Was ist Gott?

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reinwiel
Ich glaube eher, dass Gott die ursprüngliche Fülle des Lebens ist. Die ist zwar auch in aller Materie, aber nicht in voller Kraft. Ich meine deswegen, dass die Schöpfung und wir Menschen etwas Verschiedenes zu Gott sind. Wir brauchen einen feinsten Energiezufluss um sein zu können - so wie wir sind.
Der reinste Energiefluss aus Gott geht über viele Mittler zur Materie und ist hier angepasst auf jedes einzelne Lebewesen.
die Materie sehe ich als in eine feste Form gepresster Gott - er kann sich in dieser Enge nicht mehr richtig bewegen, deshalb enstand in dieser Physis das Lebendige, eine Verbindung der Materie mit dem "Odem - Hauch" und wir Menschen haben die Aufgabe diese Materie zu vergeistigen.

satansbraut
gott ist das was du merkst,wenn er wiedermal nicht da ist !!!!
wo ist er denn wenn er nicht da ist?

LGInti
 
Da hast du wohl recht - aber wenn ich daran denke, wieviel Schmerz, Wut, Krieg und Sadismus es auf der Welt gibt, und Gott auch über diesen Leuten unsere Sonne scheinen lässt, also auch diesen Leuten ständig Lebenskraft zukommen lässt, so ist das gewiss ein Opfer für Gott.
Ein Opfer wäre es für diesen nur wenn er uns wie Menschen beurteilen und bewerten würde, doch angeblich steht dieser ja über gut/böse besser/schlechter und Co, womit nur immer ein gleichwertiges Wesen bleibt.
 
Was ist Gott?

a) Ein gesellschaftlicher Spiegel der Mächtigen: beispielsweise die Überlieferung/Darstellung, wo Gott seinen Engeln ein Leben ohne Leid schenkt, den Menschen hingegen ein Leben mit vielen Qualen. Dieser "Gott" gibt den Menschen auch völlig unterschiedliche Ausgangspositionen am Beginn ihres Lebens, der eine kommt als Sohn/Tochter bei der Mafia auf die Welt, der andere in einer christlichen Familie und am Ende ihres Lebens werden alle gleich beurteilt und gleichzeitig wird da von „Gerechtigkeit“ geredet.
Oder, wenn der „liebende“ Gott, von den Menschen verlangt, sie sollen 70x7 mal verzeihen, er selber aber die Hölle erschafft. Für ihn gelten die Dinge, die er von den Menschen verlangt offenbar sowieso nicht.
Das ist die gleiche Ebene, wie bei den weltlichen Herrschern, insbesondere zu der Zeit, als der römische Kaiser das Christentum als Religion anerkannt hat. Der Kaiser urteilte, schaffte die Gesetze, für ihn selber galt das alles nicht und er war auch nicht für sein Tun verantwortlich. Und so ähnlich war es dann auch in der Gottesüberlieferung, die er „duldete“ oder „zulieߓ.

Ein anderes Beispiel zeigt den "gesellschaftlichen Hintergrund" auch sehr deutlich: ich habe gelesen, in Indien, wo es ja auch das Kastensystem gibt, gibt es unter den vielen Religionen auch eine, die behauptet, es gäbe mehrere hundert Himmel. Und das Ganze deshalb, weil der Herrscher in der dortigen Denkweise ja nicht in den selben Himmel kommen kann, wie der Bauer oder Beamte bzw. der Beamte nicht in den Himmel wie einer aus der untergeordneten Kaste. Und so sind die Gottesbilder oft auch gesellschaftliche Projektionsbilder.

b) Psychologisch würde ich sagen, ist der Gott der Erwachsenen oft der Ersatz des kindlichen Teddybärs. Er ist der, bei den man sich anlehnt, wenn es einen schlecht geht, den man dann bittet, helfe mir bitte, lieber Gott, stehe mir bei.

c) Manche Sagen Gott ist die Liebe. Ich meine es umgekehrt: die Liebe ist Gott. Die Strahlen der Sonne – sie erhalten das Leben auf unserem Planeten, doch die wahre, dahinter stehende Essenz, die alles Leben erhält, ist die Liebe. Ich habe daher keine personifizierte Vorstellung von Gott, für mich ist die Bezeichnung Gott nur ein Symbol, offenbar, weil sich der menschliche Verstand schwer tut, die Liebe, die ja ein Seinszustand und nicht ein „Denkzustand“ ist, zu begreifen. Liebe kann ja gar nicht gedacht werden, für die Liebe ist das Herz "zuständig" und nicht der Kopf.

Ich glaube daher, der "NEUE MENSCH" wird Gott nicht mehr in Kirchen vor steinernen Statuen oder gequälten Kreuzigungsdarstellungen begegnen, sondern in lebendigen Bäumen, Blumen und Gräsern, die im Wind tanzen.

Liebe Grüße,
tschü
 
tschü;3244301 schrieb:
Ich glaube daher, der "NEUE MENSCH" wird Gott nicht mehr in Kirchen vor steinernen Statuen oder gequälten Kreuzigungsdarstellungen begegnen, sondern in lebendigen Bäumen, Blumen und Gräsern, die im Wind tanzen.

Liebe Grüße,
tschü
in deinen umschreibung ist viel wahres,und wie du sagst, in bäumen, blumen etc ist alles... in statuen, büchern oder tempel sind nur wir selbst.

wir wärs damit : der neue mensch wird sich damit begnügen zu wissen das es etwas gibt wodurch überhaupt alles existiert, aber er wird es nicht mehr als person reduzieren, sich dazu keine figuren mehr erfinden und sich sogar dessen eigenschaften erfinden, keine bücher schreiben mit regeln und lehren im namen von etwas das er überhaut nicht beurteilen kann...er wird diese regelchen auch nicht mehr brauchen da er sich selbstständig regulieren kann.
 
tschü;3244301 schrieb:
Ich glaube daher, der "NEUE MENSCH" wird Gott nicht mehr in Kirchen vor steinernen Statuen oder gequälten Kreuzigungsdarstellungen begegnen, sondern in lebendigen Bäumen, Blumen und Gräsern, die im Wind tanzen.[/COLOR]

Wieso der neue Mensch?

"Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in (prachtvollen) Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden".
(nach Thomas)
 
Gott ist aus meiner Sicht, alles Umfassend, alles Einschließend, alles Durchwirkend und doch jenseits aller Worte und Begrifflichkeiten, restlos verschieden von Materie UND Geistiger Wirklichkeit.

LG Siegmund
 
Gott ist für mich ein geist der alles schuf der wahren liebe und weisheit und in uns lebt der göttliche funke ,

lieben gruß gilla
 
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in deinen umschreibung ist viel wahres,und wie du sagst, in bäumen, blumen etc ist alles... in statuen, büchern oder tempel sind nur wir selbst.

wir wärs damit : der neue mensch wird sich damit begnügen zu wissen das es etwas gibt wodurch überhaupt alles existiert, aber er wird es nicht mehr als person reduzieren, sich dazu keine figuren mehr erfinden und sich sogar dessen eigenschaften erfinden, keine bücher schreiben mit regeln und lehren im namen von etwas das er überhaut nicht beurteilen kann...er wird diese regelchen auch nicht mehr brauchen da er sich selbstständig regulieren kann.

ja, danke vielmals,
dann wird Gott auch nicht mehr ein Geschäft der Priester sein,
insbesondere auch nicht mehr das "Geschäft mit der Angst" vor einer Hölle und dergleichen
und ebenso nicht mehr die endlose Hoffnung auf irgendein Morgen,
es geht dann auch nicht mehr um "Moral" oder irgendeine sonstige Sache,
die dem Menschen entgegen seiner Natur auferlegt wird.

:)tschü:)
 
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