Wer ist Jesus Christus?

Der Satz ist suggestiv, er tut so, als ob es in Jesus' Macht und Entscheidung gelegen hätte, es auch verhindern zu können.

Gleich drei Suggestionen in einem Satz, welche rein konstruiert bzw. fantasiert sind, sehen wir uns das einmal genauer an:

Der liebe allmächtige Gott braucht nicht, uns seine Kraft zu demonstrieren!

Jesus ist es, der am Kreuz gelitten haben und gestorben sein soll, nicht der liebe Gott!

Da ja Jesus starb, ist der letzte Teil des Satzes nicht mehr der Rede wert.

Die weitere Fehlschuss, die du dir erlaubst, ist es, in der Wirklichkeitsform zu sprechen.

Hier wird's schon ein wenig vorsichtiger mit der Verwendung des Worts "sicher".

Aber es ist der Mensch Jesus am Kreuz gestorben, nicht Gott.

Zudem ist deine Aussage nur spekuliert!

Ein Sinn kann weiterhin nicht gesehen werden, dafür umso mehr jede Menge des barsten Unsinns!




Christus ist nicht am Kreuz gestorben, es war Jesus der den Machthabern ein Dorn im Auge war, weil er die Leute aufklärte und ihnen SAGTE DAS SIE NCHT ALLES GLAUBEN SOLLTEN WAS IHNEN VORGESAGT WIRD ER KLÄRTE SIE AUF NICHT ALLES ZU GLAUBEN WAS IHNEN DIE MACHTHABER SAGTEN UND WAS SIE BEFOLGEN SOLLTEN.
Unsere Sünden die wir selbst tun, dafür müsswn wir auch selbst gerade stehen. Und eine Erbsünde gibt es erst recht nicht. Gott ist die Liebe, würde er je so etwas Dummes als Gesetz den Menschen auferlegen? Wie soll das vonstatten gehen dass ein Mensch ( Jesus war und ist nicht Gott) durch seinen
, wenn auch schrecklichen, Tod, die Sünde von anderen, ungeschehen macht. Von welcher Sünde sprechen wir eigentlich?
Das Eva vom verbotenen Baum gegessen hat? (schrecklich)
Das alles ist ein einziges Wirrwarr, und nicht nachzuvollziehen.
in Liebe Gida
 
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Es gibt keine außerbiblischen Quellen, mit denen man seine Existenz wirklich belegen könnte, es bleibt also alleine der Glaube. Auch Qumran schweigt zu Jesus, auch wenn manche aus den Texten etwas anderes herauslesen möchten.
In den Evangelien kann ich auch nur bedingt Zeugnisse für einen Jesus erkennen und in den gnostischen Gedanken noch viel weniger. Sicherlich glauben auch die Gnostiker an eine Erlösung, aber die hat mit dem Jesus aus den Evangelien wenig gemein.
@DruideMerlin
Wenn du die Zeugnisse in den Evangelien nur bedingt und in den gnostischen Schriften noch viel weniger anerkennen willst, so ist das deine Sache.

Um Christ zu sein, bedarf es nicht nur der Zeugnisse in den Evangelien und in den gnostischen Schriften, sondern vor allem bedarf es des Glaubens, der Voraussetzung für jede religiöse Einstellung ist. Und wer ein Christ sein will, der braucht keine Häuser aus Stein, keine kirchlichen Organisationen und auch keine Fürspecher zu Gott. Das einzige, was ein Christ wirklich braucht, das ist der Glaube, dass Christus unser Erlöser und Heiland ist und als das Licht des ICH BIN in unseren Herzen wohnt.
ELi
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich weis nicht, was Du für ein Problem hast.

ich denke, du bist es der ein problem damit hat.


Ich hatte doch in meinem Beitrag davon gesprochen, dass ich mir auch einen existenziellen Jesus vorstellen möchte, anderseits kann ich aber auch keinen literarischen Jesus ausschließen.

ist es so schwer zu begreifen, dass es im christentum
nicht darauf ankommt was du dir vorstellen kannst und was nicht?

also nochmal: entweder du kannst in deinem herzen die wahrheit
fühlen oder du kannst es nicht. mit " abstrakten vorstellungen" und " historischen beweisen"
ist da nichts auszurichten.
würde es im christentum auf abstrakten vorstellungen und beweisen ankommen,
dann wäre es von anfang an auch so eingerichtet worden, dass auch solche vorlägen.

die erkenntnis oder gnosis, oder mit anderen worten das was durch den " geist der wahrheit"
kommen kann und vor allem in unserer gegenwart, also nach 2000 jahren an bedeutung gewinnt,
ist erst auf der grundlage des glaubens möglich. und zu einem solchen glauben kommt man auf
keinen fall durch abstrakten analysen der überlieferten schriftlichen dokumenten.
 
Wenn jemand glaubt, nur aufgrund seines Glaubens in den Himmel gehen zu können, sitzt er auf der falschen Fährte. Erkenntnis braucht den Glauben genauso wie der Glaube Erkenntnis braucht. Denn vom Glauben kommt man zur Erkenntnis und dass es Gott gibt, kann nicht bewiesen werden, sondern es muss geglaubt werden.

Darum Pistis Sophia (Pistis = Glaube; Sophia = Weisheit, Erkenntnis)
 
sagen wir mal so:
wäre das christentum von anfang an auf erkenntnis angewiesen gewesen,
dann wäre es eine sache von einigen wenigen eingeweihten geblieben
und hätte dadurch seine mission verfehlt.
denn die mission des christentums ist es, das was früher die eingeweihten
im verborgenen heiligtum der tempel suchten, auf das ganz gewöhnliche,
alltägliche leben übergehen zu lassen.
in den letzten 2000 jahren sind gerade mal die allerersten anfänge
dazu gemacht. und in dieser zeit war es in erster linie der glaube, durch welchen es
einzug in dieses gewöhnliche, alltägliche leben gefunden hat.

mit dem 20. jht hat nun diesbezüglich sozusagen eine neue ära begonnen.
denn in diesem hat das begonnen was man die wiederkunft christi nennen kann.

da der christus allerdings nicht ein zweites mal als mensch inkarniert erscheinen wird
-das war nur einmal notwendig- sondern diesmal in der gestalt eines engels kommt,
wird es für den menschen zunehmend notwendig sein, ein solches bewusstsein und eine
solche erkenntnis zu entwickeln, durch welche er die wahrheit durchgreifend erfassen kann,
die sowohl mit seiner wiederkunft in der gestalt eines engels als auch mit seiner damalige tat
als inkarnierter mensch zusammenhängt.

dieser übergang findet allerdings nicht auf einmal statt, sondern fliessend und über einen längeren zeitraum.
in dieser zeit wird es immer noch menschen geben, die durch ihren blossen ehrlichen glauben eine
verbindung zu dem christus haben können.
aber das wird in zukunft immer weniger möglich sein.
nicht nur dass die menschen immer weniger werden, die entgegen all dem was sie durch ihre zeitbildung aufnehmen
einen solchen schlichten glauben aufrecht erhalten können. es wird irgendwann einfach nicht mehr zeitgemäss sein.

die gestalt des engels, durch welche der christus in seiner wiederkunft erscheint ist nicht etwa die,
wie man die engel aus bildern kennt, mit weissen flügeln usw. , sondern der engel steht für das was
man auch das "höhere selbst" nennt.
 
Hallo zusammen,

es ist schon merkwürdig, dass nun ausgerechnet mir abstrakte Vorstellungen vorgeworfen werden. Da wird einerseits vom Glauben des Herzens geschrieben und schon im nächsten Satz ist die Erkenntnis oder Wahrheit Dreh- und Angelpunkt. Ich erlebe hier jetzt mit dem Gnostizismus keine einfache Lehre, zumal das auch vom Grundsatz her nicht so gewollt ist.

Ja man braucht nicht unbedingt eine Kirche um Christ zu sein. Aber gerade jetzt in unserer Zeit, in denen die Kirchen verschlossen sind, merken viel Leute erst, wie ihnen die Gemeinsamkeit in einer Messe fehlt. Eine leere Kirche im Fernsehen, in der nur noch der Priester spricht und singt, lässt uns die fehlende Freiheit etwas zu tun erst bewusst werden.

Eine Kirche ist ein Ort, an dem man die göttliche Sinnlichkeit festmachen kann. Selbst wenn wir nicht zu den Kirchgängern gehören, ist dieser heilige Ort zumindest für uns da.

Nicht die göttlichen Wesen brauchen also solche Orte, sondern wir brauchen sie, damit wir das Gefühl haben können, wo wir diese Wesen zumindest finden könnten. Das kann besonders wichtig werden, wenn wir einmal glauben, dass wir anscheinend von all dem verlassen wurden.

Jesus ging ja auch in die Synagogen des Landes und in den Tempel des Herrn, um ihm besonders nahe zu sein – oder etwa nicht? Ich denke, dass es solche mystischen Orte schon seit Anbeginn der Menschheit gab. Ich erinnere da an Stonehenge, das seinen Zauber uns noch heute spüren lässt.


Merlin
 
ich denke, du bist es der ein problem damit hat.




ist es so schwer zu begreifen, dass es im christentum
nicht darauf ankommt was du dir vorstellen kannst und was nicht?

also nochmal: entweder du kannst in deinem herzen die wahrheit
fühlen oder du kannst es nicht. mit " abstrakten vorstellungen" und " historischen beweisen"
ist da nichts auszurichten.
würde es im christentum auf abstrakten vorstellungen und beweisen ankommen,
dann wäre es von anfang an auch so eingerichtet worden, dass auch solche vorlägen.

die erkenntnis oder gnosis, oder mit anderen worten das was durch den " geist der wahrheit"
kommen kann und vor allem in unserer gegenwart, also nach 2000 jahren an bedeutung gewinnt,
ist erst auf der grundlage des glaubens möglich. und zu einem solchen glauben kommt man auf
keinen fall durch abstrakten analysen der überlieferten schriftlichen dokumenten.

Blinder Glaube ist halt schon etwas gefährliches.
Reflektieren zu können ist doch etwas sehr nützliches und bedeutet nicht, dass die Vorstellung sprich Phantasie begrenzt ist - noch die Wahrheit nicht gefühlt werden könne.
Mit dem Herzen zu sehen muss geübt werden sonst läuft sehr leicht der Verstand mit einem davon.
 
sagen wir mal so:
wäre das christentum von anfang an auf erkenntnis angewiesen gewesen,
dann wäre es eine sache von einigen wenigen eingeweihten geblieben
und hätte dadurch seine mission verfehlt.
denn die mission des christentums ist es, das was früher die eingeweihten
im verborgenen heiligtum der tempel suchten, auf das ganz gewöhnliche,
alltägliche leben übergehen zu lassen.
in den letzten 2000 jahren sind gerade mal die allerersten anfänge
dazu gemacht. und in dieser zeit war es in erster linie der glaube, durch welchen es
einzug in dieses gewöhnliche, alltägliche leben gefunden hat.

mit dem 20. jht hat nun diesbezüglich sozusagen eine neue ära begonnen.
denn in diesem hat das begonnen was man die wiederkunft christi nennen kann.

da der christus allerdings nicht ein zweites mal als mensch inkarniert erscheinen wird
-das war nur einmal notwendig- sondern diesmal in der gestalt eines engels kommt,
wird es für den menschen zunehmend notwendig sein, ein solches bewusstsein und eine
solche erkenntnis zu entwickeln, durch welche er die wahrheit durchgreifend erfassen kann,
die sowohl mit seiner wiederkunft in der gestalt eines engels als auch mit seiner damalige tat
als inkarnierter mensch zusammenhängt.

dieser übergang findet allerdings nicht auf einmal statt, sondern fliessend und über einen längeren zeitraum.
in dieser zeit wird es immer noch menschen geben, die durch ihren blossen ehrlichen glauben eine
verbindung zu dem christus haben können.
aber das wird in zukunft immer weniger möglich sein.
nicht nur dass die menschen immer weniger werden, die entgegen all dem was sie durch ihre zeitbildung aufnehmen
einen solchen schlichten glauben aufrecht erhalten können. es wird irgendwann einfach nicht mehr zeitgemäss sein.

die gestalt des engels, durch welche der christus in seiner wiederkunft erscheint ist nicht etwa die,
wie man die engel aus bildern kennt, mit weissen flügeln usw. , sondern der engel steht für das was
man auch das "höhere selbst" nennt.

...eine interessante Ansicht die mit dem höheren Bewusstsein als Engel Jesu....

Allerdings gibt es natürlich auch eine esoterische Lehre von Jesus - und die exoterische ist jene die sich im Alltagsbewusstsein verankern durfte...die Eingeweihten gaben jenes Wissen dann exoterisch weiter.
Verpackt in leicht verständliche Parabeln, so ähnlich wie Bildergeschichten für Analphabeten.
 
Da wird einerseits vom Glauben des Herzens geschrieben und schon im nächsten Satz ist die Erkenntnis oder Wahrheit Dreh- und Angelpunkt.

würdest du nicht so selektiv lesen und abstrakt schlussfolgern, dann wäre
dir zum einen auch nicht entgangen, dass zwischen dem einen und dem
anderen satz 2000 jahre weltgeschichte liegen. zum anderen, dass von
einer erkenntnis die rede ist, die sich auf das fühlen der wahrheit im herzen gründet.

eine solche also, bei der das herz selber zum erkenntnisorgan wird.
abstrakte schlussfolgerungen dagegen, gehen vom gehirn aus.
und das ist auch der grund weshalb sie abstrakt bleiben.
weil es sich da um vorstellungen handelt, die zunächst aus dem
konkreten und realen leben abgezogen sind. daraus werden schattenbilder der wirklichkeit,
die dann beliebig wieder zusammengesetzt werden können, ungeachtet dessen ob sie die wirklichkeit wiedergeben,
oder der eigenen willkür dienen.

Ich erlebe hier jetzt mit dem Gnostizismus keine einfache Lehre, zumal das auch vom Grundsatz her nicht so gewollt ist.

das ist ja auch bezeichnend für die abstrakten vorstellungen,
die nicht imstande sind das eine von dem anderen zu unterscheiden.

denn diese art von gnostizismus führt keineswegs zu dem begriff einer wiederkunft des christus
in der gestalt eines engels, der von dem 20. jht an auch den impuls bringt, das denken zu spiritualisieren.
die erkenntnis somit zu einer herzensangelegenheit werden zu lassen.

diese art von gnostizismus führt auch nicht zu der erkenntnis, dass die ganze alltägliche welt zu einer
einweihungstätte werden soll und dass der christliche impuls ein solcher ist, der alle menschen
gleichermassen betrifft. auch nicht zu der erkenntnis, dass alles was auf der erde ist erlöst werden soll.

auch die materie und alles was wir als finsternis oder " böses" empfinden.

aber das ist nochmal ein anderes thema...

was an dieser stelle jedoch würdig wäre es sich zu merken ist,
dass selbst wenn unterschiedliche menschen die wahrheit im herzen fühlen und darauf hin erkenntnis anstreben,
es noch lange nicht dazu führt sozusagen an einem und denselben strang zu ziehen.
was ich damit sagen will ist, dass es dann immer noch genug stoff gibt, über den man sich auseinandersetzen kann.

dagegen wenn jemand diese wahrheit im herzen nicht fühlt und mit seinen abstrakten vorstellungen
an den überlieferten schriften herum stochert und doktort die aussichten auf eine verständigung
bezüglich den christlichen wahrheiten sogleich gegen null hin tendieren.
 
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Mit dem Herzen zu sehen muss geübt werden sonst läuft sehr leicht der Verstand mit einem davon.


ich würde diesen vorgang als einweihung bezeichnen.
aber das war nicht von anfang an für alle menschen
gleichermassen möglich. das soll es allerdings im laufe
der weiteren erdenentwicklung noch werden.

mit dem bedeutendsten spirituellen ereignis des 20. jht
ist es auf eine neue stufe gehoben.
blinder glaube ist dabei ebenso wenig zielführend wie
überzogener intellektualismus.
 
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