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Soll das Leben abgeschafft werden?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Wortdoktor, 20. März 2021.

  1. Mellnik

    Mellnik Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2017
    Beiträge:
    8.690
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    So?
     
  2. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2012
    Beiträge:
    38.289
    Du kannst ja mal deinem Betreuer sagen, daß du ihn betreuen möchtest. Dreh den Spiess mal um.
     
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  3. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    55.271
    Ort:
    Wien
    Nunja, dann sag deinem Betreuer einfach, du brauchst ihn nicht mehr - dann kannst du arbeiten gehen und eigenständig Geld verdienen. Wenn dein Betreuer dich so daran hindert, warum entlässt du ihn dann nicht?
    Also so wie ich das jetzt verstehe, schadet er dir mehr als er dir nützt. Also weg damit ...
     
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  4. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    55.271
    Ort:
    Wien
    Ehrlich - ich finde nicht, dass du so hässlich bist. Ich sehe nur ein Bild von dir und ich denke mir, du siehst mal einfach normal aus. Ich kann aber nicht sehen, was du ausstrahlst.
    Du schreibst im ersten Satz, das Wort "wirkst" also "wirken"
    Im zweiten schreibst du das Wort "bin" - also "sein"

    Was ich sagen will - zwischen "wirken" und "sein" ist ein großer Unterschied. Viele Menschen sind wahrlich nicht schön, aber wirken sehr attraktiv, interessant, gut. Jean Paul Belmondo, der gute alte Klaus Kinski oder um auch eine Frau zu nennen Bette Davis - oder Meryl Streep. Alles keine klassischen Schönheiten und doch haben sie gezeigt, wie schön sie sind.

    Wenn dein Umfeld das Falsche über dich denkt, dann zeig ihnen halt das Richtige von dir. Das darfst du!
    Du kannst das beeinflussen und sollst es sogar.
     
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  5. Ultim4te

    Ultim4te Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2019
    Beiträge:
    4.410
    Hi Wortdoktor,

    In deiner Verantwortung dir selbst gegenüber stehen ja nun verschiedene Herausforderungen und Veränderungen die du im Kopf schon durchspielst, aber die Schritte fehlen noch.

    Wie stehst du zur Ungewissheit? In deinen Fällen, stehst du denen frohen Mutes gegenüber oder eher besorgt?
    (Ein Leben ohne Betreuung, ein Leben mit weniger Bewertung aus den Augen und Gedanken der "Gemeinschaft", Gesellschaft)

    Es macht keinen Sinn alles bis ins kleinste zu planen, bei solchen Angelegenheiten. Wichtig ist, denke ich, dass du dich entscheidest, aus tiefsten Herzen, aus tiefgründigster Überzeugung, aus frohen Mutes, aus Vertrauen in dich und dem Leben.

    Entscheidest dass du die ersten Schritte tust, in die Richtung die sich richtig anfühlt, die dir ein kribbeln im Bauch schafft, weil es eine tolle Idee ist.

    Dann kannst du nervtötende Gedanken, Urteile, Bewertungen, all jenes was dir eingetrichtert wurde, von dir nehmen neu blicken, selbst entscheiden was es wert ist.

    Aber, du musst den ersten Schritt machen. Ungewissheit kann das ganze Bremsen, wenn du so ein Typ bist, wenn du anders tickst und dir die Ungewissheit Kraft gibt, weil alles offen steht, dann ist es wahrscheinlich etwas leichter.

    Aber wenn ich dir einen Rat geben kann, entscheide dich für das was du im innersten als richtig erachtest und habe den Mut die Schritte in diese Richtung zu machen, denn dann zeigt dir das Leben was dies bedeutet.

    Deine momentane Situation wäre für mich eine einzige Qual, also wünsche ich Dir den Durchblick, die Kraft und den Mut, diesen Zirkus zu verlassen!

    Lg
     
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  6. gleichmütig

    gleichmütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    3.260
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    Ich empfinde es als unpassend, wie hier über Betreuer geschrieben wird.
    Eine Betreuung wird in Deutschland richterlich angeordnet und regelmäßig überprüft.
    Sie ist erforderlich, wenn der Betroffene seine Rechtsgeschäfte nicht allein regeln kann.

    In den Fällen, die ich kennengelernt habe, war der Betreuer ein klasse Helfer.
    Man kann ihm auch einfach mal danken.

    Für dich @Wortdoktor war es doch schon ein großer Schritt aus dem Heim heraus.
    Du kannst mit deinem Betreuer und/oder einem Richter sprechen.

    Die Anforderungen an die Selbständigkeit und ein Ende der Betreuung sind ganz praktischer Natur.

    Wie klappt es im Alltag?
    Einkaufen, Körperpflege, Wohnungspflege.
    Ist es möglich, selbständig behördliche Angelegenheiten/Versicherungen/Schriftverkehr durchzuführen? Wie ist der Umgang mit dem Geld?
     
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  7. Wortdoktor

    Wortdoktor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.965
    Ort:
    Nahe Wiesbaden
    Gut,vielleicht übertreibe ich auch ein bisschen.
    Ich will halt endlich richtig losleben und nicht immer mit der Krankheit im Kontakt sein.
    Dass ich Defizite habe, leugne ich ja nicht, aber man stellt mich immer so unfähig hin.
    Ich soll jetzt eine Hauswirtschaftshilfe für die Wohnung bekommen. Das ist doch ein Schritt in Richtung Heim zurück.
    Manchmal denke ich, der Betreuer will mich nur zurück ins Heim schicken. Zu mir hat er gesagt, das er will, dass ich selbstständig werde. Aber meine Zweifel denken oft nur an die Vergangenheit.

    Einkaufen mache ich meist mit meinen Eltern oder meinem Kumpel, weil meine Betreuer mich nicht mit dem Auto mitnehmen dürfen wegen Corona. Deswegen muss ich das anders lösen.
    Der Alltag klappt besser, meines Erachtens. Die Wohnung sieht saubrer aus, seit dem ich weiß, das ich eine HWK bekomme. Mich nervt es, weiterhin Tabletten zu nehmen, weil ich mich nicht so krank fühle. Ich fühle mich wie ich mich halt kenne.
     
  8. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    24.798
    Ja, das tust du. Letztlich zeigt die Tatsache, dass du nun alleine und nicht mehr im Heim leben musst, dass du konkret und nachweislich Fortschritte gemacht hast.
    Nein, evtl. zeigt das, dass du mit den hauswirtschaftliche Tätigkeiten überfordert bist und dir nun geholfen wird.
    Prima, dann wird die Hilfe vielleicht auch irgendwann nicht mehr benötigt - für dich ein Erfolg und ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit.
    Ich kenne dein Krankheitsbild nicht, gehe aber davon aus, dass du dich vielleicht auch nicht "so krank" fühlst, eben, weil du diese Tabletten nimmst - mal darüber nachgedacht?

    Ferner bin ich der Meinung, dass es kein Makel ist, Hilfe anzunehmen. Auch ohne eine psychische, geistige oder körperliche Behinderung, brauchen wir fast alle, je nach Lebenslage, Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. (Die wenigsten machen eine Steuererklärung ohne professionelle Hilfe ;))

    Zum Betreuungsrecht selbst möchte ich noch hinzufügen, dass es heute nicht mehr einer totalen Fremdbestimmung gleichkommt, sondern in besonderem Maße dem Schutz des zu Betreuenden dient. @gleichmütig hatte hierzu schon Entscheidendes angeführt.

     
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  9. gleichmütig

    gleichmütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    3.260
    Ja, das sehe ich auch so.

    Es wird auch deutlich in diesem Thread, wie individuell wir unsere jeweilige Freiheit definieren.

    So gibt es bestimmt so einige Menschen, die sagen, dass eine Hauswirtschaftshilfe ihnen Freiheit bringt.
     
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  10. Possibilities

    Possibilities Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2010
    Beiträge:
    24.798
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    Ich fände es toll, nach einem langen Arbeitstag in eine blitzblanke Wohnung zu kommen, aber meine Kater dulden keine Fremden :katze3:
     
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