Wer ist Jesus für Dich?

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Nur gibt es nichts, worauf man sich freuen könnte ausser: man tut es.
Ist meine bescheidene Meinung.
Und wenn ihr da sitzen bleibt und weiter theoretisiert, seid ihr Nichts. Geht raus in die Welt und stellt euch den Demütigungen, lebt und erfahrt sie- sonst mangelt es mir wohl Zurecht an Demut euch gegenüber ... womit ich nicht sagen möchte, dass ihr nicht handelt. Ihr handelt imho bloß nicht authentisch. Und das unterscheidet uns schon.
Ich brauche noch Schutz, um mich allem Menschlichen zu stellen... aber immerhin tue ich es.
:)


Liebe Sayalla,

Bist du bewusst im HERZEN verbunden, erfasst du genau, worauf du dich freuen kannst...

Ich weiss nicht, wen du mit "ihr" und "euch" meinst. Ist das Wut und Zorn auf jene, die eigenes Kleinfühlen sichtbar machen, weil sie in der Aussage mutig sind?

Fühlst du dich ausgegrenzt? Bist du nicht, ist nur Empfinden. Alle sind "dabei".
Keiner kann sich fortstehlen, denn kein anderer Mensch kann die Position eines anderen einnehmen.

Die ausgedrückte Bescheidenheit, so dass sie jeder erfahren soll, ist eine Verbündete der Opferhaltung. Nicht aber die Bescheidenheit, die der LIEBE entspringt. Aber die macht nicht klein.

Zu mir sage ich, dass ich eben genau das, was ich schon erbringen kann, eben auch in das "reale" LEBEN einbringe, nicht nur darüber schreibe.

Noch braucht die Masse der Menschen die Worte, um sich zu unterrichten, um sich auszutauschen, und auch um zu lernen. Auch um Unterschiede zu erkennen, Inspirationen zu erhalten, auch um Gedanken in ungewohnte Richtungen zu lenken.

Oft komme ich mit Menschen zusammen, da "arbeiten" wir zusammen in der Stille. Auch stundenlang. Da gibt es gleiches Bewusstsein, da geht es nicht mehr darum, wie hier im Forum, durch Reibung zu wachsen , da geht es darum, Kräfte zu bündeln.

Gemeinsam Situationen in der Welt, auf der Erde zu LIEBEN, um sie zu heilen.

Hier zu schreiben und im wahren Leben zu wirken ist kein Widerspruch.

Allein anzuprangern, dass hier jemand im Forum schreibt, und ihm/ihr zu unterstellen, er würde dann nicht im LEBEN authentisch handeln, halte ich für gewagt.

Was verbirgt sich für dich hinter deiner Aussage. Ist das eines deiner Probleme, nicht authentisch sein zu können?? Handeln wider besseren Wissens?? Wegen festhalten an alten Glaubenssätzen??

Jeder Mensch kann auch im Körper, hier auf der Erde, im nichtpolaren Bewusstsein leben. In höchster LIEBE.

Zu behaupten, es wäre nicht möglich, ist für mein Empfinden konstruiertes Alibi, um nicht handeln zu müssen.

Dir liebe Grüsse
Paulus
 
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Also ich kanns auch nicht.

Absolute Liebe mit allem und jedem wäre mir momentan auch einfach zu langweilig. Ich brauche auch Spannungen in meinem Leben.



:)
 
Also mal ganz konkret: Wenn du darüber nachdenkst, Wie könnte man etwas erreichen - was läuft da in einem ab? Das ist doch wie ein Film der zu laufen beginnt, das sind Bilder, alles aus gespeichertem "Material" aus unseren Erfahrungen. Wir können uns nichts anderes vorstellen, als das, was wir nicht schon irgendwann bewusst oder unbewusst erfahren haben.

Gelingt es mir, wenn ich es in die Hand nehme? Wie will ich es tun...gelingt es mir, wenn ich es so tue, gelingt es mir, wenn ich es anders tue? ... alles Bilder, Vorstellung!:)

Das ist eben das Wie, das ich nicht meinte, sondern mehr, wie bewegt sich der Geist, ein inneres Beobachten.

Stimmt, etwas in die Hand nehmen, kann besser sein, als es sich nur zu vorzustellen, weil wir es dann erfahren.:)



ja klar, alles was ich vorhabe zu erreichen, habe ich schon mal irgendwo gesehen, wie ein Film aus der Vergangenheit...

es sind Wünsche, die sich aus vielen kleinen Teilen der Erinnerung bilden, die sich aber ständig erneuern und in der Zukunft weiterentwickeln.

das Wie ist ein individueller Begriff, der Beobachter sieht erst nach innen, um dann mit seinen Erkenntnissen nach außen zu treten...

so würde ich das beschreiben,
vielleicht sehe ich das ähnlich wie du, drücke es aber in Worten anders aus?

das macht uns aber erst individuell, sonst könnten wir darüber ja gar nicht diskutieren, wir wären uns in allem einig, das wär ein wenig langweilig...:)

lg Birgit
 
Also ich kanns auch nicht.

Absolute Liebe mit allem und jedem wäre mir momentan auch einfach zu langweilig. Ich brauche auch Spannungen in meinem Leben.



:)

Vieles erkennt der Mensch erst, wenn er es auch erlebt.

Mehr Spannung als in dieser aufregenden Zeit, mit dieser innerlichen Wahrnehmung und Veränderung hatte ich nie in diesem Leben.

Die ganze Spannung (im Äusseren), von der du vermutlich schreibst, habe ich eher sogar exessiv durchlebt, bis ich merkte, in welche Leere ich mich begeben hatte.

Wenn es unter Zwang geschieht, wird es so sein, wie du schreibst, dann wird der Mensch vermutlich vieles an Spannung vermissen.

Jeder zu SEINER Zeit, und jeder so, wie es ihm Freude bereitet....

Dir liebe Grüsse
Paulus
 
Sadira
Absolute Liebe mit allem und jedem wäre mir momentan auch einfach zu langweilig. Ich brauche auch Spannungen in meinem Leben.
wie kommst du darauf dass ein Leben in der absoluten Liebe ohne Spannungen wäre? Jesus war in der absoluten Liebe und doch nutze er auch Spannung in den Beziehungen zu anderen Menschen indem er sie mit Schärfe auf dies oder das hinwies. Absolute Liebe ist nicht lieb!

LGInti
 
ja klar, alles was ich vorhabe zu erreichen, habe ich schon mal irgendwo gesehen, wie ein Film aus der Vergangenheit...

es sind Wünsche, die sich aus vielen kleinen Teilen der Erinnerung bilden, die sich aber ständig erneuern und in der Zukunft weiterentwickeln.

das Wie ist ein individueller Begriff, der Beobachter sieht erst nach innen, um dann mit seinen Erkenntnissen nach außen zu treten...

so würde ich das beschreiben,
vielleicht sehe ich das ähnlich wie du, drücke es aber in Worten anders aus?

das macht uns aber erst individuell, sonst könnten wir darüber ja gar nicht diskutieren, wir wären uns in allem einig, das wär ein wenig langweilig...:)lg Birgit


Ja, stimmt.
Zum Diskutieren und Denken kam mir vorhin spontan etwas aus meiner Jugendzeit in den Sinn:

Ein Schulfreund, der sich ein Freigeist und Atheist nannte, und für den ich einige Bewunderung hegte, schrieb mir einmal:

Es interessiert mich, wie du denkst!

Diesen Satz habe ich nie mehr vergessen, weil er mich so beeindruckte! Dass es ihn interessierte, zeugte von Anteilnahme von mir als Mensch. Und was er mit dem wie meinte, das war für mich Stoff, um nachzudenken. Er hätte ja einfach sagen können, Deine Meinungen interessieren mich, aber er hat es viel interessanter ausgedrückt!

Diskussionen haben m.E. immer zwei Hauptaspekte, nämlich einerseits die eigene Meinung zu vertreten, und andrerseits die andere Meinung anzuhören, sich dafür zu interessieren.

Wenn es reibt oder aufreibend ist, liegt darin doch viel Lernpotential: wie drücke ich mich aus, dass der andere verstehen kann, was ich vermitteln will,
und auch, wie kann ich den anderen verstehen?

Da beginnt dann für mich auch das Thema der Empathie. Und nochmals etwas aus meiner Erfahrung heraus: Ich führte mit meinem Ex-Partner viele stundenlange Diskussionen über Gott und Spiritualität. Er war aber ein naturwissenschaftlich Denkender. Nun, einen Partner will man ja meistens, im Idealfall, verstehen, also versuchte ich natürlich seine naturwissenschaftlich geprägten Argumente zu verstehen, aber auch ihn selber, wie er zu diesem Denken kommen konnte, und weshalb er so denken wollte. Das ist jetzt ein persönliches Beispiel, aber ich fühlte mich immer auch beim Diskutieren in ihn ein, er war ja mein Partner, und ich wollte ihn verstehen und auch von ihm lernen.

Soviel zum Diskutieren. Ich stelle fest, dass ich ziemlich gesprächig bin, das kann aber morgen schon wieder anders sein.;)

:)
 
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