weiblicher spirit - was bedeutet das für euch?

Naja, kommt wahrscheinlich darauf an wer die Bücher schreibt, von einem Mann oder von einer Frau.

nein, darauf kommt es überhaupt nicht an... das einzige worauf es ankommt ist, wie genau bleibt ein Autor bei den Tatsachen, bei den beweisbaren, belegbaren Dokumenten - und... gerade wenn es über Germanen und Kelten geht - schreiben sehr viele Autoren nicht wie es wirklich war... sondern ihre Wunschvorstellungen und Ideologien... das trift übrigens auf alle möglichen Geschlechter und Sexualorientierungen zu :rolleyes:
 
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nein, darauf kommt es überhaupt nicht an... das einzige worauf es ankommt ist, wie genau bleibt ein Autor bei den Tatsachen, bei den beweisbaren, belegbaren Dokumenten - und... gerade wenn es über Germanen und Kelten geht - schreiben sehr viele Autoren nicht wie es wirklich war... sondern ihre Wunschvorstellungen und Ideologien... das trift übrigens auf alle möglichen Geschlechter und Sexualorientierungen zu :rolleyes:


Hehe, schriftliche Dokumente, die von den Römern stammen .... bekanntermaßen Patriarchat pur! :D
 
was es denn noch einmal unterstreicht: weiblicher macho. diese wortkombination ist natürlich absurd, nur fällt mir kein begriff zum überzogenen rollendenken einer frau ein.

mir stellt sich überhaupt die frage, ob es der anführung des gegenpols bedarf, um die würde der weiblichkeit herauszukristallisieren. es geht marai, wenn ich sie richtig verstanden habe, hier nicht um emanzipation vom mann.
würde definiert sich m.e. eben allein von innen heraus. das wäre dann für mich ein richtiges weib. nicht klischees, nicht rollendenken wie du es hier aufzählst, sondern tief von innen empfundenes frausein.
dort ist die heilige weiblichkeit in all ihrer schönheit. dort gibt sie leben und nimmt es wieder.

man kann würde auch anders verstehen mit augenmerk auf das ansehen. ich würde es nur unter dem von innen empfundenen gestaltungsauftrag definieren.

Hm - Emanzipation impliziert doch "Gleichstellung"?
Zu meinem großen Entsetzen (:D) bemerke ich, daß ich da die Verhältnisse echt umgekehrt sehe (Scherz am Rande: eine Frau kann nicht so tief sinken, daß sie einem Mann gleichgestelt ist :lachen:).

Unter diesem Aspekt kristallisiert sich der Begriff "Würde" ganz anders ... .

Ich glaube, ich ticke ganz anders - neben Kindern, Schönheit usw. gibt es doch noch mehr.
Versteh mich jetzt nicht falsch: diese "Uraufgaben" (egal jetzt, ob von Mann oder Frau) sind doch "nur" die Pflicht, der Rest ist die "Kür".
Wo genau gehört da jetzt die Würde hin? (irgendwie gehört sie doch immer dazu?)

Was ist denn tief "von innen empfundenes Frausein" - ein Klischee oder meinst Du etwas anderes damit?

(bin in Eile, ich hoffe, Du verstehst mein Geschreibsel trotzdem :))
 
aratron,

erklärst du mir, wie du das meinst mit dem form gebende?

danke..

in der essenz ist für mich das weibliche die materie (mater=mutter).
das läßt sich am beispiel des gebärens erkennen.
von dieser basis ausgehend wäre denn zu überlegen, wo "ihr mädels" in der gesellschaft die würde verlieren konntet. das liegt m.e. in den patriarchalen religionen verankert, welche durch 2000jahre prägung in der heutigen gesellschaft nach wie vor präsent sind. alles mater-ielle scheint diesen religionen
nach erlösung zu verhindern und ist teuflisch. die hexenverfolgung ist ausdruck dessen.
die möglichkeit des verlustes weiblicher würde liegt m.e. hier begründet.
das formgebende ist als ausdruck aber immer, auch post mortum, notwendig, denn der geist hätte sonst nichts, was er bewegen könnte/ihn bewegen könnte:)

daher freue ich mich auf den tag, wo jede frau wieder eine hexe ist:D
 
Hehe, schriftliche Dokumente, die von den Römern stammen .... bekanntermaßen Patriarchat pur! :D

Insofern die Schriftlichen Dokumente von Gajus Julius stammen, sind sie überaus neutral und, für einen Römer einzigartig: von keinerlei Resentiments gegenüber den Kelten und Germanen geprägt, sondern von tiefem Respekt gegenüber der Kultur (was ja schlussendlich auch der Grund war, warum Gajus Julius die Germanen und Kelten gegeneinander ausspielen konnte und die Kelten besiegte - weil er ihre Kultur verstanden und Respektiert hat) :rolleyes:

Naja... jedenfalls: auch die Germanen schrieben und die Kelten plauderten und schrieben später auch (vorallem in Britanien)

lG

FIST
 
in der essenz ist für mich das weibliche die materie (mater=mutter).
das läßt sich am beispiel des gebärens erkennen.
von dieser basis ausgehend wäre denn zu überlegen, wo "ihr mädels" in der gesellschaft die würde verlieren konntet. das liegt m.e. in den patriarchalen religionen verankert, welche durch 2000jahre prägung in der heutigen gesellschaft nach wie vor präsent sind. alles mater-ielle scheint diesen religionen
nach erlösung zu verhindern und ist teuflisch. die hexenverfolgung ist ausdruck dessen.
die möglichkeit des verlustes weiblicher würde liegt m.e. hier begründet.
das formgebende ist als ausdruck aber immer, auch post mortum, notwendig, denn der geist hätte sonst nichts, was er bewegen könnte/ihn bewegen könnte:)

daher freue ich mich auf den tag, wo jede frau wieder eine hexe ist:D


danke..

hexe = heilige / weise frau im weitesten sinne? in verbindung mit mutter erde, die gebärt?

hex-hex :D
 
Insofern die Schriftlichen Dokumente von Gajus Julius stammen, sind sie überaus neutral und, für einen Römer einzigartig: von keinerlei Resentiments gegenüber den Kelten und Germanen geprägt, sondern von tiefem Respekt gegenüber der Kultur (was ja schlussendlich auch der Grund war, warum Gajus Julius die Germanen und Kelten gegeneinander ausspielen konnte und die Kelten besiegte - weil er ihre Kultur verstanden und Respektiert hat) :rolleyes:

Naja... jedenfalls: auch die Germanen schrieben und die Kelten plauderten und schrieben später auch (vorallem in Britanien)

lG

FIST


Na ja, da ich den nicht kenne, kann ich da nicht mitreden. Ich weiß aber auch, dass es vom Leser abhängt, was er als neutral empfindet!


LG

believe :)
 
in der essenz ist für mich das weibliche die materie (mater=mutter).
das läßt sich am beispiel des gebärens erkennen.
von dieser basis ausgehend wäre denn zu überlegen, wo "ihr mädels" in der gesellschaft die würde verlieren konntet. das liegt m.e. in den patriarchalen religionen verankert, welche durch 2000jahre prägung in der heutigen gesellschaft nach wie vor präsent sind. alles mater-ielle scheint diesen religionen
nach erlösung zu verhindern und ist teuflisch. die hexenverfolgung ist ausdruck dessen.
die möglichkeit des verlustes weiblicher würde liegt m.e. hier begründet.
das formgebende ist als ausdruck aber immer, auch post mortum, notwendig, denn der geist hätte sonst nichts, was er bewegen könnte/ihn bewegen könnte:)

daher freue ich mich auf den tag, wo jede frau wieder eine hexe ist:D


BOAH !!!!

Vielen Dank für DEN Beitrag:umarmen:

ICh freue mich auch auf diesen Tag !!!
Und wenn ich das Wissen an meine Töchter weitergeben kann:)

Jetzt aber ganz schön guck ... du :rolleyes:

:umarmen:
 
BOAH !!!!

Vielen Dank für DEN Beitrag:umarmen:

ICh freue mich auch auf diesen Tag !!!
Und wenn ich das Wissen an meine Töchter weitergeben kann:)

Jetzt aber ganz schön guck ... du :rolleyes:

:umarmen:

ja gelle?

haste den buchtipp dir aufschreiben können, ich denke, das buch könnte dir gefallen

die wolfsfrau
von clarissa pinkola estés

geht um die kraft der weiblichen urinstinkte..

bin am lesen.. und hab noch viele fragen in mir..

marai
 
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Na ja, da ich den nicht kenne, kann ich da nicht mitreden. Ich weiß aber auch, dass es vom Leser abhängt, was er als neutral empfindet!


LG

believe :)

jo, aber wenn ein Leser über ein Thema verschiedene Standpunkte aufnimmt, auch aus verschiedenen Disziplinen (also Religiongeschichte, Archeologie, Philologie, Soziologie, Biographien, Historische Dokumente, Mythologien usw.) - dann... wird man ein Werk besser beurteilen können und sein Grad an Neutralität erfassen können ;)
 
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