Wer ist Jesus Christus?

Allerdings gibt es natürlich auch eine esoterische Lehre von Jesus - und die exoterische ist jene die sich im Alltagsbewusstsein verankern durfte...die Eingeweihten gaben jenes Wissen dann exoterisch weiter.

die christliche entwicklung verläuft so, dass alles was einmal esoterisch,
-also nur für einige wenige eingeweihte- war, exoterisch- also für alle menschen gleichermassen-
werden soll.
die bühne des äusseren weltgeschehens soll nach
und nach selber zur einweihungsstätte werden.

noch mag es etwa abwegig erscheinen, dass alle alltäglichen verrichtungen,
also unter vielem anderen auch die arbeit unserer hände, zu einem sakrament wird.

aber die zeit wird noch kommen!
 
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Ich erlebe hier jetzt mit dem Gnostizismus keine einfache Lehre, zumal das auch vom Grundsatz her nicht so gewollt ist.
Niemand hat gesagt, dass der Gnostizismus eine einfache Lehre ist. Die Lehre Jesu ist auch nicht einfach. Es gibt an die zwölf Stufen dieser Lehre. Das einfache Christenvolk kann gerade noch die erste Stufe verstehen. Die anderen Stufen erschließen sich nur denen, die "Ohren zum Hören haben". Das Reich, von dem Jesus gesprochen hat, besteht auf vielen Orten. Nicht alle, die Jesus folgen, werden im selben Ort landen. Proportional mit dem Grad an Kenntnis (Gnosis), den ein Christ erreicht hat, wird er an dem Ort des Reichs sein, der seiner Kenntnisstufe entspricht. Dasselbe gilt für alle anderen Religionen. Die Seelen der Gläubigen der jeweiligen Religionen werden in einen Ort gebracht, der ihrem Niveau entspricht. Das ist die Bedeutung der Worte Jesu:
"Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten."
Matthäus 10,41
 
Wenn jemand glaubt, nur aufgrund seines Glaubens in den Himmel gehen zu können, sitzt er auf der falschen Fährte. Erkenntnis braucht den Glauben genauso wie der Glaube Erkenntnis braucht. Denn vom Glauben kommt man zur Erkenntnis und dass es Gott gibt, kann nicht bewiesen werden, sondern es muss geglaubt werden.
Das einzige, was ein Christ wirklich braucht, das ist der Glaube, dass Christus unser Erlöser und Heiland ist und als das Licht des ICH BIN in unseren Herzen wohnt.
Zudem habe ich erkannt, dass jeder Mensch einen vergänglichen physischen Leib, einen empfindenden Astralleib und einen unvergänglichen geistigen Leib hat, in dem das ICH BIN als bewusstes Ich leben will und leben kann, wenn der Mensch es denn selbst so will.
Gott-Vater und Christus sind Eins, wie Christus im Licht des ICH BIN im Menschen Eins sein können. Und als Geistwesen sind wie alle Eins.

ELi
 
Hallo @parsival,

warum wirfst Du mir ständig abstrakte Schlussfolgerungen vor? Ich habe weder das Neue Testament noch das Alte Testamt, geschweige irgendwelche gnostische Schriften verfasst. Ich lese, also schreibe ich darüber, was ich von diesen Konstrukten hallte.

Zitat von DruideMerlin:
Ich erlebe hier jetzt mit dem Gnostizismus keine einfache Lehre, zumal das auch vom Grundsatz her nicht so gewollt ist.
Zitat von parsival:
das ist ja auch bezeichnend für die abstrakten vorstellungen,
die nicht imstande sind das eine von dem anderen zu unterscheiden.


Der Gnostizismus ist nun einmal ein Kind der elitären griechischen Gedankenschule. Etwas, das zum Beispiel schon in den griechischen Idiomen deutlich wird (z. B. Äon, Archonten, Pistis Sophia oder Demiurg usw.).

Merlin
 
Der Gnostizismus ist nun einmal ein Kind der elitären griechischen Gedankenschule. Etwas, das zum Beispiel schon in den griechischen Idiomen deutlich wird (z. B. Äon, Archonten, Pistis Sophia oder Demiurg usw.).
Die griechischen Termini (keine Idiomen!) im Gnostizismus sind auf das von Oswald Spengler bezeichnete Phänomen der Pseudomorphose zurückzuführen.

Wenn eine fremde alte Kultur so mächtig über einem Land wird – und das war der Fall mit der hellenistischen Kultur, die sich nach Alexander dem Großen über viele Länder verbreitete, wie z.B. über Ägypten, wo der Hauptstrang des Gnostizismus entstanden ist – wird alles, was aus der Tiefe eines archaischen Seelentums emporsteigt, in die Hohlformen der fremden Kultur ergossen.

Das Paradebeispiel sind die in einer Gesteinsschicht eingeschlossen Kristalle eines Minerals. So Spengler: "Es entstehen Spalten und Risse; Wasser sickert herab und wäscht allmählich die Kristalle aus, so daß nur ihre Hohlform übrig bleibt. Später treten vulkanische Ereignisse ein, welche das Gebirge sprengen; glühende Massen quellen herein, erstarren und kristallisieren ebenfalls aus. Aber es steht ihnen nicht frei, es in ihrer eigenen Form zu tun; sie müssen die vorhandenen ausfüllen und so entstehen gefälschte Formen, Kristalle, deren innere Struktur dem äußeren Bau widerspricht, eine Gesteinsart in der Erscheinungsweise einer fremden. Dies wird von den Mineralogen Pseudomorphose genannt."
 
warum wirfst Du mir ständig abstrakte Schlussfolgerungen vor?

ich meine, dass ich dir nichts vorwerfe, sondern etwas feststelle.
schade dass du dich davon persönlich angetriggert fühlst. andererseits
ist es wiederum ein zeichen, dass meine feststellung so daneben nicht sein kann.

Zitat von DruideMerlin:
Ich erlebe hier jetzt mit dem Gnostizismus keine einfache Lehre, zumal das auch vom Grundsatz her nicht so gewollt ist.
Zitat von parsival:
das ist ja auch bezeichnend für die abstrakten vorstellungen,
die nicht imstande sind das eine von dem anderen zu unterscheiden.


Der Gnostizismus ist nun einmal ein Kind der elitären griechischen Gedankenschule

das stand doch gar nicht in frage. abstrakt nenne ich es, weil du auf etwas was du von mir gelesen hast
mit etwas geantwortet hast was du von anderer seite hast , die ich so nicht vertrete.
du hast einfach geschlussfolgert, ohne den konkreten tatbestand zu berücksichtigen.
eine solche schlussfolgerung ist nunmal abstrakt.

hier ein weiteres, aktuelle beispiel:

Zitat von Plissken:
Niemand hat gesagt, dass der Gnostizismus eine einfache Lehre ist. Die Lehre Jesu ist auch nicht einfach.

zitat merlin
Doch Eli und Parsival sind anscheinend dieser Meinung

wo habe ich denn geschrieben, dass der gnostizismus eine einfache lehre wäre?
woraus du es auch immer geschlussfolgert hast.. es ist eine abstrakte schlussfolgerung
die nicht mit den fakten übereinstimmt.
ich habe nicht einmal geschrieben, dass das christentum überhaupt etwas einfaches sei.
dass man die christliche wahrheit mit dem herzen fühlen kann, bedeutet ja nicht automatisch
dass es eine einfache wahrheit wäre. es sind hochkomplexe wahrheiten, die aber zunächst in einer
gestalt erscheinen, die auch von dem einfachsten und schlichtesten gemüt erfasst werden können,
wenn dieses schlichte gemüt es in seinem herzen fühlt. DAS ist das besondere am christentum, das
am allerwenigsten eine " LEHRE" ist, sondern vielmehr eine weltentatsache. ein welthistorisches
ereignis allerersten ranges.
und schon die tatsache, dass du darin vor allem eine LEHRE siehst, ist doch ein klarer hinweis darauf
diesem vor allem mit vorstellungen zu begegnen, aus denen sich nunmal LEHREN zusammensetzen.


und jetzt mal ganz ehrlich merlin,
wenn du schon hier gegenüber deinen zeitgenossem im jahre 2020 in einem internetforum,
in dem du sie auch direkt ansprechen kannst, solche schlussfolgerungen triffst,
die nicht mit den tatsachen übereinstimmen, wie wird es wohl mit den urteilen bestellt sein,
die du aufgrund schriftlicher überlieferungen triffst, die jahrtausende alt sind und mit denen du glaubst,
etwas wahres über die götter dieser zeit zu treffen? :rolleyes:
 
Es gibt keine außerbiblischen Quellen, mit denen man seine Existenz wirklich belegen könnte, es bleibt also alleine der Glaube.
In dem Buch "Gott spricht zu uns" kannst du das was du wissen möchtest nachlesen.
Ich persönlich stehe für die Echtheit des Geschriebenen gerade, denn mir ist es diktiert worden.
in Liebe Gida
 
Es gibt keine außerbiblischen Quellen, mit denen man seine Existenz wirklich belegen könnte, es bleibt also alleine der Glaube.


dass der jesus als historische persönlichkeit gelebt hat,
darauf weisen auch ausserbiblische quellen. ob man nun diese hinweise auch
als BEWEISE gelten lässt, ist nochmal eine andere sache:

https://www.esoterikforum.at/threads/wer-ist-jesus-christus.220684/page-665#post-6758344

vlt kannst du das bei der nächsten auflage deines buches da mit einbringen:)
 
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Es gibt keine außerbiblischen Quellen, mit denen man seine Existenz wirklich belegen könnte, es bleibt also alleine der Glaube.
In dem Buch "Gott spricht zu uns" kannst du das was du wissen möchtest nachlesen.
Ich persönlich stehe für die Echtheit des Geschriebenen gerade, denn mir ist es diktiert worden.
in Liebe Gida
Hallo Gida,

du wurdest von einem Geist, der sich als Gott oder Jesus ausgegeben hat, temporär in Besitz genommen und als 'Channel' verwendet. Dem Jakob Lorber ist es ähnlich gegangen. Er nannte sich 'der Knecht Gottes' und schrieb wie von einer Geisterhand geführt sogar ein dickes Buch namens "Das große Evangelium Johannes ". Die Schrifstellerin Jane Roberts wurde auch von einem Geist besessen, der sich 'Seth' nannte und ihr zahlreiche Bücher diktierte. Er war ein atheistischer Geist und höchstwahrscheinlich ein Dämon.
Eines steht auf jeden Fall fest: Gott oder Jesus würde niemals einen Menschen in Besitz nehmen und durch ihn sprechen oder ein Buch schreiben. Das sind Methoden niedriger Wesenheiten, die auf sich aufmerksam machen wollen. Überhaupt: Alles, was wir brauchen, hat Jesus bereits gesagt.
 
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