Wer ist Jesus für Dich?

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Liebe Constantin,

Hallo maria45

Bewußtheit sagt, prüfe dich selbst maria45, so wie du es in deinen Zeilen empfohlen hast.

Es ist keine Kunst Bibelzitate-Verse die bereits einer Interpretation unterliegen, wiederholt zu interpretieren, sich hinter diesen zu verstecken.

Die Kunst ist, es sich dessen bewußtzuwerden.

Es ist auch keine Kunst dies hier zu antworten....

Es sind Worte eines GBseins, mehr nicht.

gruß constantin


so ist das. Wie man in die Welt hineinschaut, so antwortet sie einem...
Also überlege dir, was da passiert ist, wenn du in meiner Antwort nur die Worte eines GBseins erkennen kannst und mehr nicht...

Bewusstheit sieht in allem Bewusstheit, denn so ist es wirklich...
Du und alle Welt um dich herum atmet reinste Bewusstheit.
Nun kommt es dir gerade so vor, als hättest du die Bewusstheit für dich gepachtet...
deshalb hinterfragst du allen und jeden...
ohne Rücksicht auf Verluste von eigener Glaubwürdigkeit.

Du sagst "prüfe dich selbst maria45".

Es ist möglich, andere zu hinterfragen, ja.
Das polarisiert wie das Salz.
Doch das ist wie beim Essen... nur eine kleine Prise Salz bitte.
Und man fragt vorher den anderen, wieviel Salz er möchte, denn die Geschmäcker sind verschieden.
Ich erinnere mich nicht, dich gebeten zu haben, mich zu hinterfragen.

Dennoch bin ich dir für die Hinterfragung dankbar, ist sie doch immer willkommener Anlass, mich wirklich zu prüfen.
Und es ist ein Gebot der Höflichkeit, wenn ich auf die Hinterfragung eingehe anstatt sie zu übergehen.
Und sicher ist es so, dass du auch gerne hinterfragt werden möchtest, denn man handelt an anderen ja immer so wie man selbst wünscht behandelt zu werden. Deshalb antworte ich dir mit Hinterfragung... sonst hätte ich viel zu großen Respekt vor dir, dich ungefragt zu hinterfragen.
Und normalerweise würde man - weil Hinterfragung doch recht unangenehm sein kann für den Hinterfragenden und den Hinterfragten - diese Dinge lieber in einem Zweiergespräch klären.
Du hingegen ziehst es vor, lieber öffentlich in einem Forum, wo alle Welt es lesen kann, diese persönlichen Fragen zu stellen. Und sicher wirst du dir auch wünschen, dass du genauso öffentlich persönlich hinterfragt wirst, oder?

Sei dir einfach bewusst, dass dieser Stil, mit dem du verfährst, ein sicheres Kennzeichen dafür ist, dass du einfach ein großes Ego hast und von "Bewusstheit" noch sehr weit entfernt bist.

Deshalb schreibe ich dir, dass du den Geist nicht hast. Es ist der Geist der Liebe, der Geist der Einheit, der lieber Gemeinsames sucht statt trennendes, der lieber heilt anstatt zerschlägt, der lieber vertraut anstatt alles bezweifelt, der lieber noch einmal nachfragt, ob der andere wirklich soweit ist, dass er weiter gehen möchte und ob man selbst wirklich der geeignete ist, dem anderen einen Hinweis zu geben.

Wenn du wirklich so groß bist und in Bewusstheit verschmolzen bist und dadurch vielleicht wirklich den Auftrag hättest, allen anderen mal "heimzuleuchten" mit deinen Zweifeln, dann reicht übrigens ein stilles Hinterfragen. Die Kraft deiner Gedanken ist dann so groß, dass ein winziges Fünkchen an Zweifel unsichtbar bereits den Adressaten erreicht... und stille Frucht trägt.

Wen jemand jemand anderen hinterfragt, dann schenkt er ihm nicht Vertrauen, sondern sät Zweifel.
Ein bisschen Zweifel ist gut.
Zweifel ist die Kraft der Zweiheit.
Sie trennt, spaltet und klebt sogar besonders gerne an glatten Flächen.
Sie ist wie der Efeu.
Er rankt hoch und wächst besonders gerne an Nordwänden, wo wenig Licht der Sonne ist, und es kühler und schattiger ist.
Zuviel Zweifel ist allerdings wie zuviel Salz in der Suppe oder wie ein zugeranktes Haus... es wird dunkel innen... und die Suppe schmeckt nicht, sondern man spuckt sie angewidert aus.
Wer anderen ständig eine solche Zweifelsuppe serviert, der muss sich auch nicht wundern, wenn er dann aufgefordert wird, seine eigene Suppe mal selber zu essen...

Abraham hatte - so wird berichtet - ein offenes Haus.
Nie schloss er Türen ab, sein Geld hatte er nicht gesichert.
Jeder konnte in sein Haus spazieren, und alles nehmen, was ihm gefiel.
So groß war Abrahams Gastfreundschaft... (ich habe es getestet ;)).
Sein Vertrauen in Gott und seinen Schutz war stärker als der Zweifel an der Ehrlichkeit seiner Mitmenschen.
Und wenn doch ein Räuber kam und etwas wegnahm, dann gab Gott ihm hinterher mehr als doppelt soviel, wie ihm weggenommen worden war.

Wenn ich das Hohelied der Liebe in 1.Korinther 13 lese, dann steht von der Liebe nicht, dass sie zweifelt.
Die Liebe glaubt alles, hofft alles, erduldet alles, erträgt alles.

Der Zweifel ist in jedem Menschen schon genug da. Man sollte ihn nicht völlig ausrotten, jedenfalls nicht bevor alles andere vollendet ist. Zu groß ist die Gefahr von Sektiererei und Fanatismus.

Und sicher, wer den eigenen Zweifel zu groß hat werden lassen, der wird auch gerne an allem anderen zweifeln, der Efeu hat die Tendenz, sich immer weiter auszubreiten und dann auch die Sonnenseiten der Häuser mit seinem Schatten zu bedecken...
Es sind die eigenen großen Zweifel, die jemanden an anderen soviel zweifeln lassen.
Es ist die eigene große Unsicherheit, die lieber andere möglichst verunsichert, nur um selbst sicherer dazustehen.

Zweifel ist eine der Kräfte (vritti) des zweiten Chakra, des Swadhisthana, im übertriebenen Fall wächst er im Negativen zu der Haltung, alles und jeden zu verdächtigen und alle Welt für schuldig zu halten und vertilgt die positive Grundhaltung des "in dubio pro reo", "im Zweifel für den Angeklagten".

Interessant, dass gerade Swadhisthana auf deutsch übersetzt "Wohnort des Selbst" heisst. Dieses Chakra ist auch Sitz der Selbstunsicherheit, also der Selbstzweifel.

Die positive Kraft des Zweifels könnte aber - anstatt an den Sonnenseiten des Lebens zu zweifeln - besser die Schattenseiten des Lebens bezweifeln. Eben wie der Efeu, der gesund und munter an der Nordseite wächst.

Ist das Leben schlecht - ach wer weiß?
Es muss nicht Leben-des-Brian-mäßig übertrieben werden mit "always look at the bright side of life", doch es schadet nicht, den Zweifel an sich selbst zu beschneiden und genau zu gucken, an welchen Stellen ich gerne zweifele und an welchen ich lieber vertraue.
Ab und zu auf die Schattenseiten zu schauen hilft, lebendig zu bleiben und gut geerdet zu sein, bevor man vor lauter licht-und-liebe den Boden unter den Füßen verliert.
 
dschimmi
Wer in Jesus seinen Heiland sieht, der steht zu seinen Schwächen nicht.
wer sich selber aufgibt erkennt gar nichts, wer sein Sein aufgibt für wen oder was auch immer, der bleibt im Nichts.

Dia
Ich habe eine große Schwäche für mich, was mir große Stärke ist.
:lachen:
An einem anderen Individuum - welchen Namens oder Hauptrolle auch immer - geistig Halt suchen zu wollen, hält weiterhin in psychischer Abhängigkeit und macht nicht aus sich selber heraus fortschrittlich.
wer gerade laufen lernt braucht Hilfen, das heißt noch nicht ewige Abhängigkeit. Gibt es einen Menschen, der in allen Aspekten seines Seins unabhängig ist, d.h. autark und autonom? nein der Mensch ist ein Gesellschaftswesen, Der einzelne Mensch voll auf sich allein gestellt wird krank, verhungert oder wird wahnsinnig.
Gott ist für alle da und hat weder Namen noch Leibgeschlecht.
seh ich auch so.
Bevor der Name Jesus von irgendwelchen Menschensöhnen Einzug in die ZeitGeschichte fand, war bereits Heil-Land von Anfang an bekannt. Und dieses Heil-Land nährt direkt und dafür bedarf es keiner missverständlichen Worte, die aufs Kreuz legen und geistig klein als auch unten und als Mündel halten wollen.
Gute Idee mit dem heilen land - Jesus war ein Bewohner dieses Landes - und jeder Mensch kann sich dessen auch bewusst werden.
Wer Jesus folgt, folgt nicht ganz sich selbst.
wer dem Christus in sich folgt, der folgt sich selbst


Paulus
Das nehme ich nicht an, dass der Mensch schwach sein muss.
nein muss er auch nicht sein - und ich habe auch gesagt wo seine Stärke liegen könnte.
Und daraus ein Alibi zu formen, dass man ja zu schwach ist, um......, halte ich für entwicklungshemmend, und Resignation
das ist einfach nur ein Fakt
Dass der Mensch zu seinen erkannten Schwächen steht, empfinde ich als Voraussetzung, dass er sie überhaupt transformieren kann.
genau
Sie zu erkennen, und zu sagen, der Mensch ist eben schwach, und das wars dazu
das ist nicht meine Meinung
Wo aber ist der Unterschied zwischen Menschsein und wahres Menschsein?
es gibt Menschen, die sehen so aus wie Menschen und es gibt welche die sind es auch.
Ist dann schwaches Menschsein Stärke?
hab ich mich nicht klar ausgedrückt? dann noch einmal - das annehmen der eigenen Schwächen ist die Stärke.
Wenn Jesus sagt, seid stark und fest, dann meint er nicht, seid schwach und sprunghaft, beliebig.
es gibt halt verschiedene Interpretationen von Stärke und Schwäche - wenn ich dein Beispiel von stark und fest nehme kann daraus Unbeweglichkeit, Starre und Dogma werden - wenn ich sage schwach kann daraus ebenfalls unbeweglichkeit, Angst und beliebigkeit werden - aber dies sind die negativen extreme dieser Eigenschaften - beide haben aber auch positive Eigenschaften und wir sollten die positiven Eigenschaften des einen nicht mit den negativen des anderen vergleichen!


LGInti
 
Liebe Izabella,

Izabella: Würde mich deine Interprätation hizu (Ego, Paulus und so) interessieren *bitte, danke*
ich komme gerade aus Frankreich wieder, wenn ich im Forum schon als Gott tituliert werde, dachte ich, dann muss ich doch auch wie Gott in Frankreich leben *soviel zu meinem Ego* :lachen:

aber mal ernsthafter. Wobei man sich ja auch fragen könnte, wieviel ein kleines Kind an Ernst hat... wenn es so egolos ist wie man sich das so denkt.

Aber nun zu dem, was Du schreibst:

Izabella: Das was der Bewußtwerdung dient ist der Verstand. Für mich ist Ego nicht gleich Verstand.
Jedenfalls liebt das Ego solche Definitionen... ;)

ohne Ego zu sein bedeutet letztlich, sich gar keinen Kopp um irgendwelches Ego zu machen und trotzdem wirklich auch egolos zu handeln... wobei ich diese Wort "wirken" dafür liebe. Es ist so wie die Sonne. Die Sonne tut nix, außer Sonne zu sein. Aber in ihrem Sein hat sie eine Wirkung. Deshalb ist sie wirk-lich.

Ego gibt es nicht nur im Verstand, das wird oft vereinfachend gleichgesetzt.
Zwar ist der Verstand - oder du sagst Vernunft - eine große Hürde, doch über 21 Hürden musst du springen, möchtest du wirklich dein altes Ego hinter dir lassen, es sterben lassen...

Izabella: In jedem Moment, wo du dir des Egos bewußt wirst ist es genau genommen kein Ego mehr, sondern ein altes konditioniertes Denkmuster. Das Ego speist sich aus Unbewußtheit. Bewußtheit und Ego schließen sich, für mich gesehen, gegenseitig aus.
uffuff, ja, ich kann nachfühlen, was du meinst. Ob es sich wirklich daraus speist, hmja. Ich betrachte es eher als Figur-Grund-Phänomen. Wo das Muster ein Ego erkennen läßt, ist der Hintergrund Unbewusstheit.

Wobei - ich muss hier doch mal zu den Wurzeln zurückkehren.
Das Ego an sich, das hier immer so als der Buhmann des Selbst dargestellt wird, ist ja so ähnlich wie die Funktion des Verstandes.
Es gibt ein Ego und es gibt ein Ego.
Wir meinen dann normalerweise das Ego, das begrenzt ist, und das hat als Hintergrundmuster immer die Unbewusstheit.
Doch was ist mit all den großen "ICH bin"-Worten von Jesus?
Dort betont er sein Ego. Allerdings ist dies ein anderes Ego.
Es ist ein Ego, das grenzenlos ist, das aus seiner Eierschale der Unbewusstheit hinausgeschlüpft ist und in Bewusstheit wirklich keine Grenze kennt.
OOhh, höre ich da schon ein paar aufhorchen, bestimmt habe ich dann auch so ein grenzenloses Ego.

Doch Vorsicht!
Nichts tut das begrenzte Ego lieber als sich so ein grenzenloses Ego zugutezuhalten. Dann ist es nämlich richtig groß.
ICH hab mein Ego längst abgelegt... - sagt wer? Natürlich sagt so etwas fast immer nur ein begrenztes Ego...

Bist du wirklich grenzenlos in dir?
Dann macht es dir doch sicher nichts aus völlig zu verschwinden, oder?
Wer ein grenzenloses Ego hat, der hat wirklich dann kein Ego mehr.
Er IST Ego... - so auch Jesus, wenn er sagt "ICH BIN"... und durch diesen merkwürdigen Trick des Bewusstseins, das alle Dinge unsichtbar werden lässt mit denen wir uns völlig identifizieren, mit denen wir völlig verschmolzen sind, verschwindet dann das Ego.

In diese Richtung der Verschmelzung des Ego mit allem was da ist gehen viele mystische Erlebnisse.
So löst sich das begrenzte Ego auf, weil eben seine Begrenzungen wegfallen.
Ich bin ich und ich bin du und ich bin das, was zwischen uns ist und das, was ausser uns noch ist.
In dieser Art kommen dann Äußerungen zustande wie "Ich bin Anfang und Ende, bin Mann und bin Weib, und bin die geschlechtslose Gestalt", wie sie in den Nag Hammadi-Texten ("Der Donner") und im Candamaharosanatantra zu finden sind.

Wer wirklich grenzenlos ist, ja, dem öffnen sich natürlich auch alle Welten zu allen Geheimnissen... es gibt nichts, was er nicht erkennen könnte... alle Dinge liegen offen vor seinen Augen...

Auch die Liebe wird dann grenzenlos und bedingungslos erlebt, sie umfasst einfach alles. Das Erbarmen ist überfließend, es ist so ein großes mütterliches Gefühl... kommt her, meine geliebten Kinder, möchte ich rufen, so wie Jesus über Jerusalem ruft:

Matthäus 23,37: "Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!"

Es ist völlig egal, was meine Kinder tun... sie sind doch meine Kinder!!!
Nicht, dass ich ihnen alles durchgehen lasse - das wäre Gleichgültigkeit, und die Liebe ist nicht gleichgültig. Aber sie bleiben meine Kinder, egal was sie tun, und ich bin für sie da und gebe ihnen, was sie zum Wachstum brauchen.

Die Liebe hofft alles, glaubt alles, erduldet alles...

Das Ego hingegen kennt Grenzen der Hingabe.
Es will nicht alles erdulden, nicht alles glauben, nicht alles hoffen.
Dann würde es sich ja gar nicht mehr spüren können... :)

Das Ego ist eigentlich die Leerstelle im Bewusstsein, die leere Menge der Mathematik. Sie enthält nichts, außer sich selbst.
Im Hebräischen ist "ich" "ani", und schreibt sich mit denselben Zeichen wie "nicht"... und auch im Deutschen ist in "nicht" das "ich" sozusagen ganz nichtig enthalten :)

Und was ist die größte Sehnsucht des "ich", des kleinen, begrenzten Ego?
Wenn es doch von Haus aus gar nichts ist, noch nicht einmal ein schlechtriechender Pups, sondern wirklich leer, und nur aufgeblasen wie ein Luftballon?

Das "nichts" möchte so gerne einmal "etwas" sein...
Das Ego möchte etwas darstellen.
Und wenn es schon "etwas" hat, dann möchte es...? Na was? Ja, natürlich!... "noch etwas mehr"... :rolleyes:

Und das auf allen Ebenen, eben nicht nur auf der Ebene des Verstandes.
Auch im Gefühl. Aua, daaa hast du MICH aber jetzt verletzt!!!
Auch im Körper. Nein, das ist mein Stück Kuchen!!!
und das auf allen sieben Chakren in Leib, Seele und Geist... so kommen die 21 Hürden zustande...
Man könnte da auch an die 21 Zeichen des hebräischen Alphabets denken oder die 21 großen Arkanen des Tarot, bevor das 22. Zeichen und das 22. Arkanum kommt, das Sterben des Ego am Kreuz, das letzte hebräische Zeichen ist die "Taw", und die wird seit Urzeiten als Kreuz geschrieben.

Der spirituelle Weg ist ein Weg, auf dem das begrenzte Ego langsam weniger wird und das unbegrenzte Ego wächst. Immer häufiger werden die Durchbrüche ins Unbegrenzte, bis es dann Schlag auf Schlag geht.

So ist Johannes der Täufer ein Symbol für das feinste und schönste und reinste und kultivierteste Ego, das es überhaupt gibt... und trotzdem ist es "nur" ein Ego... - der Kleinste im Königreich der Himmel (eben der unbegrenzten Egos) ist größer als er.

Wenn dem Ego bewusst wird, welche Aufgabe es eigentlich hat, dann predigt es sich selbst "Taufe" im "Wasser"...
es muss alles ablegen, nicht "noch etwas mehr" heißt dann die Devise, sondern "noch etwas weniger"...
es muss untergehen...
sterben...

Und Johannes der Täufer (also dieser Bewusstseinszustand im Menschen, der begreift, welche Funktion das Ego hat) sagt von Jesus: "ich muss abnehmen, ER aber muss wachsen".
 
Dann unterstellst du zugleich, dass auch GOTT schwach ist. Wir selbst sind ein Teil von IHM.

Das ist Kirchendogma. Wenn ich meine Schwäche erkenne, erfasse, und nichts daraus zum Besseren wende, bin ich dumpf, ängstlich und mutlos, auch wenn es dafür Gründe gibt.

Da möchte uns die Kirche sehen. Klein, schwach und abhängig.
Und es gelingt ihr immer noch, wie man sieht.

Übrigens habe ich nicht gesagt, dass wir nicht schwach sind. Ich spreche über den Umgand damit.

Lieben Gruss
Paulus


hm, hat jemand bekundet, dass er nichts aus seiner Schwäche lernen will?

Paulus, du meinst doch, dass wir nicht schwach sein dürfen, dann wären wir kein Teil Gottes.......

Mal abgesehen von Gott, wir sind Menschen, die geboren werden mit einem Charakter, Genen und Hormonen, alles in allem ein Zusammenspiel des Körpers, der Geist entwickelt sich mit der Zeit, das individuelle Lebensziel geht seinen Weg.........

Wenn ich nur daran denken müsste, wie ich mit meiner zukünftigen Schwäche umgehe, die mich ja meist unvermittelt trifft, wäre ich arm dran, ich hätte keine Zeit mehr zu leben.........

Schwäche ist ein ganz normales Zeichen der menschlichen Reaktionsfähigkeit, sie wird erst angenommen, ob es nun Gefühle oder Körperkraft betrifft, und die meisten Menschen gehen gut damit um, es ist ein antrainiertes Verhalten, etwas zu erfahren um es dann besser zu machen...

ich habe gerade eine große Schwäche hinter mir, :lachen:(mache den Boogiekurs und kann den Schritt noch nicht) aber ich arbeite mit mir, morgen gehts bestimmt besser und da freu ich mich schon drauf......

also, nur ein Beispiel, aus ganz normaler Schwäche wird Stärke...

lieben Gruß:) Birgit
 
Liebe Yesim,

Liebe Iza,



also eine Art Spiel.

Nein. Es ist eine bewußt gesetzte Art von Kommunikation.


Wenn das Ego in diesem Fall eine eher aufgesetzte Geschichte ist, Wer/was setzt es denn auf ?
Der Beobachter? Der doch EINS ist?...weil sich des Egos entledigt?
....komme mir gerade etwas veräppelt vor :confused::rolleyes:

Der einige Beobachter holt sich ab und zu das Ego hervor?...um evt. ein anderes Ego zu entblössen?

Ja, ich kann, zwar mit großer Mühe, auf ein überaus großes belehrendes, zweifelsähendes, Ego in seiner Sprache sprechen.


Was ist dir daran so seltsam? Noch nie eine hausgemachte bewußte Zurückspiegelung gesehen. Das ist doch genau das, was Constantin beabsichtigt (ich spiegle dir jetzt absichtlich was) und meint da nicht durchschaut worden zu sein, weil sie ja ganz sicher ist, dass 99,9% der Menscheit im Unbewußten grundeln und von tuten und blasen nicht mal ne Ahnung haben. Nur sie und ihre Anhänger haben die:rolleyes:.


Du bist dir sicher, Du weisst es?

Ja.

in seiner Sprache, damit meinst Du Constantin, und da sage ich Dir Sie spricht eine Sprache die Dein Ego nicht spricht, und Dein vermeintlicher Beobachter wahrscheinlich auch nicht
Da stimme ich dir eingeschränkt zu. Sie spricht eine Sprache, die mein Ego sonst nicht spricht, aber wenn ich es lasse, so sprechen kann. Der Beobachter ist das "Ich Bin" und spricht nicht.

Dir ein liabs Grüßli,

Iza.


PS: Es muß mich nicht jeder liebhaben.
 
Nö, das ist kein Geheimnis, dass ist ein weit verbreiteter Irrglaube.

Ob Irrglaube oder nicht, sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen,

Schwäche ist in uns allen, sonst wären wir unseres Wissens zu 100% sicher, es gäbe kein Diskussionsforum, es gäbe keine Gefühle und niemand würde lächeln, es gäbe nie und nirgendwo Tränen.........

Birgit
 
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Constantin, du belehrst und widersprichst anderen Meinungen, die von ihren Ansichten genauso überzeugt sind wie du.....

vielleicht wäre es gut, deine eigene Meinung hier zu vertreten und darüber zu diskutieren, wie es ja eigentlich der Sinn der Sache wäre, man lernt nie aus.....

Birgit

Hallo Birgit,

Glaubst du mich zu wissen?

Weder vertrete ich hier m-eine Meinung(dies Wissen hat Yesim, danke dir:kiss4:)
noch m-eine Ansicht, noch m-eine Überzeugung.

Weder bin ich hier um zu diskutieren, (das ist Malve bewußt geworden, danke für dein Wissen:umarmen:), noch um zu belehren, noch um zu überzeugen.

Gruß constantin
 
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