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Die Bhagavadgita zu diesem Thema

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von *prema, 19. Februar 2005.

  1. *prema

    *prema Guest

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    2 Kapitel
    Sri Krihsna sagt vor tausenden von Jahren:

    Vers 12
    Niemals gab es eine Zeit, da Ich, du oder all diese Könige nicht existierten. Noch wird in der Zukunft einer von uns aufhören zu sein.

    Vers 13
    So wie die Seele in diesem Leben die körperlichen Veränderungen der Kindheit, Jugend und des Alters erfährt, ebenso geht sie nach dem Tod in einen neuen Körper ein. Die Weisen werden durch diesen Wechsel nicht verwirrt.

    Vers 14
    O Sohn Kuntis, die Beschäftigung der Sinne mit ihren Sinnesobjekten vermitteln uns die Empfindungen von Hitze und Kälte, Freude und Schmerz. Doch diese Wahrnehmungen sind zeitweilig - sie kommen und gehen. O Bharata, lerne sie zu erdulden.

    Vers 15
    O Edelster unter den Menschen, jemand, der eine stetige Intelligenz hat, und daher in Glück und Leid gleichmütig bleibt, ist ungestört durch sinnliche Erfahrungen und daher geeignet, Befreiung zu erlangen.

    Vers 16
    Die Weisen, die in der Wahrheit leben, haben das Veränderliche (den materiellen Körper) als zeitweilig und die Seele als ewig und unwandelbar erkannt. Zu diesem Schluss sind sie gekommen, nachdem sie das Wesen beider studiert haben.

    Vers 17
    Wisse, dass die Seele, die den gesamten Körper mit Bewusstsein durchdringt, unzerstörbar ist. Sie ist unveränderlich und ewig, und niemand kann sie vernichten.

    Vers 18
    Nur der materielle Körper der ewigen und nicht messbaren Seele ist der Vernichtung unterworfen. Daher folge deiner Bestimmung, o Nachkomme Bharatas, und kämpfe.

    Vers 19
    Wer glaubt, das Lebewesen töte oder werde getötet, kennt nicht das Wesen der Seele. Wer die Wahrheit kennt, weiß, dass die Seele weder tötet noch getötet wird.

    Vers 20
    Die Seele kennt weder Geburt noch Tod. Schon immer existierend, hört sie ebenso niemals auf zu sein. Sie ist ungeboren, ewig, unwandelbar, unerschöpflich, jung und gleichzeitig uralt. Auch wenn der Körper getötet wird, bleibt sie bestehen.

    Vers 21
    O Arjuna (Partha), wie kann jemand, der weiß, dass die Seele unveränderlich, unzerstörbar, ungeboren und unerschöpflich ist, jemanden töten oder jemand anderen veranlassen, zu töten?

    Vers 22
    So wie ein Mensch alte Kleidung ablegt und neue anzieht, so nimmt die Seele auch einen neuen Körper an, nachdem er den alten und unbrauchbar gewordenen Körper abgelegt hat.

    Vers 23
    Die Seele kann weder von Waffen durchbohrt noch von Feuer verbrannt, vom Wasser benetzt oder von der Luft ausgetrocknet werden.

    Verse 24-25
    Die Seele ist weder teilbar noch brennbar. Auch kann sie nicht aufgelöst oder ausgedörrt werden. Sie ist immerwährend, unveränderlich und ewig dieselbe. Sie ist unsichtbar, unbegreiflich und nicht den sechsfachen Veränderungen des Körpers (Geburt, Jugend, Reife, Bestehen, Alter und Tod) unterworfen. Daher brauchst du nicht um den vergänglichen Körper zu klagen.

    Vieleicht nicht schlecht dies mal in Einbetracht zu ziehen.. :)
     
  2. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Danke!


    Die Gita liegt nie weit fort von mir und gibt mir gerade in den Momenten, in denen ich Abschied nehmen muss von einem Körper, in dem mir eine andere Seele vertraut war, den allergrößten Trost.

    Wo die Bibel immer noch einen Zweifel lässt, ob man ein geliebtes Wesen je widersehen wird, ob dieses Wesen oder man selber Bestand haben wird vor den richtenden Augen Gottes - wo die "letzten Dinge" immer in Zweifel gezogen werden und Unsicherheiten lassen und die Angst vor einem Ewigen Abschied bestehen bleibt, drückt die Gita klar aus, dass es vor Gott nichts gibt, vor dem man sich fürchten müsse und dass alles immer und in Liebe in Ihm geborgen ist....

    Auch und gerade unsere kleinen Geschwister, die Tiere - die in ihrem bedingungslosen Vertrauen ja in ihrer Intuition noch sehr viel näher "dran" sind als wir, die wir meinen, alles totrationalisieren zu müssen...

    Lieben Gruß von RitaMaria
     
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