Schizophrenie

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Nein, habe ich nicht! (und jetzt gebe ich es endgültig auf, irgendwann wirds absurd)


GErade therapeutisch Tätige sollten sich UNBEDINGT von jeder Ursachenforschung fernhalten.

Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?


Ja, was DU sagst, ist VÖLLIG absurd!

Und dann auch noch abstreiten, daß Du sowas gesagt hast!
 
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Sie meint (und da bin ich mir 100% sicher!), der Therapeut hat es aber zu akzeptieren, wenn der Klient eine bestimmte Behandlung / Therapie ablehnt, da er sich selbst eben als nicht traumatisiert ansieht... und es auch nicht zwangsweise sein MUSS. Er selbst schätzt sich ein, niemand sonst.
Das müßtest du doch bei deiner Familiengeschichte nachvollziehen können, dass man dann erstmal nichts machen kann.
:)


Nein, eben nicht, es geht nicht um Behandlung oder Zwangsbehandlung!

Es geht nur darum:


GErade therapeutisch Tätige sollten sich UNBEDINGT von jeder Ursachenforschung fernhalten.

Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?


Es geht darum, daß Leute, die was schlimmes erlebt haben, hören, daß das Erlebnis keinen Zusammenhang hat mit ihrer Erkrankung, damit wird demjenigen, der zum Beispiel die hilfesuchende Person misshandelt hat oder vergewaltigt hat oder bei ihr eingebrochen ist oder überfallen hat, nicht die Verantwortung dafür hat, daß es der Person jetzt schlecht geht, obwohl sie Angst hat, depressiv ist, Drogen nimmt um es zu vergessen, Essstörungen hat, Ireland spricht damit schlimmen Erlebnissen jede Bedeutung ab!!!

Ursachenforschung, sich davon fernhalten, das funktioniert ja wunderbar bei psychischen Krankheiten, deswegen sind auch alle Essgestörten wieder gesund, wenn man sie aufgefüttert hat und Drogensüchtige nach dem Entzug geheilt und Depressive nach ein bißchen spazieren gehen wieder fröhlich und die Angst löst sich selbstverständlich in Luft auf, einfach so!

Ursachen einfach hintern runterfallen, das ist natürlich super, nicht darüber reden, sich davon fernhalten, wegen einer Therapeutin, die so mit mir geredet hat vor ein paar Jahren, wegen der hätte ich mir fast was angetan, weil es mich so getriggert und verletzt hat! Ohne meine beste Freundin wäre ich nicht mehr hier!


****** Beleidigung entfernt *******
 
Ja klar, es wäre ja auch schön und erleichternd für die Menschheit, für jedes Leiden eine eindeutige Ursache zu haben, es wäre dann viel einfacher zu behandeln.

Aber sie sind eben nicht immer eindeutig, weder im physischen noch im seelisch-geistigen Bereich. Wenn auch bei manchen psychischen Störungen sicher klarer, so dass sich ein eindeutiger Ansatz ergeben kann, wenn der Betroffene das will, wie beispielsweise bei Traumatisierungen durch Gewalt, um die es ja hier inzwischen vor allem geht.

So wie ich aber beispielsweise die Schizophrenieerkrankung meines Bruders einschätzte und erlebt habe, kamen da mehrere Faktoren zusammen. Dazu kam, dass er sich für nicht krank hielt, und nur beim Psychiater, resp. natürlich in der Klinik war, wenn es gefährlich wurde. Und wohl durch seine Schizophrenie bedingt, hat er auch das HIV geleugnet. Wir konnten ihm seine Medikamente dafür aber nicht eintrichtern , deshalb ist er letztlich an Aids gestorben.

Das Beispiel soll nur zeigen, dass zwar die Selbstbestimmung eines Kranken auch geachtet und letztlich akzeptiert werden muss. Wie krank aber jemand ist, zeigt sich nicht in unbedingt in seiner eigenen Einschätzung dazu, sondern am Ausmass seines Leidens und seiner Lebensführung.

Das mit deinem Bruder tut mir leid.

Dass die Ursache manchmal nicht eindeutig ist, damit geh ich konform, das ist auch einleuchtend oder klar, diese Aussage. Deshalb wird da ja auch nachgeforscht, hinterfragt bzw. geht man da auf die Suche. Zumindest diejenigen, die sich dafür interessieren.
 
Zitat von Ireland

GErade therapeutisch Tätige sollten sich UNBEDINGT von jeder Ursachenforschung fernhalten.

Es gibt kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit: warum gibt es durchaus psychisch gesunde, ehemals mißhandelte, traumatisierte oder mißbrauchte Personen, müßten nicht ALLE krank sein?

soso........ohne Ursachenforschung kommt man auf ein Befriedigendes Ergebnis.......; sag mir wie......bin sehr LernWillig !

Aha kein Zusammenhang zwischen Erlebtem und Psychischer Belastung.......also ist nur der Fokus Ver-Rückt.....aber wie das bei keiner Psychischen Belastung......:D:D:D

Hi Loop Mäuschen.......Nö der PsychoOnkel/Tante ist/war nicht schuld;Ihr/Du habt/hast keinen Weg gefunden ......aber Deine Freundin hat ihn Dir gezeigt.....Der Weg war aber vorhanden ....auch ohne Freundin; .....:D
 
Nein, eben nicht, es geht nicht um Behandlung oder Zwangsbehandlung!

Es geht nur darum:





Es geht darum, daß Leute, die was schlimmes erlebt haben, hören, daß das Erlebnis keinen Zusammenhang hat mit ihrer Erkrankung, damit wird demjenigen, der zum Beispiel die hilfesuchende Person misshandelt hat oder vergewaltigt hat oder bei ihr eingebrochen ist oder überfallen hat, nicht die Verantwortung dafür hat, daß es der Person jetzt schlecht geht, obwohl sie Angst hat, depressiv ist, Drogen nimmt um es zu vergessen, Essstörungen hat, Ireland spricht damit schlimmen Erlebnissen jede Bedeutung ab!!!

Ursachenforschung, sich davon fernhalten, das funktioniert ja wunderbar bei psychischen Krankheiten, deswegen sind auch alle Essgestörten wieder gesund, wenn man sie aufgefüttert hat und Drogensüchtige nach dem Entzug geheilt und Depressive nach ein bißchen spazieren gehen wieder fröhlich und die Angst löst sich selbstverständlich in Luft auf, einfach so!

Ursachen einfach hintern runterfallen, das ist natürlich super, nicht darüber reden, sich davon fernhalten, wegen einer Therapeutin, die so mit mir geredet hat vor ein paar Jahren, wegen der hätte ich mir fast was angetan, weil es mich so getriggert und verletzt hat! Ohne meine beste Freundin wäre ich nicht mehr hier!


Und Ireland verzapft hier den selben verletzenden Scheiß!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das Niveau wird dramatisch und ich schließe daraus, daß Du nicht gelesen hast/ nicht verstehen willst (?), was ich zum Ausdruck bringen möchte?

Du hast sehr richtig von verschiedenen Therapieschulen geschrieben und es gab eine lange Zeit mit viel Ursachenforschung und "Graberein", die letztendlich für Patienten nichts gebracht haben.
Der Blickwinkel ist heute anders und die Therapieerfolge steigen.

Es gibt Therapieplanungen, die ein Therapeut mit dem Patienten gestaltet, wobei beide ein Ziel festlegen und die Methoden dafür - das darf auch mal "Graben" sein, aber es sollte auch nach vorn gehen.

"Urväterchen" Freud war der Ansicht, daß eine Krankheit geheilt ist, sobald der Patient die Ursache erkannt hat - und legte die Leuts (die Betuchteren, Intelligenteren, Gebildeteren) jahrelang auf die Couch - mit fragwürdigen Ergebnissen.
Die Zeit hat heute keiner mehr und der Leidensdruck bei Patienten ist in der Regel so hoch, daß man schnellere, effizientere Verfahren benötigt.

Essgestörte z.B. profitieren von systemischer Therapie wesentlich mehr als von tiefenpsychologischen Verfahren (und beim Systemischen wird ausschließlich nach vorn geschaut).
Die kognitive Verhaltenstherapie hat seit den 90er Jahren bahnbrechende Erfolge verzeichnet und am besten von allen Verfahren abgeschnitten (aber da gabs die systemische noch nicht in der Form) und schaut weitgehend auch nur nach vorn.

Und: Patienten haben ein Recht auf das Beste und nicht nur die zweite Wahl!!!

(und falls Du darauf antworten solltest, unterlass bitte Kraftausdrücke wie "Scheiße", das klingt so dumm)
 
Mit dieser letzten Aussage gehst du entschieden zu weit, Tor von Gor!!!!!


Eben nicht gerade weil ich eine Vergangenheit habe , kann ich mit bestimmtheit sagen das der Unwissnede Mist den hier einige abgeben viel zu weit geht .

Mit Menschen die behaupten das Traumatische Erfahrungen kaum oder nie eine Rolle spielen bei psychischen Krankheiten und das dann auch damit Argumentieren das es ja auch gesunde *vergewaltigte * menschen gibt na mit denen Fahr ich erst recht schlitten , da geht die Post ab , na Hallo ?!?

Da wird argumentiert das es ja auch gesunde Menschen gibt die schreckliches erlebt haben , nur was ist mit den 1000000 Menschen vorallem Juden z.b die krank geistig und körperlich bis ans sterbebett waren ? Lässt man die aus der Statistik dann rausfallen weil die ins eigene Bild nicht passen ?
Was ist mit den Traumatisierten Menschen die jahrzehnte lang glauben *gesund* zu sein und erst im Alter daruf kommen das sie traumatisiert sind ?

Schonmal was von Verdrängen gehört ?


Ich bin überzeugt das hier kein einziger sogenannter *privat* Therapeuth schreibt , wahrscheinlich alle irgendwie bei der Kassa angestellt so daneben wie das hier präsentiert wird .
 
Sie meint (und da bin ich mir 100% sicher!), der Therapeut hat es aber zu akzeptieren, wenn der Klient eine bestimmte Behandlung / Therapie ablehnt, da er sich selbst eben als nicht traumatisiert ansieht... und es auch nicht zwangsweise sein MUSS. Er selbst schätzt sich ein, niemand sonst.
Das müßtest du doch bei deiner Familiengeschichte nachvollziehen können, dass man dann erstmal nichts machen kann.
:)

Danke! :umarmen:
 
Ich bin überzeugt das hier kein einziger sogenannter *privat* Therapeuth schreibt , wahrscheinlich alle irgendwie bei der Kassa angestellt so daneben wie das hier präsentiert wird .

Für eine Kassenzulassung braucht man nach dem Studium eine ca. 5 Jahre dauernde Zusatzausbildung (nicht irgendeine, nur wenige Verfahren sind heute in DE zugelassen und die muß man aus eigener Tasche bezahlen), erst dann darf man sich niederlassen und muß nicht mehr im Krankenhaus/ Psychiatrie/ Uni in einem Team arbeiten.
Also: die mit Kassenzulassung sind in der Regel die am besten ausgebildeten.
 
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Mit dieser letzten Aussage gehst du entschieden zu weit, Tor von Gor!!!!!

Eben nicht gerade weil ich eine Vergangenheit habe , kann ich mit bestimmtheit sagen das der Unwissnede Mist den hier einige abgeben viel zu weit geht .

Mit Menschen die behaupten das Traumatische Erfahrungen kaum oder nie eine Rolle spielen bei psychischen Krankheiten und das dann auch damit Argumentieren das es ja auch gesunde *vergewaltigte * menschen gibt na mit denen Fahr ich erst recht schlitten , da geht die Post ab , na Hallo ?!?

Da wird argumentiert das es ja auch gesunde Menschen gibt die schreckliches erlebt haben , nur was ist mit den 1000000 Menschen vorallem Juden z.b die krank geistig und körperlich bis ans sterbebett waren ? Lässt man die aus der Statistik dann rausfallen weil die ins eigene Bild nicht passen ?
Was ist mit den Traumatisierten Menschen die jahrzehnte lang glauben *gesund* zu sein und erst im Alter daruf kommen das sie traumatisiert sind ?
Es geht darum, dass es in keinem Fall berechtigt ist (von dir ... oder wem auch immer...), jemandem Gewalt anzudrohen, weil dieser jemand eine Meinung vertritt, die du nicht gutheißen kannst!!!!!

Du bist sonst um keinen Deut besser, als jeder andere Gewalttäter!!
 
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