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Den Tod besser verstehen

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Sitreya, 2. Juli 2008.

  1. Sitreya

    Sitreya Guest

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    Den Tod verstehen

    Wenn auch der Durchschnittsmensch den Tod als etwas furchtbares und trauriges betrachtet, wissen diejenigen unter uns, die uns voausgegangen sind, dass er ein wunderbares Erlebnis ist, das uns Frieden und Freiheit schenkt.

    Vor allem möchten wir wissen, was mit denen geschehen ist, die wir lieben.
    Wohin sind sie gegangen?
    Warum wurden sie uns genommen?
    Ein kurzes Lebewohl, und dann sind sie hinter den Schleier des Todes verschwunden.
    Wir fühlen uns so hilflos und traurig und können nichts dagegen tun...Wenn jemand stirbt und und nicht mehr sprechen kann, dann formt sich in seinem Bewusstsein ein Wunsch. Er denkt: "Ich lasse meine Lieben zurück. Werde ich sie je wieder sehen?" Und diejenigen, die er zurück lässt, denken ebenfalls: "Ich verliere ihn. Wird er sich an mich erinnern? Werden wir uns wieder begegnen?"...Als ich meine Mutter verlor, nahm ich mir fest vor, nie wieder an jemanden zu hängen. Ich schenkte meine Liebe Gott. Dieses erste Erlebnis mit den Tod war sehr schwerwiegend für mich. Doch ich habe viel daraus gelernt. Ich suchte unermüdlich, monate - und jahrelang, bis ich das Rätsel des Lebens und des Todes gelöst hatte... Was ich euch erzähle, habe ich selbst erlebt.
    Im Tode vergesst ihr all die Begrenzungen des physischen Körpers und erkennt, wie frei ihr seid. Während der ersten paar Sekunden stellt sich ein Gefühl der Angst ein - Angst vor dem Unbekannten, vor etwas, das dem Bewusstsein nicht vertraut ist.
    Danach aber steigt eine große Erkenntnis in euch auf : Die Seele hat ein freudiges Gefühl der Erlösung und Freiheit. Ihr erkent, dass ihr getrennt vom sterblichen Körper existiert.

    Jeder von uns wird irgendwann einmal sterben, deshalb ist es zwecklos sich vor dem Tod zu fürchen. Ihr leidet ja auch nicht darunter, dass ihr im Schlaf das Körperbewusstsein verliert; ihr heisst den Schlaf als angenehmen Zustand der Freiheit willkommen. Ebenso verhält es sich mit den Tod: Er bedeutet einen Zustand der Ruhe - eine Pensionierung vom Leben.
    Es gibt also nichts zu fürchten. Wenn der Tod kommt, freut euch! Es ist nichts weiter als eine Erfahrung die euch eine wichtige Lehre erteilt: dass ihr nicht sterben könnt?

    Unser wahres Selbst, die Seele ist unsterblich. Wir mögen eine Weile in dem neuen Zustand, den man Tod nennt, schlafen, aber wir können nie zugrunde gehen. Wir existieren und diese Existenz ist ewig.
    Die Welle braust an den Strand und fließt dann zurück ins Meer; sie geht nicht verloren.
    Sie wird eins mit dem Meer, oder sie kehrt in Gestalt einer anderen Welle zurück.
    Dieser Körper ist gekommen und wird wieder gehen; doch die Essenz der Seele im Inneren hört nie auf zu existieren.
    Nichts kann diesem ewigen Bewußtsein ein Ende setzen.

    Es sit wissenschaftlich erwiesen, dass selbst die Partikel der Materie und die elektromagnetischen Wellen unzerstörbar sind; ebenso unzerstörbar ist das innere Wesen der Seele. Alle Materie ist dem wechsel unterworfen und auch die Seele hat wechselvolle Erlebnisse. Ein radikaler Wechsel wird Tod genannt, doch weder Tod noch Veränderungen des Körpers können das geistige Wesen verändern oder zerstören.

    Der Körper ist nichts als ein Gewand. Wie oft habt ihr in diesem Leben schon eure Kleidung gewechselt, aber deswegen würdet ihr nie behaupten, dass ihr anders geworden seid. So ist es auch, wenn ihr im Tode dieses körperliche Gewand abwerft. Dadurch ändert ihr euch nicht. Ihr seid noch immer die gleichen, unsterblichen Seelen, Kinder Gottes.

    Das Wort "Tod" ist eine höchst unzutreffende Bezeichnung, denn es gibt gar keinen Tod. Wenn ihr das Leben müde seid, legt ihr einfach den Mantel des Fleisches ab und kehrt in die Astralwelt ( der Himmel, die feinstoffliche Sphäre höherer Kräfte und höherem Bewußtseins ) zurück.

    Die Bhagawadgita spricht so wunderbar und tröstend über die unsterblichkeit der Seele:
    Nie ward der Geist geboren,
    Nie kann er je vergehn.
    Nie gab es eine Zeit, da er nicht war.
    Was Anfang und Ende dir scheint,
    Ist nichts als ein Traum!
    Der Geist ist ungeboren,
    Unsterblich und unwandelbar,
    Ist überall und stets der gleiche.
    Er bleibt vom Tode unberührt,
    Auch wenn die äußere Form erstarrt.

    Der Tod ist kein Ende; er bedeutet eine vorläufige Befreiung, die auch vom Karma, dem Gesetz der Gerechtigkeit, gewährt wird. Dieses Gesetz bestimmt, wann euer jetziger Körper und eure jetzige Umgebung ihren Zweck erfüllt haben oder wann ihr euerer Schmerzen müde und z sehr erschöpft seid, um die Bürde dieses körperlichen Dasein noch länger tragen zu können. Für die leidenden ist der Tod eine Auferstehung von körperlichen Qualen zu einem Erwachen in Frieden und Ruhe. Für die Älteren ist er eine Pension, die sie sich durch Jahre tapferen Lebenskampfes verdient haben. Für alle ist es eine willkommene Ruhepause.

    Wenn ihr darüber nachdenkt, wie diese Welt dem Tod unterworfeb ist und dass auch ihr eueren wieder aufgeben müsst, erscheint Gottes Plan recht grausam. Ihr könnt euch dann kaum vorstellen, dass er barmherzig ist. Doch wenn ihr den Todesvorgang mit den Augen der Weisheit betrachtet,erkennt ihr, dass er letzten Endes nur ein Gedanke Gottes ist, der durch einen Albtraum der Verwandlung wieder zur seeligen Freiheit in ihm zurück führt. Heilige und auch Sünder erhalten im Tode Freiheit - und zwar je nach ihrem Verdienst in größerem oder kleineren Maße. In der astralen Traumwelt des Herren - dem Land, dass die Seelen im Tode betreten - genießen sie eine Freiheit, wie sie sie in ihrem irdischen Leben nie gekannt haben. Deshalb solltet ihr einen Menschen, der durch die Täuschung des Todes geht, nicht bedauern; denn bald wird er frei sein. Wenn er diese Täuschung einmal überwunden hat, erkennt er, dass der Tod gar nichts schlimmes war. Er sieht ein, Dass seine Sterblichkeit nichts als ein Traum war, und freut sich darüber, dass er jetzt in keinem Feuer mehr verbrennen und in keinem Wasser mehr ertrinken kann; er ist frei und geborgen.

    "Keine Schwert kann das Leben zerstören, kein Feuer kann es verbrennen, kein Wasser kann es ertränken, kein Wind kann es je verwehen...Die Seele ist unergründlich, ist ohne Anfang und Ende, allgegenwärtig und unverletzbar, unnennbar, unsichtbar und unberührt, unfaßbar durch Worte oder Gedanken; die Seele ruht fest gegründet im eigenen Selbst. Du weißt es, warum also trauerst du?"

    Das Bewusstsein eines Sterbenden ist plötzlich vom Gewicht des Körpers, von der Notwendigkeit des Atmens und von allen körperlichen Schmerzen befreit. Die Seele schwebt durch einen Tunnel äußerst friedvoll, nebligen, milden Lichts. Dann versinkt sie in einen Schlaf des Vergessens, der millionen Male tiefer und erfreulicher ist als der tiefste Schlaf, den sie im Körper erfahren hat...Der Zustand nach dem Tode wird von verschiedenen Menschen unterschiedlich erlebt, je nach ihrer Lebensweise auf Erden. So wie auch verschiedene Menschen unterschiedlich lange und tief schlafen, so unterschiedlich sind auch ihre Erlebnisse nach dem Tode. Der gute Mensch, der schwer in der Fabrik des Todes gearbeitet hat, versinkt für kurze Zeit in einem tiefen, bewusstlosen, ruhigen Schlaf. Dann erwacht er in irgendeiner Daseinssphäre der Astralwelt:"In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen."

    "Ich habe nie an den Himmel glauben können Meister" , bemerkte ein neuer Schüler."Gibt es wirklich einen solchen Ort?"
    "Ja" antwortete Paramahansa "Wer Gott liebt und ihn vertraut, geht nach seinem Tode dorthin. Auf jener Astralebene kann man alles sofort durch die Kraft der Gedanken materialisieren. Der Astralkörper besteht aus schimmernden Licht. In diesem Bereich gibt es Farben und Klänge, von denen man auf Erden nichts ahnt. Es ist eine wunderschöne und erfreuliche Welt.

    Der Tod ist nicht das Ende aller Dinge, sondern ein Übergang von den körperlichen Erfahrungen im grobstofflichen Reich der unbeständigen Materie zu den reineren Freuden des Astralreiches mit seinen vielfarbigen Lichtern.

    "Das astralische Universum ist unvorstellbar schön, sauber, rein und geordnet", (sagte Sri Yukteswar ) . "Dort gibt es keine ausgestorbenen Planeten und kein verödetes Land. Auch die irdischen Plagen wie Unkraut, Bakterien, Insekten und Schlangen existieren dort nicht.Während es auf der Erde krasse Temperaturunterschiede und den Wechsel der Jahreszeiten gibt, haben die Astralsphären das gleichbleibende Klima eines ewigen Frühlings mit gelegendlichem leuchtenden weissen Schneefall und vielfarbigen Lichtregen. Die Astralwelt ist reich an kristallklaren Seen, leuchtenden Meeren und regenbogenfarbenen Flüssen."

    Die Seelen im Astralreich sind mit zarten Gewändern des Lichts bekleidet. Sie sind nicht in ein Bündel von Knochen eingeschlossen, das mit Fleisch überzogen ist. Sie tragen keine zerbrechlichen, schwereren Gehäuse mit sich herum, die mit anderen groben Stoffen zusammen stoßen und zerbrechen. Daher gibt es im Astralreich keinen Krieg zwischen menschlichen Körpern und festen Stoffen, Meeren, Blitzen und Krankheiten. Auch gibt es keine Unfälle, denn alles unterstützt sich gegenseitig und bekämpft sich nicht. Alle Schwingungsarten harmonieren miteinander. Alle Kräfte leben in Frieden und bewusster Hilfsbereitschaft. Die Seelen, die Strahlen, über die sie schreiten, und die orangefarbigen Strahlen, die sie trinken und essen, bestehen alle aus Licht. Die Seelen haben Achtung voreinander und arbeiten gemeinsam an ihren Aufgaben; sie atmen keinen Sauerstoff, sondern die Freude des Geistes.

    "Freunde aus früheren Leben erkennen sich in der Astralwelt leicht wieder", ( sagte Sri Yukteswar ) "Dort erfreuen sie sich jener ewigen Liebe und Freundschaft, an der sie auf Erden - besonders in der Stunde des scheinbar entgültigen Abschieds - so oft zweifeln."

    Warum weinen wir, wenn unsere Angehörigen oder Freunde sterben? Weil wir um unseren eigenen Verlust trauern. Wenn unsere Lieben uns verlassen, um in höheren Lebensschulen weiter zu lernen, sollten wir uns freuen, anstatt selbstsüchtig zu trauern; denn dadurch können wir sie an die Erde gebunden halten und ihren Fortschritt hindern, indem wir unseren eigenen, egoistischen Willen surchsetzen. Der Herr ist ewig neu, und mit seinem unendlichen Zauberstab, dem regenerierenden Tod, lässt er jeden erschaffenen Gegenstand und jedes Lebewesen sich ewig neu manifestieren und unaufhörlich in immer besseren Gefäßen seine unerschöpfliche Ausdruckskraft verkörpern. Der Tod kommt zu pfllichtbewussten Menschen als eine Beförderung zu einem höheren Bewusstseinszustand; er kommt zu denen, die versagt haben, um ihnen in einer anderen Umgebung eine neue Chance zu geben.

    Der Tod ist der Höhepunkt des Lebens. Im Tod sucht das Leben eine Ruhepause. Er ist der Verkünder größten Glücks - der herrlichen Freiheit von allen Qualen des Fleisches. Im Tod hören alle körperlichen Schmerzen sofort auf, ebenso wie der Schlaf die Müdigkeit und die Schmerzen des schwer arbeitenden Körpers verbannt. Der Tod ist ein Freispruch, der einen aus dem Gefängnis des physischen Körpers entlässt.

    Das Meer des Geistes ist zu einer kleinen Welle meiner Seele geworden. Ob die Welle meines Lebens nach der Geburt auf der Meeresoberfläche schwimmt oder nach dem Tode wieder ins Meer des Kosmos zurück fließt - sie kann nie vergehen.Ich bin unvergängliches Bewusstsein, das geborgen im Schoße des Geistes ruht.
     
  2. Sitreya

    Sitreya Guest

    Ich finde diesen Text vn Paramahansa Yughanda sehr beeindruckend und kann aus Erfahrung sagen, dass er zu 80-90% dem entspricht, was tatsächlich mit uns nach unserem Ableben passiert. Echt beeindruckend für jemanden, der selber noch nie tot war.
     
  3. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    Eigentlich frage ich mich das nicht, aber ich frage mich warum ich sowas fragen sollte?!
    Sie sind Tot. Ende.
    Ich habe keine angst vor dem tod, sogar immer weniger Angst vor den schmerzen auch ohne so viel brimborium.

    Aber danke für den versuch :danke:
     
  4. Sitreya

    Sitreya Guest

    Sie sind eben nicht einfach nur tot und ende...das beste Beispiel bin ich...ich war tot...lebe aber wieder...andere wiederum leben als Seelen- Energien weiter, als Engel, die an unserer Seite sind, auch wenn viele sie nicht sehen oder spüren, aber sie sind da.
     
  5. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    Und was soll es bedeuten, wenn du tot warst, und jetzt wieder lebst?
    Heißt doch nur, das du tot warst, und jetzt eben wieder lebst!
    Alles andere, was man so fühlt und was nicht und was man wahrnimmt und was nicht ist zwar wichtig, aber mit viel zu großer wahrscheilichkeit nicht die wirklichkeit.
     
  6. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    Also ich will dich nicht angreifen, aber du musst verstehen, das ich deine erfahrung nicht nachvollziehen kann.
     
  7. Sitreya

    Sitreya Guest

    Keine Sorge, du greifst mich nicht an, da mir klar ist, dass niemand der es nicht selbst erlebt hat, es nachvollziehen kann...konnte ich bis auf vor 8 Jahren auch nicht...seit dem erinner ich mich daran, an jede einzelheit...an mein letztes Leben, bis hin als ich starb wie auch an die Astralwelt und nun dieses Leben...aber man muss es selbst erlebt haben und sich erinnern um es nachvollziehen zu können
     
  8. DNEB

    DNEB Aktives Mitglied

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    Hmm, vielleicht stoße ich ja auch noch auf soetwas :)
    Bis dahin halte ich es einfach: Der Tod ist das ende, und nichts was ich erlebt habe oder mir vorstellen kann sagt etwas anderes. :rolleyes:
     
  9. nymystery

    nymystery Neues Mitglied

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    Hessen, HEF
    Liebe Dina
    Vielen Dank für diesen schönen text
    ja genau so stelle ich mir das jenseits vor
    habe es mit tränen in den Augen gelesen

    lg
     
  10. Sitreya

    Sitreya Guest

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    Ja, das ist ok...kann ich akzeptieren ;-)

    knuddel dich mal, frecher weise
     
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