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Warum Vegetarier besser leben!!

Dieses Thema im Forum "Vegetarier-Forum" wurde erstellt von Lars, 13. Juni 2004.

  1. Calendula

    Calendula Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2002
    Beiträge:
    303
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    ich bin es eigentlich leid, mich in so eine Diskussion einzumischen. Auf der einen Seite der vegetarische Betroffenheits Mensch, auf der anderen der angeblich nicht Denkende Allesfresser.

    Meine Basis ist die von Romy, ich danke dem Tier, dass es für mich und meine Familie sein Leben gab. Ich danke der Pflanze, dass sie für mich und meine Familie gewachsen ist und sich gegen Schnecken und Raupen durchsetzen konnte.

    ja, auch mir tut es in der Seele weh, wenn man die heutigen praktiken der Tierzucht, transport und das schlachten betrachtet. Deshalb versuche ich zumindest hier meine alternativen zu suchen: Artgerechte Tierhaltung, etc.

    Aber außerhalb von Fastenzeiten, seh ich keinen Sinn darin kein Fleisch zu essen. Es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag Fleisch oder Wurstwaren benötige (wobei ich auf die Milch nicht verzichten möchte)

    und wenn wir schon bei der Ernährung sind, meines wissens gibt es B-Vitamine nicht in Pflanzen, nur in Hefe und die ist doch auch Leben.
     
  2. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

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    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe romy-hexe,

    finde ich einen Satz, den ich mir gern an die Wand hängen möchte. :guru:

    Allerdings bitt ich dich ebenfalls zu bedenken, wo wir hinkommen, wenn wir meinen:

    Dies ist eine Anmaßung, denn wie können wir gleichberechtigte Partner der Erde oder gar des Universums und der Existenz sein. Nur durch sie leben wir. Ihnen verdanken wir alles. Und das ist niemals auszugleichen. Hier ist ein Ausgleich, wie er unter gleichen Partnern angemessen wäre, gar nicht möglich. Und bliebt angesichts dessen nur - ähnlich wie beim Geschenk des Lebens durch die Eltern - nur das Danken und Nehmen. Das heißt: Danken und etwas Gutes draus machen.

    Sehr wiet verbreitetist diese Vorstellung von ebenbürtigen Partnern auch in der Vorstellung eines Gottes, den wir mit Leistungen, wie einem Gott gefälligen Leben oder Gebeten oder Opfern quasi "bestechen" könnten, damit er die Dinge in unserem Sinne lenken möge. desgleichen die Vorstellung vion "Bestellungen beim Universum", wie sie hier andernorts vertreten wird. Aber das ist nur ein Abklatsch der Eltern-Kind-Beziehung. Und schon bei denen kann das nicht funktionieren. Schon Eltern und Kinder sind aufgrunde des geschenks des Lebens keine ebenbürtigen Partner und können es nie werden. Wie bitte soll das beim Universum, der Natur, der Existenz der Fall sein?

    Erst wen wir uns darüber klar werden, kann eine Idee davon aufscheinen, wie viel uns geschenkt ist. Erst wenn diese Unausgleichbarkeit anerkannt ist und die Tatsache, dass ich mit diesen Kräften keinen Deal machen kann, wie mit einem Ebenbürtigen, erst dann bekomme ich Kontakt zum Lbeen in seiner Fülle.

    Deinen Vergleich mit dem Tierreich finde ich sehr treffend. Gute Anregung!

    Ich kenne das ja auch: dieses vegetarische Bedürfnis, unschuldig zu bleiben. Das ist sicher ewtas, wo ich noch wachsen kann, wenn ich das hinter mir lassen kannund wider in Einklang mit dem Kreislauf des Lebens, wie du ihn beschreibst, komme. Dein Beispiel hat mich sehr bewegt.

    Immerhin habe ich dabei nie das Bedürfnis gehabt, mich als wertvoller, als die Fleischesser zu fühlen. Das ist Moralismus und der legt ein kleines, ja kleinkariertes Maß an eine unendlich große Welt.

    Liebe Grüße
    Christoph
     
  3. Christoph

    Christoph Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2004
    Beiträge:
    1.488
    Ort:
    Kiel, Schleswig-Holstein (D)
    Liebe Calandula,

    interessant,m was du über die Hefe sagst.
    Und ich liebe Hefeweizen! :banane:

    Vielleicht ist es so: wenn ich esse hilft es, wenn ich im Einklang mit dem Geschenk des Gegessenen (er, sie, es gleichermaßen) bin: seinem Leben.

    Christoph
     
  4. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.351
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Lieber Christoph

    Das mit den gleichberechtigten Partnern stammt nicht von mir. War lediglich ein Zitat eines Indianers namens Jimmie C. Begay.

    Und ich denke, was den Umgang mit der Natur angeht, können wir noch sehr viel von den Indianern oder überhaupt den Urvölkern lernen. :kiss4: Und warum nicht der Vergleich mit Gott ... jede kleinste Lebensform ist göttlich. Sie hat sogar Zauber :zauberer1 Sie haben alles als göttlich angesehen udn es entsprechend geehrt. Jedes Tier und jede Pflanze war und ist für sie, Nahrung, Begleiter, Lehrmeister und noch vieles mehr, eben ein Teil der Schöpfung selbst, wie auch sie nur ein Teil der Schöpfung sind. Deshalb ebenbürtig. Sie sehen sich nur als Teil des Großen Ganzen, wie die Natur ein Teil des Großen Ganzen ist. Ich empfinde nicht, daß sie sich mit dem Universum gleichsetzen wollen.

    Ach ja und nicht nur Danken und Nehmen, sondern auch etwas ganz persönliches Geben, um die gerissenen Wunden (die das Nehmen gerissen hat) wieder zu schließen und den Heilungsprozeß zu begünstigen.

    Jetzt hab ich doch glatt noch was vergessen. Für mich heißt beten, die Pflanze oder Energiewesen um etwas zu beten. Wenn sie es für richtig halten, dann geben sie es mir. Wenn sie es nicht für richtig halten, dann respektiere ich das. So wie in der Beziehung zwischen Eltern und Kinder. Ich sehe da keinen Widerspruch, denn die Erde, die Natur ist unsere Mutter und sie ist einfach göttlich. Und ich fühle für sie, wie bei einer richtigen Mutter. Ich lege mich in ihren Schoß und fühle mich geborgen, fern abseits des zivilisierten Lebens.

    Ich geh jetzt einfach davon aus, daß wir eigentlich das selbe meinen, nur die Belegung des Wortes Ebenbürtigkeit ist eine verschiedene. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Denn das was Du ausführlich beschreibst, so fühle ich auch, jedenfalls zu 95%.

    Alles Liebe
    Romy
     
  5. Hely0816

    Hely0816 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juni 2004
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Sydney, Australien
    Bewusster leben ist wohl das Wichtigste!
    Wenn wir essen und von der Natur nur nehmen was wir brauchen, wenn wir
    nicht nur 'konsumieren" und verschwenden sondern mit Gefühl und Verstand
    dahintergehen, dann ist es wohl im Sinne des Schöpfers.

    Die Cherokee Indianer (Oklahoma, 1974) haben es so gemacht:

    Es tut mir leid, dass ich dich töten musste, kleiner Bruder.
    Aber ich brauche dein Fleisch, denn meine Kinder haben Hunger.
    Vergib mir, kleiner Bruder. Ich will deinen Mut, deine Kraft und
    deine Schönheit ehren - sieh her!
    Ich hänge dein Geweih an diesen Baum, jedesmal wenn ich vorbeikomme,
    werde ich an dich denken und deinem Geist Ehre erweisen.
    Es tut mir leid, dass ich dich töten musste, kleiner Bruder,
    dir zu Ehren rauche ich die Pfeife, verbrenne ich diesen Tabak.

    JB Burton (Cherokee Indianerin) übersetzt aus dem Englischen
    "Dank an den erlegten Hirsch"



    Dazu ist noch zu sagen, dass Tabak bei den meisten Indianern als
    ein Mittel gebraucht wurde, mit dem Geiste der Ahnen und Hohen
    und der Natur in Kontakt zu treten. Niemals wurde Tabak als ein
    Gebrauchs-Suchtmittel verwendet.

    Gruss and alle
    Hely
     
  6. Phoenix

    Phoenix Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2004
    Beiträge:
    315
    Ort:
    Offline
    Werbung:
    Hi esse seit ca. 10 Jahren sogut wie kein Fleisch und keine Eier. Aber Fisch ist meine Schwäche denn esse ich gerene einmal die Woche, ansonsten viel Soja.

    Phoenix
     
  7. Hector

    Hector Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2004
    Beiträge:
    137
    Der Mensch hat eine vierfache Persönlichkeit: Stoffkörper, Ätherkörper, Astralkörper, Mentalkörper.

    Ein Tier hat einen Stoffkörper, einen Ätherkörper und einen Astralkörper.

    Eine Pflanze hat einen Stoffkörper und einen Ätherkörper.

    Da ich versuche, einen spirituellen Weg zu gehen, lebe ich ovo-lacto-vegetarisch, weil ich es als das geringste Übel ansehe, aber ich bilde mir darauf nichts ein. Ich habe auch nichts dagegen, wenn neben mir jemand sitzt, der Fleisch ist.

    LG

    Hector :)
     
  8. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.351
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Hallo Hector

    Was ist ovo-lacto-vegetarisch???? Kannst mir da ein wenig was drüber erzählen???

    Alles Liebe
    Romy
     
  9. Hector

    Hector Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2004
    Beiträge:
    137
    Hallo Romy,

    wenn jemand sich vegetarisch ernährt und zusätzlich Eier und Milch und Michprodukte wie Käse und Quark isst, nennt man das ovo-lacto-vegetarisch, so hab' ich das mal gehört.

    Alles Liebe

    Hector
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.932
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Werbung:
    hallo,

    wir sind menschen und keine tiere.. wir besitzen eine andere natur als tiere.. wir brauchen kein fleisch zum überleben

    sorry aber wieviele tiere killt ein löwe und wieviel ein schlachter im schlachthof, wo es nur nach blut und scheisse stinkt und tausende tiere leiden. geh mal in einen schlachthof, schau dir das alles an, geh dann nochmal in die natur, und schau dir da alles an.

    sicher sieht die natur zum teil grausam aus, wie da ein paar löwen ein kalb töten etc. , das kann man aber nicht auf uns übertragen und damit den fleischkonsum rechtfertigen, wir stehen nicht auf derselben stufe wie die tiere, weil wir menschen sind.. was da bei der massentierhaltung passiert ist einfach nur widernatürlich, und zwar nicht wider der natur in der tierwelt, sondern wider der natur des heutigen menschen

    z.B.: die katze quält die maus bevor sie die maus tötet und ißt
    ----> ist es ok, wenn ich eine maus quäle bevor ich sie töte ?
    wahrscheinlich nicht.. warum ist dann fleisch essen ok ?

    es gab eine zeit, da aß man fleisch um zu überleben, das steht ausser frage.. aber wir leben nicht mehr in dieser zeit (in der westlichen welt), wir brauchen das nicht mehr für eine ausgewogene ernährung.

    fleisch essen in unserer welt ist nix anderes, als eine stinknormale sucht, es schmeckt gut (fett als geschmacksträger), es riecht gut, es macht einen schön satt und es macht einen bei übermäßigen konsum kaputt.. war vielleicht früher auch eine art statussymbol und dann hat sich das fleischessen halt buchstäblich eingebürgert (früher war fleisch auf dem speiseplam des einfachen volkes eine rarität, die reichen aßen das die ganze zeit... deshalb war der bischoff fett und der bauer nicht :rolleyes: )

    aber folgt eurem herzen und macht wie ihr wollt, ich habe 23 jahre lang fleisch gegessen und bin froh darüber es nicht mehr zu tun, bin froh darüber meine liebe und meine respekt vor tieren endlich gefunden zu haben und hoffe , dass die fleischindustrie und fischindustrie bald good bye sagt.
     
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