Wo hat sich Gott versteckt?

Na, ich finde, er sollte darüber hinaus wachsen. Denn seine Instinkte bedeuten auch, dass Angst sein Verhalten mitsteuert, und das ist vielleicht als Überlebensreflex notwendig, aber andererseits dem Überleben der Menschheit nicht zuträglich, da dadurch auch Kriege, Ausbeutung und Umweltzerstörung entstehen.
Genau und das auch nur , weil er es kann.
 
Werbung:
Na, ich finde, er sollte darüber hinaus wachsen

Wohin denn noch?
Denn seine Instinkte bedeuten auch, dass Angst sein Verhalten mitsteuert, und das ist vielleicht als Überlebensreflex notwendig,.....
(y)
aber andererseits dem Überleben der Menschheit nicht zuträglich, da dadurch auch Kriege, Ausbeutung und Umweltzerstörung entstehen.
Nein, wenn das entsteht ist es kein Instinkt mehr , sondern schon die "dumme Klugheit", soll heißen der Verstand, dieses Teil, was niemals selber Ganzheitlichkeit erfahren kann.
so ahnlich oder so
 
Wohin denn noch?

(y)

Nein, wenn das entsteht ist es kein Instinkt mehr , sondern schon die "dumme Klugheit", soll heißen der Verstand, dieses Teil, was niemals selber Ganzheitlichkeit erfahren kann.
so ahnlich oder so

das ist der Punkt.
Mit dem Verstand geht es nicht !
Und das deshalb weil das Gehirn ein soziales Organ ist.
Es kann im Grunde nicht denken.
 
Und worin soll sich der Mensch da unterscheiden? Der Unterschied ist doch einzig der, dass der Mensch durch seine enorme Anpassungsfähigkeit, die er im Laufe der Evolution erwarb, nicht auf einen bestimmten Lebensraum angewiesen ist. Wenn es ihm also zu eng wird, erobert er neue Reviere, bis es keine mehr gibt, und er ebenfalls seinen Lebensraum übernutzt/überweidet hat.
Nun, so einfach ist das nicht. Die Hauptbevölkerungsexplosion findet in den Entwicklungsländern statt, die im wesentlichen in tropischen Zonen liegen. Neue "Reviere" erobern ist da nicht so einfach. Im Sahel sieht man schon die Folgen der Überweidung: Fast vollständige Vernichtung von Gehölzen für den Hausbrand (also für's Kochen) und eine massiv fortschreitende Desertifikation. Das ständige Brunnenbohren hat nur bewirkt, daß sowohl Vieh- als auch Menschenbestände viel zu hoch wurden, auf Kosten des Grundwasserspiegels. Das Anzapfen des fossilen Wassers, der großen Aquifier ist schlichtweg idiotisch.
Diese Menschen könnten aber z.B. keine Polargebiete besiedeln (m.M.n. zum Glück). Unangepaßt an dieses Klima würden sie sterben wie die Fliegen... Himmel diese Leute haben ja schon Probleme mit den mitteleuropäischen, naß- bis eiskalten Wintern (die uns nichts ausmachen), wie das aktuelle Geschehen zeigt. Anpassung an neue Lebensräume ist normalerweise ein sehr langwieriger Prozeß, der sehr viele Generationen dauert.

Ich weiß nicht genau, Kriege führen nur wenige---Ameisen, Schimpansen und Menschen. Kennt jmd noch ne Gattung?
Schön blöd !
Schimpansen führen m.E. schon Kriege, die im Grunde sinnlos sind. Sie sind oft gewalttätig und unbeherrscht, krass egoistisch... Was ich da schon an Dokus gesehen habe, das war brutale Gewalttätigkeit um ihrer selbst willen. Woran erinnert mich das bloß...? :rolleyes:

Bei Beutegreifern gibt es Kämpfe um Jagdreviere und Rückzugsgebiete für die Aufzucht der Jungen. Aber diese Kämpfe dienen ausschließlich dem Überleben, sie sind kein Selbstzweck und werden normalerweise tunlichst vermieden, weil Verletzungen die eigene Fähigkeit zur Jagd beeinträchtigen könnten. Potentiell tödlich...
Nur Menschen kämpfen um so idiotische Dinge wie Ideologien und Religionen (um den Threadinhalt nicht ganz aus den Augen zu verlieren)...

LG
Grauer Wolf
 
Genau und das auch nur , weil er es kann.
Er kann es, weil die Evolution ihm die Fähigkeiten dazu gab. Was auf der einen Seite sein Überleben sichert, ist auf der anderen Seite auch ein Fluch.
Tiere sind deshalb aber nicht "besser", nur weil ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Kognition sich nicht so entwickelt haben. Die Tiere, die eine große Anpassungsfähigkeit haben, verbreiten sich ebenfalls über die ganze Erde, und nur, weil sie so klein sind, wie z.B. bestimmte Insekten, rotten sie den Planeten oder andere Gattungen ihrer Art nicht aus. Es ist kein "Gut-Gen" oder "Respekt vor der Natur", wie Naturromantiker das gern sehen wollen. Natur ist im Grunde grausam und unbarmherzig. Nur der Stärkste überlebt.
 
Werbung:
Diese Menschen könnten aber z.B. keine Polargebiete besiedeln
Na, warte noch ein paar Jahre...der Mensch sorgt dafür, dass er es können wird.
Aber das hat nichts damit zu tun, dass das, was ich sagte, stimmt, Es ist nur eine Frage von früher oder später, bis er seinen Lebensraum übernutzt hat, sofern er nicht auch die anderen Fähigkeiten, die er hat, weiter entwickelt und lebt.
 
Zurück
Oben