Um was genau geht es Dir, Faydit?
Darum, dass es völlig absurd ist, um etwas so irreales wie die eigene Gottes- oder Jesusvorstellung zu streiten.
Es bleibt eine individuelle Vor-Stellung, keine Realität. Aber offensichtlich hält jeder seine Vorstellung für eine wie immer geartete Wirklichkeit. Gedanken, in eine unbeholfene, unpräzise Hülle von Worten gekleidet. Die wieder Gedanken erzeugen. Nichts weiter. Aber eben auch beim anderen. Und zumeist völlig andere als bei, in einem selbst.
Weder kennt jemand von uns Gott noch Jesus. Aber jeder glaubt, seine Vor-Stellung davon wäre die einzig wahre.
Und anstatt sich auszutauschen, im Sinne eines neutralen Vergleichens oder um über individuelle Erfahrungen zu berichten wird ums Rechthaben gestritten.
Tut mri ja leid, aber das ist lächerlich. Und führt nunmal zu nichts außer zu weiteren Streitereien.
Ich will ja nicht verallgemeinern, mich auch dabei nicht ausklammern, in die Falle tappe ich selbst oft genug, aber das Muster ist nunmal beinahe ein Standardschema. Weil es so leicht genau dahin abgleitet.
Was ich dahinter meine, wir würden im Forum vermutlich zu völlig anderen Resultaten kommen können, wenn jeder Einzelne, bevor er prophylaktisch zurückschießt, kurz innehält und sich einfach selbst fragt, ob an dem, was ein anderer sagt, schreibt, auch wenn es nicht der eigenen Wahrheit entspricht, vielleicht trotzdem was dran sein könnte.
Und vielleicht würde dann zumindest öfter ein wenig vom Geist Gottes, wie auch immer das individuell aussieht, in die Beiträge miteinfließen (können).