Sai Baba

Das liegt mir schon lange auf der Zunge. Das mit dem komischen angeblichen "Verdammt-sein", wenn man Jesus nicht anerkennt. Das ist doch grundsätzlich sowohl in der katholischen und in der evangelischen Kirche schon LANGE passé. Das sagen nur mehr einzelne Fundamentalisten. Das ist sicher lokal unterschiedlich - aber ich habe das nicht einmal mehr in der Volksschule gelernt.

Diese Horrorversion christlichen Glaubens liegt schon auch daran, dass Du Dich nicht genauer mit dem christlichen Glauben beschäftigt hast, oder ? Du bist doch aus Oberösterreich ? Dort gibt es schon recht konservative Knochen - aber auch die fortschrittlichsten Bischöfe und das Bildungshaus Puchberg.

Wie kommst Du zu diesem anachronistischen Teufel-Hölle-Verdammnis-Katholizismus ?

LG, Reinhard

Ok ich gestehe........... ich kam in meiner Jugendzeit mit den Zeugen Jehovas in Berührung.
Mit Sicherheit blieb da noch latent was hängen.
Und das dürfte ich dann so bissl mit der Lehre der Kirche vermischt haben.
So irgendwie.

Also die Geschichte mit den Zeugen Jehovas wäre wieder eine eigene, passt aber hier auch nicht so rein.
Wäre zu sehr OT.
 
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Naja - sorry. Nachdem ich mir nicht reindrücken lasse, dass SB mit Gott eins sei, ist für mich SB halt ein Mensch und eine Person. Ausserdem bin das nicht nur ich (der ihn nicht mit Gott verwechselt), wenn ich mich so umschaue. Ich bin halt nicht verliebt in ihn (igitt - grusel).

Reinhard

PS.: Seit wann hat Gott einen Namen ?

Zunächst einmal hat Gott alle Namen und keinen gleichzeitig. Fürs paradoxe scheinst Du keinen Sinn entwickelt zu haben. Bei Dir sehe ich nur schwarz und weiß.
Ja, da Du offensichtlich Liebesreigen mit Sex gleichsetzt, kann dich das aus deiner männlichen Sicht auch nur mit Ekel erfüllen.
Aber jeder fühlt das, was er fühlen muß.
Ich wünsch Dir mit Deinem Ekel jedenfalls viel Spaß.

Deine sexuellen Phantasien solltest Du mal aufstellen.
 
Das liegt mir schon lange auf der Zunge. Das mit dem komischen angeblichen "Verdammt-sein", wenn man Jesus nicht anerkennt. Das ist doch grundsätzlich sowohl in der katholischen und in der evangelischen Kirche schon LANGE passé. Das sagen nur mehr einzelne Fundamentalisten. Das ist sicher lokal unterschiedlich - aber ich habe das nicht einmal mehr in der Volksschule gelernt.

Diese Horrorversion christlichen Glaubens liegt schon auch daran, dass Du Dich nicht genauer mit dem christlichen Glauben beschäftigt hast, oder ? Du bist doch aus Oberösterreich ? Dort gibt es schon recht konservative Knochen - aber auch die fortschrittlichsten Bischöfe und das Bildungshaus Puchberg.

Wie kommst Du zu diesem anachronistischen Teufel-Hölle-Verdammnis-Katholizismus ?

LG, Reinhard

Sorry, da muß ich Dir widersprechen. Das ist noch sehr lebendig!
 
Fürs paradoxe scheinst Du keinen Sinn entwickelt zu haben. Bei Dir sehe ich nur schwarz und weiß.

Ja, eben, das ist die nächste Stufe, wo die Dualität verlassen wird.
Du hast, Pyare, in einem Post erzählt, ich finde den gerade nicht mehr, dass du in einen Zustand gekommen bist, wo es nicht mehr nein-ja gab, sondern nur noch ja ja... und das habe dich zunächst verwirrt, bis dir das klar geworden sei.

Dieses ja ja heißt eben nicht, dass man in sich selbst kein Unterscheidungsvermögen mehr besitzt, sondern dass man den ICH BIN -Zustand erlebt, welcher auch bedeutet: Es ist wie es ist. Aus der Akzeptanz heraus lässt sich der Zusammenhang von ja und nein erkennen.
Wie Luzifer das kürzlich einbrachte: Opfer und Täter sind eins, was aber nicht die Tat an sich gut heißt. Über das Auflösen von Opfer-Täter-Beziehungen wissen Familiensteller bescheid, aber auch darüber, dass sie begründet waren...

K.S.
 
Zunächst einmal hat Gott alle Namen und keinen gleichzeitig. Fürs paradoxe scheinst Du keinen Sinn entwickelt zu haben. Bei Dir sehe ich nur schwarz und weiß. Ja, da Du offensichtlich Liebesreigen mit Sex gleichsetzt, kann dich das aus deiner männlichen Sicht auch nur mit Ekel erfüllen. Aber jeder fühlt das, was er fühlen muß. Ich wünsch Dir mit Deinem Ekel jedenfalls viel Spaß. Deine sexuellen Phantasien solltest Du mal aufstellen.
Ist eine eigene Gesprächstaktik : verfälsche die Aussage des anderen - und dann kommentiere die Verfälschung.

Ich sprach von Erotik - nicht von Sex. Warum Du den Begriff "Sex" einführst (und das dann meiner männlichen Sicht unterjubelst), das wiederum weißt nur Du. Dass Deine Beziehungsschilderung Du-und-SB erotisch Züge hat, ob das nur ich böser Mann so sehe ? Das hatten schon auch Frauen hier thematisiert, oder ?

Und der Schmäh wird schon fad, dass alles, was man beobachtet eigene Phantasien sind. So kann man von jedem Missbrauch und von jedem Vergehen ablenken. Das habe ich bei einem Eso-Guru schon vor 20 Jahren gehört : wenn jemand zB. darauf aufmerksam gemacht hat, wie teuer seine Seminare sind. "Das ist Deine Gier, die aus Dir spricht." Ned sehr originell ...

Ein Arzt, der eine Blinddarmentzündung feststellt, muss nicht selber auch Blinddarmentzündung haben ...

Reinhard
 
Ja, eben, das ist die nächste Stufe, wo die Dualität verlassen wird.
Du hast, Pyare, in einem Post erzählt, ich finde den gerade nicht mehr, dass du in einen Zustand gekommen bist, wo es nicht mehr nein-ja gab, sondern nur noch ja ja... und das habe dich zunächst verwirrt, bis dir das klar geworden sei.

Dieses ja ja heißt eben nicht, dass man in sich selbst kein Unterscheidungsvermögen mehr besitzt, sondern dass man den ICH BIN -Zustand erlebt, welcher auch bedeutet: Es ist wie es ist. Aus der Akzeptanz heraus lässt sich der Zusammenhang von ja und nein erkennen.
Wie Luzifer das kürzlich einbrachte: Opfer und Täter sind eins, was aber nicht die Tat an sich gut heißt. Über das Auflösen von Opfer-Täter-Beziehungen wissen Familiensteller bescheid, aber auch darüber, dass sie begründet waren...

K.S.

In diesen Satz bezog ich mich auf Walter R.s P.S.: Seit wann hat Gott einen Namen.

Es geht dabei nicht darum, Opfer/Täter-Einheiten als gut zu bezeichnen. Ich bezeichne das nicht als gut, wenngleich ich auch weiß, daß es seine Gründe hat. Ich habe selbst einige Familienaufstellungen gemacht, ich weiß, wie das funktioniert. Ich würde mich aber nur ungern einem Familienaufsteller anvertrauen, der so sehr Wertung beschäftigt ist, wie Walter. Denn ich weiß, daß auch Familienaufsteller nicht frei sind von ihrer Vorstellung, wie das Ergebnis aussehen könnte und es durchaus möglich ist, eine Lösung zu manipulieren und es dann zu einem Abschluß kommt, der nur ihm Frieden schenkt.
 
Ok ich gestehe........... ich kam in meiner Jugendzeit mit den Zeugen Jehovas in Berührung. Mit Sicherheit blieb da noch latent was hängen. Und das dürfte ich dann so bissl mit der Lehre der Kirche vermischt haben. So irgendwie. Also die Geschichte mit den Zeugen Jehovas wäre wieder eine eigene, passt aber hier auch nicht so rein. Wäre zu sehr OT.
Wenn ich das so sagen darf (?) - ein bisserl ein Faible für männlich dominierte Sekten hast schon, oder ?

Das ist mir aufgefallen : dass Du nach Fertigem greifst - bisher nicht eine eigene Form der Religiosität gesucht hast. Vor allem : nicht nach einer WEIBLICHEN Form der Spiritualität.

LG, Reinhard
 
Wenn ich das so sagen darf (?) - ein bisserl ein Faible für männlich dominierte Sekten hast schon, oder ?

mag sein, dass es so war.
Nur was ist bei den Zeugen Jehovas männlich dominiert??
ich denke, ich werde doch meine Geschichte posten, wie ich zu den Zeugen Jehovas kam.....

Das ist mir aufgefallen : dass Du nach Fertigem greifst - bisher nicht eine eigene Form der Religiosität gesucht hast. Vor allem : nicht nach einer WEIBLICHEN Form der Spiritualität.

LG, Reinhard

Betonung auf bisher, doch ja es stimmt schon, könnte stimmen.

Erklärst du mir bitte den Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Spiritualität??
 
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1. Nur was ist bei den Zeugen Jehovas männlich dominiert ?
2. Erklärst du mir bitte den Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Spiritualität ?
1. Alles - da die Bibel wörtlich zu nehmen ist, gilt auch "Das Weib sei dem Manne untertan."
2. Ich meine nicht den Unterschied männlich - weiblich, sondern patriarchal - weiblich. In einer patriarchalen Religion spielt immer Hierarchie und Unterordnung eine Rolle - meist ein Ein-Führer-Prinzip (oder ein Männerrat). Wie im Unterschied dazu weibliche (auch nicht : matriarchale) Religiosität aussieht, kann Dir eine Frau besser vermitteln.

LG, Reinhard

zur Erklärung : sowohl beim Matriarchat als auch beim Patriarchat wird ein Geschlecht über das andere gestellt - entweder die Frau oder der Mann. In männlicher / weiblicher Religiosität sind beide Geschlechter ebenbürtig und gleichwertig - einander ergänzend und vervollständigend.
 
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