Der Mensch (Homo sapiens, latein: der einsichtsfähige, wissende Mensch) ist innerhalb der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae). Der moderne Mensch ist die einzige bis heute überlebende Art der Gattung Homo.
Quelle:wiki
Hauptartikel: Menschheitsgeschichte, Weltbevölkerung
Die Beziehung des Menschen zu anderen Lebewesen ist umstritten: Eine Gruppe sieht den Menschen unter den Lebewesen vor allem durch zahlreiche kognitive Fähigkeiten ausgezeichnet. Diese Eigenschaften konstituieren die menschliche Kultur und Gesellschaft sowie die Fähigkeiten zur Reflexion und Transzendenz.[3] Das Christentum und das aristotelische Weltbild sprechen von der Krone der Schöpfung. Andere Positionen vertreten unter Verweis auf die vielen Lebewesen gemeinsame Fähigkeit zur Antizipation eines zeitunabhängigen Ich-Begriffs eine Kontinuität dieser Eigenschaften und folgern daraus eine Dekonstruktion des Menschbegriffs.[4]
In mehreren Eigenschaften unterscheidet der Mensch sich deutlich von den heute bekannten übrigen Arten:
Kulturelle Evolution: Die biologische Evolution ist gegenüber der schnelleren kulturellen Evolution, die durch die menschliche Sprache sehr gefördert wird, in den Hintergrund getreten. Von einigen Wissenschaftlern wird dieser Prozess unter dem Begriff der Memetik (Evolution von Memen losgelöst von Genen) erforscht.
Darstellung von Mann und Frau; Ausschnitt der Plakette der Pioneer-RaumsondenWissensvermittlung: Die Individuen anderer Arten besitzen nicht im selben Maße wie der Mensch die Fähigkeit, ihr erlerntes Wissen an nachfolgenden Generationen weiterzugeben. Nur der Mensch kann bewusst auf Informationen zurückgreifen, die viele Generationen vor ihm geschaffen haben. Der Mensch besitzt zudem ein historisches Bewusstsein: Er ist in der Lage, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in kausale Zusammenhänge zu bringen. Hierdurch kann er seine Handlungen vergleichen, planen und somit teilweise eine Zukunft entwerfen (Kreativität), die er durch absichtsvolle Handlungen zumindest teilweise erreichen kann.
Selbstbewusstsein: Zum Dritten sind Menschen sich selbst und ihrer eigenen Sterblichkeit bewusst. Durch das absehbare Sterben ergibt sich nur für den Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod. Diese Fragen sind in Philosophie und Religion zentrale und wiederkehrende Themen. Aufgrund von Spiegeltests ist jedoch davon auszugehen, dass auch anderen Menschenaffen ein Selbstbewusstsein zugeschrieben werden kann.
Quelle: wiki
lg
Cyrill