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alkohol

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von neumond, 28. September 2012.

  1. neumond

    neumond Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2010
    Beiträge:
    632
    Ort:
    Kühbach
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    Schwieriges Thema, Alkohol! Mein Lebensgefährte, ich kenn den seit 44 Jahren. Immer schon ein Problem mit Alk. Mal 10 Jahre trocken, dann Rückfällig, wieder, trocken, wieder Rückfall. Ich hab bald keinen Nerv mehr, dieses ewige auf u. ab, alleine lassen, kann ich ihn nicht, er würde total abstürzen. Dies, könnte ich mit meinem Gewissen nicht verantworten. Also, zuschaun, wie sich Mensch kaputt macht! Toll!--------Gespräche, fruchten gar nicht, man , hat sich doch im Griff! Keine Ahnung, was ich daraus lernen soll, meine Gebete, werden auch nicht erhört, ich fühle mich etwas allein gelassen, mit meinen Problemen.
     
  2. HeiligerGeist

    HeiligerGeist Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2011
    Beiträge:
    400
    10 Jahre trocken ist aber eine lange Zeit!
    Wie kam es denn wieder zu einem Rückfall?

    Es gibt ein gutes Forum, wo auch Co-Abhängigkeit behandelt wird.
    http://www.forum-alkoholiker.de/

    Man kann ja bekanntlich wenig machen, solang der Abhängige keine Hilfe annimmt, man kann sie ihm ja nicht aufzwingen.

    Also versuch dich emotional abzugrenzen, denn wenn es dir selbst nicht gut geht, kannst du sowieso nicht helfen.
     
  3. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
    Hallo,

    ich schliesse mich Heiligem Geist an,

    der Co-Abhängige ist gut beraten wenn auch er die Hilfsangebote die es gibt annimmt.

    In deinem Fall sieht man sehr schön das dieses Wort "Co-Abhängigkeit" zutrifft.

    Desweiteren ist es erstaunlich wie viele Alkoholiker, die laut Angaben allein untergehen würden, sich tatsächlich aufrappeln wenn sie allein dastehen.

    Alles Liebe
    flimm
     
  4. Sunset77

    Sunset77 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2011
    Beiträge:
    1.825
    Hallo Neumond!

    Ich kann mich den Anderen nur anschließen, such dir Hilfe für Co-Abhängige.
    Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen gibt einem das Gefühl des verstehens, vielleicht fühlst du dich dann nicht mehr so allein.
    Zudem helfen dir vielleicht manche Tipps dich innerlich etwas abzugrenzen, zu deinem eigenen Schutz.
    Das würde ich dir wünschen!

    Alles Gute für Dich und deinen Lebensgefährten.
     
  5. ersteslebewesen

    ersteslebewesen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
    Beiträge:
    4.031
    Ort:
    Erde

    Dem kann ich mich nur anschließen und dir viel Kraft wünschen.

    Nicht ohne Grund sagte Jesus „Bittet und betet ohne Unterlass“.
     
  6. Palo

    Palo Guest

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    Hallo neumond,
    es mag sich jetzt hart für dich anhören, manchmal muss man jemanden untergehen lassen, wenn man droht, selber zu ertrinken.

    Ich habe dieses Spiel lange selber bei meinem Ex damals mitgespielt, irgendwann hat er mich nur noch angeekelt. Schuld waren immer die anderen, erst seine Mutter, dann ich. Jahre noch nach der Scheidung, war's dann, das er mit der Trennung nicht klar kam. Keine Ahnung ob er noch lebt oder sich selber zwischenzeitlich völlig zerstört hat.

    Meine Schwester, trockene Alkoholikern und seit Jahren gesundheitlich durch die Sucht ein Wrack, ist jetzt noch an Kehlkopfkrebs erkrankt.
    Für mich derzeit mit einem ziemlichen Gefühlschaos einhergehend.
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Ist doch toll für ihn, wenn jemand so ein schlechtes Gewissen wegen SEINER Entscheidung zu trinken und SEINER Art zu leben und SEINER Art keine Verantwortung zu übernehmen, hat, dass sie ihr Leben für SEINEN Mist aufgibt.

    Bist DU es DIR nicht wert, auf dich und dein Leben zu schauen?

    Und nein, ich habe kein Mitleid, weder mit ihm noch mit dir.
    Mitleid schwächt.
    Du schwächst ihn mit deinem Mitleid, in dem selben Maße wie du dich selbst auch damit schwächst. Du hältst ihn nicht für fähig, sein Leben zu leben.


    Hart aber wahr :kiss4:
     
  8. urany

    urany Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2008
    Beiträge:
    11.061
    Meine Mutter hat leider auch so entschieden. Was aus meinem Vater geworden ist, möchte ich hier nicht beschreiben, weil zu traurig.
     
  9. Ännaaa

    Ännaaa Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    242
    Ort:
    Essen
    Schließe mich dem an. Lass seine Probleme bitte nicht deine werden. Vielleicht bist DU sonst noch diejenige, die abstürzen wird. Leider habe ich die Probleme meiner Mutter (Alkoholikerin, seit ich sie kenne und weit davor, jetzt immerhin trocken) auch meine werden lassen, musste ständig aufpassen auf sie, habe ihr zugeredet und und und (das über Jahre, von Kindheit an bis ich volljährig wurde und die Kurve gekratzt habe)....im Endeffekt spricht man nur gegen eine Wand und so, wie du versuchst, sie zu durchdringen, verletzt du dich selbst immer mehr und mehr. Es ist wohl längst an der Zeit, an dich selbst zu denken. Wünsche dir viel Kraft dazu :umarmen:

    LG
    Anna :)
     
  10. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
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    Gratuliere dir zu deiner Entscheidung! :kiss4:

    Ich will damit nicht sagen, dass man wegschauen und Menschen hängen lassen soll.
    Nur, in dem Moment, wo es ins Leere geht und genau nichts retour kommt, kann man nur noch auf sich selbst schauen und gehen.

    Es leben sonst 2 Menschen auf Kosten der Energie eines Einzelnen.
     
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