Schizophrenie

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Meines Wissens sagt hier niemand wirklich, dass es keine Ursachen für Krankheiten gibt, sondern es ging und geht darum, dass die Ursachen nicht immer eindeutig feststellbar sind. Wenn jemand sagt, dass es "kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit" gibt, so ist das gewissermassen aus nüchterner wissenschaftlicher Sicht. Die Folgen des Erlebten sind eben abhängig von der physisch/seelisch/geistigen Konstitution des Einzelnen, deshalb reagieren verschiedene Menschen jeweils anders auf bestimmte Erlebnisse.

UNd deshalb ist das hier genauso wahr:




:)

:thumbup:
 
Werbung:
Wenn er sagt, daß eine Posttraumatische Belastungsstörung nicht wissenschaftlich anerkannt ist, was soll man da noch sagen? :dontknow:

Da kann man dann nur sagen: "Ich hole mir eine Zweitmeinung!"
Das können leider nur diejenigen Patienten tun, die ein wenig Ahnung von ihrer Erkrankung haben - die Anderen schlucken meistens die Diagnose ihres Arztes.
 
Meines Wissens sagt hier niemand wirklich, dass es keine Ursachen für Krankheiten gibt, sondern es ging und geht darum, dass die Ursachen nicht immer eindeutig feststellbar sind. Wenn jemand sagt, dass es "kaum einen Zusammenhang zwischen Erlebtem und psychischer Krankheit" gibt, so ist das gewissermassen aus nüchterner wissenschaftlicher Sicht.
UNd deshalb ist das hier genauso wahr:




:)

Das ist eine der unwissenschaftlichsten Aussagen die ich jemals gelesen habe .

Vorallem bei psychischen Krankheiten sind die Gründe sehr oft eindeutig und klar . Beispiel : Jemand der Vergewaltigt wird bekommt ein Trauma und hat eine gestörte Beziehung zu dem Täter symbol ( männlich oder weiblich)

Die Folgen des Erlebten sind eben abhängig von der physisch/seelisch/geistigen Konstitution des Einzelnen, deshalb reagieren verschiedene Menschen jeweils anders auf bestimmte Erlebnisse.

Die Folgen des erlebten sind rein nur abhängig vom Überlebenswillen der betroffenen Person . Je mehr sich eine Person gehen lässt und weniger am Leben hängt desto eher werden drastische Folgen wie Drogensucht , Selbstmordversuche , und ähnliches eintreffen .

Eventuell mal ein bisschen mehr informationen einholen bevor man soviel scheiße loswird .
 
Da kann man dann nur sagen: "Ich hole mir eine Zweitmeinung!"

Stimmt!
... und man wird sehr wahrscheinlich eine andere Diagnose bekommen.

Psychiatrische Diagnosen werden ständig überarbeitet, man kann sie ja so schlecht via Blutwert/ EEG/ EKG/ MRT usw. nachweisen und sie sind dem "Zeitgeist" angepaßt (aber da sieht es bei somatischen Diagnosen auch nicht so gaaaanz anders aus).

In den 50er Jahren hatten die meisten Psychiatrieinsassen die Diagnose "Schizophrenie", heute haben es nur noch die wenigsten, dafür liegen ADHS und Borderline voll "im Trend" (zumindest ADHS gab es früher gar nicht ... ich glaub bis heute nicht an diese Krankheit, ist aber nen anderes Thema).

Man weiß heute um die suggestive Kraft von jeglichen Diagnosen und deshalb sehen die entsprechenden Manuale auch viele Diagnosen vor, die bewußt vage gehalten sind.

Die andere Seite der Medaille ist, wenn die Gefährlichkeit (Selbst- und Fremdgefährdung) bei Patienten unterschätzt wird, weil man ihnen nicht das Leben verbauen will ... und der Patient geht hin und tötet erst seine Familie und dann sich selbst (im schlimmsten Fall, - geht ja sogar immer mal wieder durch die Presse).

Eine echte Gratwanderung ...
 
Lies bitte alles! ... und interpretiere es auch in dem Sinne, wie ich es geschrieben habe, ich hab mich hier schon viel zu oft wiederholt, ein letztes Mal:
Ja, ich habe ganz persönlich traumatisierte Personen erlebt, die den glasklaren Auftrag an mich stellten:
"ich will davon nichts mehr hören, will dazu nichts sagen, ich will endlich ein normales Leben führen und das schlimmste für mich wäre, wenn alle Leute mich nur noch als armes Vergewaltigungsopfer sehen würden"


Und ? wie wenig wissen hast du darüber das du nicht verstehst das diese Aussage völlig normal ist bei Menschne die vieles Durchgemacht haben ?
Natürlch wollen diese Menschne ein normales Leben führen , diese Menschen wollen die Augen schließen und nicht mehr dauernd ihren Täter vor Augen sehen , das wollen diese Menschen .


Klar hab ich gedacht : geht doch nicht, muß doch bearbeitet werden, Täter angezeigt und verurteilt usw., aber das waren nur MEINE Gedanken und NICHT die der Patientin.
Soll ich der Patientin nun sagen, sie MUSS das bearbeiten, sie MUSS den Täter anzeigen??? (und wer übernimmt für solche erneuten Übergriffe die Verantwortung?)

Von welchen Übergriffen sprichst du ? Macht das Opfer einen Übergriff wenn es den Täter anzeigt ? Glaubst du das tatsächlich ? Seöbstverstänldihc gehört es zur Therapie das sich das Opfer dem Täter stellt und sich dafür alle nur erdenkliche Hilfe holt . Gerade das Opfer muss das Bewusstsein bekommen das es eben nicht mehr ! alleine ist , das es nicht mehr alleine kämpfen muss ?!??

Währst du mein Therapeuth ich würde so Schlitten fahren mit dir du würdest danach selbst mehrere brauchen .


Und: es gibt TATSÄCHLICH Menschen, die ganz Schlimmes erlebt haben und NICHT krank wurden (obwohl sie, verdammt noch mal, jedes Recht der Weilt darauf hatten!).

Und ? was ist das für eine Begründung um daraus eine allgemeingültige Regel aufzustellen ich kann dir genausgut ein Beispiel für die andere Richtung aufzeigen . Es gibt 1000de von Juden die das Kz überlebt haben und bis zu ihrem Sterbetag sich als Opfer gefühlt haben und sehr krank waren sowohl körperlich als auch geistig . Und jetzt ? Wer hat jetzt Recht ? :rolleyes:


Sollen wir sie jetzt so lange quälen, bis sie endlich einsehen, daß sie doch bitteschön krank werden müßten/ müssen?

Wenn das Opfer freiwillig zum Therapeuthen geht ist es doch keine QUal ?!?
 
Jemand der Vergewaltigt wird bekommt ein Trauma und hat eine gestörte Beziehung zu dem Täter symbol ( männlich oder weiblich)

Oft, aber nicht immer!!! (wie soll ich also mit den Patientinnen umgehen, die meinen, keins zu haben???

Soll ich drauf bestehen, daß sie jetzt aber gefälligst eines zu haben hätten, ihnen eine Zwangstherapie verordnen, ihnen ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie nicht daran arbeiten wollen, oder müssen sie zumindest ordentlicb Psychopharmaka nehmen ... oder WAS?
 
Wenn das Opfer freiwillig zum Therapeuthen geht ist es doch keine QUal ?!?

Genau das ist der Punkt: es geht nicht freiwillig zum Therapeuten, der Therapeut wurde gerufen, um mit dem Opfer zu sprechen (nach der Straftat und ggfs. nach ein paar Tagen Krankenhausaufenthalt, weil das Opfer so schlimm zugerichtet war) und das Opfer sagte GEANU DAS, was ich beschrieben habe.
Das sind seltene Fälle, aber die gibt es!!

Und noch einmal: wenn das Opfer seine Meinung ändert, darf es das jederzeit, aber kein Therapeut wird sagen: sie MÜSSEN sich aber jetzt unweigerlich in Therapie begeben, dürfen nicht zu ihrer Familie und ihrem Arbeitsplatz zurück, ja ein Therapeut würde noch nicht einmal sagen: sie MÜSSEN das bearbeiten, er würde sagen, sie haben jederzeit das absolute Recht, Hilfe einzufordern.
 
Oft, aber nicht immer!!! (wie soll ich also mit den Patientinnen umgehen, die meinen, keins zu haben???

Soll ich drauf bestehen, daß sie jetzt aber gefälligst eines zu haben hätten, ihnen eine Zwangstherapie verordnen, ihnen ein schlechtes Gewissen machen, wenn sie nicht daran arbeiten wollen, oder müssen sie zumindest ordentlicb Psychopharmaka nehmen ... oder WAS?


Würden sie keines haben wären sie nicht bei dir oder fischt du dir deine Patienten einfach so mal raus ?:rolleyes:
 
Werbung:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben