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"Mann"-sein..- "Mann"-werden...

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von shanti, 21. März 2007.

  1. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230
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    Da ich Söhne großziehe, und einer von ihnen momentan massiv gemobbt wird, beschäftigt mich die Frage der richtigen Erziehung eines Buben sehr.

    Wenn ich mir unsere Gesellschaft betrachte habe ich das Gefühl, dass "Mann"-sein oft mit Macht, Stärke, Selbstbewusstein, Ellbogentechnik......verbunden wird.
    Also alles "Stärken", die man wohl auch nur durch starkes Auftreten erlangt.

    Meine Kinder schlagen nicht, noch werfen sie verbal mit Verletzungen um sich.

    Doch nun war die Situation einmal so heftig, dass er sich dann doch gewehrt hat, nachdem er massivest von 2 älteren Schülern bedroht wurde. Er schlug um sich, und hat wohl auch einen getroffen.

    Er selbst ist nun fürchterlich geknickt, weil er das eigentlich nicht wollte und sich nun auf gleicher Stufe mit den "Mobbern" sieht.

    In solchen Situation fehlern mir dann manchmal die Worte.

    Was würdet ihr zu euren Kindern (Söhnen) sagen?
    Wie erzieht ihr eure Buben, oder habt vor es einmal zu tun ?



    shanti
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    ***Thema nach Gesellschaft und Politik verschoben***

    LG Ninja
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    lieber shanti,

    ich bin der meinung: "um nicht schlagen zu müssen - schalgen könne muss..."

    ich halte viel bei der erziehung von kinder, ein asiatische kampfsport mit den kindern zu machen... sie lernen dabei standfestigkeit schnelligkeit härte...und erfahren, dass der "stärkere" nicht (mehr) schlagen muss...

    was hältst du davon?


    shalom,

    shimon1938
     
  4. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230

    lieber shimon,

    was wäre das dann genau für eine asiatische kampfsportart?
    danke
    shanti (die *g)
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.733
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    lieber shanti,

    ich denke das ist ziemlich egal, es kann karate oder schwertkapf sein... wie wäre es, wenn du ihn (deinen sohn) entscheiden lässt?

    shimo1938
     
  6. QIA S.O.L

    QIA S.O.L Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Februar 2005
    Beiträge:
    5.406
    Ort:
    Wien
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    Hi Shanti,

    Ich würde versuchen ihm die Tiefe Philosophie des Tai-Chi zu vermitteln. Die Kunst des Fliessens und die Kunst für einen Angriff nicht (Unantastbar) da zu sein.

    Des weitern würde ich ihm beibringen, was die "wahre" Verantwortung im Leben ist und dass diese sich im "Gesetz der Anziehung" ausdrückt.

    Das würde bedeuten, dass er aus dem Mobben etwas zu lernen hat, was sich wieder mit der Haltung des Tai-Chi klären liesse, so er sich auf diese Ideen tief einlassen würde.

    Ich würde ihn lehren, dass die Phänomene, die er beobachtet unter Umständen ihren Ursprung in ihm selbst haben, auch wenn das für ihn im ersten Moment uneinsichtig wäre....doch das die Möglichkeit dafür eine Lösung zu finden auf diese Weise einfach VIEL VIEL höher ist, als wenn er MACHT-SCHULD nach aussen verlagert. Denn damit wird das Unerwünschte nur stärker.

    Tai-Chi ist nicht nur eine Bewegungskunst im Körper, sondern eine geistige Kunst.
    Sollte er dafür in eine Schule gehen wollen, so achtet darauf, dass die Schule von einem Menschen geleitet wird, der auf Euch von Anbeginn einen zutiefst weisen und liebevollen Eindruck hinterlässt, möglichst ein Chinese.

    Ich würde ihm beibringen, dass diese Methode vielleicht WEIT ab von dem normalen Denken ist, aber von den Weisesten Menschen aller Zeiten gelehrt wurde. Man nennt sie auch die Inneren Künste.

    Ich würde ihm auch sagen, dass er dadurch die Chance bekäme in seinem Leben für die Zukunft schon früh Antworten bekommen könnte, für die Andere möglicherweise ein ganzes Leben benötigen und das es sich daher lohnt beständig und einsatzwillig zu sein.

    Alles Liebe
    Qia:zauberer1
     
  7. Nani

    Nani Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2005
    Beiträge:
    74
    Hallo Ihr Lieben,

    Kinder tragen alles Wissen noch in sich. Zuviele Worte von außen, zu viel Philosophie, denke ich schüttet sie zu.

    Man muss ihnen Liebe und Respekt entgegenbringen im täglichen Zusammensein, das stärkt ihr eigenes Gefühl für Liebe,Respekt und Wertschätzung und hält sie aufrecht, wenn ihnen Unrecht geschieht.

    Ich würde ihnen auch anbieten, mit ihren Kräften mit Regeln umzugehen. Erfahrungsgemäß fällt Kindern der Einstieg mit Judo sehr leicht, das hat zwar mit Kraft und Energie und "ranggeln" zu tun, irgendwie wie "Raufen mit Regeln", aber nicht mit Zuschlagen. Wenn Kinder größer sind, können sie ihres finden .. Tai Chi etc.

    Ich bin auch Mutter von Söhnen, einer davon formuliert - "ich will das alte Wissen lernen".

    Er hat einen sehr tiefen Zugang zur Natur schon seit Jahren und ich bin in tiefer Dankbarkeit den Menschen verbunden, die sie ihm ermöglicht haben. (Natur und Wildniscamp, hier in den Bergen Tirols www.wildniszentrum.at )

    Er hatte sogar das Glück, das für ihn eine Schwitzhüttenzeremonie gehalten wurde, als er in die Pubertät kam (14 J.) ... Man hat ihm ein wunderbares MannSein vermittelt.

    Wer mehr wissen möchte kann mir ja eine PN schicken.

    Euch einen lieben Gruß
    Nani
     
  8. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........


    Hallo

    Was denkst du brauchen unsere Kinder in der heutigen Zeit in den Schulen?

    LG Tigermaus
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Hallo Shanti

    Wenn sie sich nicht wehren, werden sie zu Opfern - ein in meinen Augen unnötiger Werdegang. Es gibt einen alten Spruch zum Thema Mann sein - bzw. mit Gewalt/Macht umgehen:
    Natürlich nur im Sinne von Selbstverteidigung. Bring deinen Kindern bei das sie sich nicht schämen sollen, sofern sie Angreifer verletzen - denn denen dürfte es letztlich egal sein ob deine Kinder Tränen vergiesen oder Knochenbrüche erleiden...
     
  10. fuchs63

    fuchs63 Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2005
    Beiträge:
    151
    Ort:
    im Land der Engel
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    Das erinnert mich fatal an 'Uhrwerk Orange'... eine Geschichte in der es um die Umkonditionierung gewalttätiger Jugendlicher geht. Man schaltet dabei jegliches Agressionsverhalten aus. Als den Versuchsleitern des psychotherapeutischen Experimentes das Ergebnis ihrer Bemühungen demonstriert wird - ein Mensch der sich gar nicht mehr wehren kann - schlägt der Pfarrer die Hände vor's Gesicht und meint 'mein Gott, was haben wir getan!'

    Mit Paracelsus' Worten: Alles ist Gift, allein die Dosis macht's. Zuviel Geburah (Agression) ist Grausamkeit. Zuviel Chesed (Friedfertigkeit und Güte) ist Schwäche.

    Entweder dies: Um verstanden zu werden, mußt Du mit den Menschen in der Sprache reden die sie verstehen (das ist eine sophistizierte Version von wer nicht hören will - oder kann - muß fühlen).

    Rede dem Jungen sein schlechtes Gewissen um seiner Selbst willen wieder aus!!! Selbst die friedlichsten ostasiatischen Mönche praktizieren Kampfsport zur Selbstverteidigung.

    Vielleicht ist das ja eine Chance: er könnte Judo oder sowas lernen, damit wird er Krawallmacher relativ schnell zur Räson bringen ohne ihnen allzusehr weh zu tun.


    Just my two pence


    Fuchs
     

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