Schizophrenie

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Hast es erkannt wie man sich wohlbefinden erzeugt !!!!!!!!!Nur braucht man keine Knoten lösen........Man bekommt ein Werkzeug..........und mit der Schere schneidet man die Schnur durch....:thumbup:


Man ist innerlich bereits getrennt genug und zerschnitten, man muß das wieder verbinden, nicht noch mehr trennen. Trennen zerstört.

Also den Knoten aufmachen, wenn man ihn zerschneidet, ist er nämlich kaputt.
 
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Nein, eben nicht, es geht nicht um Behandlung oder Zwangsbehandlung!

Es geht nur darum:





Es geht darum, daß Leute, die was schlimmes erlebt haben, hören, daß das Erlebnis keinen Zusammenhang hat mit ihrer Erkrankung, damit wird demjenigen, der zum Beispiel die hilfesuchende Person misshandelt hat oder vergewaltigt hat oder bei ihr eingebrochen ist oder überfallen hat, nicht die Verantwortung dafür hat, daß es der Person jetzt schlecht geht, obwohl sie Angst hat, depressiv ist, Drogen nimmt um es zu vergessen, Essstörungen hat, Ireland spricht damit schlimmen Erlebnissen jede Bedeutung ab!!!

Ursachenforschung, sich davon fernhalten, das funktioniert ja wunderbar bei psychischen Krankheiten, deswegen sind auch alle Essgestörten wieder gesund, wenn man sie aufgefüttert hat und Drogensüchtige nach dem Entzug geheilt und Depressive nach ein bißchen spazieren gehen wieder fröhlich und die Angst löst sich selbstverständlich in Luft auf, einfach so!

Ursachen einfach hintern runterfallen, das ist natürlich super, nicht darüber reden, sich davon fernhalten, wegen einer Therapeutin, die so mit mir geredet hat vor ein paar Jahren, wegen der hätte ich mir fast was angetan, weil es mich so getriggert und verletzt hat! Ohne meine beste Freundin wäre ich nicht mehr hier!


Und Ireland verzapft hier den selben verletzenden Scheiß!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jeder kann depressiv werden oder an Schizophrenie erkranken. Einige haben Schlimmes erlebt, aber es gibt auch sehr viele *Normale*, die erkranken.
Ohja, grad in der Suchttherapie erzielt man die letzten Jahre wesentlich bessere Erfolge als noch vor 20 Jahren. Die Aufarbeitung der Ursachen als solches gilt nicht mehr als Stein der Weisen, so gern du auch daran festhalten möchtest.
Vllt. ist es für dich ganz persönlich enorm wichtig, die Ursachen aufzurollen, dann mußt du das natürlich auch unbedingt tun- doch generell... tja, ist nun mal so... generell funktioniert der Mensch eben doch anders als man lange annahm.
Es ist sehr traurig für mich lesen, dass du mal vor einem Suizid gestanden hast. Glaub mir, da bist du nicht die Erste, die mir begegnet und mir das sagt. Weisst, was ich dennoch fragwürdig finde? Du gibst einer Therapeutin die alleinige Schuld, doch du bist diejenige, die auf Ursachenforschung besteht. Und die Ursachen lagen ja nicht bei der Therapeutin, sondern du bist wegen den ursachen dorthin gegangen. Schon mal von diesem Blickwinkel aus drauf gesehen?

Deine Art, mit Ireland zu schreiben, empfinde ich im Übrigen als respekt- und würdelos. Überleg dir mal, wozu du das brauchst.

LG :umarmen:
 
Nicht "Rückfall ins alte Muster", sondern genau hinsehen und hinfühlen, damit man es endlich wirklich auflösen kann.
Wenn man versucht, im Hier und Jetzt es zu ändern, ohne die Ursachen zu heilen, werden diese im Untergrund weiter schwelen und das heutige Leben weiterhin ungünstig beeinflussen.
Wenn man nur versucht, das Gewesene zuzuschütten, wird es aus dem Unbewussten weiter wirken und das Leben immer noch nicht in Ruhe lassen.

Diese Verletzungen wollen angeschaut werden, wenn man sie (auf)lösen möchte.
Einen Knoten kann man ja auch nicht lösen, wenn man nur an den Enden der Schnur zieht, ohne sich direkt dem Knoten zu widmen. Im Gegenteil: wenn man nur an den Enden zieht, wird er sich noch fester zuziehen.

Zumindest ist das meine Erfahrung. Meine erste Therapeutin hat mit mir auch nicht hinschauen wollen. Die Folge war, dass ich 10 weitere Jahre gelitten, nichts auf die Reihe gebracht habe und immer nur irgendwie durch das Leben eierte....

Erst als ich die Therapeuten fand, die bereit waren, das Geschehene mit mir gemeinsam anzuschauen und mir die Chance gaben, dieses aufzuarbeiten und zu heilen, konnte ich beginnen, mir ein schönes Leben aufzubauen.


Das freut mich sehr für Dich.

Das Glück haben leider nur wenige, ich leider auch nicht, aber es macht mich froh, wenn es anderen dann besser geht, macht ja Hoffnung. :umarmen:

Ich hätte es gern, wenn ein Therapeut mal mit mir hinschauen würde, aber sie wollten bis jetzt alle nicht, keiner traut sich ran, glücklicherweise gibt es den Austausch mit anderen Betroffenen, ohne die ich heute niemals so weit wäre. :thumbup:
Zum Beispiel Der Tor von Gor, was der mir schon geholfen hat, ist unglaublich!

Ja, es schwelt, zuschütten hilft gar nichts, ich kenne einige aus dem Internet, die Jahrzehnte damit verbringen, zuzuschütten und erst, wie sie sich rangetraut haben, haben sie gespürt, was Leben eigentlich ist.
Ich kann das aus eigener Erfahrung auch nur bestätigen, auch wenn ich noch nicht sehr weit bin. Es ist Wahnsinn, was das Leben eigentlich sein kann.



@PPMc, falls Du das liest, so haben die Leute früher gelebt und überlebt. Echtes Leben ist das aber nicht. Sicher haben es auch einige mit Hilfe von Freunden und Familie geschafft, aber wie der Tor von Gor schon gesagt hat, nicht alle haben das und wenn der Täter aus der Familie stammt, wendet sich in 80% der Fälle die ganze Familie vom Opfer ab, wenn es etwas sagt, schau in die entsprechenden Foren, es ist die Ausnahme, wenn der Täter rausgeschmissen wird.
Leider. :(
 
Jeder kann depressiv werden oder an Schizophrenie erkranken. Einige haben Schlimmes erlebt, aber es gibt auch sehr viele *Normale*, die erkranken.
Ohja, grad in der Suchttherapie erzielt man die letzten Jahre wesentlich bessere Erfolge als noch vor 20 Jahren. Die Aufarbeitung der Ursachen als solches gilt nicht mehr als Stein der Weisen, so gern du auch daran festhalten möchtest.
Vllt. ist es für dich ganz persönlich enorm wichtig, die Ursachen aufzurollen, dann mußt du das natürlich auch unbedingt tun- doch generell... tja, ist nun mal so... generell funktioniert der Mensch eben doch anders als man lange annahm.
Es ist sehr traurig für mich lesen, dass du mal vor einem Suizid gestanden hast. Glaub mir, da bist du nicht die Erste, die mir begegnet und mir das sagt. Weisst, was ich dennoch fragwürdig finde? Du gibst einer Therapeutin die alleinige Schuld, doch du bist diejenige, die auf Ursachenforschung besteht. Und die Ursachen lagen ja nicht bei der Therapeutin, sondern du bist wegen den ursachen dorthin gegangen. Schon mal von diesem Blickwinkel aus drauf gesehen?

Deine Art, mit Ireland zu schreiben, empfinde ich im Übrigen als respekt- und würdelos. Überleg dir mal, wozu du das brauchst.

LG :umarmen:


Ich bin ja eben wegen den Ursachen hingegangen, um drüber zu reden, ich hab ihr selbstverständlich auch noch ausdrücklich gesagt, daß es mich enorm triggert, wenn man sagt, daß ich nicht rüber reden darf und es nicht so wichtig ist, dreimal darfst Du raten, wer das als erstes zu mir gesagt hat und warum mich das so triggert :rolleyes:, das ist mein wunder Punkt, da stürze ich ab oder fange an zu streiten bis zum ausfallend werden, ansonsten bin ich ruhig und entspannt und eigentlich sehr hart im Nehmen, was man ja bei der Sache mit meinem Bruder sieht, ich halte so einiges aus. :rolleyes:
Du kennst mich ja auch von hier, ich bin doch sonst überall freundlich, oder?

Ich hab es der Therapeutin also einige Mal gesagt, und wie ich ihr dann vertraut hab und drüber reden wollte, hat sie gesagt, sie will das nicht, ich darf es nicht und soll lieber nach vorne schauen, es ist ja schon so lange her.
Da bin ich dann abgestürzt und meine beste Freundin hat mich grad noch erwischt. :(
 
ich denke auch, dass es wichtig ist, die eigenene Ressourcen zu stärken. Dennoch sollte auch die Ursache nicht aus den Augen verlieren - und diese heilen.
Im Moment scheint der Konsenz in der Psychotherapeuten-Welt zu sein, dass man nur die Ressourcen stärkt - ohne sich die Wunde überhaupt anzuschauen.
Früher hat man nur die Wunde angeschaut - ohne die Ressourcen zu stärken.
wieso kann man denn nicht einfach beides miteinander kombinieren?
Denn Heilung funktioniert weder nur mit dem einen noch mit dem anderen allein. Es ist Beides wichtig!
 
Ich bin ja eben wegen den Ursachen hingegangen, um drüber zu reden, ich hab ihr selbstverständlich auch noch ausdrücklich gesagt, daß es mich enorm triggert, wenn man sagt, daß ich nicht rüber reden darf und es nicht so wichtig ist, dreimal darfst Du raten, wer das als erstes zu mir gesagt hat und warum mich das so triggert :rolleyes:, das ist mein wunder Punkt, da stürze ich ab oder fange an zu streiten bis zum ausfallend werden, ansonsten bin ich ruhig und entspannt und eigentlich sehr hart im Nehmen, was man ja bei der Sache mit meinem Bruder sieht, ich halte so einiges aus. :rolleyes:
Du kennst mich ja auch von hier, ich bin doch sonst überall freundlich, oder?

Ich hab es der Therapeutin also einige Mal gesagt, und wie ich ihr dann vertraut hab und drüber reden wollte, hat sie gesagt, sie will das nicht, ich darf es nicht und soll lieber nach vorne schauen, es ist ja schon so lange her.
Da bin ich dann abgestürzt und meine beste Freundin hat mich grad noch erwischt. :(

Ja, du bist sonst ein freundlicher, liebevoller Mensch. Das ist es ja, wo es für dich wichtig wird hinzuschauen. Ich kann das schon gut verstehen, wie du da evtl. denkst, dass dir nämlich jemand den Mund verbieten will. Doch das ist hier ja gar nicht der Fall. Es wird aber dennoch gesagt, es gibt andere Methoden als über das Gewesene wieder und wieder zu reden. Dass du das schwer aushalten kannst, versteht Ireland (wie ich sie kennengelernt habe) aber sogar ganz wunderbar.
Hast du denn schon mal andere Methoden probiert? Ich meine, es kann doch nicht schaden, wenn du z.B. für dich wüsstest, du kannst an genau DEN Stellen, wo du momentan abgehst, so und so reagieren lernen. Dann hättest du persönlich doch am Meisten davon. Es sind ja deine Nerven, die dann angespannt sind und dein Blutdruck, der steigt, wenn du dich so aufregst. Das tut dir mit Sicherheit nicht gut. Ich fühle da echt voll mit dir :umarmen:
 
Ja, du bist sonst ein freundlicher, liebevoller Mensch. Das ist es ja, wo es für dich wichtig wird hinzuschauen. Ich kann das schon gut verstehen, wie du da evtl. denkst, dass dir nämlich jemand den Mund verbieten will. Doch das ist hier ja gar nicht der Fall. Es wird aber dennoch gesagt, es gibt andere Methoden als über das Gewesene wieder und wieder zu reden. Dass du das schwer aushalten kannst, versteht Ireland (wie ich sie kennengelernt habe) aber sogar ganz wunderbar.
Hast du denn schon mal andere Methoden probiert? Ich meine, es kann doch nicht schaden, wenn du z.B. für dich wüsstest, du kannst an genau DEN Stellen, wo du momentan abgehst, so und so reagieren lernen. Dann hättest du persönlich doch am Meisten davon. Es sind ja deine Nerven, die dann angespannt sind und dein Blutdruck, der steigt, wenn du dich so aufregst. Das tut dir mit Sicherheit nicht gut. Ich fühle da echt voll mit dir :umarmen:


Ich hab natürlich viel probiert, war sogar in so einer Gruppe, wo man Ressourcen sucht und mit solchen wunden Punkten umgehen lernt, auch sonst tu ich so einiges, mache Sport, ernähr mich gesund, lerne jetzt Gitarre spielen, rede mit Leuten, hab Spaß, geh in die Natur, schreibe alles in ein spezielles Tagebuch, usw.

Das hilft aber in so einem Moment nicht, das drückt auf einen Knopf und schon ist da nichts mehr, da reagiert auch ein anderer Teil in mir, nicht nur ich.
Ich werde normalerweise sehr langsam wütend, bewusst kann ich auch damit umgehen, wenn ich mal wütend bin, geh dann auf mein Laufband.
Der andere Teil in mir kann das aber nicht, den erreiche ich damit nicht. :dontknow:
 
ich denke auch, dass es wichtig ist, die eigenene Ressourcen zu stärken. Dennoch sollte auch die Ursache nicht aus den Augen verlieren - und diese heilen.
Im Moment scheint der Konsenz in der Psychotherapeuten-Welt zu sein, dass man nur die Ressourcen stärkt - ohne sich die Wunde überhaupt anzuschauen.
Früher hat man nur die Wunde angeschaut - ohne die Ressourcen zu stärken.
wieso kann man denn nicht einfach beides miteinander kombinieren?
Denn Heilung funktioniert weder nur mit dem einen noch mit dem anderen allein. Es ist Beides wichtig!
Nein, das ist nicht allgemeiner Konsens in der Psychotherapie!
Meine individuelle Auffassung ist - wie du schon sagst - Ursachen bezogen (dann aber symbolisch mit KIP, weil sich dadurch zeitlich verschiedene, aber thematisch die gleichen Konflikte/Traumen gut verdichtet zeigen) vorzugehen, als auch Ressourcen orientiert zu arbeiten (lässt sich übrigen sehr gut mit der gleichen Methode KIP machen!!!).

Aber das ist therapieschulenabhängig!!!!, d.h. es gibt viele unterschiedliche wirksame Thearpieansätze, die all ihre Berechtigung haben, und ein angehender Therapeut wählt bei der Ausbildung den Ansatz, der am besten zu seinem Menschen- und Weltbild passt - was sonst!!!!

Das ist ja das Schöne in unserer westlichen Welt... wir haben in ALLEM die Freiheit zu wählen.. berufsmäßig ... beim Autokauf... in der Partnerwahl... in der Kleidung und was auch immer.

Und es gibt sogar Therapeuten, die nehmen zu der Methode für die Bearbeitung zusätzlich noch den transpersonalen Ansatz, was für die Mainstream-Kollegen mehr als unwissenschaftlich ist!!!

Also müssen sich bei dieser Vielfalt an Therapieansätzen die Suchenden schon die Mühe machen - vielleicht auch mit Fehlversuchen - den /die Richtige für sich zu finden.

Anstatt das als ein unüberwindbares Problem anzusehen, sollten wir doch dankbar sein, dass wir hier in der freien Welt so eine Vielfalt an allem zur Verfügung haben, oder nicht?
 
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