Raucher und Nichtraucher

Ich bin ein ....

  • Nichtraucher

    Stimmen: 160 53,3%
  • Raucher

    Stimmen: 140 46,7%

  • Umfrageteilnehmer
    300
Deswegen:


Noch einmal der Unterschied Alkohol und Rauch:

Trinke ich, wird mein Nachbar davon nicht betrunken. Er muss nicht zwangsweise mein Bier mittrinken

Rauche ich, kriegt auch mein Nachbar meinen Lungenkrebs. Denn er muss zwangsweise meinen Rauch mitrauchen.

Wann wird der Tag kommen, an dem die Raucher diesen Unterschied verstehen lernen?



Nochmal zum Mitschreiben:

Natürlich wirkt in dir nicht dir der Alkohol, den ein Betrunkener konsumiert hat.

Allerdings kann dir ein Betrunkener anderen erheblichen Schaden zufügen ....


:)
Mandy
 
Werbung:
Und hier nun eine wirklich gute Nachricht: :)




Das britische Parlament hat mit großer Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen verbietet. Ausnahmen sind nicht vorgesehen.

In Zukunft darf in englischen Pubs und Clubs nicht mehr geraucht werden. Für ein Totalverbot des Rauchens in allen öffentlichen Einrichtungen und selbst in Privatclubs, die nur Mitgliedern zugänglich sind, stimmte am Dienstagabend eine große Mehrheit des britischen Parlaments.

Damit schließt sich England nun Nordirland und Schottland an, wo entsprechende Verbote im Frühjahr in Kraft treten. In Wales steht ein Verbotsbeschluss kurz bevor. 384 Mitglieder des Unterhauses in London votierten bei einer Abstimmung ohne Fraktionszwang für das Totalverbot, 184 Abgeordnete lehnten es ab.

Mit der Mehrheit von 200 Stimmen wurden Anträge vom Tisch gefegt, die Ausnahmen vom Rauchverbot für Kneipen ohne Speiseangebot oder wenigstens für Mitgliederclubs vorsahen. Gesundheitsministerin Patricia Hewitt hatte vor der Abstimmung in einer flammenden Rede darauf verwiesen, dass in Großbritannien jedes Jahr rund 120 000 Menschen an Krankheiten sterben, die Mediziner auf das Rauchen zurückführen.

Großbritannien folgt mit dem Verbot dem Beispiel anderer europäischer Staaten, darunter Irland, Italien, Norwegen und Schweden. Auch in Neuseeland und in zahlreichen Bundesstaaten der USA, darunter Kalifornien und New York, darf nirgendwo in Gaststätten geraucht werden. (nz)



Quelle: http://www.netzeitung.de/ausland/382533.html
 
Und wieso wird dann nur eines davon verboten???


:)
Mandy

Rauchen wird ja nicht generell verboten. Daheim oder im Freien wird kein anderer belästigt.

Wenn sich jemand daheim oder auf der Parkbank vollkippt, weil in Kneipen verboten .... dann würde er dennoch besoffen Auto fahren. Das würde also nichts ändern.

Für Alkohol am Steuer gibts ja ein Gesetzt .... das sollte eigentlich reichen. Tuts nicht. Das ist wieder eine andere Sache.
 
Rauchen wird ja nicht generell verboten. Daheim oder im Freien wird kein anderer belästigt.

Wenn sich jemand daheim oder auf der Parkbank vollkippt, weil in Kneipen verboten .... dann würde er dennoch besoffen Auto fahren. Das würde also nichts ändern.

Für Alkohol am Steuer gibts ja ein Gesetzt .... das sollte eigentlich reichen. Tuts nicht. Das ist wieder eine andere Sache.


Genau - und genausowenig wird das Rauchergesetz reichen

Wie schon mein Wirt um´s Eck diese Woche sagte:

"Meine Gäste dürfen einfach weiterrauchen - und wenn ich angezeigt werde, dann werd ich halt angezeigt, aber solang ich das Lokal betreibe bleibt es so wie es immer war. Die da oben können mich am A.... l....."


:)
Mandy
 
Genau - und genausowenig wird das Rauchergesetz reichen

Wie schon mein Wirt um´s Eck diese Woche sagte:

"Meine Gäste dürfen einfach weiterrauchen - und wenn ich angezeigt werde, dann werd ich halt angezeigt, aber solang ich das Lokal betreibe bleibt es so wie es immer war. Die da oben können mich am A.... l....."


:)
Mandy

Nur Bußgeldstrafen werden dann aber nicht bleiben. Konzessionen können auch entzogen werden. Wäre für einen Wirt um die Ecke auch nicht förderlich.

Macht es alles nicht besser, wenn Gesetze nicht greifen, weil die Masse einfach nicht einsichtig ist. Es gibt ja auch viele, die besoffen fahren und damit noch angeben am nächsten Tag ... Bis sie den Führerschein doch irgendwann entzogen bekommen. Dann ist großes Jammern angesagt.
 
Nur Bußgeldstrafen werden dann aber nicht bleiben. Konzessionen können auch entzogen werden. Wäre für einen Wirt um die Ecke auch nicht förderlich.

Macht es alles nicht besser, wenn Gesetze nicht greifen, weil die Masse einfach nicht einsichtig ist. Es gibt ja auch viele, die besoffen fahren und damit noch angeben am nächsten Tag ... Bis sie den Führerschein doch irgendwann entzogen bekommen. Dann ist großes Jammern angesagt.


Nun, also mein Wirt würde sich ja selbst nicht die ganze Nacht in sein Lokal stellen, wenn er dort selber nicht rauchen darf .....

Entweder gibts dann wieder mal eine Clubgründung, sowie das andere Lokal in das ich gerne gehe schon vor einem Jahr gemacht hat - vorsorglich,
oder es wird so wie früher bei den verbotenen Glücksspielen Hinterzimmer geben, wo die Raucher lustig zusammen sind :weihna1:weihna1:weihna1 - das wär ja spannend "LOL"


:)
Mandy
 
Danke, gehe davon aus, daß Du ebenfalls Raucherin bist...
Zu 2, wenn ich schrieb, daß es Erinnerungen an vergangene Zeiten weckt, meinte ich z.B. die Rassentrennung in den USA und auch die Prohibitionszeit.
OK, sie gingen noch etwas weiter und Alkohol wurde für illegal erklärt. Profitiert haben bis heute die großen Mafiafamilien. bzw sie wurden durch die Prohibition groß.
Nur mal so gedacht...
Was, wenn nicht all diese Studien über die Gefährlichkeit des "Passiv-Rauchens" im Umlauf wären? Würde sich da ein Nichtraucher bedroht fühlen?
Würden die Raucher als Süchtige, als Blöde, als lächerliche Schwächlinge diskriminiert?
Wahrscheinlich nicht.
Es würden alle aufschreien, wenn man von Homosexuellen oder Drogenabhängigen verlangen würde, nur zu hause schwul oder süchtig zu sein. Die Übergewichtigen würden Sturm laufen, wenn sie nur noch zu hause viel essen dürften.



Sage

Ja - so ist das auch! Als ich noch ein junges Mädchen war, musste ich mit dem Zug nach Wien zur Arbeit fahren (ca eine Stunde eine Fahrt) und damals gab es noch Raucher und Nichtraucherabteile.
Wobei die Raucherabteile stets überfüllt waren - aber nicht nur mit Rauchern - auch mit Nichtrauchern - weil es in diesem Waggon immer lustig war und die Fahrt zur Arbeit auch noch Spaß machte - schon um fünf Uhr morgens!
Abends ja sowieso:stickout2

Und kein Nichtraucher hat sich je über Raucher mokiert.
Es war halt so - es gab solche und solche...(und alle leben noch - sind bereits weit über siebzig - sowie auch wir damaligen Kinder - heute über fünfzig - haben das überlebt - ohne Krebs oder Spätfolgen - wir waren einfach nur glücklich - ob das der Grund ist?!)
Vor allem wurde über die Medien nicht so viel breitgetreten und gehetzt - gab es ja auch kaum - Fernseher hatte damals noch keiner - nur Radio - und da wurde in den Nachrichten hauptsächlich über den Wiederaufbau des Landes berichtet. Die Menschen hatten andere Sorgen....

Ich denke, der Grund war einfach der - nach dem Krieg mussten alle zusammenhalten - es wurde meist mit bloßen Händen wieder aufgebaut, was vorher zerstört und zerbombt wurde - die Leute hatten gar nicht den Sinn und die Zeit dazu, sich um die Gesinnungen oder das Aussehen des Nachbarn Gedanken zu machen.
Sie sind auch nicht davongelaufen - in ein vermutliches Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen - alle haben sich am Wiederaufbau beteiligt.
Ich kann mich erinnern - meine Onkel waren Maurer, mein Vater Schweißer und sie haben sich gegenseitig geholfen - mal auf der einen - mal auf der anderen Baustelle.....
Die Frauen haben ebenso mitgeholfen - abends sind sie dann beisammen gesessen - haben Karten gespielt, gesungen oder sich einfach unterhalten. Die Menschen waren so glücklich - der Krieg war vorbei - und das Leben ging weiter.
Heute - muss ich sehr traurig dazu sagen - grüßen sie sich kaum mehr, denn mit dem Wohlstand wuchs der Neid - und die Menschen begannen, sich gegenseitig zu bereden und zu kritisieren - den anderen herabzuwürdigen, um selber besser dazustehen.
Ich hatte Gelegenheit, dies alles life mitzuerleben und zu beobachten.
Was könnte ich nun daraus schließen?
Den Leuten geht es einfach zu gut - und sie haben viel zu viel Zeit, sich über das Leben und die Gesinnungen des anderen Gedanken zu machen ...und die Medien machen es nur noch schlechter......

....meint
Evy
 
Ja - so ist das auch! Als ich noch ein junges Mädchen war, musste ich mit dem Zug nach Wien zur Arbeit fahren (ca eine Stunde eine Fahrt) und damals gab es noch Raucher und Nichtraucherabteile.
Wobei die Raucherabteile stets überfüllt waren - aber nicht nur mit Rauchern - auch mit Nichtrauchern - weil es in diesem Waggon immer lustig war und die Fahrt zur Arbeit auch noch Spaß machte - schon um fünf Uhr morgens!
Abends ja sowieso:stickout2

Und kein Nichtraucher hat sich je über Raucher mokiert.
Es war halt so - es gab solche und solche...
Vor allem wurde über die Medien nicht so viel breitgetreten und gehetzt - gab es ja auch kaum - Fernseher hatte damals noch keiner - nur Radio - und da wurde in den Nachrichten hauptsächlich über den Wiederaufbau des Landes berichtet. Die Menschen hatten andere Sorgen....

Ich denke, der Grund war einfach der - nach dem Krieg mussten alle zusammenhalten - es wurde meist mit bloßen Händen wieder aufgebaut, was vorher zerstört und zerbombt wurde - die Leute hatten gar nicht den Sinn und die Zeit dazu, sich um die Gesinnungen oder das Aussehen des Nachbarn Gedanken zu machen.
Sie sind auch nicht davongelaufen - in ein vermutliches Schlaraffenland, wo einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen - alle haben sich am Wiederaufbau beteiligt.
Ich kann mich erinnern - meine Onkel waren Maurer, mein Vater Schweißer und sie haben sich gegenseitig geholfen - mal auf der einen - mal auf der anderen Baustelle.....
Die Frauen haben ebenso mitgeholfen - abends sind sie dann beisammen gesessen - haben Karten gespielt, gesungen oder sich einfach unterhalten. Die Menschen waren so glücklich - der Krieg war vorbei - und das Leben ging weiter.
Heute - muss ich sehr traurig dazu sagen - grüßen sie sich kaum mehr, denn mit dem Wohlstand wuchs der Neid - und die Menschen begannen, sich gegenseitig zu bereden und zu kritisieren - den anderen herabzuwürdigen, um selber besser dazustehen.
Ich hatte Gelegenheit, dies alles life mitzuerleben und zu beobachten.
Was könnte ich nun daraus schließen?
Den Leuten geht es einfach zu gut - und sie haben viel zu viel Zeit, sich über das Leben und die Gesinnungen des anderen Gedanken zu machen ...und die Medien machen es nur noch schlechter......

....meint
Evy

Schön Evy - ich les dich immer wieder gern, deine Beträge haben soviel Herz


:liebe1:
Mandy
 
Werbung:
Zurück
Oben