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opti
Guest
Ich habe Anlaß zu der sehr starken Vermutung, daß es den Teufel nicht gibt.
Ich habe Anlaß zu der sehr starken Vermutung, daß es Gott nicht gibt.
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Ich habe Anlaß zu der sehr starken Vermutung, daß es den Teufel nicht gibt.
Aber am Ende ist es eigentlich egal, ob es Gott, den Teufel oder das Nichts gibt oder nicht. Das wird uns alles nicht glücklich machen. Was uns allein glücklich machen kann, ist unsere ganz persönliche Lebensgestaltung. Und deshalb sollte das Brahmacharya eigentlich in unserem Leben selbstverständlich sein. Es liefert uns nämlich die Energie, die uns ins Paradies bringt.
Und weil du gerade das Nichts (die Leere) ansprichst, so könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass das Gefühl der Leere (des Nichts) aus der Erfahrung tiefer Meditation entstanden ist:
...
dass sich das subjektive Erleben bei der spirituellen Versenkung gänzlich in der Raum- und Zeitlosigkeit (der Leere) verliert. In derartigen Transzendenzzustände meint der spirituell Entgrenzte, die Unendlichkeit in Erhabenheit zu berühren.
Leider. Irgendwann schlägt man immer hart auf die Realität auf.
Den absoluten Moment kann ich mir vorstellen, auf Dauer hilft nur Konzentration.
Ich glaube, wir laufen immer und immer wieder gegen Mauern (wir schlagen immer wieder hart auf die Realität auf) weil wir glauben, so die Mauer überwinden zu können. Niemand denkt an die Möglichkeit, über die Mauer hinwegzufliegen, dabei verleiht das Brahmacharya uns diese Flügel.

Wo ich neulich Aesops Fabel vom Fuchs und den Trauben, die ihm zu hoch hängen und die deshalb sowieso sauer gewesen wären, gelesen habe, kommt mir da ein Gedanke. Was immer wir von *Brahmacharya* halten, diese seltsame Enthaltungslehre könnte eine wunderbare Ideologie für Impotente und Frigide abgeben. Auf diese Weise könnten sich Betroffene, statt Kohle für den Arzt oder Viagra hinzublättern, einreden, daß sie nicht nur nichts verpassen, sondern daß es ihnen sogar besser geht als allen anderen, ja daß ihr Defizit sie sogar auf den Weg der Erleuchtung führt. So im Sinne eines listig arrangierten Selbstbetrugs.
Das soll jetzt nicht auf dich bezogen sein, Opti, sondern allgemein. Die Lehre von *Brahmacharya* könnte bei Betroffenen eine wichtige Funktion im psychischen Haushalt spielen.
Nur mal als Idee.![]()
Ich glaube, dir ist nicht einmal bewusst, was du mit deinem Beitrag eigentlich aussagst. Es ist natürlich Unfug, Brahmacharya mit Impotenz und Frigidität gleich zu setzen.
halten, diese seltsame Enthaltungslehre könnte eine wunderbare Ideologie für Impotente und Frigide abgeben.
Die Überwindung der Sinneslust hilft uns, die Unwissenheit abzuschwächen. Man kann die Sinneslust aber nur überwinden, wenn die Unwissenheit vollständig beseitigt ist.