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Wer ist Jesus Christus?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ELi7, 12. Januar 2018.

  1. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Eli,

    dazu habe ich Mal gelesen, dass es sich dabei um 7 Pläne handelte oder un 7 Phasen, den Heils- und Erlösungsplan betreffend.

    Die erste Phase war sicherlich das Paradies, ein erster Versuch, die Gefallenen in einer rein geistigen Sphäre zurückzuführen.

    Als das misslang kam als 2. Phase die Erschaffung des Kosmos, Abkühlund der Erde

    3. war vielleicht die Beseelung der Mineralien / Steine.

    4. Pflanzen

    5. Tiere

    6. Menschen

    7. Erlösung durch Jesus Christus

    Für mich ergibt das durchaus Sinn.

    lg
    Syrius
     
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  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Lieber Eli,

    Deinen Gedanken von den zwei Göttern und Schöpfungsgeschichten möchte ich nicht folgen.

    1 Moses 1[1] bis 2[4] Gott = Elohim

    1 Moses 2[5] bis 3[24] Gott der Herr =
    Elohim Jahwe

    1 Moses 4[1-24] der Herr =
    Jahwe, sowie Gott = Elohim

    1 Moses 5[1-32] der Herr =
    Jahwe, sowie Gott = Elohim

    1 Moses 6[1-29] der Herr =
    Jahwe, sowie Gott = Elohim
    Dazu ein Beispiel aus der Geschichte Noah in Kapitel 6:
    1 Moses 6[8] Aber Noah fand gnade vor dem Herrn (Jahwe).
    1 Moses 6[22] Und Noah tat alles, ihm was im Gott
    (Elohim) gebot.

    Es ist ja so, dass sich der jüdische Kalender nicht an der Sonne orientiert, sondern am Mond. Wie Du sicherlich weißt, umfasst das Jahr 12 Mondzyklen mit 29 Tagen zu 4 Wochen.

    Diese Zeitrechnung wurde von den Babyloniern übernommen. Dort war es üblich den Tag des Vollmondes als einen Ruhetag anzufügen, um den Göttern huldigen zu können. Aus diesem Brauch heraus entwickelte sich dann nach dem Exil eine wöchentliche Sabbatruhe.

    In diesem babylonischen Zeitrahmen ist dann auch die Genesis entstanden. Man hatte dabei also den Schöpfungsakt mit den 6 Werktagen der Arbeitswoche verbunden. Ja und für den Herrn wurde nach der vollendeten Schöpfung ein Sabbattag angefügt. Deshalb ist die Sieben in der jüdischen Tradition, die Zahl der Vollkommenheit.
    1.Moses 2[1] Also ward vollendet Himmel und Erde mit dem ganzen Heer. [2] Also vollendete Gott (Elohim) am siebenten Tag seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tag ...

    Deshalb hatte auch der babylonische Jude und Statthalter Judäas, die Juden nach dem Exil gemahnt:
    Nehemia 9[14] und deinen* heiligen Sabbat ihnen Kundgetan und Gebote, Sitten und Gesetze ihnen geboten durch deinen Knecht Mose.
    * Jahwe Elohim


    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. April 2021
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

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    burgenland.at

    Servus löwe40!


    Wenn man profan behaupten möchte,
    die übernommenen Schöpfungsberichte in der Bibel präsentiert,
    sie sind eigentlich weder Fisch noch Fleisch,
    dann kann man wohl von einem Klugreden sprechen.

    Wie dem auch sei,
    Jesus soll Moses in den Himmel gelobt haben,
    von dem er kein Gesetz missen wollte,
    ergänzt mit den Seligsprechungen auf dem Berg Garizim in Samaria
    (neben dem Berg Ebal der mosaisch für die Flüche vorgesehen gewesen ist),
    während sich der Nazaräner demonstrativ von Kephas (Petrus) distanzierte,
    jenen Apostel der im Stierzeichen wie Jesaja geboren wurde,
    ohne dabei zu vergessen eben jenen Jesaja als Prototyp für den Begriff „Menschensohn“,
    wie in der jüdischen Vergangenheit in Visionen dokumentiert,
    spirituell besonders zu würdigen (-> die Vögel haben ihre Nester, die Füchse haben ihren Bau …).

    Jesus Christus als einen Erdenbürger wie Du und ich zu bezeichnen,
    das wäre demnach Besserwisserei aufgrund bestimmter Voraussetzungen …

    Albert Einstein wolle sich im Grabe umdrehen.
    Dabei habe ich jetzt noch gar nichts von Marie verlauten lassen.


    … und ein :weihna1

    -
     
  4. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Merlin
    Jeder Mensch folgt jener Geistwesenheit, die ihn beseelt. Ich folge Jesus Christus, wenn er zu seinem göttlichen Vater in Joh.17 spricht,
    20Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, 21auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; daß auch sie in uns eins seien,`
    Denn dies ist ein Aufruf zum geistigen Einssein mit Gottvater in Jesus Christus für uns Menschen, auf dass wir an ihn glauben und ihm nachfolgen, um mit ihm eins zu sein.
    Genau so sehe ich das und ich freue mich über jeden, der sein Heil ebenfalls in Jesus Christus findet, um letzten Endes heimzukehren dahin, wo immer Glückseligkeit herrscht und wir alle im Geiste eins sind.
    Alles Liebe
    ELi
     
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  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    :unsure:

    Das Problem bei der Theorie von den zwei Göttern scheint darin zu liegen, dass es zum Neuen Testament keine hebräische Fassung gibt. Dennoch lässt sich da eine Brücke in die hebräischen Texte schlagen.

    So schrieb zum Beispiel der Evangelist Johannes:
    Johannes 1[23] Ich (der Täufer) bin die Stimme eines Predigers in der Wüste: Richtet den Weg des Herrn! wie der Prophet Jesaja gesagt hatte.

    Wenn man nun dazu einmal in den hebräischen Texten nachschaut, werden auch die Begrifflichkeiten im Neuen Testament deutlicher:
    Jesaja 40[1] Tröstet mein Volk! spricht euer Gott (Elohim); [2] redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Dienstbarkeit ein Ende hat, denn die Missetat ist vergeben; denn sie hat Zwiefältiges empfangen von der Hand des Herrn (Jahwe) für alle ihre Sünden.

    [3]Es ist die Stimme des Predigers in der Wüste: Bereitet dem Herrn (Jahwe) den Weg, macht auf dem Gefilde eine ebene Bahn unserm Gott (Elohim) ... [5] denn die Herrlichkeit des Herrn (Jahwe) soll offenbart werden ...

    So schrieb dann in diesem Sinne auch Lukas und Markus:
    Lukas 1[32] Der (Jesus) wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden: und Gott der Herr wird ihm (Jesus) den Stuhl seines Vaters David geben.

    Markus 12[29] Jesus aber antwortete ihm (Schriftgelehrter): Das vornehmste Gebot vor allen Geboten ist das: „Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Gott ...
    dazu:
    5. Moses* 6[4] Höre, Israel, der Herr (Jahwe), unser Gott (Elohim) , ist der einzige Herr (Jahwe) [5] Und du sollst den Herrn (Jahwe), deinen Gott (Elohim), liebhaben von ganzem Herzen und all deiner Kraft.
    * Deuteronmium

    Ich denke, dass ihm Original von 6[4] durch die Ansprache Gottes mit seinem Namen erst eine ganz besondere Nähe entsteht: „... und du sollst Jahwe, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen und all deiner Kraft.“


    Merlin
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. April 2021
  6. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Das wünsche ich einem jeden, der an Gott Jahwe glaubt, dem Gott, der im brennenden Dornbusch dem Moses erschienen ist.

    Ich glaube an Gott als das ungeoffenbarte Licht, in der göttlichen Trinität Gottvater, Sohn und Heiliger Geist. Gott ist das Licht, das in jedem Menschen als göttlicher Funke lebt und durch Jesus Christus als das göttliche Licht in diese Welt kam, um uns Menschen zu erlösen aus der Finsternis zum inneren Licht.

    Jesus Christus liebt auch dich, weil er alle Menschen liebt und alle Menschen aus der Knechtschaft des Bösen in der Welt befreien kann, so sie es denn selbst wollen.
    Alles Liebe
    ELi
     
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  7. Filomena

    Filomena Guest

    Du findest immer so schöne Worte @ELi7, eine Wohltat für mich diese zu lesen!
     
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  8. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

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    Danke, die Sprache verdanke ich den Erzengeln, sie leben zwei Etagen über mir
    und
    liebe Grüsse von ELi
     
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  9. Filomena

    Filomena Guest

    Ja, es müssen göttliche Wesen sein - man erkennt es .......


    Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.
    Epheser 4:29
     
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  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Eli,

    natürlich kannst Du Dir ein eigenes Bild von Gott erschaffen, aber anderseits schöpfst auch Du aus dem biblischen Brunnen. So wird zudem klar, welche Probleme bei einer Diskussion um einen namenlosen Gott auftauchen. Im Alten- wie im Neuen Testament geht es um Elohim Jahwe, den Heiligen Geist und den Messias Jesus.

    Schau Dir einmal die Psalmen an, dann wirst Du auch den anderen Aspekt Jahwes erkennen. Damit wird nach meinem Verständnis das Verhältnis von Jesus zu seinem Gott deutlicher. Ich habe Dir einmal ein paar Beispiele aus den Psalmen herausgesucht. Eventuell erkennst Du da ja ein paar Parallelen zu den Worten Jesus. Ich denke, dass sich Jesus seiner jüdischen Tradition durchaus bewusst war.

    Psalm 4[7] Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen?“ Aber, Herr(1), erhebe über uns das Licht deines Antlitzes.

    Psalm 27[1] Ein Psalm Davids. Der Herr(1) ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr(1) ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen!

    Psalm 36[8] Wie teuer ist deine Güte, Gott(2), dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben ... [10] Denn bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht, sehen wir das Licht.

    Psalm 89 [16] Wohl dem das Volk, das jauchzen kann! Herr(1), sie werden im Licht deines Antlitzes wandeln. [27] Er (der Knecht David) wird mich nennen also: Du bist mein Vater, mein Gott(3) und mein Hort, der mir hilft.

    Im hebräischen Text:
    Jahwe(1), Elohim(2), El(3)



    Merlin
     
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