Sexuelle Enthaltsamkeit

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Hallo Opti,

ich versuchs noch einmal, auch wenn es inzwischen fast zur Lachnummer geworden ist.

Deine Behauptungen:

Da nach der Geburt offensicht keine neuen Keimzellen gebildet werden, haben sowohl der Mann als auch die Frau nur eine begrenzte Anzahl an Keimzellen zur Verfügung. (...)

Wir müssen also davon ausgehen, dass jeder Mensch nur eine begrenzte Anzahl an Keimzellen zur Verfügung hat, falls sie wirklich nicht mehr pränatal (nach der Geburt) erzeugt werden. Um so häufiger man also Geschlechtsverkehr hat, um so weniger Keimzellen hat man also.

Auf meine Info, daß der Vorrat von Keimzellen (zur Definition: Keimzellen= Sammelbegriff für männliche Geschlechtszellen (Spermien) und weibliche Geschlechtszellen (Ei)) sich eben nicht verbraucht, sondern eine lebenslange Produktion stattfindet, kommst du mir mit dem Netdoktor, ohne zu merken, daß auch dieser, ebenso wie mein Link, dich widerlegt:

Die Bildung der Spermien wird das ganze Leben lang fortgesetzt

Zudem ist deine weitere Schlußfolgerung:

Um so häufiger man also Geschlechtsverkehr hat, um so weniger Keimzellen hat man also.

grundverkehrt, das Gegenteil ist der Fall: Je häufiger frau und man Geschlechtsverkehr hat, desto mehr Keimzellen hat sie/er. Keimzellen werden auf Bedarf hin produziert, es gibt kein fixes Kontingent das einmal da wäre, und sich aufbräuchte.

Kann man die Sperma-Menge steigern?

Ja, und zwar durch besonders intensives Küssen, Streicheln, ein ausgiebiges sexuelles Vorspiel. Wenn die Erregungsphase besonders lange und intensiv ist, steigt auch die Ejakulat-Menge. Diese ist übrigens beim Sex mit Partner/in auch meist um 20% umfangreicher als beim Onanieren.

http://www.szexualitas.hu/de/index.php?artikel=sperma_samen

Daraus ergibt sich m.E. eine gewaltige Kosequenz für deine Enthaltsamkeitstheorie.

Wenn ich dich recht verstanden habe, geht es dir darum, den Samen im Körper zu behalten, um ihn via Sublimierung in "Erleuchtungsenergie" umzuwandeln. Das scheint mir der Dreh- und Angelpunkt deiner Enthalsamkeitstheorie zu sein. Nun haben wir aber gelernt - und ich hoffe einfach mal darauf, daß du dich grundlegenden Informationen auf Dauer nicht verschließen wirst - daß die Produktion von Samen gerade in sexuellen Situationen angekurbelt wird. Daraus müßte sich eigentlich logischerweise für dich das Programm ergeben, statt dich zu enthalten, gerade in die Welt der Sexualität einzutauchen, damit die Samenproduktion auch tüchtig auf Touren kommt. Du müßtest Ausschau halten nach Methoden eines ejakulationsfreien Sex, da du ja der Vorstellung anhängst, daß der zurückgehaltene Samen für die Erleuchtung genutzt werden kann. Meines Wissens nach werden solche Methoden im tantrischen Sex gelehrt; wenn du konsequent sein wolltest, müßtest du dich in dieser Richtung orientieren.

Enthaltsamkeit wäre gemessen an deinem eigenen Modell, das dir vorschwebt (Zurückhaltung des Samens zur spirituelle Nutzung) genau der falsche Weg, da die Abtötung des sexuellen Verlangens zu einer heruntergefahrenen Samenproduktion führt und du daher irgendwann kein Material mehr hast für deinen spirituellen Weg.

Natürlich hast du einen Haufen Zeit investiert in die Lektüre der Schriften des Swamis und daher fällt es dir sicher nicht leicht, einen beschrittenen Irrweg dir selbst einzugestehen. Und doch wäre es die konsequente und effektive Methode für dich, des Swamis Schriften in die Tonne zu kloppen und dich dem tantrischen Sex zuzuwenden.

Nur mal als Vorschlag zur Güte.

Und ich glaube, dann geht es dir sehr viel besser als jetzt. Nur eine private Vermutung.

:)
 
Taoistische Sexualpraktiken

Der taoistischen Philosophie zufolge, hat die Kontraktion, das Zusammenziehen, des PC-Muskels folgende Wirkung: Wie bekannt ist, umgibt der PC-Muskel die Prostata, die der Samen während des Orgasmus' passieren muss. Es wird behauptet, dass man dann, wenn man während der Kontraktionsphase, also in der Zeit, in der sich während eines Orgasmus', die Prostatata unwillkürlich zusammenzieht, um die Prostataflüssigkeit, dem Ejakulat beizumischen, zusammenpresst (indem man also die PC-Muskeln anspannt), dann könne man es vermeiden, von der Kontraktionsphase in den Samenerguss zu schliddern. Man könne also den berüchtigten "Point of no return" vermeiden. Es wird gesagt, man solle den Orgasmus verhindern und statt dessen die sexuelle Energie, bevor es zur Ejakulation kommt, zum Gehirn hinauf zu leiten, um mehrere Ganzkörperorgasmen (multiple Orgasmen) zu erlangen. Weiter wird behauptet, dass man dann, sollte es zur Ejakulation kommen, die sexuelle Energie dadurch bewahren könne, indem man mit dem Fingerverschluss, bei dem man mittels des Zeige-, Mittel- und Ring-Fingers der stärkeren Hand, kräftig auf den "Millionen-Dollar-Punkt", das ist der Punkt direkt unter der Prostata, dort wo die Harnröhre die Prostata verlässt, drückt. Angeblich soll nun die sexuelle Energie nicht mehr verloren gehen. In Wirklichkeit findet aber ein ganz normaler Orgasmus statt, nur das das Ejakulat (Samen), wegen des Druckes der drei Finger auf den "Punkt der Millionen Goldstücke", bei der der Samenleiter und der Harnleiter, die in der Prostata zusammenlaufen, versperrt werden, nicht durch die Harnröhre entweicht, sondern wie bei der Injakulation in die Harnblase gelangt. Es wird also keineswegs die sexuelle Energie erhalten.

Kommt es aber nicht zum Orgasmus, indem man die Spasmen, die unwillkürlichen Kontraktionen der Prostata, mittels des Anspannens des PC-Muskels unter Kontrolle bringt, und gleichzeitig die sexuelle Energie zum Gehirn hinauf leitet, so soll man ein wenig abwarten, bis sich die sexuelle Erregung ein wenig gesenkt hat. Ist das Erregungsniveau ein wenig gesunken, so soll man die Erregung wieder bis an den Punkt des nächsten Höhepunktes steigern, der nun ein höheres Energieniveau als beim ersten Höhepunkt (den man vermeiden sollte) hat. In diesem Sinne solle man weiter verfahren, so dass sich die sexuelle Energie zu immer neueren Gipfelpunkten hinaufschwingt, ohne dass es zum Orgasmus kommt. Beim multiplen Orgasmen verläuft die Erregungskurve, wie eine sich zeitlich steigernde Welle der sexuellen Energie, die einen "Höhepunkt" erreicht und dann, anstatt zu kippen und in sich zusammenzustürzen (in den Orgasmus zu fallen), in eine höhere Welle übergeht, um auf einen noch höheren Gipfelpunkt hinaufgetragen zu werden.

Die Idee ist also, dem Punkt, an dem die Ejakulation unvermeidlich wird, so nah wie möglich zu kommen, ohne in die Ejakulation abzurutschen. So soll man den Geschlechtsverkehr schliesslich beenden, ohne es zum Orgasmus kommen zu lassen. Dadurh soll die sexuelle Energie den ganzen Körper durchströmen und mit Lebensenergie bereichern Im Prinzip entspricht dieses der tantrischen Technik. Die Zwischenhöhepunkte werden gewissermaßen als multiple Orgamen ohne Ejakulation betrachtet, obwohl ja eigentlich kein Orgasmus stattfindet, sondern ganz bewusst der Orgasmus vermieden wird. Darum halte ich es für falsch, von multiplen Orgasmen zu sprechen. Der springende Punkt sowohl an der taoistischen , als auch an der tantrischen Philosophie ist allerdings, dass eigentlich niemand die Disziplin besitzt, diese Techniken über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten. Möchte man seine sexuellen Energien nämlich für das spirituelles Wachstum nutzen, so müsste man diese Techniken so lange praktizieren, bis die sexuelle Verhaftung von einem abfällt. Das aber kann durchaus einige Jahre dauern.

Wollte man also taoistische oder tantrische Sexualpraktiken anwenden, so müsste man schon fast über eine übermenschliche Disziplin verfügen. Die Realität sieht wohl eher so aus, dass man es vielleicht einige Male schafft, den Orgasmus zu vermeiden, aber dass am Ende doch wieder die Sinneslust siegt und die sexuelle Energie vergeudet wird. So tritt man am Ende auf der Stelle und bewegt sich spirituell keinen Millimeter weiter. Darum halte ich sowohl die taoistischen als auch die tantrischen Sexualpraktiken für ungeeignete Methoden, um spirituelle Fortschritte zu erzielen. Die einzig wirksamen Tantratechniken praktizieren für mich die Tantralinien, die wie die Gelugpa-Schule, der auch der Dalai Lama angehört, von vornherein auf jegliche Sexualpraktiken verzichten und das Zölibat praktizieren. Um einmal zu sehen, dass die taoistischen und die tantrischen Techniken im Grunde genommen identisch sind, sollen die Tantratechniken aus Oshos Buch „Tantrische Liebeskunst“ dargestellt werden:

Tantrische Sexualpraktiken

Osho beschreibt die Tantrapraxis wie folgt: „Euer (gewöhnlicher) Geschlechtsverkehr unterscheidet sich grundsätzlich von dem der Tantriker. Ihr schlaft mit jemandem, um euch zu erleichtern. Es ist mehr oder minder so, als ob ihr einen Niesreiz spürt und einmal kräftig niest. Dadurch wird die Energie ausgestossen und ihr fühlt euch erleichtert, aber das ist das Gegenteil von Kreativität, es ist ein Akt der Vernichtung. Das hat seine guten Seiten, es ist eine Art Entspannungstherapie. Der Geschlechtsakt der Tantriker ist diesem Verhalten grundsätzlich und absolut entgegengesetzt. Er dient nicht euer Erleichterung, er gibt euch keine Gelegenheit, eure Energie loszuwerden, sondern es geht darum, im Liebesakt zu bleiben, ohne zu ejakulieren, ohne Energie auszustossen. Man soll vollkommen verschmelzen und immer in der Anfangsphase bleiben, nicht zum Höhepunkt kommen. Das gibt dem ganzen eine völlig andere und grundverschiedene Qualität. Versucht, diese beiden Dinge zu verstehen. Es gibt zwei Arten von Orgasmen. Die eine Art kennt ihr: ihr gelangt zu einem Höhepunkt der Erregung, an dem es nicht mehr weitergeht, das ist das Ende. Die Erregung wird auf eine derartige Spitze getrieben, dass der Akt unfreiwillig wird; die Energie fährt in euch hinein und entlädt sich. Dann seid ihr erleichtert, von einer Last befreit; ihr entspannt euch und flüchtet euch in eure Traumwelt zurück. Sex wird als Beruhigungsmittel benutzt.

Zu einem Gipfel der Erregung zu kommen ist eine Art, den Orgasmus zu erfahren. Das Schwergewicht der tantrischen Lehre liegt aber auf der anderen Art. Die erste Art von Orgasmus kann man einen Gipfel-Orgasmus nennen und die tantrische Art einen Talorgasmus. Dabei kommt man nicht zu einem Gipfel der Erregung, sondern gleitet ins tiefste Tal der Entspannung. Bei beiden Arten wird die sexuelle Erregung der Anfangsphase benutzt. Deshalb sagte ich, dass beide Arten sich am Anfang genau gleichen, aber das Ende ist völlig verschieden. Die anfängliche Erregung wird auf zwei völlig verschiedene Arten benutzt: entweder erklimmt man damit den Gipfel seiner Leidenschaft oder fällt ins tiefste Tal der Entspannung. Bei der ersten Art muss die Erregung immer mehr gesteigert werden, man muss dazu beitragen, dass sie immer intensiver dem Höhepunkt entgegenstrebt. Bei der zweiten Art ist man nur beim Vorspiel erregt. Sobald der Mann in die Frau eingedrungen ist, entspannen sich beide. Sie bewegen sich überhaupt nicht mehr und gehen völlig in der Umarmung auf. Und nur, wenn einer von beiden spürt, dass die Erektion nachlässt, bewegen sie sich ein wenig, um das Feuer wieder zu entfachen; dann sinken sie wieder in einen Zustand vollkommener Entspannung.

Diese Art von tiefer, zärtlicher Vereinigung kann stundenlang dauern, ohne dass es zum Samenerguss kommt. Danach fallen beide in einen tiefen Schlaf. Das nennt man einen Talorgasmus. Nach einem tantrischen Liebesakt seid ihr mit Energie aufgeladen, ihr seid lebendiger und frischer als je zuvor. Und dieser ekstatische Zustand kann stundenlang, ja tagelang anhalten. Das hängt davon ab, wie sehr ihr darin aufgegangen seid. Wenn ihr tief in diese Art Sex hineingehen könnt, wird euch früher oder später klar, dass ein Samenerguss reine Energieverschwendung ist. Man braucht nicht zu ejakulieren, es sei denn, man will ein Kind zeugen. Nach einem tantrischen Sex-Erlebnis seid ihr den ganzen nächsten Tag zutiefst entspannt, selbst viele Tage lang fühlt ihr euch ruhig und gelassen, in euch selbst zentriert. aus: „Tantrische Liebeskunst“ (Seite 208) von Osho.

Tantra
 
Hallo Opti,

ich versuchs noch einmal, auch wenn es inzwischen fast zur Lachnummer geworden ist.

Deine Behauptungen:

Auf meine Info, daß der Vorrat von Keimzellen (zur Definition: Keimzellen= Sammelbegriff für männliche Geschlechtszellen (Spermien) und weibliche Geschlechtszellen (Ei)) sich eben nicht verbraucht, sondern eine lebenslange Produktion stattfindet, kommst du mir mit dem Netdoktor, ohne zu merken, daß auch dieser, ebenso wie mein Link, dich widerlegt:

Zudem ist deine weitere Schlußfolgerung:

grundverkehrt, das Gegenteil ist der Fall: Je häufiger frau und man Geschlechtsverkehr hat, desto mehr Keimzellen hat sie/er. Keimzellen werden auf Bedarf hin produziert, es gibt kein fixes Kontingent das einmal da wäre, und sich aufbräuchte.

http://www.szexualitas.hu/de/index.php?artikel=sperma_samen

Daraus ergibt sich m.E. eine gewaltige Kosequenz für deine Enthaltsamkeitstheorie.

Wenn ich dich recht verstanden habe, geht es dir darum, den Samen im Körper zu behalten, um ihn via Sublimierung in "Erleuchtungsenergie" umzuwandeln. Das scheint mir der Dreh- und Angelpunkt deiner Enthalsamkeitstheorie zu sein. Nun haben wir aber gelernt - und ich hoffe einfach mal darauf, daß du dich grundlegenden Informationen auf Dauer nicht verschließen wirst - daß die Produktion von Samen gerade in sexuellen Situationen angekurbelt wird. Daraus müßte sich eigentlich logischerweise für dich das Programm ergeben, statt dich zu enthalten, gerade in die Welt der Sexualität einzutauchen, damit die Samenproduktion auch tüchtig auf Touren kommt. Du müßtest Ausschau halten nach Methoden eines ejakulationsfreien Sex, da du ja der Vorstellung anhängst, daß der zurückgehaltene Samen für die Erleuchtung genutzt werden kann. Meines Wissens nach werden solche Methoden im tantrischen Sex gelehrt; wenn du konsequent sein wolltest, müßtest du dich in dieser Richtung orientieren.

Enthaltsamkeit wäre gemessen an deinem eigenen Modell, das dir vorschwebt (Zurückhaltung des Samens zur spirituelle Nutzung) genau der falsche Weg, da die Abtötung des sexuellen Verlangens zu einer heruntergefahrenen Samenproduktion führt und du daher irgendwann kein Material mehr hast für deinen spirituellen Weg.

Natürlich hast du einen Haufen Zeit investiert in die Lektüre der Schriften des Swamis und daher fällt es dir sicher nicht leicht, einen beschrittenen Irrweg dir selbst einzugestehen. Und doch wäre es die konsequente und effektive Methode für dich, des Swamis Schriften in die Tonne zu kloppen und dich dem tantrischen Sex zuzuwenden.

Nur mal als Vorschlag zur Güte.

Und ich glaube, dann geht es dir sehr viel besser als jetzt. Nur eine private Vermutung.

:)

Der Punkt geht an dich. Aber du hättest wirkliche Größe bewiesen, wenn du das alles in sachlicher Form vorgetragen hättest. Es geht hier nicht um einen Kampf und um Rechthaberei, sondern darum, die Wahrheit herauszufinden. Das solltest du eigentlich während des Studiums gelernt haben. Aber ich danke dir für deine Hilfe.

Ja, du hast recht, ich habe nicht erkannt, dass die Keimzellen identisch mit den Spermien sind. Dadurch ergab sich für mich ein anderes Bild. Ich muss das jetzt in Ruhe noch einmal überdenken. Mir fällt da aber noch eine Frage ein? Ist denn davon auszugehen, dass die Urkeimzellen nur in begrenzter Anzahl vorhanden sind? Und wo genau sind sie zu finden? Kann man davon ausgehen, dass sie in den ersten 8 Schwangerschaftswochen im Hoden gelagert werden und dort ein Leben lang verbleiben?

Bezüglich taoistischer bzw. tantrischer Sexualpraktiken habe ich mich bereits oben geäußert, ohne dass ich wusste, dass du sie ansprechen würdest. Ich hatte mich halt gerade damit beschäftigt. Wie ich oben beschrieben habe, halte ich weder die taoistischen, noch die tantrischen Sexualpraktiken, (außer die zölibatären) die im Grunde genommen identisch sind, nicht für geeignete Wege, um spirituelle Fortschritte zu erzielen. Im Grunde genommen sind sie nur theoretische Wege, die aber in der Praxis versagen. Es könnte sein, dass Frauen vielleicht Zugang zu diesen Techniken besitzen, weil Frauen nicht so auf die Sexualität fixiert sind, wie Männer. Aber genau weiß ich das natürlich auch nicht. Für die große Zahl der Männer, halte ich sie für ungeeignet. Es endet mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nach einiger Zeit, wieder in sexuellen Ausschweifungen.

Natürlich hast du einen Haufen Zeit investiert in die Lektüre der Schriften des Swamis und daher fällt es dir sicher nicht leicht, einen beschrittenen Irrweg dir selbst einzugestehen. Und doch wäre es die konsequente und effektive Methode für dich, des Swamis Schriften in die Tonne zu kloppen und dich dem tantrischen Sex zuzuwenden.

In diesem Punkte irrst du allerdings. Ich habe persönlich sehr tiefgründige Erfahrung durch die Enthaltsamkeit machen dürfen. Das theoretische Wissen kam erst sehr viel später. Die Yogaphilosophie bestätigt meine persönlichen Erfahrungen, bis auf die leider immer wieder vom Yoga ins Spiel gebrachten mythologischen "Weisheiten". Wenn ich über diese Dinge spreche, dann in erster Linie aus eigener Erfahrung. Solche Detailkenntnisse findet man gar nicht in Yogabüchern. Dort wird nämlich in der Regel nicht beschrieben, welche Wege die einzelnen Yogis beschritten und welche spirituellen Veränderungen sich daraus ergeben haben.
 
... meine Info, daß der Vorrat von Keimzellen (zur Definition: Keimzellen= Sammelbegriff für männliche Geschlechtszellen (Spermien) und weibliche Geschlechtszellen (Ei)) sich eben nicht verbraucht, sondern eine lebenslange Produktion stattfindet, ...

Die Frau hat tatsächlich eine begrenzte Anzahl von Eizellen in den Eierstöcken. Jeden Monat wird eine auf die Reise geschickt und, falls es zu keiner Befruchtung kommt, mit der Gebärmutterschleimhaut ausgeschieden. Die sexuelle Aktivität hat keinerlei Einfluss auf Produktion, Anzahl oder Verlust der Eizellen...

K.S.
 
Die Frau hat tatsächlich eine begrenzte Anzahl von Eizellen in den Eierstöcken. Jeden Monat wird eine auf die Reise geschickt und, falls es zu keiner Befruchtung kommt, mit der Gebärmutterschleimhaut ausgeschieden. Die sexuelle Aktivität hat keinerlei Einfluss auf Produktion, Anzahl oder Verlust der Eizellen...

K.S.

Hierzu schreibt Swami Sivananda:

Die weiblichen Eierstöcke, die dem männlichen Hoden entsprechen, entwickeln reife, kostbare und vitale Energie wie der männliche Samen. Das weibliche Ei, gelangt nach dem Eisprung innerhalb von 3 bis 4 Tagen von den Eierstöcken über die Eileiter zur Gebärmutter (Uterus). Obwohl die Frau dieses Ei nach dem Orgasmus nicht aus ihrem Körper verliert, wie im Falle des männlichen Samens, so verlässt es aber die Eierstöcke und wandert zur Gebärmutter und bereitet sich auf die Empfängnis eines Embryos vor. Man weiß nur zu gut, was für eine Belastung und Energieverbrauch die Schwangerschaft für eine Frau mit sich bringt. Die wiederholte Auszehrung dieser Energie und die Belastung der Geburt nagen an der Gesundheit der Frau, rauben ihr die Kraft, die Schönheit, den Anmut ihrer Jugend und ihre geistige Energie. Die Augen, die normalerweise auf die innere Stärke hindeuten, verlieren an Glanz und Ausstrahlung.

Die intensive sinnliche Aufregung des Geschlechtsaktes erschüttert das Nervensystem und verursacht Erschöpfung. Da der weibliche Körper empfindlicher und nervöser ist als der männliche Körper, werden Frauen durch den Orgasmus stärker beeinflusst als Männer. Darum sollten auch Frauen ihre kostbare vitale Energie bewahren. Das Ei und die Hormone, die durch die Eierstöcke abgesondert werden, sind für das maximale körperliche und geistige Wohlbefinden der Frau sehr wichtig. Darum sollten Frauen ebenfalls das Gelübde des Zölibats beachten.

So wie ich das verstehe, wandert nach jedem Orgasmus eine weibliche Eizelle aus den Eierstöcken in die Gebärmutter. So wie der Mann also seinen Samen verliert, verliert die Frau eine Eizelle.
 
Hierzu schreibt Swami Sivananda:

Die weiblichen Eierstöcke, die dem männlichen Hoden entsprechen, entwickeln reife, kostbare und vitale Energie wie der männliche Samen. Das weibliche Ei, gelangt nach dem Eisprung innerhalb von 3 bis 4 Tagen von den Eierstöcken über die Eileiter zur Gebärmutter (Uterus). Obwohl die Frau dieses Ei nach dem Orgasmus nicht aus ihrem Körper verliert, wie im Falle des männlichen Samens, so verlässt es aber die Eierstöcke und wandert zur Gebärmutter und bereitet sich auf die Empfängnis eines Embryos vor. Man weiß nur zu gut, was für eine Belastung und Energieverbrauch die Schwangerschaft für eine Frau mit sich bringt. Die wiederholte Auszehrung dieser Energie und die Belastung der Geburt nagen an der Gesundheit der Frau, rauben ihr die Kraft, die Schönheit, den Anmut ihrer Jugend und ihre geistige Energie. Die Augen, die normalerweise auf die innere Stärke hindeuten, verlieren an Glanz und Ausstrahlung.

Die intensive sinnliche Aufregung des Geschlechtsaktes erschüttert das Nervensystem und verursacht Erschöpfung. Da der weibliche Körper empfindlicher und nervöser ist als der männliche Körper, werden Frauen durch den Orgasmus stärker beeinflusst als Männer. Darum sollten auch Frauen ihre kostbare vitale Energie bewahren. Das Ei und die Hormone, die durch die Eierstöcke abgesondert werden, sind für das maximale körperliche und geistige Wohlbefinden der Frau sehr wichtig. Darum sollten Frauen ebenfalls das Gelübde des Zölibats beachten.

So wie ich das verstehe, wandert nach jedem Orgasmus eine weibliche Eizelle aus den Eierstöcken in die Gebärmutter. So wie der Mann also seinen Samen verliert, verliert die Frau eine Eizelle.


Die Eizelle verläßt IMMER den Körper über die Gebärmutter. Mit sex. Aktivitäten oder ohne. Das ist der Lauf des Lebens.

Sorry, es ist Müll was Du uns verkaufen willst. Sag, aus welchem Jahrhundert stammen Deine Aufklärungsbücher?

Die Hormone, die in meinem Körper kreisen bei sex. Betätigungen, die sorgen für maximales körperliches und geistiges Wohlbefinden ... Ich fühl mich ausgeglichen, energiegeladen, meine Augen leuchten und meine Haut ist schön .... ich strahle das auf meine Mitmenschen aus und sie bemerken es sogar.
 
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Hierzu schreibt Swami Sivananda:

Die weiblichen Eierstöcke, die dem männlichen Hoden entsprechen, entwickeln reife, kostbare und vitale Energie wie der männliche Samen. Das weibliche Ei, gelangt nach dem Eisprung innerhalb von 3 bis 4 Tagen von den Eierstöcken über die Eileiter zur Gebärmutter (Uterus). Obwohl die Frau dieses Ei nach dem Orgasmus nicht aus ihrem Körper verliert, wie im Falle des männlichen Samens, so verlässt es aber die Eierstöcke und wandert zur Gebärmutter und bereitet sich auf die Empfängnis eines Embryos vor. Man weiß nur zu gut, was für eine Belastung und Energieverbrauch die Schwangerschaft für eine Frau mit sich bringt. Die wiederholte Auszehrung dieser Energie und die Belastung der Geburt nagen an der Gesundheit der Frau, rauben ihr die Kraft, die Schönheit, den Anmut ihrer Jugend und ihre geistige Energie. Die Augen, die normalerweise auf die innere Stärke hindeuten, verlieren an Glanz und Ausstrahlung.

Die intensive sinnliche Aufregung des Geschlechtsaktes erschüttert das Nervensystem und verursacht Erschöpfung. Da der weibliche Körper empfindlicher und nervöser ist als der männliche Körper, werden Frauen durch den Orgasmus stärker beeinflusst als Männer. Darum sollten auch Frauen ihre kostbare vitale Energie bewahren. Das Ei und die Hormone, die durch die Eierstöcke abgesondert werden, sind für das maximale körperliche und geistige Wohlbefinden der Frau sehr wichtig. Darum sollten Frauen ebenfalls das Gelübde des Zölibats beachten.

So wie ich das verstehe, wandert nach jedem Orgasmus eine weibliche Eizelle aus den Eierstöcken in die Gebärmutter. So wie der Mann also seinen Samen verliert, verliert die Frau eine Eizelle.

Ja, Opti, hatten wir schon.
Den Quatsch habe ich dir vor einem Jahr schonmal kommentiert.
Mir ging es fabelhaft, während der Schwangerschaften...
und Sex hat mich bisher nicht nervös gemacht...

Schönen Tag und tschüss :liebe1:
 
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