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urany
Guest
ich möchte es mal so beschreiben....
wenn ich nicht in meiner Mitte bin, können negative Gedanken oder Gefühle eines Anderen in mir eine Angriffsfläche finden...
was mir dann Energie raubt....
Ja, das meinte ich mit hausgemacht. Der Anstoss kommt schon von aussen, aber der Grund liegt immer in mir selbst. Und der Anstoss ist somit ein Anstoss, in mir selbst genauer hinzuschauen
ich sehe es als Lernprozess, der mich entweder wieder in meine Mitte führt, oder in einen Abhängigkeitsverhältnis,
ich kann mich dadurch von der Meinung anderer abhängig machen, will mich bestätigt sehen...
Nun, hier kann man sich fragen, was ist oder wie äussert sich ein Abhängigkeitsverhältnis. Mal ganz weit gefasst, sind wir in allen sozialen Interaktionen in einem solchen, oder? Die Frage ist auch, wie gestalten sich solche Interaktionen für mich.
Sind es beispielsweise friedliche, bereichernde Diskussionen, die ich mit Freude führe? Sozusagen ein Geben und Nehmen. Ein gegenseitiges Annehmen?
Abhängigkeit ist also nicht nur negativ zu sehen, sondern sie ist tatsächlich einfach da, wenn wir uns mit andern austauschen wollen.
das erweckt Ehr-Geiz....
das hieße, ich geize um Ehre....
genau das will ich aber nicht, bleibe darum in meiner Mitte....
lg Birgit
Dass Du nicht um Ehre geizen willst, ist verständlich. Ich für mich würde sagen, wenn ich merke, dass ich um Anerkennung kämpfe, dann muss ich mich fragen warum.
Zu deinem letzten Satz: Du sagst, weil du es nicht willst, bleibst du in Deiner Mitte.
Darf ich dich fragen, wie tust du das?
