1. Korinther 2[6-7, 9]
Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit
bei den Vollkommenen; nicht eine Weisheit von
dieser Welt, auch nicht der Obersten dieser Welt,
welche vergehen,
sondern reden von der himmlischen, verborgenen
Weisheit Gottes, welche Gott verordnet hat vor
der Welt zu unserer Herrlichkeit …
Sondern wie geschrieben steht:
„Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat
Kein Auge hat es gesehen, noch kein Ohr gehört, noch
in das Herz der Menschen aufgestiegen. …“
Mancher sollte einmal das Alte Testament aufschlagen, dann wird er vergeblich ein Weltbild der Wissenschaft erkennen. So gibt es dort einen Schöpfergott, der die Welt in sieben Tage erschuf. Etwas, das für unsere Altvorderen eine Wirklichkeit war. Wenn man noch viel weiter in die Vergangenheit blättert, wurde alles um uns mit einer Seele erfüllt, Ja und die Menschen verstanden sich als Teil von dieser wirklichen Welt.
So waren mystische Orte in der Natur unsere Kirche, an den wir unsere Geister wähnten. Frühe Zeugnisse dazu sind Höhlenmalereien oder kleine Figuren, die sie zum Schutz mit sich trugen. Beispiele dazu sind die Venusfiguren aus einer Zeit von vor 43.000 bis 24.000 Jahren.
Ja, man weiß von Stonehenge nicht so recht, was da verehrt wurde, aber man weiß aus archäologische Funden, dass dort im Herbst ein großes Fest gefeiert wurde. Ein Fest. auf dem sich Menschen aus ganz England trafen.
Ich denke nicht, dass vor dieser animistischen Welt noch eine Welt der Wissenschaft bestand. Schade auch, dass wir wegen der Wissenschaft, das Wundern, Staunen und Miterleben aus jener Zeit verloren haben. Man betritt heute die Kirche nicht mehr als ein Haus Gottes, um im nahe zu sein. Eventuell haben ja die Wissenschaft und die Macht der Institution alles verdorben.
Für mich ist jedenfalls die Spiritualität eine Heimat, zu der ich immer wieder als Mensch zurückkehren kann.
Merlin
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