Sexuelle Enthaltsamkeit

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Du meinst, Simi könnte mir genau sagen, wie Gott aussieht? Müsste sie ja eigentlich, wenn sie mit ihm gesprochen hat. Was meinst du, war es ein Mann, eine Frau oder womöglich sogar ein sprechendes Krokodil?

Wenn man wie du nicht an Dinge wie Telepatie glaubt, dann weiß man natürlich nicht, daß man jemanden nicht SEHEN muß um mit ihm zu reden....
 
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Was du nicht sagst... beinhaltet ein Bewußtsein für die eigene Schuld nicht automatisch, daß ich die Verantwortung für mich und meine Fehler übernehme? Dachte ich zumindest....:morgen:
Nein. Ich will dir auch sagen, warum nicht. Schuld ist ein Begriff, der mit Projektion zusammenhängt- wer von Schuld spricht, sucht sie im besten Fall bei sich, in allen anderen Fällen aber bei anderen. Wie oft tritt der beste Fall ein, Puma? Selten- also sind meist die anderen schuld- weil sie ja so unbewusst sind. Das versteht man ja, da ist man ja sooo liebevoll.

So funktioniert das nicht. Verantwortung bedeutet was ganz anderes. Wer Verantwortung für sich übernimmt, übernimmt sie auch dann, wenn ohne jeden Zweifel der andere der Täter ist. Erst dann, wenn man dazu die Bereitschaft hat, dann offenbaren sich einem die tiefsten, schäbigsten Schichten des Ichs- man begegnet dem Tier in sich. Die Bibel nennt das Tier den Teufel, den inneren Versucher- den zu überwinden geht nur durch Übernahme der kompletten Verantwortung für alles- ohne Ausnahme. Wem das gelingt, der erlebt die Liebe, die aus dem Inneren kommt.
 
Och nö, Topper, diese Spiessbürger-Moral war mir schon immer zuwider. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's gänzlich ungeniert. Sex ist ne feine Sache, hat viel Spass gemacht- ich bringe einfach die Gier nicht mehr auf, die nötig wäre, um die Erregung zu erzeugen, die dann auch noch zum Orgasmus führt. Ich bin tatsächlich lust-los.

ja glaub ich dir schon, dass du lust-los bist. ich kenne einige Leute bei denen ist das auch so. ist ein guter anfang spirituelle fortschritte zu erzielen, weil die kosmische Energie im Haus bleibt :) ...

Ja klar, die gibt es. Die Frau, die du da beschreibst, hat Angstplaneten im 5. Haus, dem Lebensbereich der Sexualität im Horoskop. Klassisch- erst Mauerblümchen spielen, scheinbar ohne Interesse- und dann das wilde Luder rauslassen. Das sind unbewusst gelebte Varianten von sexuellen Ängsten, gibt's bei Männern auch. Ich kann dir Stories erzählen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis, da legst du die Ohren an. Was meinste, was da abgeht. Aber wenn ich mit solchen Leuten unter vier Augen spreche, dann kriege ich was ganz anderes zu hören- nämlich wie sie sich wirklich dabei fühlen.

Ja kann ich mir vorstellen ... will ich aber gar nicht :), weil mich die Anderen gar nicht mehr so interessieren. Bin damit beschäftigt mich selbst zu durchschaun und meine Ängste los zu werden. Ach wie herrlich sich das anfühlen muss völlig angstlos zu sein ... wenn die ganze Last die die Seele nach unten zieht, von ihr genommen wird und sie ihr wahres Wesen erfährt, dass ja Lebensfreude pur ist ... das übertrifft alles. Manche Texte von Heiligen drücken diese Extase aus. Das ist die höchste Form der Sexualität (Verlangen)! ... ist aber vom Wesen des Dienens geprägt.

Deswegen ist es schlecht die Sexualität völlig zu negieren. Vielmehr macht es Sinn das Niedere durch das Höhere zu ersetzen. Sonst bringt man sich ja selber um den Lohn ... wenn das überhaupt geht *ggg* denn ab einem Punkt hat man so viel Hilfe und Gnade ... da arbeiten alle göttlichen Kräfte, um den göttlichen Teil im Menschen endlich aus den materiellen Verstrickungen zu befreien und nichts kann das aufhalten.

Kann man hier bei einer Schrift der Gnostiker, die von der Kirche verfolgt wurden, nachlesen: Kapitel - Über das Erbarmen des Vaters (Link

Man muss sich das einmal vorstellen: Dieses Sehnen nach dem Göttlichen ... dieses "Hol mich zurück" bringt alles ins Rollen. Aber was wünschen wir uns? Sex, einen geilen Partner, ein Haus, mucho dinero, und und und. Dabei bleibt oft kein Platz für DEN Wunsch mehr. Wenn man ehrlich ist, will man ja nicht einmal weg. Zuerst will man dies und dann noch jenes machen ... berufliche Verwirklichung, Familie, etc. und ehe man sich versieht ist das Leben vorbei. Meist muss der Mensch so eine gewaltige Scheisse erleben, dass er überhaupt bereit ist, sich vom Vergänglichen abzuwenden.

Ist ja kein Zufall, dass da in der gnostischen Schrift steht ... dass die Seele seufzt ... bereut ... und erst dann mit ganzem Herzen ruft :)

lg
Topper
 
Ich sag' mal: ja.

Ich weiss nicht, wer den Text da reingesetzt hat bei wiki, der Schreiber weiss nämlich nicht, wovon er spricht, deshalb hat er alles durcheinander gewürfelt. Aber die wahre Bedeutung eines Satori- ja, das ist das, was ich Offenbarung nenne.

Was ist denn schon ein Satori? Es ist ein kurzes spirituelles Aufglimmen, ein kleines Feuerwerk im neuronalen Nervenzentrum, ein Spiel der Neurotransmitter, das genau so schnell wieder vergeht, wie es kommt. Es ist eigentlich vollkommen ohne Bedeutung. Ich würde ihm jedenfalls keine größere Bedeutung zumessen. Was wirklich wichtig ist, ist permanente Seligkeit. Alles andere ist unwichtig.
 
Ach wie herrlich sich das anfühlen muss völlig angstlos zu sein ... wenn die ganze Last die die Seele nach unten zieht, von ihr genommen wird und sie ihr wahres Wesen erfährt, dass ja Lebensfreude pur ist ... das übertrifft alles. Manche Texte von Heiligen drücken diese Extase aus. Das ist die höchste Form der Sexualität (Verlangen)! ... ist aber vom Wesen des Dienens geprägt.

Ja, das ist wirklich sehr schön. Ich habe es über viele Monate selber erfahren. Aber symbolisch entspricht es der Heilung des Nabelzentrums (Solarplexus = 3. Chakra, es ist also spirituell gesehen, immer noch in der unteren Hälfte des Chakrasystems angesiedelt). Es hat aber überhaupt nichts mit Sexualität zu tun. Das Nabelzentrum kann erst genesen, wenn das Sexualzentrum (2. Chakra) genesen ist, wenn man sich also von allen sexuellen Verhaftungen gelöst hat. Dann erst kann das emotionale Zentrum (Nabelzentrum) genesen. Mit der Heilung des Nabelzentrums fallen alle Ängste, jede Wut, jeder Hass von einem ab. Hat man das erreicht, dann kehrt ein wunderbarer Friede in einem ein. Fast nichts mehr kann einem erschüttern.

Es gibt natürlich noch kleinere Erschütterungen, weil z.B das Herzchakra noch nicht genesen ist. Das geschieht nach der Heilung des Nabelzentrums. Aber ist das Nabelzentrum erst einmal geheilt, dann erkennt man, wie blass und oberflächlich eigentlich die Sexualität ist. Man fragt sich, warum man eigentlich so dumm war, sein ganzes Leben lang der Sexualität solch eine Aufmerksamkeit zu schenken, warum man eigentlich sein ganzes Leben der Sexualität derart hinterher gelaufen ist. Allein schon die Genessung des Sexualzentrums ist etwas wundervolles. Man hat keinerlei sexuelles Begehren mehr. Das ist besonders dann sehr angenehm, wenn man zuvor immer wieder stark von der Sexualität bedrängt wurde.
 
Man muss sich das einmal vorstellen: Dieses Sehnen nach dem Göttlichen ... dieses "Hol mich zurück" bringt alles ins Rollen.

Das Sehnen nach dem Göttlichen existiert nur in den Köpfen der Gläubigen. Mir ist das Göttliche ziemlich egal. Und ich glaube, in Wirklichkeit sehnen sich die Gläubigen auch gar nicht nach dem Göttlichen, sondern nach der Befreiung von ihrer Angst, nach der Befreiung von Leid und Schmerz, und nach einem Zustand, der von Seligkeit gekennzeichnet ist. Aber um das zu erreichen, ist der Weg des Glaubens, ein falscher Weg, weil man nämlich die Verantwortung delegiert.

Die Menschen fügen sich dieses Leid selber zu. Sie sind selber dafür verantwortlich, jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Ein Teil dieses Leids ist natürlich auch erziehungsbedingt und wurde den Menschen durch das Elternhaus, durch die soziale Umgebung, durch Freunde, Bekannte, Verwandte usw. zugefügt. Aber als verantwortungsbewusster Mensch kann man sich nur selber heilen. Es nützt nichts, Hilfe bei Gott zu suchen. Gott wird einem nicht helfen. Diese Arbeit muss jeder allein bewerkstelligen.

Aber wenn ich mir so den einen oder anderen anschaue, dann sehe ich sehr wohl, welch grosse "seelische" Not in ihm herrscht, und dass es sehr viel Mut erfordern würde, sich diesem Leid zu stellen. So, wie ich einige einschätze, bringen sie aber nicht den Mut auf, sich mit ihrem grenzenlosen Hass, der mir besonders bei religiösen Menschen immer wieder auffällt, auseinander zu setzen. Dann bleibt natürlich nur die Flucht zu Gott. Aber das ist ein Selbstbetrug.
 
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Hallo Simi :)

Hallo Bonobo :)


Ja, das ist es sicher. Der eine Mann will viel Sex, der andere ist mit weniger zufrieden. Das ist beim Trieb der Frau ja auch verschieden: die eine sieht ihn an ihrer Seite, wenn er nur bei ihr ist, die andere strebt wirkliche Ebenbürtigkeit an. Aber hier im thread geht's ja primär um Sex- und das ist nun mal der Trieb des Mannes. Allen Beteiligten sollte es Spass machen- als Grundregel eigentlich selbstverständlich, dachte ich auch immer. Ist aber reine Theorie. Weil- es ist halt des Mannes Trieb.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hat also die Frau diesen Trieb (nach Sex) nicht bzw. in ganz anderer und viel abgeschwächter Form?

Demnach wäre der Trieb der Frau nur solcher Art, einen Mann an ihrer Seite zu haben und Sex nur Mittel zu diesem einen Zweck?

Denkst Du, dass das ein Prinzip ist?

Inwieweit kannst Du Dir vorstellen, dass es auch Frauen mit einem ausgeprägten Sexualtrieb gibt?

Es ist ja auch wie eine Sucht. Ich von meiner Seite kann ganz klar sagen- ich war süchtig danach, einen Mann neben mir zu haben, alle meine Gedanken kreisten ständig um das Thema. Aber wenn dir das Wort Gier zu krass erscheint, können wir uns auf Verlangen einigen?

Wir können uns auf Verlangen einigen.

Woher denkst Du, kam dieses Verlangen, einen Mann neben Dir zu haben?

Würdest Du sagen, dass das bei allen Frauen so ist?

Ja, ich weiss nur zu gut, was du meinst. Frau weiss, dass Mann der Held sein will. Und da ihr Sein nur um ihn kreist, ist es ihr ein echtes Anliegen, ihm zu zeigen, dass er das auch wirklich ist. Der tolle Hecht im Bett. Ich hab' dich schon mal gefragt, ob du Männer kennst, die einen Orgasmus vorspielen. Nein, kennst du natürlich nicht. Ich auch nicht- Frauen tun das ständig. Sie täuschen Zufriedenheit vor- um den Mann glücklich zu machen. Damit sich der Held nicht als Versager fühlt. Die Frau kümmert sich nämlich wirklich um die Zufriedenheit ihres Partners.

Okay, aber warum soll das alleine nur die Frau tun?

Macht der Mann nicht dasselbe, wenn er sich stundenlange Geschichten anhört, ohne sie wirklich zu verstehen?

Der Mann täuscht vielleicht keinen Orgasmus vor, aber er macht doch auch Dinge, für die er sich nicht wirklich so begeistert, um die Partnerin glücklich zu machen, oder?

Natürlich tut sie das unbewusst, dh sie weiss nicht, warum sie das tut. Vordergründig tut sie das, um den Mann glücklich zu machen- sie weiss ja, wie wichtig ihm Sex ist. Tatsächlich tut sie das aus ihrem Trieb heraus, um einen Mann an ihrer Seite zu haben. Denn schliesslich wird er doch ihr Geschenk würdigen- glaubt sie. Aber das tut er nicht, er bringt nicht mal den Müll raus. :D

Woher kommt denn dieser Trieb?

Der ist doch nicht angeboren, oder?

Es gibt auch Männer, die gerne und freiwillig den Müll rausbringen, so lange man ihnen nicht allzu genau erklärt, wie genau sie das tun sollen und ihnen einfach zutraut es richtig zu machen :D

Doch, die gibt es. Es sind die Verklemmten, astrologisch: Angstplaneten im 5. Haus. Das wurde hier bereits gesagt, ist gelöscht worden: es gibt zwei Kompensationsmöglichkeiten- rammeln wie die Kaninchen oder völlige Abstinenz.

Gibt es da keine Therapie, dieses Verhalten zu ändern?

Ich hab' während eines Krankenhausaufenthalts mal eine Frau kennengelernt, die war verheiratet und hatte einen Geliebten. Ihre beste Freundin hatte gleichzeitig ein Verhältnis mit ihrem Ehemann. Die standen alle drei an ihrem Krankenbett- und natürlich hab' ich mir von allen die Daten geben lassen. Ehemann, Geliebter und Freundin hatten alle Angstplaneten im 5. Haus- nur sie nicht. Ich hab' sie dann erstmal aufgeklärt, was das bedeutet, sie war nämlich sehr unglücklich mit der Situation. Es stellte sich heraus, dass ihr Geliebter tatsächlich versuchte hatte, ihr einen Orgasmus vorzutäuschen- hatte natürlich nicht geklappt. Der fühlte sich unter Druck gesetzt, obwohl da ja kein Druck war.

Haben diese Angstplaneten denn auch irgendeine nützliche Funktion?

Nein. Ach so- du meinst, weil man dann nicht so oft gemeinsam im Bett liegt, wenn man nicht zusammen wohnt? Nein, das ändert leider nix- wenn man sich sieht, isses sofort da.

Ich dachte auch daran, dass man(n) aber auch Frau eher das Gefühl von Autonomie hat, welches imo besonders für den Mann wichtig ist, oder?

Frau könnte dabei feststellen, dass es nicht zwingend notwendig ist, ständig den Mann um sich zu haben.

Weißt Du, wie ich meine?

Ja natürlich. Und jetzt kommt die Preisfrage: worin besteht denn der anderweitige Spass, den man zusammen hat, Bonobo? Oder anders gefragt: was will Mann von Frau, ausser Sex?

Das Gefühl gebraucht zu werden, vielleicht?

Spaß zusammen haben, also zusammen Dinge erleben und sich dann darüber austauschen.

Ihm? Allen, Bonobo- allen Männern, mit denen ich zusammen war. Ich habe mich erklärt, ich habe gefragt, warum ihm das so wichtig ist, ich habe mit den Augen gerollt, ich habe gedacht, ich sei frigide, ich habe geweint, ich habe um des lieben Friedens Willen mitgespielt, ich habe versucht, meinen Trieb dem seinen anzugleichen, ich habe Ausreden erfunden, ich habe geschrieen, gebrüllt und getobt. Und am Ende habe ich mich getrennt.

Weil mein Geschenk nicht gewürdigt wurde.

Wie hätte bzw. sollte denn eine angemessene Würdigung deines Geschenks aussehen, so dass Du damit zufrieden sein würdest?

Nach langem inneren Kampf hat es sich mir offenbart.

Der Mann steht einer Frau dann zur Seite, wenn er den Platz gemäss seiner Rolle einnimmt. Wenn er ihn freiwillig einnimmt, genau.

Eben.

Die Freiwilligkeit könnte der Schlüssel sein, oder?


Wie fühlt sich denn ein Mann, Bonobo? Warum werden Frauen unterdrückt? Was will Mann damit kompensieren?

Ich kann nicht für alle Männer sprechen.

Vielleicht werden die Frauen unterdrückt, weil Mann (unterbewußt) Angst vor Frau hat?

Es ist ja nicht kausal- es ist synchron. Jeder von beiden hätte gerne das, was er selbst ist. Also- Mann hätte gerne eine Frau mit demselben Sextrieb wie er. Motto: du willst es doch auch, Kleines. Frau hätte gerne einen verbesserten Mann. Denn um ihn ihrem Sein gleich zu machen, müsste er sich verbessern im Sinne von Anteil nehmen wie sie es tut.

Das sehe ich nicht so.

Stell Dir mal vor, dass Frauen so einen ausgeprägten Wunsch nach Sex hätten, wie Männer...

DAS würde die Männer dann ganz sicher überfordern.

Psychisch und physisch.

Die Natur hat das schon ganz praktisch eingerichtet, denke ich.

Ja, das möchte er sein. Und die Bestimmung der Frau ist es, ihn dazu zu machen. Betonung auf: dazu machen, nicht wahr?

Was schlägst Du vor, wie sie vorgehen sollte, um ihn zum Helden zu machen?

Kontraproduktiv ist es, wenn Frau dem kleinen Jungen vorspielt, er sei bereits ein Mann, ein Held. Der "Held" ist ja nicht mal in der Lage, den Müll rauszubringen oder die Schuhe auszuziehen.

In der Lage wäre er schon.

Aber es ist doch wenig heldenhaft auf Geheiß solche profanen Dinge, wie Müll herunterzubringen, zu machen, oder?

Wie soll mann denn da das nötige Selbstwertgefühl für die wirklichen Heldentaten herbekommen?

Alles muss man ihm sagen- da haste die Karrikatur des männlichen und weiblichen Prinzips vor dir: der kleine Junge und die Mama- sie bedingen einander und treten deshalb synchron auf.

Mama und kleiner Junge sind eben auch nicht die richtigen Vorbilder für eine Partnerschaft.

Wo steht geschrieben, dass es die richtige Art des Zusammenlebens der Geschlechter ist, dass jeweils ein Mann und eine Frau eine kleine Höhle, zusammen mit ihrem Nachwuchs bewohnen?

Das ist eine menschengemachte Annahme, die imo nicht funktioniert.

Einsicht in das männliche und weibliche Prinzip. Was Mann ist und was Frau ist.

Wie würdest Du diese Prinzipien beschreiben?

Was ist für Dich Mann bzw. Frau?

Ja sicher- jeder erwartet vom anderen, dass er so ist wie man selbst, s.o. Natürlich kann man das nicht erwarten- aber man tut es. Sind doch beides Menschen- und Menschen sind doch gleich. Jaja- als Menschen sind sie gleich- aber nicht als Mann und Frau. Das Geheimnis liegt darin, zu sein, wer man ist. Dazu muss man als Frau aber erst mal wissen, was Frausein wirklich ist. Dazu ist der Mann da- durch den Unterschied konnte ich erkennen, was ich bin- als Frau.

Ich glaube nicht, dass das so ganz allgemein gilt.

In dem Moment, wo ich weiß, dass ich das nicht erwarten kann, erwarte ich es doch auch nicht mehr.

Weder als Mann, mit meinen Ansprüchen an die Frau, noch andersherum, oder?


Hach- ich liebe den Mann. Welch ein Taten- und Schaffensdrang- das ist nämlich sein wirklicher Trieb: zu zeugen. Auch Babies- aber doch nicht 1000de, zwei-drei reichen doch nun wirklich. Und dann dämmt er sich die Zeugung mit nem Gummi ein- schau' dir doch bloss mal das Bild an. Es obliegt der Frau, seinen Zeugungsdrang wegzulenken vom Sex hin zu anderen Werken. Wo schlummern seine wahren Talente und Begabungen, die ihn zum Helden machen? Denn nur das ist wahrhaft erfüllend und befriedigend für beide: der Mann würdigt die Frau durch sein Werk.

Mmmh....das könnte schon so sein, dass die Frau den Mann dazu bringen kann "heldenhafte Taten" zu vollbringen.

Dass das allerdings nur ganz ohne Sex funktionieren soll, kann ich mir nicht vorstellen.

Vielleicht ist es ja auch so, dass der Mann diese ganzen Taten nur deswegen vollbringt um Frau zu beeindrucken?

Mit dem Endziel sie zu "erobern"?

Wenn es so wäre, dann wäre die nächste Frage, woher der Trieb des Mannes kommt, Frauen zu "erobern" (zu besitzen)?

Liebe Grüße

Bonobo
 
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