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Der Gemeinschaftsgedanke

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von DadalinSpa, 31. Mai 2009.

  1. DadalinSpa

    DadalinSpa Guest

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    1. In Anbetracht der Zeit neige ich oftmals zu der Frage, warum Menschen, die selbst ähnliche Interessen vertreten nicht zusammen finden.

    2. Mit dieser Frage bekomme ich auch eine Antwort. Selbst Menschen mit ähnlichen Interessen unterliegen ihrem Ego. Der Egoismus ist die Identifikation mit der subjektiven und objektiven Welt. Der Egoismus ist ein Filter. Ein Filter des Verstandes der differenziert und entscheidet, wie viel Information zwischen subjektiver und objektiver Welt ausgetauscht wird. Er begrenzt die Wahrnehmung. Er schützt dein Wesen vor zu vielen Lichteindrücken (Informationsüberflutng). Der Egoismus sorgt dafür, dass die gesamte Welt in einem Zusammenhang steht. Der Egoismus ist es, der einen Bewusstseinsraum ermöglicht, unsere Welt überhaupt erst ermöglicht. Ohne diesen Filter wäre alles reines Sein und wir könnten darin nicht agieren.

    3. Der Verstand trägt in heutiger Zeit die Herrschaft über unser Wesen.
    Er begrenzt uns und wir erhalten einen ständigen Informationsaustausch zwischen subjektiver und objektiver Welt. Gedanken/Geschmäcker werden dadurch in unserer subjektiven Welt erzeugt und formen unsere objektive Realität. Das ist Karma. Die subjektive Welt ist die Welt der Ursachen.
    Unser Verstand ist ein Apparat und wir haben verlernt diesen zu kontrollieren.
    Deshalb sind wir genötigt in einem ständigen Vergleich mit der objektiven Welt unser eingegrenztes Weltbild aufrechtzuerhalten.
    Deshalb versuchen wir uns zu schützen. Deshalb verteidigen wir uns oder wir greifen an und versuchen zu manipulieren. Unser Charakter ist das Resultat unbewusster Schutzmechanismen, die unser Weltbild bewahren und uns erfolgreich durch diese Realität navigieren lassen.

    4. Gemeinschaft funktioniert deshalb nicht, weil der Mensch durch seinen Filter in einem ständigen Kampf mit seiner objektiven und subjektiven Realität ist. Er kann in der Ursachenwelt, der subjektiven Welt nicht die Ursachen verändern, weil er sich ständig mit der objektiven Welt identifiziert.
    De objektive Welt ist aber die Auswirkung der subjektiven Welt.

    5. Schaltet man den Filter ab, so bleibt nur noch die reine Aufmerksamkeit.
    Die Trennung zwischen subjektiver und objektiver Welt löst sich langsam auf.
    Alles ist eine reine Wahrnehmung. Es gibt viele Methoden um diesen Filter einmal abzustellen. Es ist auf Dauer aber nicht ratsam.
    Das Ich mag ein Widerstand sein, doch dieser Widerstand ist wie der Widerstand einer Glühbirne. Mit ihm kann man in beiden Welten Licht hervorbringen. Mit einer Glühlampe entsteht ein natürlicher Kreislauf, indem Energie aufgenommen wird und wieder abfließt.
    Nichts mehr ist der Mensch. Er ist die Verbindung zwischen den höheren (subjektiven) und der objektiven Welten.
    Er kann das Licht in diese Welt bringen. In die Welt der Auswirkungen, der tatsächlichen Welt. Der Welt der Materie.

    6. Der Mensch als Einzelner kann Wunderbares vollbringen. Es geht aber nicht um das Individuum alleine. Es geht um die ganze Welt. Es geht um alle Menschen. Äußere Umstände in der objektiven Welt können nicht verändert werden, weil alle Ursachen in der inneren Welt gesetzt werden.
    Alles Leid ist in der äußeren Welt, weil man diese nicht ändern kann.
    Man kann nur sich selbst ändern. Und ändern heißt, seine Aufmerksamkeit in sich zu richten und die inneren Welten zu entdecken. Sie zu erforschen.
    Somit kann man zu einem echten Kanal werden, eine Vermittler der höheren Welten und dem Diesseits.

    7. In einer Gemeinschaft können Entwicklungsprozesse beschleunigt werden, weil Menschen mit gleicher Gesinnung sich gegenseitig korrigieren.
    Sie richten ihre Aufmerksamkeit gemeinsam aus. Sie erzeugen ein stärkeres Licht. Sie können sich nicht mehr so leicht ablenken. Sie können Widerstände, die das Licht zu stark blockieren auflösen.
    Gemeinschaft ist Selbstüberwindung. Das starre Weltbild wird in der Gemeinschaft herausgefordert. Es fühlt sich bedroht.
    In der Gemeinschaft bildet man ein Gruppenwesen, denn Bewusstsein ist deine geformte Welt und in einer Gruppe vereinigt man sich und bildet ein ganzheitliches Bewusstsein. Damit steht auch jedem Teilnehmer mehr Erkenntnislicht zur Verfügung.

    8. Eine echte Gemeinschaft ist eine Bereicherung für die gesamte Menschheit. Wenn sich nur eine liebevolle Gruppe zusammenfindet, so wirkt dieses Licht bereits auf viele Individuen, die dazu nicht fähig sind.
    Gemeinschaft ist ein natürlicher Zustand.
    Mag auch in der Natur jede einzelne Blume erstrahlen, so macht es doch eigentlich erst das Gesamtbild aus. Er das Gesamtbild zeigt die Perfektion.

    http://nuoviso.tv/index.php?option=com_content&view=article&id=101:global-brain&catid=79<img
     
  2. RonS

    RonS Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2009
    Beiträge:
    816
    Ort:
    Brandenburg
    .... sehr weise Gedankengänge ..finde ich....,

    in einen meiner früheren Träume wurde ich mal explizit auf den Gemeinschaftsgedanken hingewiesen...
    .
    liebe Grüsse
    Ron
     
  3. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
    Beiträge:
    2.980
    Ort:
    da wo mein bett steht
    in einer gemeinschaft... in einem kollektiv... kann man agieren... wenn man weiss... was man ist... ich kanns dir versichern... ich arbeite in einem kollektiv... und ich weiss... du willst es als bereicherung sehen... nur so läuft das nicht... wir sind noch nicht bereit...

    sagte der wurm...

    wurm
     
  4. aussteiger

    aussteiger Guest

    gemeinschaftsentwicklung ist schon lange an gange...

    siehe mal meinen blog 5 - gemeinschaften

    da ist auch das verzeichnis eurotopia genannt, und das oekodorf-institut, dessen initiator zigtausende adressen von gemeinschaften in europa hat und gerne vermittelt - und alle so unterschiedlich!!!

    und es ist immer wieder schoen, zusehen WIE VIELE WIR SCHON SIND!

    lg
     
  5. believe

    believe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2008
    Beiträge:
    12.428
    Ort:
    Ungefähr .... hm .... hier
    Stimmt Aussteiger!


    Es gibt eine Menge funktionierender Gemeinschaften. Komme selbst grade von einer, wenn sie auch zeitlich begrenzt war. Aber das sind sie ja alle, nur die Zeiträume sind unterschiedlich groß!


    LG

    believe :)
     
  6. Lionéz

    Lionéz Guest

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    Interessant. :)


    Nicht zu Menschen mit gleichen Interessen zu finden oder keine Gemeinschaft zu bilden, kann auch heißen,
    - durch die "Ungleichheiten" anderer in seinen Erfahrungen vervollständigt zu werden. Sich auszudehnen auf mehr Gesinnungen, noch mehr Seinsaspekte.

    Es kann heißen,
    - für die Entwicklung notwendigen Wesen zu begegnen, die nicht egolos, nicht liebend sein müssen.

    Es kann helfen, Hingabe und Liebe bedingungslos auszudehnen.

    Es kann helfen, sich überhaupt erst als Teil einer Gemeinschaft erfahren zu wollen. Es kann genauso helfen, nicht den Wunsch nach Gemeinschaft zu verspüren.

    Eine Gemeinschaft kann eine sein, ohne dass es jemand weiß. Ohne, dass es wichtig ist, ob es eine ist?

    :)
     
  7. RonS

    RonS Mitglied

    Registriert seit:
    21. März 2009
    Beiträge:
    816
    Ort:
    Brandenburg
    *lächel... ich glaub das ist sie auch schon und war es immer, ohne das wir es bewusst wahrnehmen...aber so war Dalinspa`s Beitrag wohl nicht gemeint ;-) ... es regt aber gut zum Nachdenken an

    :umarmen:
    Ron

    ...und vieleicht hatte diese "Gemeinschaft" auch schon immer einen Namen... :)
     
  8. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest

    Der Gedanke der Gemeinschaft ist wirklich sehr gut. Ich würde mir wünschen er gebe wirklich echte Gemeinschaften überall. Allerdings finde ich es sehr schwer so etwas zu erschaffen, denn für eine wirkliche Gemeinschaft braucht man Leute die ebenso die Voraussetzungen haben.

    Ohne Menschen die wirklich offen sind ist es kaum möglich und offenheit im Geiste sorgt ebenso für Verletzlichkeit und kann gefährlich sein wenn dies den Falschen offenbart wird.
    Nicht umsonst ist eines der Ziele von Zen-Buddhismus "den offenen Geist", zu erreichen sowie zu erhalten. Es ist alles andere als leicht in unserer Welt.
    So eine Gemeinschaft ist für mich im moment eher Utopie.

    Und das Ego:sehr schwierig weil er Filter ist und schützt aber gleichzeitig auch beschränkt wenn man wirklich mehr sehen will.

    Es Abzuschalten kann gefährlich sein aber auch Erkenntnisse liefern, das muss jeder abwägen, nur ein gefestigter Mensch mit viel Wissen und Erfahrung sollte dies versuchen.

    Ich hoffe es gibt Menschen denen dies möglich ist, dann bitte pm :)
     
  9. aussteiger

    aussteiger Guest

    diese utopie wird von zig-tausenden (!) gemeinschaften in europas und weltweit umgesetzt

    da du offensichtlich meinen empfohlenen blog nicht gelesen hast sondern um mitteilung per pm bittest hier nochmal:

    im buch ‘eurotopia - adressen von gemeinschaften in europa’ sind tausende adressen solcher gemeinschaften zusammengestellt, mit naeherer beschreibung, z.b. wieviele menschen, stadt oder land, von nur zusammenwohnen bis zu spirituellen gemeinschaften, welche ziele, ob sie offen sind fuer besucher oder auch neue leute usw.

    zitat: Gestern hab ich Eurotopia bekommen ... So hab ich die halbe Nacht drin rumgestöbert und viele Orte gefunden, die mich interessieren könnten... und die andere halbe Nacht hab ich rumgegrübelt... Danke für den Buchtip...

    und dann noch da klicken: http://www.gemeinschaften.de

    der karl-heinz such dir genau die gemeinschaft raus, die du dir wuenscht, z.b. gibst du an: ca. 50 menschen - alter gemischt - landleben - suedeuropa - berge - selbstversorger - stadtnaehe - nur mitwohnen - spirituell aber nicht dogmatisch

    man wird staunen, wie viele wir schon sind die neue wege gehen!

    clan - grossfamilie - kleinfamilie - single ... soweit hat man uns geteilt, getrennt, vereinzelt und vereinsamt (um uns besser manipulieren und lenken zu koennen) - der weg geht in die andere richtung, denn gemeinsam sind wir stark und unabhaengig!

    ich persoenlich halte gruppen von um die 20 fuer zukunftsfaehig: klein genug um notfalls flexibel zu sein, und gross genug um evtl. kranke o. ä. mitzutragen

    lg
     
  10. Ldzukunft

    Ldzukunft Guest

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    doch ein wenig gelesen habe ich schon aber ich hatte die Informationen nicht gefunden. Danke nochmal für den Link.

    Im Moment bin ich aber viel zu sehr mit dem schon genannten Beschäftigt aber ich werde mir den Link merken. Die Idee finde ich sehr gut.
     

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