Sexuelle Enthaltsamkeit

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Genauso wäre es möglich, dass sie noch sehr viel besser gewesen wären, wenn sie noch öfter.......Du weißt schon...:party02:

Hast Du auch schon etwas komponiert? ;)

Das eben ist der springende Punkt. Ich kann die These aufstellen, sexuelle Enthaltsamkeit führe zu großen kreativen Leistungen und dafür Beispiele anführen. Etwa Franz Kafka, der bemerkenswert wenig Sex hatte, aber ein umfangreiches literarisches Werk hinterlassen hat. Ich kann aber auch die gegenteilige These aufstellen, daß ein rechhaltiges, ausschweifendes Sexleben wie etwa bei Mozart erst den Input für kreative Höchstleistungen schafft und dafür ebenso viele Beispiele anführen. Diese lineare Beweisführung *Enthaltsamkeit führt zu Kreativität* bzw. *guter Sex führt zu Kreativität* hat keine Aussagekraft, weil sich für jede der zwei Thesen etliche Beispiele bzw. Gegenbeispiele anführen lassen.
 
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Hallo, Ihr Lieben,

fast könnte man glauben, dass hier um den Bart des Kaisers gestritten wird.

Obwohl ich enthaltsam leben wollte und gar kein Verlangen nach Sexualität hatte, ist es eben doch passiert.

In unserer Gesellschaft heiraten die Männer auch nicht "die Katze im Sack". Kein schöner Ausspruch, aber er trifft den Nagel auf den Kopf.

War man eine liebe Katze, dann ist frau geheiratet worden. Es war ein Glücksfall, wenn man nach einigen Versuchen endlich auf den Mann getroffen war, in dem man echt verliebt war und wobei dies auf Gegenseitigkeit beruhte.
Dann machte die Sexualität auch Freude. Nur war es leider nicht immer so und die vom Mann finanziell abhängige Frau musste zu den sexuellen Ansprüchen des Mannes ja sagen. Möglicherweise ist das heutzutage noch genauso.

Aber so oder so, für die verheiratete Frau stellte sich diese Frage nicht. Wenn sie enthaltsam leben wollte, müsste sie auf den Mann verzichten. Doch die Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht und auch Wertschätzung und Achtung vor dem Partner hat, wird in der Sexualität Glück und Befreiung finden. Wer wollte da noch enthaltsam leben?

Wann will man eigentlich enthaltsam leben? Wenn man keinen liebenden Partner gefunden hat, oder?

Diese Gründe aufzuzeigen, möchte ich Euch, meine lieben Enthaltsamen oder nicht Enthaltsamen überlassen.

Bin ich neugierig? Aber nennen wir es lieber "wissbegierig".

Bis zum nächsten Mal

eva07
 
Doch die Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht und auch Wertschätzung und Achtung vor dem Partner hat, wird in der Sexualität Glück und Befreiung finden. Wer wollte da noch enthaltsam leben?

Stimmt. Selbst das will Opti nicht verstehen ... Aus diesem Grunde könnte ich mir ein Leben in Enthaltsamkeit gar nicht vorstellen. Warum auch?
 
LIEBE...Medidation...energiearbeit...WILLE...........

Hallo Dracomaleo :)

Mmmh...hört sich vernünftig an.

Kannst Du das etwas genauer beschreiben?

Welche Art von "Liebe"?

Was für "Energiearbeit"?

Wie kommt "man"(n) über den Willen zur Erleuchtung?

Was würdest Du denn Opti raten, wenn er Dich fragen würde, was genau er tun soll?

Liebe Grüße

Bonobo
 
Das eben ist der springende Punkt. Ich kann die These aufstellen, sexuelle Enthaltsamkeit führe zu großen kreativen Leistungen und dafür Beispiele anführen. Etwa Franz Kafka, der bemerkenswert wenig Sex hatte, aber ein umfangreiches literarisches Werk hinterlassen hat. Ich kann aber auch die gegenteilige These aufstellen, daß ein rechhaltiges, ausschweifendes Sexleben wie etwa bei Mozart erst den Input für kreative Höchstleistungen schafft und dafür ebenso viele Beispiele anführen. Diese lineare Beweisführung *Enthaltsamkeit führt zu Kreativität* bzw. *guter Sex führt zu Kreativität* hat keine Aussagekraft, weil sich für jede der zwei Thesen etliche Beispiele bzw. Gegenbeispiele anführen lassen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, bist Du also der Meinung, das Eine hat überhaupt Nichts mit dem Anderen zu tun?

Ich halte das auch für ziemlichen Mumpitz.

Jedenfalls biologisch überhaupt nicht nachzuweisen.

Vor ein paar Tagen kam eine Sendung über Einstein.

Der hat auch nix anbrennen lassen und trotzdem (oder gerade deswegen) herausgefunden das Materie nur verdichtete Energie ist.

Liebe Grüße

Bonobo
 
Schliesslich kommts ja auch auf jeden Einzelnen an, ob er enthaltsam leben will und/oder kann, welche biologischen Auswirkungen das auf ihn hat. Jedes Individuum hat andere körperliche und seelische Voraussetzungen, also kann man nicht pauschal sagen, dass es für jeden zur Erleuchtung oder was weiss ich wohin führt.
 
Was für "Energiearbeit"?

Wo will man Energie bekommen? Von einem liebenden Partner bekommt man am meisten Energie. Die Sexualität ergibt sich. Warum soll man da so viel nachdenken? Wenn beide Freude daran haben, dann bekommt man Energie vom Partner. Ist einer der Beiden zu müde, dann wird das ein verständnisvoller Partner auch akzeptieren. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Wie kommt "man"(n) über den Willen zur Erleuchtung?

Ich habe 3 Jahre unter einer wirklich weisen Führung meditiert. Ich kann nicht feststellen, ob ich erleuchtet wurde oder nicht. Ich meditiere jetzt nicht in dem Sinn, sondern sinniere und fühle mich ganz wohl dabei. Das ist mein natürliches Leben.

Warum soll ich auch "erleuchtet" werden? Wenn ich mich rundherum einigermaßen wohl fühle -nichts ist hundertprozentig - dann sollte mir das genügen.

Was würdest Du denn Opti raten, wenn er Dich fragen würde, was genau er tun soll?

Wenn es Opti unbedingt haben will und es sich leisten kann, dann soll er es doch versuchen. Falls er es nach einiger Zeit vielleicht nicht mehr anstrebt, weil sich trotz Anstrengung und guten Willen nichts getan hat, kann er seine Meinung jederzeit ändern und einen anderen Lebensweg einschlagen.

So einfach ist es.

Ich habe in meinem Leben viel versucht und probiert. Erfolge und Misserfolge gehören dazu. Man wächst an seinen Erlebnissen.

So etwas wie "Huren" hätte mir nichts gebracht. Falls ich Sex bejaht habe, dann war es von mir aus gesehen immer ehrlich gemeint. Vom anderen nicht immer. Aber was solls? Doch früher hat man sich bei einem Partnerwechsel noch leichter getan, weil es kein AIDS gegeben hat. Heute ist es bereits lebensgefährlich, wenn man sich nicht vorsieht. Das ändert auch einiges an der Einstellung zur Sexualität.

Bin ich einmal daran erkrankt, dann ist es ein total anderes Problem. In diesem Fall ist wahrscheinlich Enthaltsamkeit angebracht, wenn es keine sicheren Schutzmechanismen gibt.

Das wars.

Liebe Grüße

eva07
 
Hallo Dracomaleo :)
Mmmh...hört sich vernünftig an.
Kannst Du das etwas genauer beschreiben?
Welche Art von "Liebe"?
Was für "Energiearbeit"?
Wie kommt "man"(n) über den Willen zur Erleuchtung?
Was würdest Du denn Opti raten, wenn er Dich fragen würde, was genau er tun soll?

Liebe Grüße
Bonobo

[blablabla]
welche art von liebe!? die reinste... die libe zu sich zum sein und auch liebe zur veränderung...

die wege sind extrem vielschichtig...
weiterführende praktiken wären zb kundalini-medidationen begleitend mit schattenarbeit...
medidation über die urprünge...

der glaube ist genausowichtig, weil man nichts erreichen kann woran man nicht glaubt...
und der wille ist sozusagen der antrieb der die ganze maschinerie des nach-denkens und er-kennens ankurbelt...

bewusstseinserweiterung gehört auch dazu...
durch selbsterfahrung/beobachtung, höhere zusammenhänge verstehen, einen roten faden finden, prinzipien filtern, usw usw...
[/blablabla]

kurz gesagt:
durch verbindung von glaube, wille und liebe fängt sich das bewusstsein zu erweitern an... auf dem weg der selbsterkenntis werden einem dann schritt für schritt die bedienung der freigeschaltenen möglichkeiten gezeigt... lektionen gelernt die man braucht um sie richtig anwenden zu können...

wenn man einmal das bewusstsein erreicht hat, dass eh alles komtm was man braucht, rennt man einfach nur noch dem roten faden nach der in einer spirale aufgerollt die prinzipien und lektionen in fraktalen mustern wiederholt um sie von allen seiten aus zu betrachten

und naja, irgendwann hat man sie dann, die erleuchtung(das kann monate/ein paar jahre/ oder ein paar leben dauern), und dann verliert man sie wieder und dann ist man da wo man vorher war und fängt wieder von vorne an, bis man dann draufkommt dass man sie eg immer schon hatte, man muss sie sich nur bewusst machen, was bei einem auf materie fixierten geist mit beschränkter vorstellungskraft eben zeit braucht...

"a man who desires enlightment, is like a dog, hunting his tail"

PS: opti würd ich zu tantra raten :D
bzw hedonismus in seiner schönsten form...
(um seine angst vor der sünde zu transzendieren)
 
is halt schwer etwas zu beschreiben für das es keine worte gibt... das sind alles nur denkmodelle um das unfassbare fassbar zu machen...

also glaub mir ja nichts von dem was ich schreibe! (inklusive dem hier)


:liebe1:
 
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][blablabla]
welche art von liebe!? die reinste... die libe zu sich zum sein und auch liebe zur veränderung...

Jede Art von Liebe ist zu bejahen.

die wege sind extrem vielschichtig...
weiterführende praktiken wären zb kundalini-medidationen begleitend mit schattenarbeit...
medidation über die urprünge...

Du hast recht, wenn Du das alles ausschöpfen willst.

der glaube ist genausowichtig, weil man nichts erreichen kann woran man nicht glaubt...
und der wille ist sozusagen der antrieb der die ganze maschinerie des nach-denkens und er-kennens ankurbelt...

bewusstseinserweiterung gehört auch dazu...
durch selbsterfahrung/beobachtung, höhere zusammenhänge verstehen, einen roten faden finden, prinzipien filtern, usw usw...
[/blablabla]

Du hast recht, wenn Du Dir diesen Weg ausgesucht hast, aaaaaaaaaber
es gibt auch andere Wege, die zum gleichen Ergebnis führen.

kurz gesagt:
durch verbindung von glaube, wille und liebe fängt sich das bewusstsein zu erweitern an... auf dem weg der selbsterkenntis werden einem dann schritt für schritt die bedienung der freigeschaltenen möglichkeiten gezeigt... lektionen gelernt die man braucht um sie richtig anwenden zu können...

wenn man einmal das bewusstsein erreicht hat, dass eh alles komtm was man braucht, rennt man einfach nur noch dem roten faden nach der in einer spirale aufgerollt die prinzipien und lektionen in fraktalen mustern wiederholt um sie von allen seiten aus zu betrachten

Stimmt.

und naja, irgendwann hat man sie dann, die erleuchtung(das kann monate/ein paar jahre/ oder ein paar leben dauern), und dann verliert man sie wieder und dann ist man da wo man vorher war und fängt wieder von vorne an, bis man dann draufkommt dass man sie eg immer schon hatte, man muss sie sich nur bewusst machen, was bei einem auf materie fixierten geist mit beschränkter vorstellungskraft eben zeit braucht...

.....muss man sich nur bewusst machen.... Genau, darauf kommt es an.

Sei herzlichst gegrüßt

eva07
 
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