Constantin
Sehr aktives Mitglied
Jetzt stellt sich die Frage: Ist eine Sprache positiv gepolt, vermittelt mir der unbewußte Inhalt eines Wortes ein gutes Empfinden oder ist eine Sprache negativ besetzt, wo sich der versteckte Inhalt in einem Unwohlsein äußert?
Mir geht es um Sprache selbst und nicht um subjektive Empfindungen, die durch einen Sprecher oder Schreiber der Sprache bei Jemandem hervorgerufen werden.
im Widerspruch, Izabella.
Die Worte werden von deinem UBWsein gelesen, die Worte werden von deinem UBWsein gehört,.....diese lösen unbewußt die Empfindung aus. Aus dieser Empfindung werden deine Gedanken erschaffen die du wiederum genauso wiedergeben kannst wie diese in dein GBsein kamen oder diese verändern um dich selbst nicht zu erkennen.
Ein Wort einer Sprache ist nur ein Wort, wenn man es unabhängig von einer Person sieht oder liest. In diesem Fall gibt es keinen Sender, oder man ist Sender und Empfänger zugleich (Gedanken).
Worte sind mehr als nur Worte, Izabella.
Auch wenn du eine Sprache nicht verstehst wird diese von deinem UBWsein verstanden. In deinem UBWsein sind Informationen enthalten die wiederum die Informationen mit den von Aussen kommenden Infos abgleichen.
Diese lösen IN DIR eine wie du schreibst gute Empfindung aus oder ein Unwohlsein.
Dies hat immer nur MIT DIR SELBST zu tun, mit den Informationen die du IN DEINEM UBWsein abgespeichert hast. Dein UBWsein ist Empfänger und Sender zugleich.
Dein GBsein empfängt diese vom UBWsein gesandten Informationen und transformiert diese um in Gedanken. Die Gedanken wiederum formulieren die Worte, Sprache.
Unabhängig wäre, wenn dein UBWsein lesen/hören könnte OHNE eine emotionale und oder mentale Information zu senden. Heißt ohne pos./neg. Vorwertungen.
Deshalb Bewußtheit ist jenseits aller Emotionen.
Wenn ich selbst Worte formuliere, also ausspreche/denke, auch wenn ich sie nur für mich spreche/denke (also ich bin sowohl Sender als auch Empfänger) wie z.B. eben ´Neugier´, so ist das ein großer Unterschied zu´ciekawa´ in der mich beeinflußenden Information (eben entweder gierig auf´s Neue oder gemütlich, kommunikatives, lebendiges´des Du/Unbekannten´erkennen wollen. Für Neugier gibt es auch ein Wort, das dies besser ausdrückt in meiner Sprache, das wäre dann ´ciekawska´, also eine Übertreibung des Wortes´ciekawa´.).
Woraus werden denn deine Worte formuliert?
Das Wort Gier mag dein UBWsein eben nicht
Dabei ist die Wertung bereits in deinem UBWsein als Information abgespeichert.
Dein UBWsein wertet sich selbst.
Natürlich ist es so, dass je größer der Wortschatz und die Kenntnis der einzelnen Bedeutungen des Wortes und das Verständnis, dies auch richtig einzusetzten, ist, umso genauer und angenehmer ist eine Kommunikation, da Missverständnisse minimal gehalten werden können und auch die gefühlte Vermittlung anders ist.
gefühlte Vermittlung ist immer subjektiven Hintergrunds...das, dass sich mißverstanden empfinden auslöst.
Versuch mal `selbst-loses Handeln` zu umschreiben. Wäre das dann ´Handeln ohne Selbst´? Wie kann das sein? Klingt irgendwie eigenartig, findest du nicht? Haben nicht deswegen Menschen ein ungutes Gefühl bei diesem Wort, weil es einen Verlust darstellt, den Verlust des Selbst sozusagen?
das Ich und das Selbst sind wie Bruder und Schwester die als hell(+) und dunkel(-) sich vereinen...um als Licht zu er-strahlen.
Empfinden sich diese als getrennt, entsteht Widerspruch-Zwiespalt.
Wenn ich jetzt aber sage, ich handle ohne einer Erwartung das meine Handlung etwas für mich bewirkt, sondern nur dient, so müßte man eigentlich sagen dienendes Handeln oder Demut (und hier wären wir wieder bei Jesus).Kannst du dir vorstellen, was ich damit zum Ausdruck bringen möchte.
In dem Satz....
...ist bereits eine Erwartung enthalten. Heißt deine Handlung entsteht aus der Erwartung, und DIENT nur DIR selbst.@Iza...Wäre jetzt echt neugierig, ob´s stimmt![]()
Es hat nichts mit subjektivität zu tun, denn sonst würde nur ich den Unterschied bewußt erkennen. Dazu ist aber wie gesagt vllt. nötig eine andere Sprache fast perfekt zu beherrschen um Unterschiede zu erkennen.
Die Unterschiede sind bereits in deinem UBWsein abgespeichert und diese lösen die Erwartungshaltung aus. Das Bildnis das du dir bereits gemacht hast, will bestätigt werden. Das du nicht die Einzige bist, die subjektiv reagiert, liegt klar auf der Hand.
Jesus machte auf die Unterschiede die j.E. GBsein in sich abgespeichert hat, aufmerksam...OHNE das er selbst in Unterschieden empfand und dachte.
gruß constantin

