mauer wie ein Kristall gemischt mit Gold - sammārjatī yatnaḥ kuḍye iva sphaṭika upeta hemni

    vāpīṣu vidruma-taṭāsv amalāmṛtāpsu
    preṣyānvitā nija-vane tulasībhir īśam
    abhyarcatī svalakam unnasam īkṣya vaktram
    uccheṣitaḿ bhagavatety amatāńga yac-chrīḥ


    An den Seeufern die wie Korallen sind - taṭāsu vidruma vāpīṣu
    wo reines Wasser wie Nektar sich befindet - apsu amala amṛta
    die sehr jungen Dienerinen haben ihre eigenen Tulasi Wälder - anvitā nija-vane tulasībhiḥsu-alakam preṣyā
    als sie an die Schönheit des Höchsten denken - uccheṣitam iti śrīḥ īśam
    heben ihre Nasen wieder hoch und fangen an - unnasam abhyarcatī
    ungeduldig das Antlitz des Höchsten all diese Zeit anzuschauen- ańga vaktram bhagavatā yat amata īkṣya
     
  6. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Die Spirituelle Welten

    sind keine Umwandlungen des Falschen Ego, das Grundprinzip der materiellen Welten,
    welches durch die materielle Zeit in drei Hauptvarianten verwandelt wurde:
    Falsches Ego in Tugend, Leidenschaft und Ignoranz.
    Die Spirituellen Welten sind Umwandlungen der spirituellen, inneren Energie Krishnas,
    deren Grundprinzip wahres Dasein – sat, spirituelles Wissen – cit, und spirituelle Glückseligkeit – ananda ist.

    Dementsprechend sind die spirituelle Körper Umwandlungen des Wahren Egos,
    dessen Grundsubstanz, der reine Tugend ist,
    verwandelt durch die verschiedenen Geschmäcker der spirituellen Liebe
    in einem Träger,
    welcher Bhakti,
    das Impuls diese Liebe durch spirituellen Dienst für den geliebten Herrn,
    auszudrücken,
    und damit Bhakti Rasa zu kosten.

    In Brahma Samhita 5.56 wird über den Teil der spirituellen Welt bekannt als Goloka oder auch Vrindavan (die in dieser Welt nicht manifestiert ist - aprākṛta vṛndāvana)

    sriyah kantah kantah parama-purushah kalpa-taravo
    druma bhumis cintamani-gana-mayi toyam amritam
    katha ganam natyam gamanam api vamsi priya-sakhi
    cid-anandam jyotih param api tad asvadyam api ca
    sa yatra kshirabdhih sravati surabhibhyas ca su-mahan
    nimeshardhakhyo va vrajati na hi yatrapi samayah
    bhaje svetadvipam tam aham iha golokam iti yam
    vidantas te santah kshiti-virala-carah katipaye


    Ich verehre jenen großartigen weißen Planet, bekannt als Goloka - aham tam bhaje su-mahan sveta-dvipam akhyah golokam
    wo die Glücksgöttinnen die Geliebten des Höchsten Purusha sind - yatra sriyah kantah kantah parama-purushah
    Alle Bäume sind Wunschbäume - druma kalpa-taravo
    Der Boden ist aus transzendentalen Steine der Weisen - bhumih cintamani-gana-mayi
    Das Wasser ist Nektar, die Sprache ist ein Lied, jeder Schritt ist ein Tanzschritt - toyam amritam katha ganam gamanam natyam
    und die Flöte (Krişnas) ist der ständige Begleiter - api vamsi priya-sakhi
    Und das wird gekostet - api tat asvadyam
    Die höchsten Glanz ist die transzendentale Ekstase - param jyotih cit-anandam
    und ein Milchozean fließt aus den transzendentalen Kühe - api ca sah kshira-abdhih sravati
    surabhibhyah
    Und sicherlich nicht mal die Hälfte einer Sekunde wird vergeudet hier- ca api hi nimesha-ardha va samayah vrajati na iha
    Somit ist jene (Reich) selten und sehr wenigen verwirklichten Seelen in dieser Welt bekannt- iti yam virala vidantah te katipaye santah kshiti.
     
  7. anadi

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    Śrīmad Bhāgavatam 3.15.23-25

    yan na vrajanty agha-bhido racanānuvādāc
    chṛṇvanti ye 'nya-viṣayāḥ kukathā mati-ghnīḥ
    yās tu śrutā hata-bhagair nṛbhir ātta-sārās
    tāḿs tān kṣipanty aśaraṇeṣu tamaḥsu hanta


    Diejenige, welche was anderes hören - ye yāḥ śṛṇvanti anya
    weltliche Themen, schlechte Geschichte, welche die Intelligenz zerstören - viṣayāḥku-kathāḥ mati-ghnīḥ
    folgen nicht den Weg des Hörens und der Wiederholung dieser (spirituellen) Erzählungen - na vrajanti śrutā anuvādāt yat racanā
    welche die Sünden (die Anhaftung an materiellen Genüsse und die Reaktionen an die schlechten Taten, begangen um diese Genüsse zu kosten) zerstören - agha-bhidaḥ
    (diese) Leute zerstören die Essenz ihrer eigenen Glück - tu nṛbhiḥ hata sārāḥ bhagaiḥ
    Solche Personen, ohne (spirituellen) Zuflucht werden genommen - tān tān hanta aśaraṇeṣu ātta
    und in der Ignoranz (der Dunkelheit) geworfen - kṣipanti tamaḥsu
    (Brahmaa spricht weiter die Götter an)

    ye 'bhyarthitām api ca no nṛ-gatiḿ prapannā
    jñānaḿ ca tattva-viṣayaḿ saha-dharmaḿ yatra
    nārādhanaḿ bhagavato vitaranty amuṣya
    sammohitā vitatayā bata māyayā te


    But diejenige, welche wie wir und die menschliche Wesen - api ye naḥ ca nṛ
    nach dem Erreichen der Zuflucht des Transzendentalen Wissens - gatim prapannāḥ jñānam
    und der Prinzipien des Absoluten Wahrheit verlangen - ca tattva-viṣayam abhyarthitām
    zusammen mit den (uns) gemäß dem sozialen und sakralen Status vorgeschriebenen Pflichten - saha-dharmam
    aber auf diese Weise den Höchsten Herrn nicht verehren - yatra na ārādhanam bhagavataḥ
    werden von Diesem (Höchste Herr) durch die alldurchdringende illusorische, materielle Energie in Illusion versetzt - te vitaranti bata vitatayā māyayā sammohitāḥ amuṣya

    yac ca vrajanty animiṣām ṛṣabhānuvṛttyā
    dūre yamā hy upari naḥ spṛhaṇīya-śīlāḥ
    bhartur mithaḥ suyaśasaḥ kathanānurāga-
    vaiklavya-bāṣpa-kalayā pulakī-kṛtāńgāḥ


    Die Wachsamen folgen den Vollkommenen - yat animiṣām vrajanti ṛṣabha
    und sicherlich entfernen sich vom Gott des Todes (der Disziplin) - dūre hi yamāḥ
    und wünschend uns zu übertreffen - ca spṛhaṇīya upari naḥ
    erreichen eine (liebevolle) Beziehung zu Dem, der uns erhalten (der Höchste Herr) - śīlāḥ mithaḥ bhartuḥ
    denn durch Besprechungen über (Seinen) Ruhm - kathana suyaśasaḥ
    (erwacht) die Anziehung (für Ihn) - anurāga
    und die Ekstase (manifestiert) durch Tränen und das Hochstehen der Haare auf dem Körper - vaiklavya bāṣpa-kalayā pulakī-kṛta ańgāḥ
     
  8. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    Śrīmad Bhāgavatam 3.15.26-29

    tad viśva-gurv-adhikṛtaḿ bhuvanaika-vandyaḿ
    divyaḿ vicitra-vibudhāgrya-vimāna-śociḥ
    āpuḥ parāḿ mudam apūrvam upetya yoga-
    māyā-balena munayas tad atho vikuṇṭham


    Folglich jene verwirklichte Weisen (die ersten Söne Brahmaas (das erste geschaffene Lebewesen im Universum): Sanaka, Sanātana, Sanandana und Sanat-kumār) - tat munayaḥ
    gelangten aufgrund ihrer Yoga Kräften in den spirituellen Welten - āpuḥ balena yoga-māyā bhuvana parām
    (welche) durch den weltweiten Master, der einzige wert verehrt zu werden, geführt sind - adhikṛtam viśva-guru eka vandyam
    und sie erreichten eine unübertroffene transzendentale Glückseligkeit. - upetya mudam divyam apūrvam
    Da in dem spirituellen Raum, die höchsten der Spirituell-Verwirklichten - tat vikuṇṭham agrya vibudha
    befanden sich in verschiedenartige leuchtende fliegenden Objekte - vicitra vimāna śociḥ

    tasminn atītya munayaḥ ṣaḍ asajjamānāḥ
    kakṣāḥ samāna-vayasāv atha saptamāyām
    devāv acakṣata gṛhīta-gadau parārdhya-
    keyūra-kuṇḍala-kirīṭa-viṭańka-veṣau


    Da, als die Verwirklichten, deren Geister im perfekten transzendentalen Gleichgeweicht waren - tasmin munayaḥ asajja mānāḥ
    und denselben Alter waren - samāna vayasau
    durch sechs Schränken gegangen waren und erreichten die Siebte - atītya ṣaṭ kakṣāḥ atha saptamāyām
    wo sie zwei Gottheiten gesehen haben - acakṣata devau
    welche Streitkeule und die meist ausgezeichneten Armbänder, Ohrringe, Helmen und Kleider trugen - gṛhīta gadau para-ardhya keyūra kuṇḍala kirīṭa veṣau viṭańka

    matta-dvirepha-vanamālikayā nivītau
    vinyastayāsita-catuṣṭaya-bāhu-madhye
    vaktraḿ bhruvā kuṭilayā sphuṭa-nirgamābhyāḿ
    raktekṣaṇena ca manāg rabhasaḿ dadhānau


    Mit Girlanden aus Waldblumen um ihre Hälse - vana-mālikayā vinyastayā nivītau
    und um ihrer vier blauen Armen - asita madhye catuṣṭaya bāhu asita
    Die zwei, mit verwirrten Gesichter - dvi vaktram matta repha
    mit gebogenen Augenbrauen und rote Augen - bhruvā sphuṭa kuṭilayā īkṣaṇena rakta
    schauten mit agitierten Geister - dadhānau manāk rabhasam

    Tika:
    Offensichtlich die vier Söhne Brahmaas sahen nicht wie die Bewohner Vaikunthas aus.

    dvāry etayor niviviśur miṣator apṛṣṭvā
    pūrvā yathā puraṭa-vajra-kapāṭikā yāḥ
    sarvatra te 'viṣamayā munayaḥ sva-dṛṣṭyā
    ye sañcaranty avihatā vigatābhiśańkāḥ


    So wie vorher die verwirklichten Weisen - yathā pūrvāḥ munayaḥ
    frei von Illusion - aviṣa-mayā
    und durch ihr eigenes Wissen - sva-dṛṣṭyā
    überall durch goldene und Diamant Türe ohne angehalten zu werden sich bewegten - sañcaranti sarvatradvāri puraṭa vajra avihatā
    gingen (durch die siebte) Tür ohne (die Gottheiten) zu fragen - te niviviśuḥ kapāṭikāḥ apṛṣṭvā
    ohne einen Zweifel (dass sie weiter gehen werden) - vigata abhiśańkāḥ
    als die zwei (Gottheiten) sie anstarrten- yāḥ etayoḥ miṣatoḥ
     
  9. anadi

    anadi Aktives Mitglied

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    30. Januar 2007
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    Uttenreuth bei Erlangen
    Śrīmad Bhāgavatam 3.15.30-32

    tān vīkṣya vāta-raśanāḿś caturaḥ kumārān
    vṛddhān daśārdha-vayaso viditātma-tattvān
    vetreṇa cāskhalayatām atad-arhaṇāḿs tau
    tejo vihasya bhagavat-pratikūla-śīlau


    Nachdem sie (die zwei Torhüter) die vier Söhne (Brahmaas) nackt gesehen haben - vīkṣya tān vāta-raśanān caturaḥ kumārān
    die wie 5 Jährige Kinder (aussahen) - vṛddhān vayasaḥ daśa-ardha
    die (aber) die spirituelle Natur der Seele verwirklicht hatten - vidita ātma-tattvān
    und die Stäbe der Verzicht an der Welt trugen - ca vetreṇa
    verbat sie Ihnen (den Durchgang) obwohl sie (die vier Söhne (Brahmaas) es nicht verdienten - tau askhalayatām a-tat-arhaṇān
    ihre Kraft verlachten - tejaḥ vihasya
    und gegen die Stimmung des Höchsten Herrn waren- pratikūla-śīlau bhagavat

    tābhyāḿ miṣatsv animiṣeṣu niṣidhyamānāḥ
    svarhattamā hy api hareḥ pratihāra-pābhyām
    ūcuḥ suhṛttama-didṛkṣita-bhańga īṣat
    kāmānujena sahasā ta upaplutākṣāḥ


    Als (die vier Söhne (Brahmaas) sahen, dass die zwei sie angehalten haben, beschlossen hatten sie nicht weiter gehen zu lassen — miṣatsu tābhyāḿ pratihāra-pābhyām animiṣeṣu niṣidhyamānāḥ
    obwohl sie außergewöhnlich spirituell verwirklichte Persönlichkeiten waren - api hi su-arhattamāḥ
    Welche Hari (der Höchste Herr), den Meist Geliebten, zu sehen wünschten - didṛkṣita hareḥ suhṛt-tama
    waren irgendwie von der kleinen Schwester der leidenschaftlichen Wunsch (Wut) leicht erwischt - te bhańge īṣat kāma-anujena
    und plötzlich mit agitierten Augen sagten - sahasā akṣāḥ upapluta ūcuḥ

    munaya ūcuḥ
    ko vām ihaitya bhagavat-paricaryayoccais
    tad-dharmiṇāḿ nivasatāḿ viṣamaḥ svabhāvaḥ
    tasmin praśānta-puruṣe gata-vigrahe vāḿ
    ko vātmavat kuhakayoḥ pariśańkanīyaḥ


    Die Verwirklichten sagten - munayaḥ ūcuḥ
    Was sucht ihr hier im Dienst des Herrn- kaḥ vām iha etya paricaryayā bhagavat
    Wenn ihr so eine diskordante Stimmung habt und so schrill seid – sva bhāvaḥ viṣamaḥ tat uccaiḥ
    Was suchen Betrüger wie ihr, deren Seele ohne Vertrauen sind - kaḥ kuhakayoḥ vām ātma-vat pariśańkanīyaḥ
    als Residenten dieser Welt der Perfekten, wo weder Angst noch Feindlichkeit gibt - nivasatām tasmin dharmiṇām praśānta-puruṣe vā gata-vigrahe
     
  10. Lightdreamer

    Lightdreamer Guest

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