Schizophrenie

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Das wird statistisch ermittelt.

Beispiel:
1000 Menschen stehen vor einem Baum.
Alle 1000 sehen den Baum. Also ist der Baum real. Die Wahrnehmung ist an dieser Stelle bestätigt.
20 meinen darunter noch einen Geist oder Menschen zu sehen, was die restlichen 980 nicht sehen. Also haben diese 20 Menschen eine Wahrnehmungsstörung (Halluzination).
Nehmen wir an, diese 20 würden den gleichen Menschen unter dem Baum sehen, dann bestünde die Wahrscheinlichkeit, dass sie evtl. etwas sehen, wozu die 980 nicht fähig wären. Diese 20 müssten aber exakt das Gleiche sehen. Hier muss man auch darauf achten, dass die 20 sich nicht gegenseitig manipulieren. Naturtalente solls ja geben.
Wenn sie aber unterschiedliche Menschen bzw. Gestalten sehen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99,9 %, dass sie unter Wahrnehmungsstörungen leiden.

Wenn du daher wissen willst, ob du die Realität richtig wahrnimmst, frag 20 - 50 weitere, ob sie das Gleiche wahrnehmen.

Wenn mir von 100 Leuten 80 Leute erzählen, Jesus sei der wahre und einzige Weg, wegen meiner können mir das auch alle 100 erzählen, bin ich dennoch nicht der Meinung, dass das tatsächlich so ist. Genauso können mir 100 von 100 Leuten erzählen, dass der Mensch Fleisch braucht, auch wenn es nicht darum geht, ist nur ein Beispiel von vielen.

Dass da dennoch ein Abgleichen stattfindet und jeder das auch irgendwie für sich macht, da nachforscht, ist wahrscheinlich einfach nur menschlich, oder auch nicht, kann da nicht für alle sprechen. Manche nehmen manches ja auch einfach hin und gut is. So wie sich manche vielleicht auch erzählen lassen, dass sie krank sind, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob das tatsächlich so ist, dass diese Leute exakt das gleiche sehen müssen, um da sicher zu gehen, dass es keine Halluzinationen sind. Würde ich so von mir aus jetzt erst mal nicht sagen. Aber kann diesen Gedankengang verstehen, da wie gesagt wohl auch menschlich. Beweise, Sicherheiten usw.
 
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Die Diagnose Schizophrenie kann jeder hier bekommen.

Es genügt ein traumatisches Erlebnis, zum Beispiel ein Überfall. Man bekommt Angst, daß es wieder passiert, besonders bei Leuten, die so ausschauen wie die Täter.
Daraus macht der Psychiater dann einen Verfolgunsgwahn=Psychose= Schizophrenie.

Das passiert ganz leicht, immer wieder.

Schon hat man den Stempel und gilt als nicht glaubhaft, passiert einem dann irgendwas, wie zum Beispiel eine Vergewaltigung, kann man sich die Anzeige sparen, weil einem vor Gericht niemals geglaubt wird.

Ja, so in etwa. :thumbup:

Eigentlich auch schlimm so was, grad wenn man dann wirklich mal Hilfe braucht.
 
Hallo Mondblumen!

Religionen gehören zu den Konzepten:

Fortsetzung zu # 686:
Bei Konzepten wird die Unterscheidung etwas schwieriger.
So manch eine Theorie nennt sich daher Hypothese, weil die Natur sie nicht bestätigt.
Ich meine, gerade hier entwickeln sich die meisten Wahrnehmungsstörungen.

Manchmal werden recht seltsame Theorien durch Menschen entwickelt, die schwer nachvollziehbar sind und einfach ins Nichts führen. Daher brauchen wir Menschen kollektive Bezugspunkte, die uns eben sichern, dass wir richtig wahrnehmen.
Das ist wie mit der Sprache. Wenn wir uns verstehen wollen, brauchen wir eine gemeinsame Sprache, die wir alle kennen, um uns mit der Aussenwelt in Kontakt zu setzen und uns gegenseitig zu verstehen.

Niemand verbietet einem anderen seine Fantasien. Wenn sich aber einer darin zu sehr verliert, hat er keinen Bezugspunkt mehr zur Realität. Wenn er auch noch diese Fantasie unbedingt in der Gesellschaft anerkannt sehen möchte, dann müssten schon ein bis zwei Beweise kommen. Das wäre sonst so, als würde jeder seine eigene Sprache entwickeln und keiner mehr den anderen verstehen.

Ansonsten liebe ich Fantasien. Ohne Fantasie hätten wir Menschen auch keine Kreativität. Sie ist schön und erfüllend. Wenn sie aber als solche bleibt, dann sollte man sie auch als solche erkennen.
Auf der ersten Seite einer mathematischen Formelsammlung las ich einmal:
"Ein Mensch ohne Fantasie kann kein Mathematiker sein."
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. :)
 
Also mir ist mit Psychiatern ja schon einiges passiert aber das habe ich noch nie erlebt und ich habe jetzt schon mit so ungefähr einem Dutzend Psychiatern zu tun gehabt.

Vielleicht, weil es bei dir eindeutig ist, was es ist, also nichts Schwammiges, nichts, was auch zu anderen psychischen Krankheiten passt oder passen könnte usw. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es bei verschiedenen Psychiatern und Psychologen auch zu verschiedenen Meinungen, Vermutungen oder auch Diagnosen kommt/kommen kann. Irgendwie find ich das sogar auch beängstigend.
 
Manchmal werden recht seltsame Theorien durch Menschen entwickelt, die schwer nachvollziehbar sind und einfach ins Nichts führen. Daher brauchen wir Menschen kollektive Bezugspunkte, die uns eben sichern, dass wir richtig wahrnehmen.
Das ist wie mit der Sprache. Wenn wir uns verstehen wollen, brauchen wir eine gemeinsame Sprache, die wir alle kennen, um uns mit der Aussenwelt in Kontakt zu setzen und uns gegenseitig zu verstehen.

Niemand verbietet einem anderen seine Fantasien. Wenn sich aber einer darin zu sehr verliert, hat er keinen Bezugspunkt mehr zur Realität. Wenn er auch noch diese Fantasie unbedingt in der Gesellschaft anerkannt sehen möchte, dann müssten schon ein bis zwei Beweise kommen. Das wäre sonst so, als würde jeder seine eigene Sprache entwickeln und keiner mehr den anderen verstehen.

Ansonsten liebe ich Fantasien. Ohne Fantasie hätten wir Menschen auch keine Kreativität. Sie ist schön und erfüllend. Wenn sie aber als solche bleibt, dann sollte man sie auch als solche erkennen.
Auf der ersten Seite einer mathematischen Formelsammlung las ich einmal:
"Ein Mensch ohne Fantasie kann kein Mathematiker sein."
Das kann ich sehr gut nachvollziehen. :)

Ja, wenn es denn Fantasien sind ...
 
Ich fiel mal von der Treppe und verletzte mich am rechten Unterbein. 3 verschiedene Chirurgen kamen zu 3 verschiedenen Ergebnissen, was das da auf dem Röntgenbild sein könnte.
Wenn Meinungen so weit auseinander driften, hat das auch was von Wahrnehmungsstörung. Ganz besonders dann, wenn die Ärzte mit einer recht sicheren Mine und Hartnäckigkeit die Diagnose aufstellen.
 
Wenn es keine Ursache bei Krankheiten gibt, kann man natürlich auch nicht vorbeugen, ist ja logisch. :rolleyes:


Meines Wissens sagt hier niemand wirklich, dass es keine Ursachen für Krankheiten gibt, sondern es ging und geht darum, dass die Ursachen nicht immer eindeutig feststellbar sind. Wenn jemand sagt, dass es "kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit" gibt, so ist das gewissermassen aus nüchterner wissenschaftlicher Sicht. Die Folgen des Erlebten sind eben abhängig von der physisch/seelisch/geistigen Konstitution des Einzelnen, deshalb reagieren verschiedene Menschen jeweils anders auf bestimmte Erlebnisse.

UNd deshalb ist das hier genauso wahr:

Bei der Krankheitsbildung (Wirkung) können je nach Person die unterschiedlichsten Gründe vorliegen, da Gründe (Ursache) immer vorliegen. Nennt sich Kausalität.


:)
 
Nur dass es meistens keine Verbesserung gibt, wenn man sich die Vergangenheit einfach nur schönredet, ohne wirklich zu heilen.....

Zur Heilung gehört mehr als das Verdrängen ungeliebter Gefühle! ;)


So ist es. Man kann die Gefühle auch nicht für immer verdrängen, entweder sie kommen so hoch, oder drücken sich im Körper aus und man wird krank.
 
Ich fiel mal von der Treppe und verletzte mich am rechten Unterbein. 3 verschiedene Chirurgen kamen zu 3 verschiedenen Ergebnissen, was das da auf dem Röntgenbild sein könnte.
Wenn Meinungen so weit auseinander driften, hat das auch was von Wahrnehmungsstörung. Ganz besonders dann, wenn die Ärzte mit einer recht sicheren Mine und Hartnäckigkeit die Diagnose aufstellen.

Es kann auch mit den eigenen Erfahrungen, mit eigenen Erlebnissen zusammenhängen, dass ein Psychiater etwas anders sieht und behandelt, als ein anderer. Wenn du soweit klar im Kopf bist, was ja auch wichtig ist, grad wenn es um so Diagnosen geht ...

Es gibt ja auch Psychologen, die an Reinkarnation und alles glauben, ein Buddha-Bild an der Wand hängen haben usw. Und Psychologen, für die das nichts ist, die da einen anderen Blickwinkel haben. Naja usw. usf.
 
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