Sexuelle Enthaltsamkeit

  • Ersteller Ersteller opti
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das eben ist der springende Punkt. Ich kann die These aufstellen, sexuelle Enthaltsamkeit führe zu großen kreativen Leistungen und dafür Beispiele anführen. Etwa Franz Kafka, der bemerkenswert wenig Sex hatte, aber ein umfangreiches literarisches Werk hinterlassen hat. Ich kann aber auch die gegenteilige These aufstellen, daß ein rechhaltiges, ausschweifendes Sexleben wie etwa bei Mozart erst den Input für kreative Höchstleistungen schafft und dafür ebenso viele Beispiele anführen. Diese lineare Beweisführung *Enthaltsamkeit führt zu Kreativität* bzw. *guter Sex führt zu Kreativität* hat keine Aussagekraft, weil sich für jede der zwei Thesen etliche Beispiele bzw. Gegenbeispiele anführen lassen.

Woher willst du wissen, dass Mozart ein ausschweifendes Sexleben hatte. Kannst du dafür Beweise vorlegen?
 
Werbung:
Jede Art von Liebe ist zu bejahen.
naaaajaaaa.... :ironie:
theorethisch is ja alles zu bejahen... das problem is dass de meisten menschen nedmal wissen was Liebe ist...

Du hast recht, wenn Du das alles ausschöpfen willst.
alles ausschöpfen!? da wird mir übel... :party02:
na, es warn nur beispiele die meiner meinung nach SEHR unterstützend wirken...
im grunde ist ja jede art von energiearbeit unterstützend...

Du hast recht, wenn Du Dir diesen Weg ausgesucht hast, aaaaaaaaaber
es gibt auch andere Wege, die zum gleichen Ergebnis führen.
ja, alle wege führn nach rom... aber der glaube liebe und wille sind eben sehr produktiv

:)

.....muss man sich nur bewusst machen.... Genau, darauf kommt es an.
so is es ;)

Sei herzlichst gegrüßt

eva07

auch dir, liebe grüße ;)
 
Woher willst du wissen, dass Mozart ein ausschweifendes Sexleben hatte. Kannst du dafür Beweise vorlegen?

Über Mozarts Liebesleben läßt sich ziemlich viel berichten. (...)

Mozarts Ehe schien glücklich gewesen zu sein, obwohl er viele Seitensprünge begangen hatte. Er hatte während seines ganzen Lebens viel Sex mit diversen Frauen, aber seine Vorliebe für eben diese hatte er auch nie bestritten. Trotz der vielen Seitensprünge, hatte Mozart jedoch immer viel Zärtlichkeit und Aufopferung für Constanze übrig. Diese wußte auch von seinen Seitensprüngen, drückte jedoch immer ein Auge zu, solange es sich bei den Liebschaften ihres Mannes nur um “Stubenmädelein”, wie sie sagte, handelte. Man fand heraus, daß wohl auch Constanze nicht immer artig gewesen war. Sie war jedoch eifersüchtig, wenn Mozart mit Damen vom Theater anbändelte.

Mozart war kein Wüstling oder jemand, der den Frauen hinterher lief, um mit ihnen zu schlafen, sondern er nutzte einfach nur die zahlreichen Gelegenheiten die sich ihm anboten. Trotzt allem verabscheute er die Prostitution, und er hatte kein Verständnis für platonische Beziehungen. Ein Zitat von Bernhard Paumgartner lautet: “Seine Erotik blieb stets gesund, unverdorben und männlich.”



Quelle

:weihna1
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Glaube ist genausowichtig, weil man nichts erreichen kann woran man nicht glaubt...
und der Wille ist sozusagen der Antrieb der die ganze Maschinerie des Nach-Denkens und Er-Kennens ankurbelt...


Wenn man einmal das Bewusstsein erreicht hat, dass eh alles kommt was man braucht, rennt man einfach nur noch dem roten Faden nach der in einer Spirale aufgerollt die Prinzipien und Lektionen in Fraktalen Mustern wiederholt um sie von allen Seiten aus zu betrachten


"a man who desires enlightment, is like a dog, hunting his tail"

Hallo Draco ;)

Danke für deine Erklärung.

Den "roten" Satz fand ich am Treffendsten.

Es ist schwer das alles in verständliche Worte zu kleiden, oder?

Liebe Grüße

Bonobo
 
Hallo Draco ;)

Danke für deine Erklärung.

Den "roten" Satz fand ich am Treffendsten.

Es ist schwer das alles in verständliche Worte zu kleiden, oder?

Liebe Grüße

Bonobo

bitte, gerne ;)

ja es is echt schwer, aber wenn man es mal im gedanken fassen kann, kann man es auch in worte fassen (wenn man das nötige equipment/vokabular hat)
 
Brahmacharya aus der Sicht des Ayurveda III

Es ist bekannt, daß die Samen-Flüssigkeit, das Ejakulat, Absonderungen der Prostata enthält, die an der Unterseite der urinausscheidenden Blase zu finden ist. Dieses prostataische Drüsensekret enthält Phosphate, von denen nachgewiesen worden ist, dass sie nützlich für die Gehirntätigkeit sind. Glycerin-3-Phosphat wird häufig als Gehirnstärkungsmittel benutzt. Außerdem produziert die Prostata Chemikalien, die Prostaglandine (Gewebshormone) genannt werden, die eine große Vielfalt an entzündungshemmenden und schützenden Effekten auf verschiedene Organe des Körpers haben. Synthetische (künstliche) Prostaglandine werden heutzutage flächendeckend als entzündungshemmende, anti-arthritische (Gelenkerkrankungen)
Arzneimittel benutzt. Es scheint, daß die Absonderung der natürlichen Prostaglandine, der Methode von Mutter Natur entspricht, den Körper gegen eine große Anzahl von Entzündungen zu schützen und den natürlichen Widerstand des Körpers zu unterstützen.

In welchem Ausmass der Verlust des Samens das natürliche prostaglandin-regelnde System beeinflußt und zum Verlust der natürlichen Phosphate führt, und ob solch ein Verlust für die körperliche und geistige Gesundheit eines Mannes von Bedeutung ist, ist schwierig zu sagen. Aber wenn die oben genannten Tatsachen zutreffen, dann kann davon ausgegangen werden, dass häufige sexuelle Befriedigung, und damit einhergehend, ein übermässiger Samenverlust, die körperliche und geistige Gesundheit eines Mannes beeinflussen. Ojas dagegen entwickelt, in Begriffen der modernen Physiologie ausgedrückt, die Fähigkeit, größeren körperlichen und geistigen Stress besser zu ertragen.

Es gibt viele andere Wege, durch die diese Chemikalien verloren oder gewonnen werden können. Entsprechend der Philosophie des Ayurveda, kann Ojas auch durch viele andere Arten als durch die Sexualität verloren gehen. Es bleibt festzuhalten, dass bei Frauen die Eizelle die Rolle übernimmt, die bei Männern die Samenzelle spielt. Es ist daher unvernünftig, zu großen Wert auf die physiologischen Aspekte des Brahmacharya zu legen. Jedoch kann eine Tatsache nicht bestritten werden. Häufige sexuelle Befriedigung führt zur Aufregung des Herz-, Atmungs- und Nerven-Systems. Kein Yogaschüler, der eine tiefe, langanhaltende Meditation anstrebt, sollte sich solch einer Aufregung aussetzen. Durch entsprechende Praxis ist es möglich, längere Zeit unbeweglich in einer Meditationshaltung zu verbringen. Aber ohne Brahmacharya ist es unmöglich, längere und tiefere Meditationen zu erfahren.

Quelle: Brahmacharya

Bei Lebensstrom fand ich:

Calcium- und Phosphormangel durch Samenerguss

Die wenigsten wissen um die chemischen Vorgänge beim Geschlechtsverkehr, genauer gesagt, beim Samenerguss, sei er willkürlich herbeigeführt oder als Pollution im Schlaf auftretend. Man hat festgestellt, dass der menschliche Same nicht nur die Hormone der Geschlechtsdrüsen (Hoden) enthält, sondern auch Nährstoffe wie Lecithin, Phosphor, Calcium, Eisen und Vitamin E, sowie Cholesterin. Die chemische Zusammensetzung ist ähnlich wie die des Nerven- und Hirngewebes.

Dr. Raymond Bernard schreibt darüber: „Lorand weist darauf hin, dass Überaktivität der Geschlechtsdrüse mit starker Ausscheidung von Phosphor und Calcium verbunden ist. Während der Pubertät entsteht ein ähnlicher Calcium- und Phosphormangel im Blut, weil unter dem Einfluss des Wachstumshormons die Knochen wachsen und sich das Skelett streckt. Gerade diese beiden Stoffe werden dem Körper durch Samenerguss entzogen.“

Havelock Ellis hat die Beobachtung gemacht, daß frühzeitig und ausgiebig Masturbierende im Wachstum zurückbleiben. Der junge Organismus wird über Gebühr beansprucht, bevor er voll entwickelt ist. Laut McCallum und Voegtlin führt Calciumentzug aus den Nervenzellen zu Übererregbarkeit, die nur durch erhöhte Calciumzufuhr beigelegt werden kann. Da beim Samenerguß viel Calcium verlorengeht, erklären sich einerseits die nervösen Symptome und andererseits die schwere Müdigkeit nach dem Orgasmus. Das gleiche gilt für den Phosphorverlust. Phosphor ist wesentlich für die Ernährung der Nerven- und Hirngewebe, und ausgesprochener Mangel kann Neurosen und Psychosen verursachen.

Fortsetzung folgt.
 
Weitere Widerlegungen: Bach und besonders Mozart.

http://www.abendblatt.de/daten/2006/03/16/543913.html

Dieser Gigolo ist ja geradezu berühmt und berüchtigst für seine ausschweifenden Affären und auch für seine heißen Sexbriefe, die bis weit ins 20.Jahrhundert die höheren Töchter gar nicht zu lesen kriegten, weil sie sogar nach modernen Maßstäben noch richtig derbe und ordinär in der Diktion waren. In heutigem Sprachgebrauch würden wir sagen: versaut. Und dieses Genie schuf, völlig unabhängig von irgendwelchen Enthaltsamkeiten überaus reichliche und liebliche Musik. Nix mit Enthaltsamkeit.

Ich glaube, dieser Argumentationsstrang erweist sich als Bummerang, lieber Yogi/Opti.

:)

Der Artikel im Abendblatt besagt nun wirklich nicht viel. Auch wenn Mozart 5 oder mehr Frauen hatte und auch wenn er nur 35 Jahre alt wurde, so steht dort mit keiner Silbe geschrieben, wie oft er Geschlechtsverkeht hatte. Vielleicht hatte er ja nur drei- oder viermal im Jahr Geschlechtsverkehr. Und wer weiß, ob es nicht Phasen gab, in denen er längere Zeit enthaltsam lebte.
 
Der Artikel im Abendblatt besagt nun wirklich nicht viel. Auch wenn Mozart 5 oder mehr Frauen hatte und auch wenn er nur 35 Jahre alt wurde, so steht dort mit keiner Silbe geschrieben, wie oft er Geschlechtsverkeht hatte. Vielleicht hatte er ja nur drei- oder viermal im Jahr Geschlechtsverkehr. Und wer weiß, ob es nicht Phasen gab, in denen er längere Zeit enthaltsam lebte.

*lach* ... das glaubst Du doch selber nicht, oder? :schnl:
 
*lach* ... das glaubst Du doch selber nicht, oder? :schnl:

Es kann halt nicht sein was nicht sein darf.In diesem *genormten* Schema von opti passt es halt nicht rein daß ein Genie wie Mozart *übermäßig* viel Sex hatte.Ist das jetzt wieder OT und würdig gelöscht zu werden?
 
Werbung:
Der Artikel im Abendblatt besagt nun wirklich nicht viel. Auch wenn Mozart 5 oder mehr Frauen hatte und auch wenn er nur 35 Jahre alt wurde, so steht dort mit keiner Silbe geschrieben, wie oft er Geschlechtsverkeht hatte. Vielleicht hatte er ja nur drei- oder viermal im Jahr Geschlechtsverkehr. Und wer weiß, ob es nicht Phasen gab, in denen er längere Zeit enthaltsam lebte.

Sollte dir Bonobos Beitrag von 16:27 entgangen sein?

:confused:

Gern noch einmal, doppelt hält offenbar besser:

Über Mozarts Liebesleben läßt sich ziemlich viel berichten. (...)

Mozarts Ehe schien glücklich gewesen zu sein, obwohl er viele Seitensprünge begangen hatte. Er hatte während seines ganzen Lebens viel Sex mit diversen Frauen, aber seine Vorliebe für eben diese hatte er auch nie bestritten. Trotz der vielen Seitensprünge, hatte Mozart jedoch immer viel Zärtlichkeit und Aufopferung für Constanze übrig. Diese wußte auch von seinen Seitensprüngen, drückte jedoch immer ein Auge zu, solange es sich bei den Liebschaften ihres Mannes nur um “Stubenmädelein”, wie sie sagte, handelte. Man fand heraus, daß wohl auch Constanze nicht immer artig gewesen war. Sie war jedoch eifersüchtig, wenn Mozart mit Damen vom Theater anbändelte.

Mozart war kein Wüstling oder jemand, der den Frauen hinterher lief, um mit ihnen zu schlafen, sondern er nutzte einfach nur die zahlreichen Gelegenheiten die sich ihm anboten. Trotzt allem verabscheute er die Prostitution, und er hatte kein Verständnis für platonische Beziehungen. Ein Zitat von Bernhard Paumgartner lautet: “Seine Erotik blieb stets gesund, unverdorben und männlich.”

http://www.paperboy.de/referatanzeigen-583.html

Witzig ist weiterhin, daß ausgerechnet auch Brecht, den die Literaturwissenschaft schon seit langem als "Polygamie in persona" kennt, von Yogi und dir ins Feld geführt wird. Zusätzliches Info-Material liefert die nun freigegebene FBI-Bespitzelungs-Akte, die das Bekannte noch übertrumpft.


Die Akte Bertolt Brecht - FBI bespitzelte ihn jahrelang

Brecht war nur 6 Jahre in Amerika, diese Zeit jedoch nutzte das FBI, um sein Leben lückenlos aufzuzeichnen und ihn auszuspionieren. Jetzt wurde die Akte zur Einsicht freigegeben.
Brecht war ein richtiger Frauenheld, der immer wieder Beziehungen zu mehreren Frauen gleichzeitig hatte. Der Grund aber für die Bespitzelung war, dass er Kommunist war.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=232791
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben