Schizophrenie

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Nicht "Rückfall ins alte Muster", sondern genau hinsehen und hinfühlen, damit man es endlich wirklich auflösen kann.
Wenn man versucht, im Hier und Jetzt es zu ändern, ohne die Ursachen zu heilen, werden diese im Untergrund weiter schwelen und das heutige Leben weiterhin ungünstig beeinflussen.
Wenn man nur versucht, das Gewesene zuzuschütten, wird es aus dem Unbewussten weiter wirken und das Leben immer noch nicht in Ruhe lassen.

Einen Knoten kann man ja auch nicht lösen, wenn man nur an den Enden der Schnur zieht, ohne sich direkt dem Knoten zu widmen. Im Gegenteil: wenn man nur an den Enden zieht, wird er sich noch fester zuziehen.

Erst als ich die Therapeuten fand, die bereit waren, das Geschehene mit mir gemeinsam anzuschauen und mir die Chance gaben, dieses aufzuarbeiten und zu heilen, konnte ich beginnen, mir ein schönes Leben aufzubauen.

Hast es erkannt wie man sich wohlbefinden erzeugt !!!!!!!!!Nur braucht man keine Knoten lösen........Man bekommt ein Werkzeug..........und mit der Schere schneidet man die Schnur durch....:thumbup:
 
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Bewusstes Triggern wird auch von Experten betaetigt,egal auch welchen Gründen auch immer!;)
 
Hast es erkannt wie man sich wohlbefinden erzeugt !!!!!!!!!Nur braucht man keine Knoten lösen........Man bekommt ein Werkzeug..........und mit der Schere schneidet man die Schnur durch....:thumbup:

Das liest sich nach noch mehr kaputtmachen, wenn die Schnur mit der Schere durchgeschnitten wird, anstatt den Knoten per Hand zu lösen. Eine Schnur kann ausgetauscht werden, die Psyche oder Seele nicht.
 
Vielleicht sieht es generell (bei ALLEN Berufen) doch etwas besser aus (hoff ... ;)), aber ein Schuster, Mechaniker, Ingenieur (auch mit ganz viel Verantwortung), Aufsichtsrat (hat Verantwortung für das Schicksal von sehr vielen Menschen, wird bombastisch dafür bezahlt), Politiker (sollte doch absolut im Dienste der Menschen stehen) "darf" auch mal falsch liegen, es werden Fehler und gewisse Unzulänglichkeiten (bis hin zu "fast" - kriminellen Handlungen) z.T. sogar verziehen.

Aber wehe, wenn ein Arzt/ Psychiater/ Therapeut/ auch Pilot/ Schiffskapitän oder am schlimmsten: Chirug falsch liegt, dann aber .... .


Hinter jedem Beruf steckt "nur" ein Mensch! (und ich lege die Hand dafür ins Feuer, daß in der Regel keiner, zumindest der letztgenannten, einen Beruf erlernt hat, um den Menschen absichtlich Böses zuzufügen o.ä.)

Liegt vielleicht daran, dass die Folge-Schäden an Menschen als schlimmer empfunden werden und ja auch sind, als die an irgendwelchen materiellen Dingen. Da gehört auch schon eine Menge Vertrauen dazu, sich komplett anderen Menschen überhaupt hinzugeben. Ist ein deutlich sensiblerer Bereich, als die Bereiche, in denen sich Schuster oder Mechaniker bewegen. Ein Paar Schuhe oder ein kaputtes Teil lassen sich/lässt sich durch oder mit Geld ersetzen. Demnach irgendwie logisch, diese Aussage.

Ich hab erst letzte Woche von einer Anästhesistin gelesen, die drei Menschen auf dem Gewissen hat und noch weiter praktizieren darf. Ja, hinter jedem Beruf steckt nur ein Mensch und Menschen machen Fehler, da stimm ich dir zu.
 
Das liest sich nach noch mehr kaputtmachen, wenn die Schnur mit der Schere durchgeschnitten wird, anstatt den Knoten per Hand zu lösen. Eine Schnur kann ausgetauscht werden, die Psyche oder Seele nicht.

Du hast denn Sinn nicht verstanden........; Du kannst nochsolange herumbasteln und der Knoten wird sich nicht öffnen lassen............wenn Dir jemand zeigt wie das geht oder Dir eine Schere in die Hand gibt erledigst Du das spielend !!!!!!!oftmals braucht man auch dann die Knoten nicht mehr öfnnen die vorher das Problem waren ........
 
Lernt mal den Unterschied zwischen "Bewusstem Triggern" und "Retraumatisierung".
Noiona, in einem Forum jemand traumatisierten "bewusst triggern" zu wollen ist gefährlicher Schwachsinn und anmaßend. Das du das hier vorschlägst und mit sogenannten "Experten, die das auch tun" (Welche? Quelle?) begründest zeigt das du nicht den geringsten Schimmer hast worüber du da eigendlich redest.

G Nightingale
 
Du hast denn Sinn nicht verstanden........; Du kannst nochsolange herumbasteln und der Knoten wird sich nicht öffnen lassen............wenn Dir jemand zeigt wie das geht oder Dir eine Schere in die Hand gibt erledigst Du das spielend !!!!!!!oftmals braucht man auch dann die Knoten nicht mehr öfnnen die vorher das Problem waren ........

Ich hab mal zu einem Psychiater gesagt, dass ich nicht weiß, was das bringen soll, als es mir nicht so gut ging - mit Tabletten konnte ich nichts anfangen, Gespräche nehmen mir nichts aus der Seele - und er meinte nur, dass man bei so psychischen Problemen nichts herausoperieren kann, so wie das am Körperlichen mitunter möglich ist. Hat er ja auch recht, so ist es.

Was genau soll ich an "Schnur durchschneiden" nicht verstanden haben? Hm, ok, wenn du der Meinung bist.

Du meinst sozusagen drum herum, um's eigentliche Problem, dann braucht man anschließend auch nichts mehr zu lösen? Ich weiß nicht. Genau darum geht es doch im Leben, um das, was ist, was das Menschliche betrifft, aufzulösen - meinem Empfinden nach.
 
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Das tu ich nicht, was läuft hier grad ab?

Ist für Dich eine gute Therapie, wenn der Patient ausschließlich von dem Erlebten berichtet - immer und immer und immer wieder - oder gehört vielleicht doch noch mehr zu einer Therapie?

Meiner Erfahrung nach (23 Jahre "vollste Front" + 4 Jahre "Peripherie") kommen die wenigsten direkt wegen einer Traumatisierung, diese wird erst im Therapieverlauf "offengemacht", wenn sich Vertrauen aufgebaut hat (auch hier - es gibt natürlich auch einige, die direkt wegen einer Traumatisierung kommen und das auch direkt verbalisieren, wenn sie das denn direkt schaffen).

Meist steht ja ein anderes Krankheitsbild "vor" der Traumatisierung (z.B. Anorexie, Bulimie, Borderline, Depression, Angststörungen, ...), das durch die Traumatisierung ausgelöst wurde.

Wenn tatsächlich ein Patient kommt und sagt, er/ sie sei mißbraucht worden und möchte das nun bearbeiten, dann ist schon ganz viel Arbeit getan (und solche Patienten sind - nach meiner bescheidenen Erfahrung - die absoluten Ausnahmen).
Wenn nun ein Patient sagt (oder es im Therapieverlauf deutlich wird), daß er/ sie mißbraucht wurde, er/ sie das aber absolut nicht bearbeiten möchte, wird kein Therapeut ihn/ sie dazu zwingen, lediglich seine Hilfe anbieten.

Damit spreche ich jedem das Recht zu, mit seiner Krankheit, egal, wie man sie nennt, egal, wo die Ursachen liegen, selbst zu entscheiden, sich Hilfe zu holen und selbst zu bestimmen, wie einem geholfen wird.

Und ja, wenn ein Patient erstmal nur erzählen möchte, ist auch das lange Zeit möglich, aber dann muß noch mehr kommen, außer, allein das Erzählen hat ihm schon geholfen und das alles entscheidet der Patient selbst!!!

:thumbup::thumbup::thumbup:

Tja, bewundere deine Geduld ! Aber hier dringst du nicht durch , da sind noch zuviele Wunden offen, sodass es eben "triggert " und daher auch die Sicht eine andere ist und solange bleiben wird, bis sie sich selber angenommen haben und DANN erst wirklich aus der Opferrolle aussteigen,...ansonsten " Hamsterrad " ....derzeit eher noch drin und ich sah es ebenfalls bei vielen Klienten die in therapeutischer Massnahmen waren. Solange sie den Blickwinkel nicht ändern , bleiben sie darin "gefangen" , leider . Und kein Therapeut der Welt kann sie heilen.

Herzliche Grüße einer, die aus der Opferrolle ausstieg.

Asaliah:umarmen:
 
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