Schizophrenie

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Funktioniert er denn nicht?
Gibt es Belege, daß Deine Methode funktioniert (ich möchte so gern wissen, wie Du ein Clearing/ ein Familienstellen bei einem Akut-Schizophrenen erfolgreich durchführst - die Psychiatrien dieser Welt würden ungemein davon profitieren!!!)

Die Psychiatrien würden ihre Patienten verlieren und ihren Job. Bist du sicher, dass die das wollen? :-) Meiner Erfahrung nach wollen sie es nicht. Es genügt ihnen, wenn die Patienten auf ihre Betäubungsmittel reagieren und ruhiggestellt sind. ... Wenn dich das Thema Clearing wirklich interessiert, dann kannst du dich ja mal informieren und wenn du magst auch gern mal dabei sein.
 
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@ lichthelfer: Hast Du denn schon einmal einen an Schizophrenie erkrankten aufgestellt oder hat sich das Thema im Laufe einer Aufstellung für ein Familienmitgied ergeben? Ich würde gerne wissen, welche Erfahrungen Du da gemacht hast?

lg ashes
 
Ich meinte damit, ob das auch bei allen so abläuft, ob diese Energien von allen wahrgenommen werden können. Oder ob manche evtl. auch ein Clearing durchführen, ohne da etwas wahrnehmen zu können, weil sie der Aussage der jeweiligen Person vertrauen usw.

Jeder Energetiker nimmt feinstoffliche Energien anders wahr, da gibt es kein Arbeitshandbuch oder keine Standardprozedur. Man nimmt sie auf eine individuelle Weise wahr und führt sie mit einer individuellen Methode ins Licht.
 
Die Psychiatrien würden ihre Patienten verlieren und ihren Job. Bist du sicher, dass die das wollen? :-) Meiner Erfahrung nach wollen sie es nicht. Es genügt ihnen, wenn die Patienten auf ihre Betäubungsmittel reagieren und ruhiggestellt sind. ... Wenn dich das Thema Clearing wirklich interessiert, dann kannst du dich ja mal informieren und wenn du magst auch gern mal dabei sein.

Wenn Du mal eine schizophrene Psychose live miterlebt hast, dann wärst Du erstmal froh, wenn derjenige zur Ruhe kommt. Welches Bild hast Du denn eigentlich von der Psychiatrie...? tsts
 
@ireland

Symptome sind da, solange die Ursache nicht aufgedeckt ist. Es spielt dabei keine Rolle, wie schlimm sie sind. Ein Clearing und eine darauf folgende Familienaufstellung würde bei einigen vielleicht das Leid verkürzen.... wenn es so sein soll, dann wird es sein, es gibt keine Zufälle.

Die Psychologie/ Psychiatrie ist seit langer Zeit, mindestens aber seit den letzten 15 Jahren weg von der Ursachenforschung, weil es seit Urväterchen Freud nichts gebracht hat.

Man hat herausgefunden, daß es bei akuten Fällen ohne Medikamente nicht geht (schon um der Menschlichkeit willen!), generell in der Therapie eine Einbeziehung des Umfelds/ der Familie unerläßlich ist, daß "nach vorn schauen", Selbstheilungskräfte aktivieren, Ressourcen einbeziehen, positive Verstärkung, Autonomie des Patienten, Wertschätzung uvm. im Vergleich zu damals grundlegende Haltungen sein müssen um einen Therapieprozess zu gestalten.

Wühlen in potenziellen Ursachen, Themen wie "Schuld und Sühne" sind eher krankheitsfördernd, im besten Falle NONSENS!
 
Jeder Energetiker nimmt feinstoffliche Energien anders wahr, da gibt es kein Arbeitshandbuch oder keine Standardprozedur. Man nimmt sie auf eine individuelle Weise wahr und führt sie mit einer individuellen Methode ins Licht.

Ja, den Gedanken hatte ich vorhin auch, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt Energien wahrzunehmen, als ich "kommunizieren" las. Evtl. hängt es damit zusammen, inwieweit der jeweilige offen ist, ich nenn's mal so.
 
Wühlen in potenziellen Ursachen, Themen wie "Schuld und Sühne" sind eher krankheitsfördernd, im besten Falle NONSENS!

Ich kann mir vorstellen, dass jeder auch gern verstehen/wissen möchte, wieso, weshalb, warum etwas so ist, wie es ist.

Sich selbst verstehen können, das eigene Verhalten.

Das hat ansonsten was von einem "blind durch die Welt laufen", für mich.
 
Die Psychiatrien würden ihre Patienten verlieren und ihren Job. Bist du sicher, dass die das wollen? :-) Meiner Erfahrung nach wollen sie es nicht. Es genügt ihnen, wenn die Patienten auf ihre Betäubungsmittel reagieren und ruhiggestellt sind. ... Wenn dich das Thema Clearing wirklich interessiert, dann kannst du dich ja mal informieren und wenn du magst auch gern mal dabei sein.

Es geht mir um klare Fakten:
wie verhinderst Du einen Suizid (und jeder akut Schizophrene ist suizidgefährdet und sei es nur "aus Versehen"), woher nimmst Du diese Unmengen an Personal, die es benötigt, diesen Patienten über Stunden und Tage festzuhalten, zu füttern und zu pflegen (nach ca. 3 Stunden brauchst Du auch Infusionen, weil der Patient dehydriert), wie kommunizierst Du mit ihm, wieviele Patienten (in dieser Situation) hast Du schon heilen können ... ?

Selbst bestens ausgerüstete Akutstationen müssen alles aufbieten, um solche Patienten in den ersten Stunden menschenwürdig zu betreuen.

Also: WIE genau schaffst Du das? (jetzt mal ganz konkret vom Eintreffen des Patienten über die nächsten Stunden und Tage, so daß man sich das genau vorstellen kann)
 
@ lichthelfer: Hast Du denn schon einmal einen an Schizophrenie erkrankten aufgestellt oder hat sich das Thema im Laufe einer Aufstellung für ein Familienmitgied ergeben? Ich würde gerne wissen, welche Erfahrungen Du da gemacht hast?

lg ashes

Nein. Ich bin kein Arzt und ich kann eine Diagnose wie Schizophrenie nicht stellen. Zu mir kommt ein Klient mit einem Symptom, z. B. "Manchmal übermannt mich ein Krampf und ich kann nicht mehr denken und nur mehr wild um mich hauen"... Dann stelle ich die Ursache dafür auf. Es interessiert mich dabei nicht, ob es Schizophrenie oder ein Husten ist. Verstehst du was ich meine... ich gehe nicht mit einer vorgeformten Lösung in die Aufstellung bei dem und dem Symptom. Es ist immer anders. ... Wie schon oben erwähnt kommt es gehäuft vor, dass man bei Schizophrenie sowohl mit einem Opfer als auch mit einem Täter aus dem Familiensystem identifiziert ist und das zu unvereinbaren Spannungen führt. Z. B. kann der Opa irgendwo im Krieg vergewaltigt, gemordet oder geplündert haben und dieses Trauma weitergegeben haben und gleichzeitig wurde z. B. eine Tante vergewaltigt und dieses Trauma wirkt über die Mutter auf den Klienten. Täter und Opferrolle in einer Person. .... es ist wirklich nur ein mögliches Beispiel und es ist bei jedem Fall individuell.
 
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Ich kann mir vorstellen, dass jeder auch gern verstehen/wissen möchte, wieso, weshalb, warum etwas so ist, wie es ist.

Sich selbst verstehen können, das eigene Verhalten.

Das hat ansonsten was von einem "blind durch die Welt laufen", für mich.

Es gibt sicherlich zahlreiche Attributionen, sowohl bei Gesunden als auch bei Kranken, warum man sich wie verhält ...
Nimm mal den Fall eines Verhaltens in einer Situation (irgendeines, ganz egal, was): was würde die betroffene Person über ihr Verhalten sagen, wie würden ihre Eltern das Verhalten begründen, wie würde der (evtl.) Therapeut das sehen, dann die Arbetiskollegen, die Freunde, schließlich Fremde, die nur das Verhalten beobachtet haben ... .

Wahrscheinlich würde jeder das ausgewählte Verhalten komplett anders sehen (von neutral bis anklagend bis entschuldigend usw,) ... und jetzt? (hat irgendeiner Recht, haben alle Recht oder Niemand?

Ich denke mal, wenn ich irgendetwas als Ursache ansehe, stimmt das in dem Augenblick so für mich, kann aber in Jahren ganz anders sein - vielleicht sollte man das ganze aus einer ganz anderen Perspektive sehen?
 
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