Da hast Du natürlich recht, aber es juckt mich nicht. Ich laufe eh Pfade, wo man selbst zur Touristenzeit kaum mal jemanden trifft, wenn überhaupt, weil sie für Otto und Ottilie Normalo ungangbar sind... Das ist das erste, was ich in einer neuen Gegend mache: Eine innere Landkarte solcher Pfade anlegen (Kernrevier so 200...300 km², ausreichend für schöne Tageswanderungen inkl. Photoarbeit), Infos, die ich niemals weitergebe, alleine schon, weil ich die photogenen Stellen grundsätzlich für mich behalte. Wege, die ich erst betrete, wenn garantiert keiner zuschaut... Sollen die Menschen auf ihren gepflegten Spazierwegen bleiben und vor Wegekreuzen etc. Kotau machen... Was schert's mich...?
0,1 % waren's... Ich suche überhaupt nichts aus (ist ja leider eh nur ein Gedankenmodell). Aber 73 Millionen statt 7,3 Milliarden wären immer noch genug und wenn es überhaupt keine Menschen mehr gäbe, wär's noch besser. Der Mensch ist die zerstörerischste Spezies, die jemals die Erde heimgesucht hat. Und wenn ich die Erde meiner früheren Leben mit der heutigen vergleiche...
*achselzuck* Könntest Du oder Deine Angehörigen in der Wildnis überleben, ohne das ganze, hochtechnische Brimborium? Wenn nicht -> Exitus binnen weniger Tage, spätestens Wochen...
Äußerlichkeiten... Ich habe mich
nie als etwas anderes betrachtet als als Tier unter Tieren (schätze auch ihre Gesellschaft mehr als die der Menschen), schon gar nicht als was besseres, das das Recht hat, sich rücksichtslos ad infinitum zu vermehren und alles platt zu machen bis hinein in die letzten Refugien hoch oben in der Arktis bis runter in die tropischen Regenwälder...
Wachset und mehret euch und macht euch die Erde untertan bis endlich alles zerstört ist? Danke, aber danke nein! Daß sich der Gott der Christen da versteckt, verwundert nicht, denn ich glaube nicht, daß er sich das
so gedacht hatte...
Und was die Natur- und Tiergeister davon halten, ist nicht druckreif...
LG
Grauer Wolf