B
birgit1
Guest
Das nehme ich nicht an, dass der Mensch schwach sein muss.
Und daraus ein Alibi zu formen, dass man ja zu schwach ist, um......, halte ich für entwicklungshemmend, und Resignation.
Dass der Mensch zu seinen erkannten Schwächen steht, empfinde ich als Voraussetzung, dass er sie überhaupt transformieren kann.
Sie zu erkennen, und zu sagen, der Mensch ist eben schwach, und das wars dazu, ist für mich der Grund, warum dieses Trauerspiel auf der Erde zu sehen ist.
Wo aber ist der Unterschied zwischen Menschsein und wahres Menschsein?
Wie du schreibst, entnehme ich, dass das wahre Menschsein das Menschsein bestätigen soll.
Ist dann schwaches Menschsein Stärke?
Lieben Gruss
Paulus
Paulus, manchmal ist man einfach schwach, es gibt Gründe oder Situationen, denen der Geist nicht gewachsen ist, sein Hindernis wird nicht gleich transformiert, nun muss er mit seinem Körper zurechtkommen, dann auch noch mit seinen negativen Gedanken.......
die nicht nur negativ sind, sondern auch oft sehr schmerzhaft, daraus entsteht wieder eine abgeneigte Haltung,
wir können nicht einfach alles ablegen und tun, als wäre nichts, dann wären wir doch keine Menschen,
bin froh, dass ich noch fühle und spüre und manchmal schwach sein kann, mir würde sonst viel entgehen.........
das heißt aber auch, aus Tiefschlägen entsteht Schwäche, die sich, wenn wir richtig damit umgehen, in Stärke verwandelt.......
lg Birgit

das ist gut............