Wer ist Jesus für Dich?

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1. das war kein Zitat, denn von Heidegger kenn ich nur Namen und Beruf.

2. Gefühle können ineinander fließen, so wie auch Gedanken, das ist der Gegensatz von klarem Denken oder in dem Fall vom klaren Fühlen. Ich kann klar unterscheiden Scham von Trauer, Zufriedenheit von Sehnsucht.

LGInti

Hi, Inti!

zu 1. egal, was du von Heidegger kennst. Es ist sein Gedankengut, welches du widergibst. Zwar macht er es schlüssiger als du, doch immerhin.

2. Gedanken können NICHT ineinander fließen, wenn man es ganz streng sieht. Du kannst immer nur einen Gedanken nach dem anderen denken, wie du immer nur ein Wort nach dem anderen sagen kannst. Aber das braucht lange Übung, bis man diese banalen Dinge erfasst. Ich setze nicht voraus, daß du mir hier folgen kannst.

lbGr, Anna
 
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Ich schreib es nocheinmal. Wir haben die geistigen Vorausetzungen. Der Verstand ist nur ein Bereich des GEISTES.
Es geht auch nicht um die Auseinandersetzung, obwohl darüber die Einheit gefunden wird, es geht letztendlich nur um die EINHEIT, die VEREINIGUNG mit GOTT und ALLEM was IST.
Das ist mit dem Verstand nur möglich, wenn er das Liebevolle Instrument des offenen HERZENS ist.
Allein, ohne HERZ trennt der Verstand. Der Verstand kann nicht lieben. Er ist begrenzt in der Sinnlichkeit.
Und das wird verwechselt mit dem Nichtpolaren, dem Übersinnlichen, und über den verstand nicht angenommen, weil für ihn nicht erfassbar.
Der verstand ist ein wunderbares Instrument, ohne das wir auf Erden nicht existieren könnten.
Die NEUE ZEIT ist angebrochen, und nun darf der Verstand seinen wahren Platz einnehmen. Und da, dem HERZEN dienend wird er aufblühen und uns Höchstleitungen erbringen, die nicht mehr nur dem Ego dienen, sondern dem GANZEN.


Dir alles LIEBE
Paulus

Paulus, nicht böse sein!

Doch deine Argumente sind so derart durchmischt von Platons Gedankengut von Wiedergeburt und Vorherdasein, Christentum und der Botschaft von Liebe, esoterisches Gefasel, daß es mir leid ist um die Zeit, jetzt und hier in deine Worte Ordnung hinein zu bringen.

Du lebst ja auch schließlich gut damit. Und das ist die Hauptsache :D
 
Hallo Izabella,

ich verstehe zwar, was Du meinst, kann dem aber nicht so zustimmen.
Ego ist für mich nicht "das Niedere".
Ego ist für mich ein gleichwertiges Mittel zum Zweck, wie alles in der Dualität, es dient mir zur Selbsterkenntnis.
Was mir dient ist ist nicht "nieder".
Ego kann durchaus das erkennen was in uns hineinleuchtet, wie Du es sagst ( finde ich übrigens ein unpassendes Wort, denn es leuchtet ja nicht in uns hinein, von aussen, sondern es leuchtet in uns und heraus :) )
Ego erkennt das auf Egoebene.

lieben Gruss, Yesim

Hallo Yesim,

da unterscheiden wir uns, ich versuche dir meine Erkenntnis zu erklären:). So wie ich das erkenne, ist das Ego/Ich, das sich zusammensetzt aus Überich, Ich und Es, also sozusagen auch, die sowohl geprägte als auch veränderliche Persönlichkeit eines Menschen ist, eine Illusion.

Die beobachtende Präsenz/Bewußtheit, die Ist, die mein Sein ist, kann dies erkennen, kann das Ego beobachten und auch beobachten das es Illusion ist.

Das Ego kann nicht mal das Ego eines Anderen erkennen. Das was das Ego erkennt im Anderen, sind die gleichen Verhaltensmuster, Rollen, Prägungen mit denen es sich verbinden kann oder worauf es mit Abweisung oder Bewertung reagiert. Das meiste, auf der Ebene des Ego´s läuft auf unbewußter Ebene ab.
Das kann man sehr schön daran beobachten, auch an sich selbst, wenn man auf bestimmte andere Ego´s mit Sympathie oder Antipathie reagiert ohne genau definieren zu können warum. Das Ego identifiziert sich mit Irgendetwas z.B.mit Rollen oder Formen. Aber Rollen und Formen sind der Veränderung unterworfen und lösen sich auf, sind also nicht wahr, da vergänglich. Das Ego hat Angst vor dieser Vergänglichkeit, diesem Nichtsein, der völligen Auslöschung, dem Tod.

Also mir diente das Ego nicht, im Gegenteil, es war eine Belastung, der ich mich entledigt habe. Die Bewußtheit/der Beobachter/die Präsenz/mein wahres Sein/das ICH-BIN , das Ego beobachtend, ist gegenwärtig, in erster Linie.

Erkenntnis ist die Einsicht, das alles was ich wahrnehme, erfahre, denke, fühle, letzlich gar nicht ich bin und das ich mich in all den Dingen, die ständig vergehen, gar nicht finden kann.

Bei Buddha war es Anata (das Nichtselbst) das er lehrte und Jesus als er sagte, dass man:"......sich selbst verleugnen soll."

Auf dieser Ebene des ICH-BIN/der Präsenz, ist ein verstehen und erkennen jenseits aller Worte möglich. Hier ist aber auch der Zugang zu den Geheimnissen der Mysterien.

Das niedere Selbst sagt: Ich bin da, ich bin im Auge, das die Sonne sieht.
Das höhere Selbst sagt: Ich bin in der Sonne und sehe im Sonnenstrahl in deine Augen hinein.

Rudolf Steiner

LG

Iza.
 
Yinundyang
Wie erklärt sich das? Lässt sich der Mensch entsprechen prägen oder wird er seinem Bewusstsein entsprechend auf einen Kontinent gesetzt? Das mit den verschiedenen Zeitzonen steht so nochmal in nem ganz anderen Kontext
es gibt viele kulturell geprägten Dinge - bei der Zeit gibt es auch noch das Modell der Südamerikaner, die rückwärts in die Zukunft gehen, denn das was sie überblicken können, liegt in der Vergangenheit. ;)

Anna
zu 1. egal, was du von Heidegger kennst. Es ist sein Gedankengut
mag sein, dass er gleiche Gedankengänge hatte - meinst du gab es ein morphogenetisches Feld zwischen mir und ihm? :)

oder meinst du es ist sein geistiges Eigentum?
Gedanken können NICHT ineinander fließen, wenn man es ganz streng sieht
ich bin da nicht so streng wie du - kennst du den Begriff "vom höckschen zum stöckschen"? Ein Gedanke erschafft sich selber Assoziationen, die dann diesen folgen - klares Denken ist gar nicht so einfach.
Du kannst immer nur einen Gedanken nach dem anderen denken, wie du immer nur ein Wort nach dem anderen sagen kannst.
da stimme ich dir zu
Aber das braucht lange Übung, bis man diese banalen Dinge erfasst
naja übertreib nicht
Ich setze nicht voraus, daß du mir hier folgen kannst.
:D aber vielleicht setzt du voraus, dass ich dir da folgen kann?

LGInti
 
deine Argumente sind so derart durchmischt von Platons Gedankengut von Wiedergeburt und Vorherdasein, Christentum und der Botschaft von Liebe, esoterisches Gefaseldaß es mir leid ist um die Zeit, jetzt und hier in deine Worte Ordnung hinein zu bringen.

Ich sehe in den Worten Paulus keine Unordnung, vielleicht hat das mit Deiner Sicht zu tun....:D
Platon, Jesus, Heidegger und sonst noch wer den Du in den Texten von anderen rausliest, könnte daher kommen, dass gewisse Dinge immer nur in der Widerholung auftauchen, es gibt nicht neues unter dem Himmel...:)

Esoterisches Gefasel.?..vielleicht sollte man/frau das Wort Esoterik definieren, aber was es bedeutet weisst Du sicher, kann jetzt nicht ganz nachvollziehen weshalb Du die Worte von Paulus so bezeichnest...
 
es geht um die Frage, ob Jesus ein Nachahmer war.....



mal meine Einstellung dazu, ob sie bescheiden ist, überlasse ich gerne anderen zu beurteilen :D :

Ich brauche es niemand zur Beurteilung zu überlassen, denn es braucht nicht beurteilt zu werden.

Nein Jesus war kein Nachahmer.Jesus war die absolute Bewusstheit in Person.So inkarnierte Er hier.

Hmm, widerspricht aber total dem, das Jesus Mensch war und der Mensch ist ein Nachahmer.
Was heisst das für mich:
Er wurde geboren mit einem "reinen Gewand" das heisst, ohne Elementale ( emotionale Formen und Gedankenformen)

Jedes Kind wird ohne emotionale Formen und Gedankenformen geboren, auch schon vor Jesus. Was danach folgt ist Interaktion.

LG

Iza.
 
Ich sehe in den Worten Paulus keine Unordnung, vielleicht hat das mit Deiner Sicht zu tun....:D
Platon, Jesus, Heidegger und sonst noch wer den Du in den Texten von anderen rausliest, könnte daher kommen, dass gewisse Dinge immer nur in der Widerholung auftauchen, es gibt nicht neues unter dem Himmel...:)

Esoterisches Gefasel.?..vielleicht sollte man/frau das Wort Esoterik definieren, aber was es bedeutet weisst Du sicher, kann jetzt nicht ganz nachvollziehen weshalb Du die Worte von Paulus so bezeichnest...

Hallo Vitella,

natürlich ist es meine Sicht, was die Unordnung in der Argumentation von Paulus betrifft. Ich beschäftige mich ja schließlich auch schon ein Weilchen mit mit dem Denken unserer Vorgänger und wir plappern im Grunde nur das nach, was jene schon vorgedacht, begründet und argumentiert haben. Und jedes durchdachte Gedankenmodell hat Stärken und Schwächen.

Esoterisches Gefasel ist jenes, welches sich von allem nur die Rosinen rauspickt. Übrig bleibt ein zerbröseltes unansehnliches Etwas.

Doch wenn dir und Paulus das gefällt, gerne. Du lebst ja auch gut damit. hi-hi.

lbGr, Anna
 
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