schau mal Paulus, ich hab nur geschrieben, daß ich ein paar Dinge seltsam finde, wie z.B, daß jemand, der so häufig von der Liebe Gottes und den Lehren Jesu etc. spricht, sich als Atheist bezeichnet. usw...
Du bezeichnest das postwendend als *mit Dreck werfen*.
Wenn du anfängst von der bedingungslosen Liebe zu predigen, damit die Welt wieder heil wird, dann stellen sich mir nach wie vor die Nackenhaare auf, denn deine Art ist fordernd, geradezu zwingend und damit wird es arg widersprüchlich.
Du sprichst davon, daß eine neue Zeit angebrochen ist und die Schleier gelüftet werden, daß Karma abgearbeitet wird/werden muß.
Alles gut und schön, kannst du ja denken. (Ich teile deine Karmavorstellungen im übrigen nicht). Du formulierst sehr absolutistisch.
Kannst du ja machen, aber dann wundere dich nicht, wenn einige das nicht so sehr inspirierend finden.
Und die Freude, von der du sprichst (geschweige denn ein Funken Humor), die schwingt in deinen Worten (für mich) nicht wirklich mit.
Die Geschichte, ob und wann jemand *abhängig* von Jesus oder Gott ist, ist für mich auch widersprüchlich.
Ehrlich gesagt hängt mir Gott, Jesus, Christusenergie, Bewußtheit, Ego und wer davon wieviel hat, langsam zum Hals raus.
Wenn einer an einen persönlichen Gott mit langem weißem Bart glaubt, und damit glücklich ist und Freude ausstrahlt, dann ist mir das um einiges lieber als fordernde Prediger....welcher Art auch immer.
Ich habe gestern einen interessanten Bericht über Daniel Everett gesehen, der einst als Missionar zu einem winzigen Völkchen an den Amazonas zog, um ihnen Jesus nahezubringen.
Er wurde gefragt, ob er oder sein Vater jemals Jesus gesehen hätte.
Als er das verneinte, war die Geschichte mit Jesus gegessen.
In der Sprache dieses kleinen Volkes gibt es keine Wort für Zahlen, nur eins und vieles, sie haben keine Begriffe für Vergangenheit und Zukunft und auch keine Schöpfungsmythen.
Die Lebensfreude und Unbeschwertheit dieser Menschen machte aus dem Missionar einen Sprachforscher.
So und jetzt werd ich Gott und Jesus einfach mal (für mich) abschaffen.
schönen Tag noch Paulus