Schizophrenie

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Ireland

Bitte gerne , habs mal rausgesucht auch für andere die es interessieren könnte und um ein bisserl Klarheit reinzubringen .

Und ich schätze dein Wissen darüber sehr , aber auch den Umgang ! Sprich Wertschätzung ;)

LG Asaliah
 
Werbung:
Ich verstehe nicht ganz, dass du das so siehst, aber das ist ok. Meiner Meinung nach gibt es definitiv immer eine Ursache, egal ob es da jetzt um Kopfschmerzen oder eine Erkältung geht. ,.

Das wiederum kann ich nicht nachvollziehen, aber wenn Du damit gut klarkommst ist das doch auch absolut ok. :)


Und ich erlebe tagtäglich, daß es viel schwerer ist, die Wrklichkeit des anderen zu akzeptieren und so stehen zu lassen (solange ich meine Wirklichkeit auch äußern darf, bei Patienten allerdings mit entsprechenden Einschränkungen, je nach Krankheitsbild), als dem "Bekehrungsdrang" einfach nachzugeben.
 
Ich fürchte, Du hast mich nicht richtig verstanden:
NATÜRLICH ist eine jede Traumatisierung stets ein Grund, krank zu werden! (und das ist von allen zu akzeptieren)

Aber:

NICHT JEDER wird wirklich krank.

Wenn ich bereits ein Trauma habe, habe ich da doch schon eine Verletzung, eine Wunde, da brauch ich dann ja nicht erst noch krank werden? Ok, daraus kann sich dann evtl. noch mehr entwickeln, aber ... naja.

Ich habe in seltenen Fällen Frauen erlebt, die sagten: "mit der Vergewaltigung (o.ä. Schlimmem) komme ich schon irgendwie klar, nicht aber mit den Reaktionen der Umwelt, ich möchte nicht als Opfer/ als psychisch Kranke gesehen und behandelt werden, ich möchte mein normales Leben weiterführen und darüber schnellstmöglich hinwegkommen"!!!

Und das ist unbedingt zu akzeptieren (auch wenn das sehr schwer fällt)!

Das meine ich mit Wertschätzung: der Patient steht an erster Stelle und nicht meine Annahmen, Werturteile usw.

Das heißt überhaupt nicht, daß das ein generelles Ziel für alle Frauen in der gleichen Situation ist!!!!

Ja, natürlich ist das zu akzeptieren.

Erzählen kann man aber auch viel, wenn der Tag lang ist ... "ich komm schon klar und fertig".
 
,


Ja, natürlich ist das zu akzeptieren.

Erzählen kann man aber auch viel, wenn der Tag lang ist ... "ich komm schon klar und fertig".

Sowas wird nicht in wenigen Sätzen abgehandelt und jede Person darf sich jederzeit umentscheiden (jedwede Verarbeitung benötigt Zeit), aber es ist die Aufgabe eines therapeutischen Gegenübers den Patienten unbedingt ernst zu nehmen, in jeder Hinsicht.
Und wenn man das nicht mehr kann (z.B. weil es zu sehr mit den eigenen Wertvorstellungen kollidiert), sollte man an einen Kollegen übergeben.
 
Das wiederum kann ich nicht nachvollziehen, aber wenn Du damit gut klarkommst ist das doch auch absolut ok. :)

Du kannst nicht nachvollziehen, dass es eine Ursache für zum Beispiel Kopfschmerzen gibt? Hm, ok.

Ja, damit komme ich gut klar bzw. ich komme damit weder gut noch schlecht klar, weil es einfach so ist.

http://www.gesundheit.de/krankheite.../kopfschmerzen-ursachen-behandlung-vorbeugung

Und ich erlebe tagtäglich, daß es viel schwerer ist, die Wrklichkeit des anderen zu akzeptieren und so stehen zu lassen (solange ich meine Wirklichkeit auch äußern darf, bei Patienten allerdings mit entsprechenden Einschränkungen, je nach Krankheitsbild), als dem "Bekehrungsdrang" einfach nachzugeben.

Ok, wenn du das tagtäglich so erlebst.
 
Ich bin da auch bei Irland, nicht jede Ursache muss zwingend gefunden werden :

Es gibt zum Beispiel traumatische Erlebnisse ( Kriegstraumatisierte, und aber auch Missbrauchsopfer ) , die ihr er/leben verdrängten oder verschüttet haben. Früher war man der Meinung unbedingt /zwingend bei einer eventuellen späteren psychischen Erkrankung die Ursache zu erforschen und hervorzuholen ( hochzuholen , Tiefenpsychologie ).

Heute weiß man das es nicht unbedingt zwingend notwendig ist und bei manchen auch nicht ungefährlich, da sie erst an dem "hervorgeholten" zerbrechen können und somit schwerer erkranken könn (t) en, als tatsächlich der Fall gewesen wäre.

Wie gesagt ist individuell und kann nur im Einzelnem beurteilt werden.

LG Asaliah
 
Ich bin da auch bei Irland, nicht jede Ursache muss zwingend gefunden werden :

Das keine Ursache gefunden wird, heißt nicht, dass es keine gibt. Und darum geht's ja.

Darum, dass es auch eine Ursache gibt. Ob nun für Kopfschmerzen, eine Erkältung oder was auch immer.
 
Das keine Ursache gefunden wird, heißt nicht, dass es keine gibt. Und darum geht's ja.

Darum, dass es auch eine Ursache gibt. Ob nun für Kopfschmerzen, eine Erkältung oder was auch immer.

Hm,...wie erklär ich s dir es kann Ursachen geben, aber es kann auch sein das es gar keine Ursachen gibt .

Kopfschmerzen zum Beispiel können nur bei "wetterfühligen " Menschen durch Föhn ausgelöst werden ,als Ursache , andere haben wiederrum eine neurologische Ursache , andere wiederrum bekommen schon Kopfweh wenn sie von Kopfweh lesen, indem Sinne gesehen hat alles eine Ursache , aber nicht jede Ursache muss unbedingt der Auslöser sein und "behandelbar " sein,...;)

LG Asaliah
 
Werbung:
Hm,...wie erklär ich s dir es kann Ursachen geben, aber es kann auch sein das es gar keine Ursachen gibt .

Kopfschmerzen zum Beispiel können nur bei "wetterfühligen " Menschen durch Föhn ausgelöst werden ,als Ursache , andere haben wiederrum eine neurologische Ursache , andere wiederrum bekommen schon Kopfweh wenn sie von Kopfweh lesen, indem Sinne gesehen hat alles eine Ursache , aber nicht jede Ursache muss unbedingt der Auslöser sein und "behandelbar " sein,...;)

Kannst du mir eine Krankheit nennen, die keine Ursache hat?

Mir ist das mit den Kopfschmerzen und den Ursachen schon klar, hab ich doch mehrfach geschrieben, dass es Ursachen gibt.

Du schreibst es ja selbst, dass in dem Sinne alles eine Ursache hat ... und darum ging es.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben